Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Getreideabkommen ist vorläufig ausgesetzt. Man sollte einfach mal weitermachen und dem Russen sehr deutlich klarmachen, dass Angriffe auf die Transporte direkte und deutliche Gegenmaßnahmen nach sich ziehen werden anstatt sich von dem Faschisten erpressen zu lassen. ^^


edit:

Video von den Schäden an der Brücke.
 
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Bei solchen Behauptungen weiss man mit wem man diskutiert..........

Die Voraussetzung für eine Diskussion sind unterschiedliche Meinungen und das man sich auf diese auch einlässt.
Das ist hier nicht Fall, stattdessen versuchst du abweichende Meinung wie auch ihre Verfasser unmöglich zu machen.

Die USa haben seit 1991 Geld investiert um die Demoklratie zu fördern. Das haben sie woanders auch schon gemacht.

So nennt man das also, wenn man sich in innere Angelegenheiten anderer Länder einmischt:lol:
Stimmt, das haben die USA auch schon woanders gemacht. Man siehe sich nur den Nahen Osten an welcher durch die Interventionskriege der USA/NATO "demokratisiert" wurde. :schief:

Dass man sich daraus einen Umsturz ausdenkt, ist natürlich bei Nato, USA Hassern und Putin Fans beliebt.

Am 7. Februar 2014 wurde auf YT ein Gespräch zwischen Victoria Nuland und Geoffrey Pyatt veröffentlicht, welches eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten, insbesondere der Regierungsbildung, der Ukraine bestätigen.

Kritik und Ablehnung sind noch lange kein Hass, leider ist es nichts Neues das du Andersdenkenden eine Haltung vorwirfst welche sie überhaupt nicht eingenommen haben.
 
So nennt man das also, wenn man sich in innere Angelegenheiten anderer Länder einmischt:lol:
Tja, die USA schicken Geld und die Russen Mörder und Vergewaltiger.
Man erkenne den kleinen Unterschied...
Stimmt, das haben die USA auch schon woanders gemacht. Man siehe sich nur den Nahen Osten an welcher durch die Interventionskriege der USA/NATO "demokratisiert" wurde. :schief:
Wo genau hat die NATO im Nahen Osten einen Krieg geführt? :ka:
 
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So nennt man das also, wenn man sich in innere Angelegenheiten anderer Länder einmischt:lol:
Stimmt, das haben die USA auch schon woanders gemacht. Man siehe sich nur den Nahen Osten an welcher durch die Interventionskriege der USA/NATO "demokratisiert" wurde. :schief:
Die Chinesen machen das, die Russen machen das, Deutschland macht das, indem sie überall Goethe Institute aufmachen. Was ist also daran verkehrt?
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Nato ein Land angegriffen und einverleibt haben.
Sag doch mal, welches das war?

Am 7. Februar 2014 wurde auf YT ein Gespräch zwischen Victoria Nuland und Geoffrey Pyatt veröffentlicht, welches eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten, insbesondere der Regierungsbildung, der Ukraine bestätigen.
Nö, wurde nicht, Du musst keine Verschwörungsvideos auf Youtube gucken, sondern dir mal die Fakten betrachten, Nuland hatte angeregt, die Opposition in die Regierung zu holen, um alle Ukrainer anzusprechen. Sowohl die ukrainische Regierung als auch die Opposition haben das abgelehnt. Die Proteste liefen da aber schon.
Kritik und Ablehnung sind noch lange kein Hass, leider ist es nichts Neues das du Andersdenkenden eine Haltung vorwirfst welche sie überhaupt nicht eingenommen haben.
Wer krampfhaft versucht, sich Meinungen als Fakten so hinzubiegen, damit es zu seinen Aussagen passt, hasst die andere Seite. Das ist für mich ganz klar.
Und ich verstehe auch nicht, wieso man immer wieder die Nato als Kriegstreiber darzustellen, obwohl sie das nicht ist.
 
Salve,

sehr ereignisreicher Tag heute.

