Deiner Meinung nach hat die Ukraine also die Möglichkeit, Artillerieschläge im Bereich des Dnjepr zu unterbinden? Die gleiche Ukraine, die sich seit Monaten selbst deutlich westlich desselben von russischer Artillerie über den Fluss hinweg beschießen lässt? deswegen teilweise sogar die Fluthilfe reduzieren musste? Die regelmäßig über Schäden in Cherson selbst deswegen berichtet?
Du windest dich und vergleichst jetzt schon unpräzise drohnen-attacken bzw. mäßig präzisen raketen-attacken mit sehr präziser rohr-artillerie und himars. Das hinkt! Erstere beiden könnte man abwehren, wenn man denn ausreichend luft-abwehr im land hätte, während man bei rohr-artillerie in der hinsicht reichlich alt aussieht.
Aber, wie willst du mit einer langsamen "low-tech-drohne" einen relativ kleinen brückenkopf treffen? Und das ohne das das ding jemand vorher mit seinem sturmgewehr vom himmel geholt hat? Größere raketen werden dagegen selbst von den russen sparsam eingesetzt, vor allem die mit denen man auch etwas trifft. (putin hat ja jetzt im rache-wahn mal ein paar auf odessa abfeuern lassen zum unmut der chinesen) Insofern bekämpfen die russen den brückenkopf auch nur mit rohr-artillerie und die ist gut zu orten. Die systeme dafür werden es bereits letztes jahr in die ukraine geschafft haben zusammen mit den panzerhaubitzen. (was denkst du denn warum die so präzise sind)
Konterartillerie ist ja schon und gut, aber dafür mann man die entsprechenden Radare und Geschütze großer Reichweite über haben und einen faulen Gegner.
Die ukrainer brauchen das zeug nicht überall sondern nur an bestimmten punkten. Und ja, wenn die querung nicht nur zeitverschwendung sein soll, dann sind da auch passende radare und haubitzen. Zum blanken verteidigen brauchen die das gerät ja derzeit nicht, aber für`s vorrücken schon.
Das mit dem Ausspähen fällt über den Dnjepr aber weitestgehend flach. Bestenfalls sehen wir im Moment die ersten Schritte dazzu, letzteres zu ändern. Aber noch keine flächendeckenden Erfolge.
Mann haben die ukrainer viel glück. Die sollten lotto spielen. Schießen einfach so ins blaue richtung krim, treffen, mittlerweile schon zwei mal, einfach so ein großes munitionslager der russen und das völlig ohne aufklärung...

(ganz zu schweigen von den ganzen anderen munitionslagern auf russischer seite)
Gut, Stanpunkt und Horizont und so - aber wie viele dutzend km² sind für dich genau eine "Welt"?
Ich weis nicht ob km² noch reichen... Lj² würde es wohl eher treffen, wenn man Lj überhaupt ins quadrat nehmen kann...
@Topic
Rheinmetall ist irgendwie ein ganz schöner sauhaufen. Das die maschienen für die munitionsproduktion (gepard) nicht mehr da sind ist ja klar, aber das es weder pläne noch überhaupt eine vorstellung gibt wie die mal funktionierte ist in meinen augen schon arm.
Gepard: Alte Unterlagen und Werkzeuge fehlten
Zuvor waren die Ingenieure auf zahlreiche Probleme bei dem Versuch gestoßen, Munition für den alten Flakpanzer herzustellen. Laut "Bild" wusste bei Rheinmetall niemand mehr, wie die Feuerleitung des Gepards im Detail aufgebaut ist. Und die wenigen Unterlagen, die es dazu noch gibt, halfen nicht weiter, weil die früheren Werkzeuge fehlten.
40 Gepard-Panzer hat Deutschland an die Ukraine geliefert, doch bisher fehlt dafür die Munition. Nun scheint Rheinmetall der Durchbruch gelungen zu sein.
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