Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das Problem eines ziehmlich jeden Experten heutzutage dürfte auch die Entwicklung auf dem Gefechtsfeld sein. Was die Ukrainer (und auch Russen) derzeit an Masse von Drohnen einsetzen hätte bis vor 2-3 Jahren niemand für möglich gehalten.
Wobei die Thematik nicht so neu ist, unteranderem im Nagorno-Karabakh Krieg und anderen bewaffneten Konflikten in Asien. Ich weiß nicht mehr genau, ob es auch die ISIS war, welche mit Drohnen angegriffen haben.

Aktuell ziehen ja die Russen nach, was den Einsatz von 3D Druck Wegwerfdrohnen geht, wobei die Ukraine riesige Mengen in Asien geordert haben soll.

Ich würde allgemein sagen, dass ich schon vielen Infos über den Krieg habe, aber einiges liegt wirklich komplett im Dunkeln. Die Ukrainer haben definitiv mind. 5-6 Angriffsgruppen aus Fahrzeugen verloren, also Minenräumer und so weiter und die K52 stellen mit ihrer Reichweite von 8Km ein extreme Bedrohung dar, ebenfalls soll der AMX eine zu wenig geschützte Todesfall sein. Lancet ist auch ein extreme Gefahr mit ihren 40 km Reichweite. Das Minenproblem ist so extrem, das die 47 Brigade, welche komplett im Westen trainiert und mit Bradleys und Leos ausgestattet war, am Ende zu Fuß in der Nacht los.


Auf der anderen Seite treffen sie mit Stromshadom bis jetzt sehr gut ihre Ziele, Himars trifft extrem gut Artillerie und MLRS der Russen, allgemein ist wohl die Konter-Artillerie der Ukrainer sehr gut und es gibt auch sehr viele Videos der Ukrainer wie sie Gräben einnehmen und nein, es sind nicht immer die gleichen, wo der Besitzt wechselt. Zuletzt waren die Ukrainer auch wieder an allen stellen, wo sie die ganzen westlichen Fahrzeuge verloren haben, die Russen haben die Fahrzeuge nicht mal komplett vernichtet. Die Fahrzeugverluste halten sich fast die Waage und das obwohl die Ukraine in der Angriffsposition ist, Bradley und Co schützen wirklich leben.

Keine Ahnung wie es weiter geht, aber ich hoffe die USA schickt endlich mal Cluster und Rakete mit mehr Reichweite und die EU Staaten sollen halt Bradleys kaufen, wenn sie selber nichts mehr haben. Wenn sie schnelle Erfolge sehen wollen, dann sollen sie auch liefern. Die 92 und 93 dürfen gerne noch westlich ausgestattet werden.
 
Es bleibt halt die Frage wie lange sie das fortsetzen kann?
Sie ist auf unsere Hilfe angewiesen. Besonders von den Amerikanern.
Aber wenn dort die Republikaner wieder an die Macht kommen, ist es höchstwahrscheinlich, dass die Hilfsgelder stark gekürzt oder ganz eingestellt werden. Und die Waffenlieferungen.
Steigt der Ami aus haben wir als Europäer ein großes Problem.
So lange sie halt will und kann, will die Bevölkerung nicht mehr, wird man das sehr schnell merken!
Natürlich ist sie auch auf unsere Hilfe angewiesen, aber kämpfen tun immer noch die Ukrainer alleine und Jörg Thadeusz hat gestern bei Maischberger einen schönen Satz gesagt, sie brauchen dabei nicht ständig Kommentare aus der Etappe.
Haben die Republikaner (welcher?) noch lange nicht die Präsidentschaftswahl gewonnen und das ganze ist noch 1,5 Jahre hin.
Tja falls es so kommen sollte, das die USA weniger tun, müssen wir Europäer mal aus unserer einlullenden Friendensdividende heraustreten oder wir machen halt Kotau vor Moskau, dann bin ich aber weg.

Es gibt bei diesem Krieg ganz klar Gut und Böse, genauso klar wie im WWII in Europa, damals hat auch keiner als erstes gefragt wie lange halten wir es durch, es war klar das keiner unter die Knute der Nazis wollte, also haben sie gekämpft und durchgehalten, ich sehe beim Ukrainekrieg keine wirklich großen Unterschiede, auch in Bezug Europa vs Russland.
 