1. Kertsch Brücke.
2. Russischer Stadthalter von Transnistrien wird ermordet
3. Das Oberkommando der russischen Armee ist weiterhin exzessiv damit beschäftigt kritische Generäle abzusetzen oder zu verhaften
4. Russische Piloten stürzen auch weiterhin ohne Feindeinwirkung (SU-25) munter ab und dezimieren weiter die angeschlagene russische Luftwaffe.
5. Den Russen gehen massiv Counter-Ari-Radare flöten, einer von Popows zentralen vorgebrachtebn Vorwürfen und Kritik.

+++ 16:05 Wieder stürzt ein russischer Kampfjet in Jeisk ab - Badegäste filmen +++

Ein russischer Su-25-Kampfjet ist Behördenangaben zufolge in einem Gebiet in der Nähe der Ukraine ins Asowsche Meer gestürzt. Der Vorfall habe sich in der Nähe eines Strands in der Stadt Jeisk ereignet, wie die lokalen Behörden in der russischen Region Krasnodar mitteilen. Der Pilot konnte sich zunächst zwar mit dem Schleudersitz retten und wurde aus dem Wasser gezogen, starb aber kurze Zeit später im Krankenhaus. Im Oktober stürzte in Jeisk ein russisches Kampfflugzeug über einem Wohngebiet ab, 16 Menschen kamen damals ums Leben.

+++ 10:03 London: Russland leidet unter Mangel an Anti-Artillerie-Radar +++
Die russischen Streitkräfte in der Ukraine leiden nach Einschätzung britischer Militärexperten unter mangelnden Kapazitäten, um ukrainische Artillerie zu lokalisieren. Das geht aus dem täglichen Geheimdienstbericht zum Krieg in der Ukraine des Verteidigungsministeriums in London hervor. Demnach sind "nur noch eine Handvoll" der russischen Anti-Artillerie Radar-Einheiten vom Typ "Soopark" in der Ukraine einsatzbereit. "Die Fähigkeit der russischen Bodentruppen zu überleben, hängt davon ab, die ukrainische Artillerie zu lokalisieren und Schläge gegen sie zu führen, oft mit der eigenen Artillerie", heißt es in der Mitteilung der Briten. Dass der inzwischen entlassene russische General Iwan Popow den Mangel an Anti-Artillerie-Kapazitäten als einen seiner zentralen Kritikpunkte angeführt habe, unterstreiche deren zentrale Bedeutung in dem Krieg.

Es tut sich ziemlich viel und Kleinvieh macht auch Mist, dauert nur etwas länger. Aber die "Einschläge" sind jetzt ziemlich fühlbar.
Ich muss die Tage immer Grinsen, wenn bestimmte Gruppen von einer gescheiterten ukrainischen Offensive reden und gar die "Kapitulation" von der Ukraine fordern, das ist immer sehr amüsant.

 
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Es tut sich ziemlich viel und Kleivieh macht auch Mist, dauert nur etwas länger. Aber die "Einschläge" sind jetzt ziemlich fühlbar.
Naja, einen Fortschritt würde ich dabei nicht wirklich zwingend sehen, du machst es dir halt einfach und fasst nur positive News zusammen, während du die negativen weglässt.
Das ist ja auch prinzipiell ok, nur hat es halt wenig mit der Lage an sich zu tun.
 
