Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Weil man es nicht nur (wieder) seit 10 Monaten in Deutschland, bei der Bundeswehr, verpennt hat Munition zu bestellen, sondern auch seit Monaten verpennt das die Ukraine ebenso (langfristig) auf große Mengen Munition + dazugehöriger Waffen westlicher Bauart angewiesen ist, welche die Rüstungsindustrie im Moment noch nicht liefern kann, weil man aus der Politik gerade erst (klekerweise) aus dem Keks kommt, entsprechende Aufträge, vor allen für Munition, überhaupt an die Rüstungsindustrie auszugeben.
Ja, das ist echt doof. :(
Zudem, Russland soll wohl von den 300.000 eingezogenen Reservisten etwa 150.000-170.000 im Moment in der Ukraine im Einsatz haben, der Rest soll (angeblich) noch in Ausbildung sein, um nicht nur als reines Kanonenfutter zu dienen, welcher die Front stabilisiert, sondern nächsten Frühling bei ggf. einer neuen russischen Offensive eingesetzt zu werden (was durchaus in so einem Fall auch Sinn machen täte).
Die Hälfte davon (von den 150000) soll wohl defensiven Aufgaben zugeteilt sein. Vermutlich Logistik usw.
 
Hier ein interessanter Artikel mit dem " Mozart" Chef .
Ganz interessante Infos über Bakmuht und die " Jagd von " Wagner" auf seine Leute.
Interessant auch seine Einschätzungen zur momentanen Lage in der Region.

Ich glaube in Hurra Stimmung sind hier die wenigsten. Ein Blick auf unsere Unfähigen in bestimmten Führungspositionen reicht regelmäßig für einen Dämpfer.

Vollkommen richtig und Sun Tzu empfahl nur Kriege zu führen die man gewinnen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
03:32 Uhr

US-Kreise: Weitere Militärhilfe für die Ukraine


Die USA lassen der Ukraine einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge weitere Militärhilfe im Umfang von 275 Millionen Dollar (rund 260 Millionen Euro) zukommen. Das Paket umfasse 80.000 Schuss Munition für Haubitzen und eine nicht näher bezifferte Menge an Munition für Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars, verlautete es demnach aus US-Kreisen.

Zu der Lieferung gehörten zudem Hightech-Systeme für die Erkennung und Abwehr von Drohnen, Luftabwehrsysteme sowie zusätzliche unter dem Namen "Humvee" bekannte Geländewagen, Generatoren und andere Kampfausrüstung. Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine haben Drohnenattacken beider Seiten zuletzt zugenommen. Die Entdeckung von unbemannten Fluggeräten ist daher für die ukrainischen Truppen von wachsender Bedeutung.
Die USA sind nach wie vor zuverlässigster und wichtigster Unterstützer der Ukraine. Ohne sie wäre der Krieg schon längst verloren.

03:21 Uhr

Selenskyj beklagt anhaltende Gefahr durch russische Minen


Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner täglichen Videobotschaft die Gefahr durch russische Minen auf ukrainischem Territorium beklagt. "Das ist die Form des russischen Terrors, mit der wir noch jahrelang zu kämpfen haben." Er beschuldigte Russland, die Minen absichtlich als tödliche Gefahr auch für Zivilisten hinterlassen zu haben. Er sei sich deshalb sicher, dass Minen-Terror einer der Anklagepunkte gegen Russland nach dem Krieg sein werde, sagte der 44-Jährige.
Minen sind hinterhältig und fies. Selbst Jahre nach den Kriegshandlungen schlummern noch welche in Böden und fordern (zivile) Opfer. Darunter auch Kinder.
 
Ist doch iwo auch immer das selbe und wiederholt sich. Hass, Krieg, Gefecht, Minen, wir dann auch Minen. Auf Aktion erfolgt Reaktion, iwo ein natürlicher Lauf der menschlichen Nautur. Schade dass nicht alle vorher nachdenken und erst hinterher handeln...
 
Vollkommen richtig und Sun Tzu empfahl nur Kriege zu führen die man gewinnen kann.

Vielleicht haette Stalin ja auch Sun Tzu (eigentlich hiess er Sunzi, aber an Details haelst Du ich ja eher selten auf) lesen und Stalingrad kampflos uebergeben sollen. Aber ich weiss schon. Das ist natuerlich etwas voellig anderes.
 