Es gibt bei diesem Krieg ganz klar Gut und Böse, genauso klar wie im WWII in Europa, damals hat auch keiner als erstes gefragt wie lange halten wir es durch, es war klar das keiner unter die Knute der Nazis wollte, also haben sie gekämpft und durchgehalten, ich sehe beim Ukrainekrieg keine wirklich großen Unterschiede, auch in Bezug Europa vs Russland.
Ich bin auch auf der Seite der Ukraine weil sie mir symphatischer sind. Und von einen stärkeren Land überfallen wurden. Aber trotz aller Symphatien versuche ich realistisch zu bleiben.
 
Ich bin auch auf der Seite der Ukraine weil sie mir symphatischer sind. Und von einen stärkeren Land überfallen wurden. Aber trotz aller Symphatien versuche ich realistisch zu bleiben.
Und die Konsequenz?
Was ist denn die Konsequnez aus realistisch bleiben?

Zu behaupten die Gegenoffensive ist gescheitert wie dieser Experte ist jedenfalls absoluter Unsinn, weil das noch keiner sagen kann, die Ukrainer haben nur ihre Taktik umgestellt, weil sie gesehen/gemerkt haben das ein frontaler Durchbruch mit mechanisierten Brigaden nicht erfolgreich sein wird. Das hat aber noch lange nichts mit scheitern zu tun, sie haben nur von mechanisiert auf infantristisch umgestellt, das dauert halt länger.
Ich könnte da jetzt noch weiter Auführungen zu machen, aber das wird man in den nächsten Wochen sehen, nur zu glauben es sieht für die Russen im Moment gut aus, ist ein absoluter Trugschluss!
 
Das die Gegenoffensive gescheitert ist behaupte ich ja nicht. Dafür wäre es auch noch viel zu früh sowas zu sagen.
Ich habe nur Zweifel, wenn das sehr lange geht, ob sie das auch durchhalten werden. Oder ob Russland nicht doch den längeren Atem hat. Aber vielleicht ändert sich ja was wenn die F-16 am Start sind mit den ausgebildeten Piloten.
Vielleicht bekommen sie auch noch Kampfhubschrauber. Die wären sehr hilfreich.
 
Ich habe nur Zweifel, wenn das sehr lange geht, ob sie das auch durchhalten werden. Oder ob Russland nicht doch den längeren Atem hat.
Es wird eher die frage sein wie lange russland das durch hält. Die ukraine kann jedenfalls so lange weiter machen wie der westen munition liefert. Dazu scheinen die ukrainer nicht darauf erpicht zu sein gelände um jeden preis zurück zu erobern. Aktuell würde ich eher sagen sie versuchen so viel wie möglich russisches material zu zerstören oder zu erbeuten.
Und passend dazu... (wie imer,wenn`s stimmt...)
 
Naja, Russland hat seine Rüstungsproduktion noch nicht auf "Kriegswirtschaft" umgestellt.
Das könnte auch noch kommen.
 
Natürlich ist sie auch auf unsere Hilfe angewiesen, aber kämpfen tun immer noch die Ukrainer alleine...
Es ist am Ende schön Waffen zu haben, aber man sollte halt nicht vergessen es braucht immer noch jemanden der bereit ist diese Waffe auch zu benutzen und im Zweifel auch an ihr zu sterben. Eine Waffe alleine nützt dir soviel wie ein Soldat ohne die Waffe, wenig. ;)

Es gibt bei diesem Krieg ganz klar Gut und Böse, genauso klar wie im WWII in Europa, damals hat auch keiner als erstes gefragt wie lange halten wir es durch, es war klar das keiner unter die Knute der Nazis wollte, also haben sie gekämpft und durchgehalten, ich sehe beim Ukrainekrieg keine wirklich großen Unterschiede, auch in Bezug Europa vs Russland.
Stimmt so leider nicht.
Die Franzosen haben 1940 kapituliert und die Engländer haben eine Kapitulation auch "in Erwägung" gezogen. Churchill selbst hat ja geschrieben wie kurz davor die Deutschen, in der Luft und im Handelskrieg, standen die Britische Verteidigung 1940/41 zu brechen.

