Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Kannst du mir mal sagen was es im Dezember 2021 und Februar 2022 zu verhandeln gab?
Was ist die Alternative zu Gesprächen und Verhandlungen und was erzielt man mit der permanenten Ablehnung dieser? Ganz bestimmt keine Verbesserung der Lage im Hinblick auf eine Ausweitung des Krieges auf andere Nationen.

Es sterben täglich hunderte und tausende Menschen. Das muss enden.

Versetze dich mal in die Lage von Biden, ein mittelbarer Beitritt der Ukraine zur Nato stand nirgends zur Debatte
Richtig unmittelbar nicht. Darauf wollte ich aber auch nicht hinaus.
Kann ich beim besten Willen nicht sehen und auch nicht worüber überhaupt verhandelt werden sollte, ohne die Ukraine völlig Preis zu geben.
Du bevorzugst also eine weiterhin gewaltsame Lösung des Konflikts? Ich bevorzuge Gespräche und keine Absage von solchigen, egal wie schlimm der Krieg auch wütet.
und sie auch immer wieder offen einfordert, scheisst dem "Westen" in Sachen Ukraine einen Haufen hin, du glaubst doch nicht ernsthaft, das es da hinter verschlossenen Türen nicht eine Menge Krach gab.
Ich halte die Aussagen von Bennett für authentisch und sie zeigen wie sehr der Westen taktiert, in der Vorstellung Russland entscheidend zu schwächen, nicht etwa den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.

Jede weitere ausbleibende Initiative erhöht die Chance auf weitere Eskalationen.
Die Verhandlungen im Frühjahr waren auf einem guten Weg.

Man muss sich mal für einen Kurs entscheiden. Entweder man erhöht die Unterstützung der Ukraine um wirklich den Donbass und die Krim zurückzuerobern und nimmt weitere 100 000 Tote und Verwüstungen in Kauf. Momentan ist es ein reiner Abnutzungskrieg und Verhandlungen müssten oberste Priorität haben.
 
Äh. Der verlinkte Artikel beschreibt es doch chronologisch korrekt. Man war bereit sich zu treffen. Voraussetzung: Kein Einmarsch in die Ukraine. Russland pfiff darauf, und die (vereinbarten) Treffen (von Blinken und Lawrow) wurden gecancelt.

Wo siehst du da genau den Skandal außer in der Tatsache, dass es Putin vollkommen wumpe war, was der Westen denkt oder macht?

Kern-Frage: wonach sehen die unten beschriebenen Aktivitäten der UKR im Februar 2022 vor Einmarsch der Russen für dich aus?

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Eigenes Zitat vom Anfang dieses Jahres


Kommen wir zum anhaltenden Beschuss des Donbass und Donetsk. Das OSCE selbst hat für den Zeitraum unmittelbar vor dem 24.02.2022 folgendes ermittelt und dokumentiert:

Wir sehen hier die Dokumentation des Beschuss der gesamten Kontaktline inkl. städtischer Bereiche und der Innenstadt durch die Ukrainie mit sage und schreibe fast 2.000 Abschüssen pro Tag. Ist das normal wenn man Frieden möchte? Interessant ist auch die Entwicklung der Anzahl mit dem zeitlichen Verlauf. So stieg der Beschuss von ukrainischer Seite in Richtung des 22.02.22 an.
Was das aus Sicht eines Militärs bedeutet, könnten wir diskutieren.

 
Hauptempfänger des Getreides aus der UKR sind mit großem Abstand China,
Ist China. Und wenn man weiß, dass z.B. Spanien das als Futter für Schweine importiert, um die dann geschlachtet zum weit überwiegenden Teil auch nach China zu exportieren, dann bekommt dieser Deal eine ganz merkwürdige Bedeutung. Man könnte auf die Idee kommen, dass die Russen da nur mitmachen, weil die Chinesen das so wollen und auch brauchen.
Kern-Frage: wonach sehen die unten beschriebenen Aktivitäten der UKR im Februar 2022 vor Einmarsch der Russen für dich aus?
Böse Zungen behaupten ja, dass die Separatisten damit anfingen und den Ukrainern das in die Schuhe schoben, um damit dem Kreml einen Anlass bzw. einen Kriegsgrund zu liefern.