Vielleicht haette Stalin ja auch Sun Tzu (eigentlich hiess er Sunzi, aber an Details haelst Du ich ja eher selten auf) lesen und Stalingrad kampflos uebergeben sollen. Aber ich weiss schon. Das ist natuerlich etwas voellig anderes.
Ach Je, es gibt mehrer Schreibweisen seines Namens...,

Stalingrad ist etwas völlig anderes, aber mit Details ...

Wenn dann hättest du vielleicht Moskau nehmen müssen und im Gegensatz zur Ukraine, produzierte die russische Industrie Massen an Panzern, Kanonen, Flugzeuge und Munition..
Deshalb ist dein Einwand leider falsch.

Das Problem der Ukraine, ist das sie ihren Luftraum und damit ihre Infrastruktur nicht schützen können, um zB Munition zu produzieren, Soldaten auszubilden, zu transportieren und bei der Bewaffnung langsam vollständig auf Hilfe aus dem Westen angewiesen ist, wo diese aber langsam Probleme bekommen und sich selber " demilitarisieren".
Gleichzeitig läuft die russische Rüstungsindustrie scheinbar auf Hochtouren und liefern neue Waffen.

Ja, man kann sich unter Opfern verteidigen, wenn es eine Perspektive zum Sieg gibt, wie ihn die Sowjetunion hatte.
Gibt es diese nicht, aber einen sehr hohen Blutzoll, sollte man im Interesse seiner Soldaten und Bürger versuchen, den Konflikt anders als mit Krieg zu lösen.

Du bist mit deiner Einstellung kein " Freund" der Ukraine, weil es Wohlfein ist, vom warnen Sessel aus die Kriegstrommel zu schlagen, im sicheren Bewusstsein, weit davon entfernt zu sein.
Würdest du genauso denken, wenn du morgen nach Bakmuht müsstest?



""Sie haben außerordentlich viele Verluste erlitten", sagte Milburn über die Einheiten, die mit Mozart trainierten. „Die Zahlen, die Sie in den Medien lesen, dass etwa 70 Prozent und mehr Opfer Routine sind, sind nicht übertrieben.“

"Trotz ihrer "enormen Moral", sagte Milburn, hätten die Verteidiger "ein akutes 'Regenerationsproblem', was bedeutet, so schnell wie möglich neue Rekruten in die Linie zu bringen". Dies bedeutet, dass diejenigen, die in den Kampf geworfen werden, wenig über die Grundausbildung hinaus haben.

„Normalerweise haben etwa 80 Prozent unserer Aufnahme, die von der Linie kommt, noch nie zuvor eine Waffe abgefeuert“, sagte Milburn. "Wir haben unsere Arbeit für uns ausgeschnitten."

Das sagt dieser Herr, der sicher kein " Putintroll" ist.


Etwas weiter oben hatte ich den Newsweek Artikel verlinkt, aber Details...


Noch etwas.
Was denkst du was passiert wenn die wahren Verlustzahlen öffentlich werden und klar wird das man am Ende sinnlos Leben vergeudet hat?
Man sich vielleicht als Opfer anderer Interessen sieht?
Politisch ist das gefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das nicht erst im Krieg sondern auch beim Aufbau der sowjetischen Wirtschaft.
Die berühmte Traktorenfabrik in Stalingrad, ja guckt mal wer die geplant hat.
 
Das Problem der Ukraine, ist das sie ihren Luftraum und damit ihre Infrastruktur nicht schützen können

Das ukrainische Problem ist, dass ein Land, dass der Ukraine und dem Rest der Welt das Gegenteil zugesichert hat, die Ukraine ueberfallen hat. Und Deine Raeuberpistole von der russischen Luftueberlegenheit ist einfach nur noch peinlich. Haette Russland die, muesste es nicht aus sicherer Entfernung mit allem was fliegen kann auf Kraftwerke schmeissen und wuerden nicht russische Keyboardwarrior Rueckzuege als Gelaendegewinne verkaufen.

Gibt es diese nicht, aber einen sehr hohen Blutzoll, sollte man im Interesse seiner Soldaten und Bürger versuchen, den Konflikt anders als mit Krieg zu lösen.

Diese Entscheidung der Ukraine zu ueberlassen kommt Dir so gar nicht in den Sinn, oder? Denn der Krieg geht ja eben nicht alleine dadurch immer weiter, dass der boese Westen Waffen liefert - irgendjemand vor Ort feuert die ja scheinbar auch ab? Waere es nicht viel einfacher und irgendwie auch logischer, wenn Russland aufhoeren wuerde Waffen zu liefern? Und gleich dazu auch noch die Lieferanten abzieht?