Hätten Göring und Hitler nicht in der "Schlacht über England" den Fehler gemacht und wären von militärische Ziele bombadieren, auf ziviles bombadieren, gewechselt, sowie dann noch die SU angegriffen, hätte die Lufthoheit über England auch durchaus wechseln können und auch ein Stück weit die Hoheit im Handelskrieg, entlang der britischen Küste.

Man kann nur froh sein das es anders gekommen ist, aber es hätte eben auch ganz anders kommen können, hätte man in Berlin damals nicht militärisch eklatant dumme Entscheidungen getroffen.

Naja, Russland hat seine Rüstungsproduktion noch nicht auf "Kriegswirtschaft" umgestellt.
Das könnte auch noch kommen.
Es wird kommen, wenn der Krieg noch eine Weile geht.
Anzeichen, das man von russischer Seite die Wirtschaft in kleinen Schritten, Stück für Stück, umstellt gibt es ja haufenweise.
 
Zuletzt bearbeitet:

Russische Medien haben Bilder von einer Hausdurchsuchung Prigoschins Haus gezeigt.
Darunter Bilder von abgetrennten Köpfen und das Wagner Symbol ein Vorschlaghammer.
Welcher auch schon öfter zum Einsatz kam.
Prigoschin soll nicht mehr in Belarus sein. Der Kreml kennt seinen Aufenthaltsort angeblich auch nicht.
 
Es ist am Ende schön Waffen zu haben, aber man sollte halt nicht vergessen es braucht immer noch jemanden der bereit ist diese Waffe auch zu benutzen und im Zweifel auch an ihr zu sterben. Eine Waffe alleine nützt dir soviel wie ein Soldat ohne die Waffe, wenig. ;)
Was soll eigentlich dieser Unsinn?
Schreibst du mir nur um mir zu schreiben und oder absichtlich meine Zitate zu verkürzen, um mir dann genau das zu erklären was ich selber geschrieben habe nur mit anderen Worten?! Das ist jetzt das 5-6mal mit dieser Unart!
So lange sie (Ukraine) halt will und kann, will die Bevölkerung nicht mehr, wird man das sehr schnell merken!
Natürlich ist sie auch auf unsere Hilfe angewiesen, aber kämpfen tun immer noch die Ukrainer alleine

Und weiter:
Du brauchst mir keine Geschichtsstunde oder militärische Geschichtsstunde zugeben, über den Zeitraum weiss ich besser bescheid und was du ausführst ist halt falsch! GB stand nie vor einer Kapitulation. Ehe wäre man nach Kananda gegangen und hätte von dort aus weitergekämpft, aber die Wehrmacht als auch die Luftwaffe, waren noch Welten von einem Sieg gegen die Insel entfernt!
 