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber:
Diedr Brücke ist im Arsch und auch so schnell nicht wieder aufzubauen, oder?
Nur mal so zur sicherheit eine frage, damit ich auch weis das wir von der selben ukraine sprechen... Du weißt das da krieg ist und die ukrainer nicht nur einen sonntagsausflug auf die krim machen wollen? :huh: (also nicht so wie wagner bei ihrer fahrt gen moskau) Das ist doch kein kindergeburtstag!
Ich mein, im krieg erwarte ich alles mögliche, also angriffe aus der luft, mit artillerie, sturmangriffe des gegners, minenfelder, hinterhalte usw. Was ich nicht erwarte ist eine gemütliche fahrt, einen imbiß am straßenrand, freundliche leute, ordentliche straßen und ja, intakte brücken erwarte ich auch nicht.
Und sie liegt in einer Region, in der russischer Artilleriebeschuss Hochwasserhilsaktionen massiv gefährdet hat. Natürlich kann man in wortwörtlichen Nacht-und-Nebel-Aktionen Kommandotruppen übersetzen, dass wurde hier ja schon mehrfach gesagt, aber man kann nicht die Infrastruktur für die Versorgung einer auf letztlich 100te km Breite vorrückender Front installieren.
Und was willst du mir damit wieder sagen? Wofür brauche ich auf 100km breite brücken über den fluss? Das gibt es ja nicht mal zu friedenszeiten.
Was gebraucht wird ist ein übergang mit stabilem brückenkopf und wenn ich als feldherr den blanken luxus habe gibt es noch einen 2. oder 3. Da brauch ich aber auch technik um den zu sichern. (artillerie, luftabwehr, infanterie und luftunterstützung hätten die ukrainer sicherlich auch noch gerne) Über diesen einen übergang schleust du dann deine truppen und erweiterst so schnell wie möglich das gebiet um den brückenkopf. Einfach nur rum hocken, abwarten und beten ist nicht.
Und bzgl. nacht und nebel, was denkst du was die ukrainer da treiben? Laut artikel setzen die wohl nur in der nacht über. Den russen scheint es ja an nachtsicht-geräten zu mangeln.
Denn sobald die Position größerer/schlecht beweglicher Strukturen den Russen bekannt ist, regnet es Stahl.
Du weißt was pioniere sind? Also nicht die minderjärigen im weißen hemd mit blauen bzw. rotem halstuch aus der DDR, sondern die erwachsenen im tarn-look mit spaten und allerlei gerät um da einen weg zu bauen wo vorher keiner war? Die können sowas bauen und auch reparieren. (und im ernstfall haben die auch nicht so viel zeit wie die kameraden beim bund bei ihrer trockenübung)
Nur was klein und flink genug ist, um der (sehr) trägen Aufklärung zu entkommen, ist einigermaßen sicher. Aber "klein, unbemerkt" und "Großoffensive" beißt sich.
Jetzt weißt du auch, warum die ukrainer großes gerät ans andere ufer haben wollen.;-)
Hoffen wir, dass die ukrainischen Schwimmfähren Jetantrieb haben :ugly: .
Das hat ja compisucher gott sei dank schon sehr kompetent beantwortet, deshalb danke @compisucher ...
 
Naja, einen Fortschritt würde ich dabei nicht wirklich zwingend sehen, du machst es dir halt einfach und fasst nur positive News zusammen, während du die negativen weglässt.
Das ist ja auch prinzipiell ok, nur hat es halt wenig mit der Lage an sich zu tun.
Welche negativen?
Die Ukraine hat nach 10 Tagen massiv ihre Taktik umgestellt, sie verlieren kaum noch gute und schwere Waffen und das es bei Angriffen VErluste gibt , ist mehr als normal!
Bei der Ukraine gab es keinen militärischen Putsch/Meuterei Versuch, die Ukraine tauscht nicht "massenhaft" ihre hohen Offiziere aus, die Infrastruktur ist weitestgehend intakt, die Flugabwehr wird immer stärker und die Russen haben 0,0 Möglichkeiten die ukrainische Logistik zu behindern, während die Ukraine es den Russen täglich schwerer macht.

Das Negative sind die russischen Minengürtel, aber die kann man auch nur halten, wenn man a) genügend Reserven hat und b) der ukrainischen Artillerie etwas entgegensetzen kann, was für die russische Armee offensichtlich immer schwieriger wird. Aber ich gebe dir recht, Minengürtel inkl- Abwehrstellungen sind noch nicht überwunden, aber die Ukraine arbeitet hart daran, der russischen Armee mehr als Schwierigkeiten zu bereiten.
Die Russen haben es nicht mal geschafft den Brückenkopf am Dnepr einzudrücken und müssen jetzt die ganze Zeit stärkere Verbände zu Einhegung abstellen. Die Ukraine zieht im Moment die Front so breit wie irgend möglich, um die russischen Reserven aufzubrauchen.
Glaubst du ernsthaft es gibt keine Probleme, wenn ein erfahrener Frontgeneral wie Popow, der die ganze Zeit dabei ist/war und anscheinend auch nach westlicher Auffassung seinen Job beherrscht, massive Kritik äußert und genau diese Punkte anspricht und Lösungen forderte, entlassen wird?
Warum sollte dieser General und andere (sieher verlinkten Artikel) ihre Karrieren aufs Spiel setzen, wenn alles nach Plan läuft und die russische Armee nur überschaubare Probleme hätte.

