Naja, welche Ergebnisse? In Bachmut hat Wagner sehr hohe Verluste. Die haben fast alle Knackis verheizt.
Glaubst du, Putin vermisst die Knackis? Und rund um Bachmut wurden ein paar Ortschaften gegen sehr harten Widerstand erobert; Bachmut selbst wird mittlerweile nur noch gehalten, um russische Truppen zu binden. Das ist jetzt kein großer Erfolg, aber was hat denn die Armeeführung zu melden? "keine Konflikte mehr in Charkiw!" "In Cherson trauen sich die Leute wieder auf die Straße!" "niemand in Kiew muss Angst vor Nazis haben!"
?
Prigoschin ist im Moment der Einäugige unter Putins Blinden. Aber genau deswegen wird letztgenannter auch genau überlegen müssen, ob er die Zügel weiterhin lose und Wagner weiter an Macht gewinnen lässt.
Der US Kongress scheint größere Stk Zahlen wohl nicht genehmigen zu wollen, oder wieso verkaufen die je Land nur so wenig davon ?
Kosten & Bedarfsfrage. Bis vor einem Jahr hat sich doch niemand auf der Welt (außer vielleicht Nordkorea) auf einen Stellungskrieg mit 1500 km Frontlinie vorbereitet. In den normalen Doktrin moderner Kriegsführung braucht man Raketenartillerie nur für ein paar gezielte Langstreckenschläge gegen besonders wichtige Ziele oder aber vereinzelt um die Schutzmöglichkeiten einer größeren gegnerischen Konzentration zu übersättigen.
Was die Ukraine gerade mit Himars macht, sollte in der Dichte eigentlich gar nicht vorkommen und wäre gerade in weitläufigen zerstückelteren Kampfgebieten die Aufgabe von Jagdbombern oder, wo es um Trommelfeuer für die Vorbereitung großer Angriffe geht, auch von (luftgestützen) Marschflugkörpern. Die Ukraine hat halt beides nicht.
Aber trotzdem braucht sie nicht wirklich mehr und erst recht nicht hunderte Himars. Eine große Zahl an Startern ist nur ein Notersatz für entlang der festgefahrenen Front eigentlich viel praktischere moderne Rohrartillerie, die aber auch nicht zur Verfügung steht. Was die Ukraine im Bereich Raketen tatsächlich braucht, wäre mehr Munition mit höherer Reichweite. Die hat aber erst recht keiner über, weil die Dinger eben nur für einzelne Punktschläge angeschafft wurden und nicht für Monatelangen Flächenbeschuss.
Es ist wohl abhängig von der Waffe. Kampfjets der 5. Gen wie die F22 werden ja zB garnicht an andere verkauft. Möglich dass man auch bei den Himars andere Länder nicht mit einer Anzahl austatten möchte welche der eigenen Stückzahlen gefährlich werden könnte ? Jdfalls ist es bei den Himars der US Kongress der die Stückzahlen für den Verkauf so niedrig genehmigt.
Da geht es nur um die Technik. Je "geheimer" die ist (und um die F-22 wird ja, trotz fragwürdiger Erfolge aus Sicht der USA, immer noch ein riesen Gewese gemacht), desto kleiner der potentielle Kundenkreis. F-35 ist z.B. etwas einfacher zu bekommen, aber auch nur unter hohen Auflagen und wenn man z.B. ein sich dem Islamismus zuwendender Autokrat mit gutem Draht zu Putin ist, der auch noch NATO-Beitritte blockiert, dann bekommt man nicht einmal F-16-Upgrades. Da geht es immer um die Frage "wem vertrauen wir wie viel über unsere eigenen Waffen an?"
Aber wenn man überhaupt erst einmal "Freund" genug ist, um Objekt X zu kaufen, dann hängt die Stückzahl afaik nur vom eigenen Geldbeutel ab.
Genauso die Kosten für die "deutsche" F-35 schlägt sämtliche Rekorde an Preisforderung, da würde ich eher die F-18 Super Hornet oder die F-16 Block 72 bestellen, aber die BW will wohl unbeding einen Fighter der 5. Generation, auch wenn ich persönlich so gar nichts von der F-35 halte.
Vielleicht sollten wir die Ukraine doch etwas besser aufrüsten, sodass wir bei deren Suchoi-Werken was kaufen können

.
Ich bin gespannt was wir in der Öffentlichkeit hören, was jetzt die kommenden weiteren Bestellungen des Leopard 2 A7V für die BW kosten werden, Punmas werden auch nachbestellt, sowie jede Menge zusätzlicher Boxer, der den Fuchs teilweise ersetzen und wohl die neue Heeresflak auf dem Mantis System darstellt, man wird es sehen!
Gar nichts wirst du da aus der Öffentlichkeit hören. Die Bundeswehr hat schon immer extrem überhöhte Preise gezahlt, beinahe jährlich wurden irgendwo skandalöse Bestellbedingungen bekannt (wie war das kürzlich? Die Marine hat für eine deutlich 10 stellige Summe Schiffe bestellt, aber es ist nicht einmal festgelegt, was die können müssen?) und keine Sau kümmert es. Im Gegenteil: Politiker A brüstet sich damit, dass er dem Verein einen 10000000000 € Blankocheck ausgestellt und den Politkern B bis Z fällt nichts besseres ein, als mehr Ausgaben zu fordern.
Die F-35-Bestellung wurde ja sogar schon freigegeben, mit dem Vermerk, dass der tatsächliche Preis später einseitig (!) von Lockheed festgelegt wird

.
Aber ich glaube das ist ein Thema für den Nachbarthread.
Es wird gemunkelt, dass sie sogar darüber nachdenkt, eine eigene Partei zu gründen.
Da braucht man nicht zu munkeln, sie hat sich höchst öffentlich damit beschäftigt.
Linken-Abgeordnete Sahra Wagenknecht wünscht sich die Gründung einer neuen Partei in Deutschland.
www.merkur.de
Nur ob sie es macht, ist fraglich. In dem rechten Bereich, in dem sie aktuell fischt, ist "aus populistischer, zerstrittener Partei austreten und eine eigene Gründen" ja recht beliebt, aber in der Regel war das dann auch das letzte, was vom jeweiligen Talk-Show-Sitzer jemals gehört hat.