Biden hat im Dezember 2021 Gespräche über die Belange der Ukraine abgelehnt, auch im
Februar 22.
Kannst du mir mal sagen was es im Dezember 2021 und Februar 2022 zu verhandeln gab?
Versetze dich mal in die Lage von Biden, ein mittelbarer Beitritt der Ukraine zur Nato stand nirgends zur Debatte, Deutschland und Frankreich und andere EU Länder haben das abgelehnt und an dieser eher grundsätzlichen Haltung waren auch keine Änderungen erkennbar, das wurde Putin mehrfach übermittelt. Das die Nato und der Westen aber ihre Grundwerte aufgeben,
die freie Bündniswahl souveräner Staaten, die in der Schlussakte von Helsinki. der Charta von Paris und der Nato-Russland Grundakte ausgehandelt waren, kannst du doch nicht ernsthaft zur Verhandlung stellen, dann kannst du den Laden auch zu machen.
Über die restlichen Ultimaten der RU, neben Nato, eben auch an die EU und gesondert Schweden und Finnland gar nicht zu reden.
Darüber hinaus befanden sich die Ukraine und die RU faktisch in einem permanenten Konflikt seit fast 8 Jahren, mit völkerrechtswidrigender RU Annexionen an ulrainischen Staatsgebiet, plus die Ermordung von 300 unschuldigen Urlaubern, die permanent abgestritten wurde.
Das ist neben der völkerrechtswidrigen Invasion von RU auch ein mittelmäßiger Skandal.
So funktioniert keine Diplomatie nach westlichen Standards.
Kann ich beim besten Willen nicht sehen und auch nicht worüber überhaupt verhandelt werden sollte, ohne die Ukraine völlig Preis zu geben.
So funktioniert keine Diplomatie nach westlichen Standards.
Verhandlungen müssen immer oberste Priorität haben, alleine schon wegen den vielen verlorenen Menschenseelen und des unfassbaren Leids der Ukrainer.
Aber nur wenn einaml überhaupt etwas zum verhandeln vorhanden ist und wenn es sich um Verhandlungen handelt und nicht um Erpressung und Ultimaten!
Liest man den Artikel durch ergibt sich der Eindruck, dass der Westen kein schnelles Ende des Konflikts oder einen Waffenstillstand erzielen möchte.
Unter Umständen hätte man damit auch die Stationierung von Atomwaffen in Belarus verhindern können.
Und das ist bei aller Aggressivität und Grausamkeit Russlands kein besonders guter Ratgeber.
Ich glaube Herrn Bennet nicht, der zu der Zeit unter Druck stand, weil er die westlichen Sanktionen nicht mitgetragen hat. Ausgerechnet Israel, das Land auf der Welt, das mit am meisten abhängig von westlicher (US, DE und EU) Solidarität ist, und sie auch immer wieder offen einfordert, scheisst dem "Westen" in Sachen Ukraine einen Haufen hin, du glaubst doch nicht ernsthaft, das es da hinter verschlossenen Türen nicht eine Menge Krach gab.
Doch, genau das glaube ich. Wenn der Konflikt nicht am Schlachtfeld entschieden wird, wird der Status der Ukraine (wirtschaftlich, militärisch) für einen dauerhaften Frieden entscheidend sein, es sei denn das russische System bricht zusammen.
Militärisch vielleicht noch, wenn es extrem schlecht läuft (Neutralität), wirtschaftlich auf gar keinen Fall, sonst kommt es zu einem Guerilliakrieg, du solltest die ukrainische Bevölkerung in der Sache nicht unterschätzen, der Zug Russland ist definitiv abgefahren.
Aushandeln kann man viel, ohne Akzeptanz ist das nicht mal so viel wert wie das Blatt Papier auf dem es steht!