Welche bekannten Diktatoren haben denn sehr oft (ihre) Generäle entlassen, wenn diese massive Probleme an der Front angesprochen haben?!
 
Welche negativen?
Zum Beispiel hier.
Aber ich gebe dir recht, Minengürtel inkl- Abwehrstellungen sind noch nicht überwunden, aber die Ukraine arbeitet hart daran, der russischen Armee mehr als Schwierigkeiten zu bereiten.
Ich sage ja nicht, dass die Ukraine das nicht schaffen kann, ich sage halt nur, dass sich für mich die positiven Nachrichten in Grenzen halten.
Über den Angriff auf die Brücke von Kertsch, wo Zivilisten starben, kann man auch geteilter Meinung sein.
Glaubst du ernsthaft es gibt keine Probleme (...)
Russland hat selbst massive Probleme. Das ganze Konzept dieses Krieges war von Anfang an für den Allerwertesten. Die Probleme innerhalb der Militärführung hätten schon lange zu einer Aufgabe führen sollen, stattdessen will man wohl jetzt eine Landbrücke nach Kaliningrad freikämpfen, nachdem man in der Ukraine gescheitert ist.
 
Den Angriff auf die Brücke von Kertsch, wo Zivilisten starben, kann man auch geteilter Meinung sein.
Nein kann man nicht, jedenfalls nicht was die Legitimität betrifft.
Die Brücke ist ein militärisches Ziel nach Völkerrecht, dazu ist sie illegal auf annektierten Gebiet gebaut worden und der Angriff fand um 03.00 Uhr Nachts statt, also zu einer Zeit, wo die Brücke wohl am wenigsten von Zivilisten frequentiert wird. Die Ukrainer sind eben nicht die Russen, auch wenn das einige Leute gerne als Narrativ verbreiten wollen.
 
Nein kann man nicht, jedenfalls nicht was die Legitimität betrifft.
Dann wäre auch ein syrischer Angriff auf die USA legitim, um Nachschub abzuschneiden.
Wenn das für dich ebenso gilt, ist auch der Angriff auf die Kertsch Brücke völkerrechtlich einwandfrei, was er übrigens ist, aber ob etwas gerechtfertigt ist oder nicht, hängt nicht immer von Völkerrecht ab.
 
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Dann wäre auch ein syrischer Angriff auf die USA legitim, um Nachschub abzuschneiden.
Wenn das für dich ebenso gilt, ist auch der Angriff auf die Kertsch Brücke völkerrechtlich einwandfrei, was er übrigens ist.
Nur das die Kertsch Brücke auf dem eigenen, ukrainischen Territorium ist und die USA - bei allem, was man gerne kritisch sehen kann und muss - nicht in Syrien einmarschiert sind. Das US-Truppen dort vor Orten waren, ist unbestritten, aber dort agierten sie und die lokalen Verbündete vorwiegend gegen den Islamischen Staat und eben nicht gegen das syrische Regime. Einzelne Bombardierungen als "Vergeltung" für den Einsatz von C-Waffen sind auch nicht mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichzusetzen.
 
Das US-Truppen dort vor Orten waren, ist unbestritten, aber dort agierten sie und die lokalen Verbündete vorwiegend gegen den Islamischen Staat und eben nicht gegen das syrische Regime. Einzelne Bombardierungen als "Vergeltung" für den Einsatz von C-Waffen sind auch nicht mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichzusetzen.
Auch der Pentagon-Beamte teilte AP nun mit, dass es eine „wachsende Zusammenarbeit“ zwischen Russland, Syrien und dem Iran gäbe, die darauf abziele, die US-Streitkräfte aus syrischem Territorium zu vertreiben. Aktuell sind in Syrien noch etwa 900 US-Soldaten zum Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) stationiert, die meisten im Osten des Landes.
Die USA sind dort nicht auf Einladung von Assad, noch haben sie eine Übereinkunft darüber, noch waren deren Ziel alleine die Bekämpfung des IS, sondern auch die Bekämpfung des syrischen Regimes. Sie haben das Land zu verlassen, oder dürfen nach Völkerrecht bekämpft und getötet werden, ganz einfach:

Es ist genauso legitim zu fordern die US Kräfte und andere die nicht völkerrechtskonform in Syrien operierenden Truppen auszulöschen, wie illegal operierende Truppen auf ukrainischem Staatsgebiet.
Der damalige US-Präsident Donald Trump sagte laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung damals zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan: „Wir behalten das Öl, wir haben das Öl, das Öl ist sicher, wir haben Truppen nur für das Öl zurückgelassen.“
Also, warum liefern wir Syrien keine Waffen, sondern verhängen Sanktionsmaßnahmen und lassen die Leute verhungern?
Leute wie Don71, oder Tschetan haben kein Interesse am Völkerrecht, solange es nicht mit deren Zielen konform geht. So kann man "US Apparatschiks" und "Russland Querulanten" gegeneinander ausspielen. :daumen:
Einzelne Bombardierungen als "Vergeltung" für den Einsatz von C-Waffen sind auch nicht mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichzusetzen.
https://www.welt.de/politik/deutsch...Bundestags-Gutachten-voelkerrechtswidrig.html
Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat den von Deutschland unterstützten Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien als völkerrechtswidrig eingestuft.
 
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Nur das die Kertsch Brücke auf dem eigenen, ukrainischen Territorium ist und die USA - bei allem, was man gerne kritisch sehen kann und muss - nicht in Syrien einmarschiert sind. Das US-Truppen dort vor Orten waren, ist unbestritten, aber dort agierten sie und die lokalen Verbündete vorwiegend gegen den Islamischen Staat und eben nicht gegen das syrische Regime. Einzelne Bombardierungen als "Vergeltung" für den Einsatz von C-Waffen sind auch nicht mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichzusetzen.
Wie bitte ? Die USA können es gerne "humanitäre Intervention" oder "Krieg gegen den Terror" nennen aber unterm Strich wenn man nicht explizit von der Regierung des Landes darum gebeten wurde ist und bleibt es ein Einmarsch. Und die US Armee hat ohne UN Mandat oder offizielle Einladung der syrischen Regierung auf syrischem Boden genauso wenig zu suchen wie die russische Armee auf ukrainischem Boden.
 
Wie bitte ? Die USA können es gerne "humanitäre Intervention" oder "Krieg gegen den Terror" nennen aber unterm Strich wenn man nicht explizit von der Regierung des Landes darum gebeten wurde ist und bleibt es ein Einmarsch. Und die US Armee hat ohne UN Mandat oder offizielle Einladung der syrischen Regierung auf syrischem Boden genauso wenig zu suchen wie die russische Armee auf ukrainischem Boden.
Habe ich behauptet dass das völkerrechtlich unproblematisch ist? Ich sehe allerdings einen Unterschied zwischen einer Invasion, wie sie Russland z.Z. in der Ukraine versucht oder die USA im Irak durchgezogen haben und dem Einsatz von ein paar hundert Soldaten und der Einbindung lokaler Kräfte mit dem Ziel, das Machtvakuum eines zerfallenden Staates nicht einem Haufen durchgeknallter Gotteskrieger zu überlassen, die bereits zuvor mit äußerster Brutalität gegen Andersgläubige und ethnische Minderheiten im Irak vorgegangen waren. Die syrischen Kurden und ihre Verbündeten - also ein nicht unerheblicher Teil der syrischen Gesellschaft - hatten kein Problem, mit den US-Soldaten gemeinsam gegen den IS vorzugehen. Syrien war zu dem Zeitpunkt ein zunehmend zerfallendes Land, Assad hatte in weiten Teilen des Landes quasi keinerlei staatlich oder militärische Hoheit mehr und zeitgleich breitete sich auf syrischen und irakischen Territorium der IS aus. Wenn man also den IS als Bedrohung bekämpfe wollte, musste dies auch in Syrien stattfinden. Das dortige Regime war aber teils nicht in der Lage und teils auch nicht gewillt, gegen den IS anzugehen, da dieser gegen die innersyrisch Opposition vorging. Aber letztlich ist Syrien, der Nahe Osten und die dortigen regionalen und überregionalen Akteure und ihrer jeweiligen Interessen in all seiner Komplexität nicht das Thema hier und geht eindeutig OT.