Eben weil der Ausgang ungewiss ist (und vorerst bleibt) ist so eine Aussage komplett sinnfrei.
Stimmt, man kann immer noch im Nachhinein Betroffenheit über die verschwendeten Menschenseelen heucheln.
Lieber lässt man so einen Konflikt 5 bis 10 Jahre am köcheln, bevor man eine Gelegenheit verpasst ein bisschen Land zurückzuerobern.
Wer etwas anderes sagt, agiert im sinnentleerten Raum.:daumen:
Kann auch sein, dass die Strategie, mit Waffenlieferungen auszukommen und mit den bisherigen Opfern am Ende zu siegen komplett aufgeht.
Kann sein, allerdings wäre dazu mehr Engagement seitens des Westens nötig.
Zum Beispiel Luftunterstützung eines befreundeten Staates.
Da die Ukraine aber nicht in die Zukunft schauen kann muss sie sich für einen Kurs entscheiden.
Und den Kurs kann man nun in allen Aspekten gut finden oder nicht.
Ich finde man sollte parallel die diplomatischen Kanäle mehr öffnen.
Kann so sein, kann anders sein - bislang hat die Ukraine in diesem Konflikt mehr Erfolg als man dem Land je zugetraut hätte - auch weil sie bislang bewusste Risiken eingegangen ist.
Stimmt und damit haben am Anfang die wenigsten gerechnet, nun sind die Voraussetzungen aber andere, denn jetzt greift Putler nicht an, sondern verteidigt mit intensiver Vorbereitung.
Die Alternative ist flapsig ausgedrückt, sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen zu lassen!
Na das passiert ja jetzt gerade. Ohne relevante Geländegewinne sterben die Menschen auf beiden Seiten.
Ich bin durch die systematischen Morde, Folterungen, Vergewaltigungen etc. in den besetzten Gebieten davon überzeugt, dass das Sterben bei einer Kapitulation der Ukraine erst beginnen und nicht enden würde.
Damit redest du halt das Leid des Krieges auch stückweit klein (Morde, Folterungen) und es ist ja schön, dass du davon überzeugt bist. Aber da das ungewiss und Spekulation ist, dürftest du es ja gar nicht als Argument anführen, wenn wir wir gehört haben, bleiben solche Aussagen ja sinnfrei wenn der Ausgang ungewiss ist.:-)
Es gibt im Moment für die Ukraine nur 2 Möglichkeiten, kämpfen oder kapitulieren, wer etwas anderes behauptet, lügt glasklar!
Es gibt auch die Möglichkeit die NATO Mitgliedschaft hinzuwerfen und teilweise zu Kreuze zu kriechen. Die Verhandlungsposition dürfte sogar noch besser sein als 2022.
Nur müsste jemand den ersten Schritt machen und das sehe ich in so einer verfahrenen Situation als schwierig an. Kapitulation ist was anderes als hart zu verhandeln.
Zu behaupten die Gegenoffensive ist gescheitert wie dieser Experte ist jedenfalls absoluter Unsinn, weil das noch keiner sagen kann...
Das hat keiner getan und wenn man genau liest auch der Experte nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit redest du halt das Leid des Krieges auch stückweit klein (Morde, Folterungen) und es ist ja schön, dass du davon überzeugt bist. Aber da das ungewiss und Spekulation ist, dürftest du es ja gar nicht als Argument anführen, wenn wir wir gehört haben, bleiben solche Aussagen ja sinnfrei wenn der Ausgang ungewiss ist.
Es ist mehr als zehntausenfach Dokumentiert, ich glaube insgesamt 60000 Opfer russischer Kriegsverbrechen in ehemaligen besetzten Gebieten, ich rede nichts klein, du negierst systematischen russischen Staatsterror, mehr gibt es zu deinen Ausführungen nicht zu sagen!
 
(...) du negierst systematischen russischen Staatsterror(...)
Ich negiere gar nichts.
Soldaten die an der Waffe sterben sind genauso viel wert wie Opfer von Kriegsverbrechen.
(...)dass das Sterben bei einer Kapitulation der Ukraine erst beginnen und nicht enden würde.(...)
Das Sterben läuft schon die ganze Zeit, das beginnt nicht erst bei einer Kapitulation.
Muss mich korrigieren, du verharmlost schamlos die Kriegsopfer für deine "die Ukraine muss auf allen Ebenen siegreich sein".:-(

Die Eroberung der Krim wird noch mal 100 000 weitere Tote bringen, sofern die Ukraine das schaffen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich negiere gar nichts.
Doch tust du!
Kriegsopfer die an der Waffe sterben sind genauso viel wert wie Opfer von Kriegsverbrechen.
Wer hat das bestritten, sie sehen sich wohl aber eher als Verteidiger ihrer Familien und Landes, gegen einen verbrecherischen Angriffkrieges! Das es überhaupt Kriegsopfer gibt, liegt auschließlich nur an Russland. Wieso demonstrierst du nicht vor dem Kreml? Zu feige?
Das Sterben läuft schon die ganze Zeit, das beginnt nicht erst bei einer Kapitulation.
Das Sterben läuft durch einen verbrecherischen Angriffskrieg Russlands, die Ukraine verteidigt sich und ihre Menschen, es wurde ihr aufgezwungen!
Muss mich korrigieren, du verharmlost schamlos die Kriegsopfer für deine "die Ukraine muss allen Ebene siegreich sein".
Ich verharmlose gar nichts, ich benenne die Wahrheit und es geht hier einzig und alleine um die staatliche und territoriale Integrität der Ukraine, die ihr nach jedem bekannten Recht zusteht und für die die Ukrainer aus eigenem Antrieb kämpfen.
Du bist nur der Typ der in der sicheren Etappe sitzt und meint man kann um Menschen, ihre Werte und Freiheit mit Verbrechern verhandeln und ihnen zusätlich das Recht auf Verteidigung gegen einen Aggressor abspricht!
 