 
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Wir sehen hier die Dokumentation des Beschuss der gesamten Kontaktline inkl. städtischer Bereiche und der Innenstadt durch die Ukrainie mit sage und schreibe fast 2.000 Abschüssen pro Tag. Ist das normal wenn man Frieden möchte? Interessant ist auch die Entwicklung der Anzahl mit dem zeitlichen Verlauf.
Du suggerierst hier, Russland hätte allen Grund dazu gehabt einzumarschieren.
Das ist doch wirklich völliger Unsinn und reine RU Propaganda.
 
Was ist die Alternative zu Gesprächen und Verhandlungen und was erzielt man mit der permanenten Ablehnung dieser? Ganz bestimmt keine Verbesserung der Lage im Hinblick auf eine Ausweitung des Krieges auf andere Nationen.
Man erziehlt beim nachgeben von Erpressungen genau das, dass es sich auf andere Nationen ausweitet, weil der Erpresser es immer weiter versuchen wird! Siehe 1935-1939!
Du bevorzugst also eine weiterhin gewaltsame Lösung des Konflikts? Ich bevorzuge Gespräche und keine Absage von solchigen, egal wie schlimm der Krieg auch wütet.
Der Krieg wurde von der RU verbrecherisch begonnen, mit dem Ziel der imperialen Annexion!
Ich begehe grundsätzlich mal keine Täter Opfer Umkehr!
Die RU hat zig Multi- und Bilaterale Veträge gebrochen, die "Welt" permanent belogen und führt m.A. nach eine Art Genozid in der Ukraine durch, nämlich die Ausrottung einer ukrainischen Nationalität, mit Gräueltaten (Butscha etc.), mit systematischer Folter, Mord, Vergewaltigung und Kindesentführung.
Ich sehe keine Ansatzpunkte für Verhandlungen und m.A. nach fahren die Ukranier mit der Gewaltlösung auf lange Sicht besser, als mit einer Kapitulation oder einem faulen Kompromiss mit dem Regime Putin, das keine Gnade kennt, ausser seine imperialen Ziele und dafür auch über Millionen Leichen geht, ob Soldaten oder Zivilisten. Für mich ist das Regime Putin kein Verhandlungspartner mehr, genauso wenig wie es DE und Hitler waren.
Ich halte die Aussagen von Bennett für authentisch und sie zeigen wie sehr der Westen taktiert, in der Vorstellung Russland entscheidend zu schwächen, nicht etwa den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.
Ich eben nicht, man konnte auch sehen wie schmallippig Bennet im März war, weil er durch den "Westen" unter Druck stand.
Jede weitere ausbleibende Initiative erhöht die Chance auf weitere Eskalationen.
Jedes nachgeben gegenüber dem verbrecherischen Aggressor erhöht die Chancen einer weiteren Eskalation.
Die Verhandlungen im Frühjahr waren auf einem guten Weg.
Der Verhandlungen waren nach Butscha für die Ukraine erledigt.

Wir halten fest, das wir beide einen unterschiedlichen Blick und Interpretation auf die Lage haben und höchstwahrscheinlich diesen Dissenz auch nicht überbrücken können.
 
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Man erziehlt beim nachgeben von Erpressungen genau das, dass es sich auf andere NAtionen ausweitet, weil der Erpresser es immer weiter versuchen wird!
Gespräche zu führen, bedeutet nicht Erpressungen nachzugeben.
Ich begehe grundsätzlich mal keine Täte Opfer Umkehr!
Stimmt. Du verpasst den Forderungen nach Initiativen lediglich den gewollten Anstrich.
Die RU hat zig Multi- und Bilaterale Veträge gebrochen, die "Welt" permanent belogen und führt m.A. nach eine Art Genozid in der Ukraine durch, nämlich die Ausrottung einer ukranischen Nationalität, mit Gräueltaten (Butscha etc.), mit systematischer Folter, Mord, Vergewaltigung und Kindesentführung.
Wer Verhandlungen fordert ist für Kindesentführungen? :schief:

Ich sehe keine Ansatzpunkte für Verhandlungen und m.A. nach fahren die Ukranier mit der Gewaltlösung auf lange Sicht besser, als mit einer Kapitulation oder einem faulen Kompromiss mit dem Regime Putin...
Das hat dann weiteren Mord, systematische Folter, Vergewaltigungen etc.pp. zur Folge, oder denkst du, dass Kriegsverbrechen nur von russischer Seite begangen werden, wenn UKR die Krim angreift?
das keine Gnade kennt, ausser seine imperialen Ziele und dafür auch über Millionen Leichen geht, ob Soldaten oder Zivilisten.
Krieg mit Krieg zu vergelten ist kein wirklich erstrebenswertes Ziel im 21 Jahrhundert.
Für mich ist das Regime Putin kein Verhandlungspartner mehr, genauso wenig wie es DE und Hitler waren.
Genau solche Extrempositionen heizen den Krieg weiter an und verhindern eine Einigung.
Der Verhandlungen waren nach Butscha für die Ukraine erledigt.
Butscha kam erst nach Ende der Verhandlungen. Und gerade wegen Butscha hätte man die Verhandlungsbemühungen verdoppeln müssen.

Wir halten fest, das wir beide einen unterschiedlichen Blick und Interpretation auf die Lage haben und höchstwahrscheinlich diesen Dissenz auch nicht überbrücken können.
Höchstwahrscheinlich nicht, denn Extrempositionen und Kriegstreiberei unterstütze ich nicht, was genauso wenig für Propagandaopfer Putins gilt.
Im Endeffekt sagst du ja offen, dass es nur eine Kriegslösung geben kann und solche Positionen sind gesellschaftlich nicht anerkannt.
 
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Ist China. Und wenn man weiß, dass z.B. Spanien das als Futter für Schweine importiert, um die dann geschlachtet zum weit überwiegenden Teil auch nach China zu exportieren, dann bekommt dieser Deal eine ganz merkwürdige Bedeutung. Man könnte auf die Idee kommen, dass die Russen da nur mitmachen, weil die Chinesen das so wollen und auch brauchen.

Wenn Russland den Getreidedeal eingefordert hätte, dann würde ich dir Recht geben können. Aber es war der Führer der UKR und der Westen die den Deal lautstark eingefordert haben und anpragerten, dass Russland Hunger als Waffen einsetzt.

Das der Deal mit seinem Verlauf eine merkwürdige Bedeutung bisher erlangt, sehe ich ganz genauso. Jedoch komme ich leider nur zu Erkenntnis, dass es bei diesem Deal wohl nicht vorrangig um die hungernden Länder in Afrika ging, sondern vermutlich um eine Einnahmequelle für die UKR. Oder wie deutest du das?

Böse Zungen behaupten ja, dass die Separatisten damit anfingen und den Ukrainern das in die Schuhe schoben, um damit dem Kreml einen Anlass bzw. einen Kriegsgrund zu liefern.

Hmm, und du bist dir sicher, dass die Seperatisten sich selbst beschossen haben und die Analytik sowie Aufzeichnung der OSZE das nicht mitbekommen haben und somit inhaltlich falsch sind?

Hand aufs Herz. Es gibt Einschläge auf beiden Seiten der Frontlinie, aber die deutliche Masse liegt auf dem Separatistengebiet. Die Separatisten beschießen ihre eigenen Städte mit 2000 Granaten pro Tag - sprich der Vater, Bruder und Onkel schießt auf seine in den Städten zurückgebliebene Familie? Wer soll sowas bitte glauben?
 
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@Bobhais Stimmt schon. Man kann mit der RU ja verhandeln. Was bringt es aber? Die Grundbedingungen der Russen werden sein, dass man den Donbass und die Krim behält, während die Ukrainer sich hinstellen werden und als Grundbedingen den Abzug der Russen aus dem Donbass und von der Krim fordern werden. Auf welcher Basis sollte man denn da bitte verhandeln?
 
Du suggerierst hier, Russland hätte allen Grund dazu gehabt einzumarschieren.
Das ist doch wirklich völliger Unsinn und reine RU Propaganda.

Nicht so schnell ... ich frage nach Eurer Meinung mit Bezug auf die Aufzeichnungen der OSZE. Welche militärische Bedeutung könnten diese haben?
 