Mir ging es darum, dass die Relationen im dem Vergleich von Bobhais m.E. etwas schief sind, da der Angriff eben nicht auf russischen Territorium stattfand, sondern auf dem eigenen ukrainischen Gebiet der Krim. In dem Vergleich aber ein syrischer Militärschlag auf dem Staatsgebiet der USA konstruiert wurde.

Und das möchtest du jetzt ernsthaft mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichsetzen? Eine handvoll völkerrechtlich fragwürdige Bombardierungen von militärischen Einrichtungen gegenüber mehr als 16 Monate Angriffskrieg inklusive Folter, Vergewaltigungen und dem massiven Beschuss ziviler Ziele? Selbst wenn man dem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes folgen sollte, würde ich da dann doch noch mehr als graduelle Unterschiede sehen...
 
Und das möchtest du jetzt ernsthaft mit dem russischen Vorgehen in der Ukraine gleichsetzen?
Nein, ich sage es wird in der Welt nicht alles als "legitim" betrachtet, nur weil es völkerrechtlich in Ordnung wäre. Siehe Syrien.
Kaum jemand würde sich für Assad einsetzen dort illegal stationierte US Truppen zu töten, jedenfalls habe ich in der deutschen Presselandschaft noch niemand gesehen, der das fordert.

Deshalb muss man auch nicht alle Aktionen der Ukraine als einwandfrei betrachten, obwohl sie völkerrechtlich in Ordnung sind. Hielte man sich streng an das Völkerrecht und würde seine Politik weltweit danach auslegen, wäre man glaubwürdiger.

Es ist einfach nicht glaubwürdig seitens des Westens mit dem Völkerrecht zu argumentieren und das dann als völlig legitim zu betrachten.
Das dortige Regime war aber teils nicht in der Lage und teils auch nicht gewillt, gegen den IS anzugehen, da dieser gegen die innersyrisch Opposition vorging.
Halte ich für eine Legende, aber bemerkst du nicht, wie dir das Völkerrecht egal ist, wenn es einem guten Zweck dient? Ich sehe Interessenlagen > Völkerrecht.
 
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Wie bitte ? Die USA können es gerne "humanitäre Intervention" oder "Krieg gegen den Terror" nennen aber unterm Strich wenn man nicht explizit von der Regierung des Landes darum gebeten wurde ist und bleibt es ein Einmarsch. Und die US Armee hat ohne UN Mandat oder offizielle Einladung der syrischen Regierung auf syrischem Boden genauso wenig zu suchen wie die russische Armee auf ukrainischem Boden.
Und das hat genau was mit dem Ukraine Krieg zu tun?

Deshalb muss man auch nicht alle Aktionen der Ukraine als einwandfrei betrachten, obwohl sie völkerrechtlich in Ordnung sind. Hielte man sich streng an das Völkerrecht und würde seine Politik weltweit danach auslegen, wäre man glaubwürdiger.

Es ist einfach nicht glaubwürdig seitens des Westens mit dem Völkerrecht zu argumentieren.
Jeder darf eine Meinung haben und aktuell ist das völkerrechtlich in Ordnung, was die Ukraine machen und alles andere ist irrelevant.
 
Tja, läuft eher so semi beim Bunkerfascho. Und das wohl an so ziemlich allen Fronten.

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Mein "englisch" sagt mir etwas anderes!

Bereits der erste Teilsatz der Zwischenheadline definierten den Bezugsrahmen "Counteroffensive". Der erste Satz des Fließtextes wird noch deutlicher:
NYT schrieb:
In [...] counteroffensive, as much as 20 percent of the weaponry it sent to the battlefield...
"sent into the battlefield" "in counteroffensive".
Nicht "everything already in the battlefield outside of the counteroffensive plus all weapons and material never used in any battle at all but kept in reserve were lost"

Wie gesagt kann man jeden Text noch etwas eindeutiger formulieren, auch diesen hier. Aber wer beim lesen der Originalquelle mehr als nur "unsicher" ist und sich stattdessen eine eindeutige Interpretation mit anderem Bezugsrahmen zusammenreimt, der sollte (ungeachtet der Sprache) an seinem Textverständnis arbeiten. Und jeder, der ohne Blick in die Originalquelle Interpretationen in sozialen Medien zu einem Shitstorm aufbauscht, sollte seinen Internetkonsum einstellen, bis er den Umgang mit Medien gelernt hat. (hach wäre es dann herrlich ruhig :ugly: )
Es werden genug Fake-News in der Welt gesetzt, man muss nicht auch noch leicht missverständliche Passagen in zusätzliche Märchen umdichten.