Ich bin auch auf der Seite der Ukraine weil sie mir symphatischer sind. Und von einen stärkeren Land überfallen wurden. Aber trotz aller Symphatien versuche ich realistisch zu bleiben.
Sympathien sind immer so ne Sache.
Mir ist die Ukraine auch sympathischer im Vergleich zu Russland.
Die üblichen Gründe + Stichworte:
Überfall, Angriffskrieg, Diktatur
Auch die mittlerweile 7 ukrainischen Familien, die bei der Firma in den Musterhäusern untergekommen sind, sind allesamt sympathische Zeitgenossen.

Allerdings, stand Anfang der 2019, nahm ich sowohl die Ukraine als auch Russland bei Tätigkeiten im Rahmen von sozialem Wohnbau in diesen Ländern als durch und durch höchst korrupte Staaten wahr.
Der ukrainische und der russische Beamte unterschieden sich hier nur dem Nachnamen nach und es verschwanden Fördergelder in Größenordnungen in beiden Ländern, bei denen dem Normalbürger schwindlig wird, direkt vor den Augen der (EU-) Delegationen, die ich da bautechnisch beratend begleiten durfte.
Meist wirklich filmreif in dicken schwarzen Limousinen, die irgendwelchen Lokaloligarchen gehörten.
Trinkgeld, damit diese die Erlaubnis erteilten, dass in der Stadt oder Gemeinde gebaut werden durfte, die sie als "ihr Gebiet" betrachteten. Man könnte auch osteuropäische Mafia sagen, die ganz offen auf der Straße, Hand in Hand mit dne von ihnen eh gekauften Polizisten herumflanierten.

Ich kann nur HOFFEN, dass sich die Verhältnisse in der Ukraine bzgl. Korruption/Oligarchie im Zuge der EU-Annäherung der im Laufe der letzten Jahren massiv verbessert haben.
Die oftmals in den letzten Monaten beschworene demokratische Wertegemeinschaft sehe ich hier, Stand ca. 2019 nicht gegeben.
Mein Support für die Ukraine ruht also nicht auf der Wertegemeinschaftsdarstellung, sondern im Wesentlichen aus dem aggressiven Verhalten der Diktatur nebenan heraus.

Und wenn man dann solche Zeitgenossen mal live erleben konnte, ist es ganz schnell vorbei mit "sympathisch".
 
Stimmt, man kann immer noch im Nachhinein Betroffenheit über die verschwendeten Menschenseelen heucheln.
Lieber lässt man so einen Konflikt 5 bis 10 Jahre am köcheln, bevor man eine Gelegenheit verpasst ein bisschen Land zurückzuerobern.
Wer etwas anderes sagt, agiert im sinnentleerten Raum.:daumen:
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Und den Kurs kann man nun in allen Aspekten gut finden oder nicht.
Ich finde man sollte parallel die diplomatischen Kanäle mehr öffnen.


Ja was nun? Soll die Ukraine nun die Gelegenheit nutzen und ihr Land zurückerobern (was sie grade versuchen), oder sollen mehr diplomatische Kanäle (whatever the *** this is suppose to mean) geöffnet werden? Dein Post ist irgendwie sinnbefreit, denn es war nicht die Entscheidung der Ukraine letztes Jahr einen Krieg mit Russland zu beginnen, dem Land jetzt vorwerfen zu wollen es würden Menschenleben verschwendet ist... dumm.