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Hmm, und du bist dir sicher, dass die Seperatisten sich selbst beschossen haben und die Analytik sowie Aufzeichnung der OSZE das nicht mitbekommen haben und somit inhaltlich falsch sind?
Nö, aber mir scheint es, dass die absichtlich Wind gesät haben, um einen Sturm zu provozieren. Obendrein redet der OSZE Bericht von einem Zeitraum, wo der von langer Hand geplante und bereits beschlossene Einmarsch der RU in die Ukraine quasi kurz bevor stand. Ich würde das vorsichtig in die Kategorie "Böllern vor 0 Uhr an Silvester" einordnen. Und drehe mir da nicht die Worte im Mund herum oder tue so als würde ich das verharmlosen oder banalisieren wollen.
 
Im Endeffekt sagst du ja offen, dass es nur eine Kriegslösung geben kann und solche Positionen sind gesellschaftlich nicht anerkannt.
Die ist sogar höchst anerkannt in der Gesellschaft, lief gerade eben wieder bei Maischberger! Der allgemeine Tenor aller seriösen Experten (Ischinger, Major, Massala etc.) und auch aller seriösen Journalisten ist, die Entscheidung fällt auf dem Schlachtfeld, bis eine oder beide Seiten einsehen, das es dort nichts mehr zu holen gibt. Das ist im Moment die Mehrheitsposition der "öffentlichen Gesellschaft". Und die Ukraine soweit mit Waffen und Munition zu ertüchtigen, das "sie" nicht diejenige ist, die um den Verhandlungstisch nachsucht.
Die Positionen Verhandlungen zu erzwingen, denn die Russen wollen nicht verhandeln ausser ihre gesammten völkerrechtswidrigen Annexionen werden anerkannt, also auch die aus dem September, durch den Stopp der Waffenlieferungen, ist in der Gesellschaft und der öffentlichen Gesellschaft eine klare Mindermeinung.
Nenne mir bitte abseits der AfD und der Linken ernstzunehmende Leute, die sich jetzt, mit den Forderungen der RU, für Verhandlungen aussprechen?
Die deutsche Regierung und das deutsche Parlament in ihrer und seiner Mehrheit sichelich nicht!
 
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Stimmt schon. Man kann mit der RU ja verhandeln. Was bringt es aber? Die Grundbedingungen der Russen werden sein, dass man den Donbass und die Krim behält, während die Ukrainer sich hinstellen werden und als Grundbedingen den Abzug der Russen aus dem Donbass und von der Krim fordern werden. Auf welcher Basis sollte man denn da bitte verhandeln?

Man kann das Volk entscheiden lassen. Ein international organisierter und beobachteter Volksentscheid im Donbass und Luhansk usw. sowie der Krim entscheidet über den Verbleib der Gebiete bei der UKR oder zu Russland. Die Zusicherung des Westens das die UKR nicht in die NATO aufgenommen wird. EU-Migliedschaft ist möglich. Oder man greift den Vorschlag von Gysi auf und unterbreitet den Vorschlag die westlichen Waffenlieferungen sofort einzustellen, wenn kein Schuss mehr fällt. Möglichkeiten gäbe es.

 
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Nicht so schnell ... ich frage nach Eurer Meinung mit Bezug auf die Auszeichnungen der OSZE. Welche militärische Bedeutung könnten diese haben?
Was spielt das für eine Rolle? Die Absichten von Russland sind seit den Maximalforderungen nach einem Rückzug der NATO aus dem Dezember 2021 klar.
Diese Quelle mag zwar einseitig sein, aber bietet eine gute Grundlage den Ablauf von Russlands Verhalten zu umreißen.
Trotz dieser Unverschämtheiten, hätte sich der Westen deutlich mehr um Verhandlungen bemühen müssen, hat aber gleichzeitig zu lange mit Waffenlieferungen gezögert. Eine Rechtfertigung für diesen Krieg gibt es einfach nicht.

Möglichkeiten gäbe es.
Möglichkeiten gibt es immer. Ob die Versuche dann scheitern oder nicht, kann man zuvor auch nicht wissen.
 
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Nö, aber mir scheint es, dass die absichtlich Wind gesät haben, um einen Sturm zu provozieren. Obendrein redet der OSZE Bericht von einem Zeitraum, wo der von langer Hand geplante und bereits beschlossene Einmarsch der RU in die Ukraine quasi kurz bevor stand.