... Krankenwagen, welcher militärisch getarnt war,... gezielt beschossen ...

Ganz ehrlich: Wer überrascht ist, dass im Krieg auf "Militärfahrzeug" geschossen wird, sollte weder als Arzt an die Front noch sollte er dort als Reporter Reportagen drehen. Das ist keine zusätzliche Verwerflichkeit über "die Russen machen da Krieg" hinaus, sondern zentraler und, wäre es halt kein Angriffskrieg, rechtlich vollkommen akzeptabler Bestandteil von "es herrscht Krieg".
(Ungeachtet dessen ist zu befürchten, dass korrekt markierte Krankenwagen auch beschossen werden würden, aber "ist zu befürchten" ist kein handfestes Argument.)


:huh:
Die "Stromschnellen" im Unterlauf, die seit Mitte der 1930ger umgebaut wurden (Schleusen zur Schiffbarmachung) und dort in den Gneis/Granit einbinden, sagen nichts über die Fließgeschwindigkeit des Dnjepr aus.
Es war einfach nur flach und unpassierbar, es wurde primär ausgebaggert.

Der Dnjepr ist sogar einer der langsamsten Flüsse/Ströme Europas.
Er hat ca. 0,1 o/oo Sohlgefälle, die Donau 0,38 o/oo und der Rhein sogar 1,9 o/oo.
Auch der mittlere Abfluss an der Mündung ins schwarze Meer ist eher "gemütlich":
Dnjepr 1670 m³/s; Donau 6855 m³/s und Rhein 2900 m³/s.

Da die Sprengung des Staudammes vor ein paar Wochen eher dazu geführt hat, das alte Seitenarme wieder zeitweise Wasser führen und somit sie die Wassermassen auf eine größere Fläche verteilen, geh ich schlichtweg davon aus, dass der Strom jetzt noch langsamer ist.

Kurzum, wenn in Friedenszeiten schon kleine Privatfischer in Ruderbooten auf dem Dnjepr herumdödeln, dürften militärische Übersetzungsfahrzeuge die Strömung des Flusses als geringstes Problem einschätzen.

Du mmusst deinen Ironiedetektor nachjustieren:
Natürlich gibt es im (Unterlauf des) Dnjepr keine Stromschnellen. Eben weil das Land da so eben ist, fließt das Wasser sehr langsam und dementsprechend entweder "breit und flach" !oder! "schmal und tief". Eventuell noch "breit und tief". Aber immer mit großem Querschnitt (nach Dammbruch mit noch viel, viel größerem, weil noch viel, viel breiter). Das im laienhaft geschriebenen Artikel der siebtgrößte Strom Europas mit einem Wasserdurchsatz, der dem Rhein an der deutsch-niederländischen Grenze entspricht, zum einem "kleinen, flachen" Rinnsal wird, an dem man z.B. leicht größere Truppen übersetzen kann, ist einfach eine Falschdarstellung. Natürlich kann man auf einem so trägen Fluss wie dem Dnjepr Bötchen fahren. Genauso wie man auf dem *Wiki bemüh* Königssee Boot fahren kann. Aber genau so breit, nämlich einen runden Kilometer (+effektiv etwas mehr Strecke, weil das Wasser halt doch fließt), ist der Dnjepr eben auch an der beschriebenen Stelle. Das sind 1000 m, über die man einen Panzer natürlich verschiffen kann. Aber es sind auch 1000 m gänzlich ohne Deckung. Selbst mit aktueller Bundeswehrausrüstung 5 Minuten sitting (oder slowly swimming) Duck. (= 50 Schuss Artillerie aus Sicht der Russen?) Auf dem Präsentierteller, sobald man das an irgend einer Stelle macht, von der der Feind erwarten könnte, dass sich dort etwas regen wird. (= 200 Schuss, wenn eine 4er Batterie feuert.) Z.B. weil es nicht eine einzelne Überfahrt im rahmen einer Kommandoaktion ist, sondern die 30te von 1000, wie sie für eine große Offensive nötig wären. (1000 Schuss pro Überfahrt, wenn mehrere Batterien gegen die neue Bedrohung in Stellung gebracht werden. Wie lange braucht eine Su-27 für einen Run in so einer Situation?)