Der Konflikt lässt sich problemlos binnen kürzester Zeit beenden - daran hat sich nichts geändert - Russland stellt alle Angriffe ein, zieht sich aus der Ukraine zurück, fertig. Was, Russland hat kein Interesse daran einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, in dessen Verlauf dutzende Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht begangen wurden, zu beenden? Dann kann man der Ukraine auch nicht vorwerfen wenn sie sich diesem Russland beugt, v.a. dann nicht, wenn man noch kämpfen kann.

Wer sich wirklich um den unnötigen Verlust von Menschenleben kümmert, der sucht Mittel und Wege Russland dazu zu bringen diesen Konflikt zu beenden und zwar nachhaltig. Und startet nicht ein Ukraine Blame-Game.
 
Wobei die Thematik nicht so neu ist, unteranderem im Nagorno-Karabakh Krieg und anderen bewaffneten Konflikten in Asien. Ich weiß nicht mehr genau, ob es auch die ISIS war, welche mit Drohnen angegriffen haben.
Berg Karabach war auch nur 1,5 Jahre vorher und dauerte ganze 14 Tage. Da hat man erkennen können, wohin die Reise geht, aber nicht in dem Maßstab. Aber selbst wenn, braucht es ein bisschen Zeit die Lehren daraus zu ziehen. Aber das wir mehr (als nur die 2 vorhanden) Mantis brauchen, sollte inzwischen Klar sein und da kann man anfangen.
Ich würde allgemein sagen, dass ich schon vielen Infos über den Krieg habe, aber einiges liegt wirklich komplett im Dunkeln. Die Ukrainer haben definitiv mind. 5-6 Angriffsgruppen aus Fahrzeugen verloren, also Minenräumer und so weiter und die K52 stellen mit ihrer Reichweite von 8Km ein extreme Bedrohung dar, ebenfalls soll der AMX eine zu wenig geschützte Todesfall sein.
Wobei da der AMX falsch eingesetzt wurde. Er war nie als MBT geplant, sondern ist ein schwer bewaffneter Aufklärungspanzer, der seinerseits Kampfpanzer eher aus dem Hinterhalt oder der Seite attackieren sollte, aber nicht als Angriffspanzer. Wo hast du die Zahlen von 5-6 Angriffsgruppen her? Selbst die Russen zeigen immer nur das gleiche Bild mit den 4/5 Bradleys und einem Leo2.
Keine Ahnung wie es weiter geht, aber ich hoffe die USA schickt endlich mal Cluster und Rakete mit mehr Reichweite und die EU Staaten sollen halt Bradleys kaufen, wenn sie selber nichts mehr haben. Wenn sie schnelle Erfolge sehen wollen, dann sollen sie auch liefern.
Der Bradley ist auch schon "asbach". Die Produktion begann 1981. Es gibt funktionierende europäische Alternativen. CV90, Lynx oder diverse Rad-Schützenpanzer um nur mal ein paar zu nennen. Wir schaffen es nur nicht einen Bedarf zu definieren und zu bestellen. Da hilft auch kein M2. Wir wissen immer noch nicht, was wir wollen. die amerikanischen Reps wollen eher einen schnellen Sieg, die amerikanischen Demokraten ein langsames und langes Ausbluten der Russen und die EU ... ist die EU.
 
Ich bin auch auf der Seite der Ukraine weil sie mir symphatischer sind. Und von einen stärkeren Land überfallen wurden. Aber trotz aller Symphatien versuche ich realistisch zu bleiben.
Sympathie ist da eigentlich auch egal. Wenn die Ukraine aufgeben sollte (wieso auch immer) übernimt Putin das Land. Was er dann machen wi rd, hat er schon mehrmals gesagt und Moldau ist dann das nächste Land auf seiner Liste.
Es liegt also in unserem eigenen Interesse, dass das nicht passiert und sowohl die baltischen Staaten als auch Polen werden das nicht zulassen wollen und da das Nato Staaten sind, hängen wir genauso mit drin wie die USA auch.
Wer auch immer 2025 da Präsident ist, kann nicht wegsehen oder sich da raushalten wollen.
 