Die OSZE gibt für das Jahr 2021 im Durchschnitt ca. 300 Abschüsse pro Tag an. In den letzten 30 Tagen vor dem 22.02.22 ca. 400/Tag. 7 Tage vorher ca. 900-1000/Tag und am 22.02.22 dann 2.000 pro Tag.

Heisst, eine Entwicklung auf das fünffache an Beschuss pro Tag binnen max. 30 Tagen. Beachtlich! Bin gespannt, wie das die vorhandenen Militärexperten bewerten!

Ich würde das vorsichtig in die Kategorie "Böllern vor 0 Uhr an Silvester" einordnen.

Also du bleibst dabei, dass die Separstisten ihre Wohnungen, Einrichtungen und Familien über Wochen mit tausenden Granaten selbst beschossen haben oder die Aufzeichnungen der OSZE inhaltlich falsch sind?
 
Der allgemeine Tenor aller seriösen Experten (Ischinger, Major, Massala etc.) und auch aller seriösen Journalisten ist, die Entscheidung fällt auf dem Schlachtfeld, bis eine oder beide Seiten einsehen, das es dort nichts mehr zu holen gibt.
Carlo Masala rät von einer Eroberung der Krim ab und pocht auf eine politische Lösung und Ischinger fordert Vorbereitungen für Verhandlungen.
Eine rein militärische Lösung fordert so gut wie niemand, denn bei einem Angriff auf die Krim würde Russland wahrscheinlich nuklear reagieren.
Das ist im Moment die Mehrheitsposition der "öffentlichen Gesellschaft".
https://www.tagesspiegel.de/interna...-regierung-fur-friedensgesprache-9413837.html
63 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass sich die Bundesregierung stärker für Gespräche zwischen Russland und der Ukraine einsetzt. Das ergab eine Umfrage, die das Online-Befragungsinstitut Civey im Auftrag des Magazins „Spiegel“ durchgeführt hat.

21 Prozent der Befragten sprachen sich gegen ein Forcieren von Friedensverhandlungen aus.
Die deutsche Regierung und das deutsche Parlament in ihrer und seiner Mehrheit sicherlich nicht!
Die deutsche Regierung ist ja auch ein Marionette der USA, oder hat Scholz in irgendeiner Weise die USA nach dem mutmaßlichen Angriff auf die Pipelines gerügt?
Nicht, dass ich wüsste.
 
Was spielt das für eine Rolle?

Wir lassen diese Aktivitäten mal von den Militärexperten hier bewerten und dann schauen wir weiter.

Die Absichten von Russland sind seit den Maximalforderungen nach einem Rückzug der NATO aus dem Dezember 2021 klar.
Diese Quelle mag zwar einseitig sein, aber bietet eine gute Grundlage den Ablauf von Russlands Verhalten zu umreißen.

Wie du schon erkannt hast, diese Formulierung ist m.M.n. wirklich sehr einseitig und stellt es sehr anti da. Ich kann nur empfehlen die beiden Originaldokumente in deinem Link zu lesen. Dann merkst du was ich meine.

Trotz dieser Unverschämtheiten, hätte sich der Westen deutlich mehr um Verhandlungen bemühen müssen, ...

Da bin ich zu 100% bei dir!


... hat aber gleichzeitig zu lange mit Waffenlieferungen gezögert.

Vielleicht, vielleicht aber damit auch eine zu schnelle Kettenreaktion verhindert.


Möglichkeiten gibt es immer. Ob die Versuche dann scheitern oder nicht, kann man zuvor auch nicht wissen.

Wer ws nicht angeht, findet es nicht heraus. Wobei ich glaube, dass mit dem aktuellen Verlauf ein Einstieg in Verhandlungen nicht einfach wäre. Aber vielleicht läuft bereits was im Hintergrund und wird uns demnächst präsentiert.?
 
