Bobhais
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Trotzdem kann man die Legitimität des ukrainischen Handelns in Zweifel ziehen, wenn man das möchte (ich tu es eh nicht), weil es zwar völkerrechtlich in Ordnung ist, das Völkerrecht international aber keinen hohen Stellenwert genießt.Jeder darf eine Meinung haben und aktuell ist das völkerrechtlich in Ordnung, was die Ukraine machen und alles andere ist irrelevant.
Ich kann dir hier auch Quellen präsentieren, die die Annexion der Krim als völkerrechtlich legitim framen wie es auch im Jugoslawienkrieg geschah und damit den ukrainischen Angriff als Terrorismus sehen, weil die Krim Annexion angesichts der zu erwartenden ethnischen Säuberungen (Odessa, Verbot Russischer Sprache, Bombardierungen Ostukraine mit Streumunition, blablabla usw, unvermeidlich war.
Ich kann auch Joschka Fischer spielen und Serbien mit Hitlers Judenverfolgung vergleichen. Völkerrechtlich "in Ordnung" bedeutend noch lange keine "Legitimation", die hängt primär von Interessen ab, siehe auch Lybien.
Was ich damit sagen will: Das Völkerrecht ist dem Westen und Russland egal.
So gut wie jeder Krieg der letzten Jahre verstieß gegen die UN-Charta und wenn eine Resolution vorlag, dann wurde der Rahmen nicht eingehalten.
"Alles andere" ist nicht irrelevant. Warum der Westen sich dafür entschieden hat die Ukraine zu unterstützen und verhindert hat, dass Russland das Land entmilitarisiert, ist rein Interessengebunden und hat mit dem Völkerrecht wenig zu tun.
Jup, hoffen wir mal, dass der Nachfolger von Putin nicht noch einen draufsetzt.Tja, läuft eher so semi beim Bunkerfascho. Und das wohl an so ziemlich allen Fronten.