Getreideabkommen ist vorläufig ausgesetzt. Man sollte einfach mal weitermachen und dem Russen sehr deutlich klarmachen, dass Angriffe auf die Transporte direkte und deutliche Gegenmaßnahmen nach sich ziehen werden anstatt sich von dem Faschisten erpressen zu lassen. ^^

Wäre ich auch dafür. Da [Zitat Putin] Russland ja gar "keinen Krieg führt", sondern nur eine "Sonderaktion" gegen Nazis, die als Landlebewesen nicht auf dem Wasser anzutreffen sind, ist das schwarze Meer qua russischer Definition sicher. Die russische Schwarzmeerflotte kann da laut russischem Standpunkt ja eigentlich nur harmlose Friedensübungen fahren und es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn unzählige Marineeinheiten aus aller Welt Freundschaftsbesuche nach Odesse unternehmen, zufällig parallel zu Frachtschiffen aus den gleichen Ländern, die da ganz friedlich zivilen Handel betreiben und ja auch überhaupt keinen Bedarf an einer militärischen Eskorte haben, die somit auch keine Aggression gegenüber Russland wäre.

Nur so ein Gedankenspiel :-D .
(Aber ich hätte ja auch schon 2019 der Ukraine eine Kriegsschiff -alten Träger oder so- mit ZUFÄLLIG sehr, sehr gut verstärkten, 40 m hohen Aufbauten verkauft, der vollkommen problemlos die gemäß internationalem Recht freie Durchfahrt durch die garantiert nicht in 35 m Höhe blockierte Straße von Kertsch zu einem ukrainischen Hafen hätte nehmen können. Mit Volldampf. Und sehr viel mehr Wucht als so ein paar Betonträgerchen abkönnen.)

Nur mal so zur sicherheit eine frage, damit ich auch weis das wir von der selben ukraine sprechen... Du weißt das da krieg ist und die ukrainer nicht nur einen sonntagsausflug auf die krim machen wollen? :huh: (also nicht so wie wagner bei ihrer fahrt gen moskau) Das ist doch kein kindergeburtstag!
Ich mein, im krieg erwarte ich alles mögliche, also angriffe aus der luft, mit artillerie, sturmangriffe des gegners, minenfelder, hinterhalte usw. Was ich nicht erwarte ist eine gemütliche fahrt, einen imbiß am straßenrand, freundliche leute, ordentliche straßen und ja, intakte brücken erwarte ich auch nicht.

Danke für diese tolle Auflistung. Da du jetzt ja selbst festgestellt hat, dass der Dnjepr aktive Frontlinie mit täglichem schweren Beschuss ist, kannst du mir jetzt vielleicht noch einmal erklären, wie man in deiner Phantasie z.B. mehrere Panzerbatallione, Artillerieeinheiten und hunderte Fahrzeuge mechanisierte Infantrie über dieses 1000 m breite Hinderniss übersetzen soll, um eine Offensive zu starten, wenn da nicht die bislang von dir suggerierte Idylle herrscht?

(artillerie, luftabwehr, infanterie und luftunterstützung hätten die ukrainer sicherlich auch noch gerne) Über diesen einen übergang schleust du dann deine truppen und erweiterst so schnell wie möglich das gebiet um den brückenkopf.

Ja, die komplette Lufthoheit in der Region sowie Kontrolle über sämtliche Bewegungen schwerer Fahrzeuge im Umkreis von einer Artilleriereichweite um den ""Brückenkopf"" hätten die Ukrainer sicherlich ebenfalls gerne.
Haben sie aber alles nicht. Werden sie auf absehbare Zeit auch nicht haben. Also warum kramst du den Scheiß ständig wieder vor?


Nein kann man nicht, jedenfalls nicht was die Legitimität betrifft.
Die Brücke ist ein militärisches Ziel

Sogar Putin selbst hat ihre strategische Bedeutung betont :nicken: .
 
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