Carlo Masala rät von einer Eroberung der Krim ab und pocht auf eine politische Lösung und Ischinger fordert Vorbereitungen für Verhandlungen.
Das stimmt so nicht und ist deine Interpretation, alle sagen die Russen müssen mit Waffengewalt in eine solche Lage gebracht werden, das sie Verhandlungen wollen, alles andere ist eher ein Lüge!
Eine rein militärische Lösung fordert so gut wie niemand, denn bei einem Angriff auf die Krim würde Russland wahrscheinlich nuklear reagieren.
Genau das forden sie, durch militärischen Duck die Lage so zu verändern, das sich die RU zu Verhandlungen gezwungen sieht! Und auch du betreibst hier das RU Spiel mit der nuklearen Angst, wen willst du damit beeindrucken?
Die deutsche Regierung ist ja auch ein Marionette der USA, oder hat Scholz in irgendeiner Weise die USA nach dem mutmaßlichen Angriff auf die Pipelines gerügt?
Nicht, dass ich wüsste.
Muhahahahaha!
Einfach mal Behauptungen raushauen ohne jegliche Belege und Beweise, als nächstes behauptest du noch wir wären besetzt und hätten keine Verfassung!
Diskussion beendet, mit Verschwörungstheoretikern diskutiere ich nicht!
 
Es wird als Rechtfertigung für die Stationierung von taktischen Nuklearwaffen hergenommen, aber genau darauf geht Ihr nicht ein, zudem haben die Russen diese Munition selbt schon in diesem Krieg verwendet. :schief::ugly:

Auch einem kriegstreibenden Arschloch falsche Aussagen unterzuschieben, die er nicht gemacht hat, weil die Falsch sind, ist Lügen und Verleumdnen. Und wenn dann nebenbei auch noch Gefahren für Unschuldige runterspielt endgültig abzulehnen.


Es ist eine Rechtfertigung mit einer bestätigten, nachvollziehbaren Begründung. Dazu kommt, dass Uranmunition auch militärisch eine weitere Eskalation für Russland darstellen würde, wenn sie zum Einsatz in der Ukraine kommt.

Russland ist bekanntermaßen sehr empfindlich beziehungsweise geradezu esoterisch, wenn es darum geht, etwas als "militärische Eskalation" zu empfinden. Aber mal abgesehen davon, dass sowohl Angreifer als auch Verteidiger längst über DU verfügen und über gute Gründe, es einzusetzen, ist es aus militärischer Sicht beinahe egal, ob man mit Uran oder Wolframcarbid nimmt. Durch gehen beide, die zusätzliche Brandwirkung im Innenraum durch erstere kann man bei Munitino Kaliber >100 mm getrost als Nebensache betrachten. DU unterscheidet sich nur in zwei Punkten:
- Es schädigt die Umgebung aus Jahrzehnte
- Es ist billiger für den Steuerzahler

Die Streber aus Deutschland setzen deswegen auf Wolfram, die Atommächte USA und Sowjeunion haben massenhaft Uranmunition produziert. Aber Putin kann beides egal sein, den ukrainische Munition wird weder vom Kreml bezahlt noch in Russland eingesetzt.
.
... welche Bedingungen waren denn deiner Meinung nach und vor allem wann "witzig". Ich finde diese Wortwahl absolut unpassend.


Bedingungen wie der Abzug aller NATO-Truppen aus Territorium östlich der NATO-Grenzen nach 1990, also vermutlich jenseits der deutsch-deutschen Grenze sowie die Demilitärisierung und wirtschaftliche Zwangsangliederung eines souveränen Staates an Russland.


weil zwischen 2014 und 2022 hat sich keiner von uns für irgendeinen Zivilisten in der Ukraine interessiert.

Es erwarten zwar nur die Forenregeln, dass man einen Thread ganz ließt, ehe man sich einmischt, aber hast du dir wenigstens das Startpost oder zumindest dessen Datum angeguckt?
Doch: Von "uns" hier haben sich sehr viele sogar schon vor dem russichen 2014er Einmarsch in die Ukraine damit beschäftigt und definitiv seit dem. Das Meinungsbild von damals solltest ggf. zumindest mal quer überfliegen, auch wenn es Arbeit macht, denn die meisten sind es leid, 3215235 mal zu wiederholen, was damals schon bis zum erbrechen abgehandelt wurde.