Belege es mir.
Ich negiere gar nichts. Ich sage bei einem Verhandlungsende des Konflikts wird sich das Sterben auch durch Kriegsverbrechen auf ein Minimum reduzieren und nicht erst beginnen.
Wer hat das bestritten,
Du hast die steile These aufgestellt das Sterben würde erst dann beginnen, obwohl keiner von Kapitulation gesprochen hat. Die Kapitulation und die Aufgabe des Landes musst du einer Verhandlungsstrategie ja vorwerfen, ohne diesen Vorwurf kannst du dein Narrativ nicht aufrechterhalten.
Das Sterben läuft durch einen verbrecherischen Angriffskrieg Russlands, die Ukraine verteidigt sich und ihre Menschen, es wurde ihr aufgezwungen!
Das Sterben läuft nicht nur durch den Angriffskrieg Russlands, sondern auch durch die Strategie des Westens und man wird sehen ob die weiteren Waffenlieferungen von Erfolg gekrönt sind. Meine Einschätzung ist man wird weiter sinnlos Menschenleben opfern und niemals die Krim zurückerobern, wenn die Unterstützung des Westens so weiter geht wie bis jetzt.
Ich verharmlose gar nichts, ich benenne die Wahrheit...
Es ist nicht die Wahrheit, dass das Sterben bei Verhandlungen oder einer Einfrierung des Konflikts beginnt, es ist eine Verschwörungstheorie oder eine Art Glaube, damit die Menschen weiterhin ihr Leben geben, weil sie das Gefühl haben sie könnten etwas erreichen.
und es geht hier einzig und alleine um die staatliche und territoriale Integrität der Ukraine, die ihr nach jedem bekannten Recht zusteht und für die die Ukrainer aus eigenem Antrieb kämpfen.
Und auf dem Territorium der Ukraine sollen dann welche Menschen leben?
Pflastert man das Land dann mit Särgen zu? Die Menschen die momentan sterben können sich nach ihrem Tod gar nichts von der territorialen Integrität kaufen, schon gar nicht wenn es so weitergeht. Dann sind sie umsonst gestorben.
Du bist nur der Typ der in der sicheren Etappe sitzt und meint man kann um Menschen, ihre Werte und Freiheit mit Verbrechern verhandeln und ihnen zusätlich das Recht auf Verteidigung gegen einen Aggressor abspricht!
Ich spreche gar nichts ab, ich kritisiere lediglich die Attitüde von wegen die Ukraine muss unter allen Umständen siegreich sein, egal was für Opfer erbracht werden, denn du sitzt zu Hause an deinem Kasten und bist nicht an der Front und lässt dir den Frontallappen aus dem Dez knallen.
Soll die Ukraine nun die Gelegenheit nutzen und ihr Land zurückerobern (was sie grade versuchen), oder sollen mehr diplomatische Kanäle (whatever the *** this is suppose to mean) geöffnet werden?
Beides. Damit man den Punkt nicht versäumt an dem Menschenleben durch weitere kriegerische Verhandlungen verschwendet werden.
Eigentlich nicht so schwer zu verstehen, es sei denn man ist schon durch und durch von Kriegseifer durchzogen.
(...)irgendwie sinnbefreit(...)
Nicht gleich so viele Argumente.
(...)dem Land jetzt vorwerfen zu wollen es würden Menschenleben verschwendet ist... dumm.(...)
Wenn der Konflikt weiter in einen Stellungskrieg mündet und die Ukrainer weiter verheizt werden hast du am Ende niemanden mehr der die gelieferten Waffen benutzen kann und unendlich großes Menschliches Leid.
Der Konflikt lässt sich problemlos binnen kürzester Zeit beenden - daran hat sich nichts geändert - Russland stellt alle Angriffe ein, zieht sich aus der Ukraine zurück, fertig.
Und wie realistisch ist das? Ist das dein erbärmlicher Rechtfertigungsversuch für ein Sterben ohne Ende?
Wer sich wirklich um den unnötigen Verlust von Menschenleben kümmert, der sucht Mittel und Wege Russland dazu zu bringen diesen Konflikt zu beenden und zwar nachhaltig.
Und was sind deine Ideen? Gehst du in die Ukraine und kämpfst? :ugly:
 
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