Fazit war jedenfalls: Die Ukraine ist nicht Russland, Putin hat da gar nichts zu melden und dass er trotzdem jede Menge Schaden angerichtet hat und anrichtet ist garantiert nicht den Ukrainern anzulasten.


Jedoch geht es im Prinzip um Einflussnahme, sprich Machtansprüche. Und die kennen in der Regel andere Grenzen als Nationalstaaten.

Manchmal würde ich mir wünschen, die Moderatoren täten einfach mal Machtansprüche auf den Zugang gewisser Leute zu diesem Forum hier erheben, anstatt sich an die Grenzen der Forenregeln zu halten :kotz: .


Kannst du mir mal sagen was es im Dezember 2021 und Februar 2022 zu verhandeln gab?

Die Rückführung der Krim und des Donbass und die Begleichung von Kriegsschäden hätte man z.B. verhandeln können :nicken: .
 
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Das stimmt so nicht...
Doch, das stimmt so.
Die Ukraine soll die russischen Kräfte auf der Krim in Bedrängnis bringen, aber nicht angreifen? Erklären Sie das bitte.
Es geht darum, die russische Führung politisch unter Druck zu setzen, indem man eine Krim-Eroberung androht, aber nicht ausführt.
und ist deine Interpretation, alle sagen die Russen müssen mit Waffengewalt in eine solche Lage gebracht werden, das sie Verhandlungen wollen, alles andere ist eher ein Lüge!
Na dann verhandelt man ja doch. Man ist sich dann ja bloß über den Zeitpunkt der Verhandlungen uneinig.=)
Genau das forden sie, durch militärischen Duck die Lage so zu verändern, das sich die RU zu Verhandlungen gezwungen sieht!
Das ist dann eine Verhandlungslösung aus der Position der Stärke. Eine militärische wäre die Krim zu erobern und das fordert weder Masala, noch Ischinger, weil das Risiko einer Eskalation ansteigt.
Und auch du betreibst hier das RU Spiel mit der nuklearen Angst, wen willst du damit beeindrucken?
Ich betreibe gar kein Spiel. Wenn dann unterstellst du mir eines. Bei einem Angriff auf russisches Staatsgebiet besteht die Möglichkeit einer nuklearen Reaktion.
Muhahahahaha!
Einfach mal Behauptungen raushauen ohne jegliche Belege und Beweise.
 
Guten Morgen, noch so einer der nicht mitbekommen hat das Seymour Hershs "Theorie" vieles ist, aber sicher nicht belastbar und im Ansatz schlüssig...

*edit* Weil ich gerade schon zu müde bin, verlinke ich einfach mal zu folgenden Video von Torsten Heinrich, der es ausführlich abgehandelt hat, warum Hershs "Theorie" Unsinn ist:

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Die Frage ist halt nach wie vor wie dieser Krieg möglichst schnell zu einem Ende kommt und wenn du mich fragst dann lautet die Antwort so schnell wie möglich zurück an den Verhandlungstisch.
Man kann viel meinen, wenn der Tag lang ist, aber dann muss man sich auch die Frage gefallen lassen und Antwort liefern, wie man Russland an den Verhandlungtisch bekommt, weil Russland aktuell nur dann zu "Verhandlungen" bereit ist wenn seine Maximalforderungen erfüllt werden und die sind nunmal für die Ukraine, als Staat, untragbar (da es dann mindestens zu einem Weißrussland 2.0 werden würde).

Ansonsten, so du darauf keine Antwort hast, kannst du dir das "wenn man mich fragt" hier auch direkt sparen, oder dich in die Wagenknecht-Schwarzer Ecke einreihen gehen.

Die Streber aus Deutschland setzen deswegen auf Wolfram, die Atommächte USA und Sowjeunion haben massenhaft Uranmunition produziert. Aber Putin kann beides egal sein, den ukrainische Munition wird weder vom Kreml bezahlt noch in Russland eingesetzt.
Nicht nur die beiden, eine ganze Reihe von Staaten haben beachtliche Bestände an Uranmunition, mindestens eingelagert, die da wären USA, Russland, Großbritannien, China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea und Japan.
Der Punkt ist halt Uran ist wesentlich günstiger und leichter zugänglich als Wolfram, wo der Wolframmangel im WW2 für Deutschland schon ein eklatantes Problem war.
 
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