P. S. Also so fuehlt es sich an, ausschliesslich mit Gegenfragen zu antworten. Ich beginne zu verstehen, warum Dir das so viel Freude bereitet.

Noch etwas.
Was denkst du was passiert wenn die wahren Verlustzahlen öffentlich werden und klar wird das man am Ende sinnlos Leben vergeudet hat?
Man sich vielleicht als Opfer anderer Interessen sieht?
Politisch ist das gefährlich.

Sieht Captian Russia wohl ganz aehnlich:

Fluchtplaene fuer den Fall einer russischen Niederlage - laesst Putin sich eine "Arche Noah" bauen?

"Fun" Fact: die Amerikaner - die Du ja offensichtlich fuer die Kriegstreiber haelst - hatten Selenskyi die Evakuierung angeboten. Was der aber nicht wollte. Aber das ist bestimmt nur Propaganda. Sonst haette es ja in der Prawda gestanden.
 
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Das ukrainische Problem ist, dass ein Land, dass der Ukraine und dem Rest der Welt das Gegenteil zugesichert hat, die Ukraine ueberfallen hat. Und Deine Raeuberpistole von der russischen Luftueberlegenheit ist einfach nur noch peinlich. Haette Russland die, muesste es nicht aus sicherer Entfernung mit allem was fliegen kann auf Kraftwerke schmeissen und wuerden nicht russische Keyboardwarrior Rueckzuege als Gelaendegewinne verkaufen.

Meines Wissens nach hatte weder die UDSSR, noch das heutige Russland, je eine Doktrin der "Luftüberlegenheit", wie wir sie im "westlichen Dunstkreis" verstehen.

Die russiche Luftwaffendoktrin sah schon immer ein verhältnismäßig "defensives" agieren vor.
Dem entsprechend, die Unterstützung und der Schutz im direkten Frontbereich und die Verteidigung des eigenen Hinterlandes, gegen eindringende Feindflugzeuge.

Folglich ergibt sich daraus das die russische Luftwaffe nie verstärkte Einsätze, mit eigenen Maschinen, weit hinter den feindlichen Linien, vorsah um Flugzeuge und Flugabwehr aktiv auszuschalten und so den Himmel zu dominieren, was mehr oder weniger der "westlichen" und US-Doktrin entspräche.

Für Einsätze (weit) im feindlichen Hinterland galt demnach, nach russischen Verständnis, schon immer primär der Einsatz von Kurz- & Mittelstreckenraketen, Marschflugkörpern und Artillerie, gegen aufgeklärte und relevante Ziele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag sein, Ja. Dann soll T. die Vokabel entsprechend kennzeichnen. Und selbst so uebersetzt finde ich es schwer, eine russische Luftueberlegenheit zu erkennen, wenn man sich gleichzeitig zurueckziehen und Befestigungsanlagen errichten muss. Ueberlegenheit suggeriert mir, dass ich mindestens einmal genommene Positionen halten oder mich weiter vorwaertsbewegen kann.

Der Punkt ist nicht, dass ich Russland militaerisch kleinreden will. Aber zwischen Verzwergung und Luft- oder sonstiger Ueberlegenheit gibt es noch eine ziemliche Latte an Graustufen auf der Skala, die bei T. so nicht stattfinden. Da kommt seit Februar das immer gleiche Geraune ueber russische Superflugzeuge, Superraketen, Superpanzer und Supersoldaten mit Superstrategien und haette der Krieg nach ein paar Wochen gewonnen sein muessen. Allein an der Front kommt davon irgendwie nichts an oder bringt nicht den erhofften Effekt.

Zur Erinnerung (und ohne dabei die Folgen fuer das Land und die Region in den Blick zu nehmen) - der zweite Irakkrieg begann am 20. Maerz 2003; im 7. April hatte man das Stadtzentrum erreicht. Die irakische Armee war der "Koalition der Willigen" zu der Zeit technisch unter-, zahlenmaessig aber ueberlegen. Die Ausgangsbedingungen waren rein nominell also nicht unaehnlich. Das Ergebnis nicht. Weil, um es mit einer alten ESSO-Werbung zu sagen, der Tiger im Tank nichts nuetzt wenn am Lenkrad ein Esel sitzt.
 
Mag sein, Ja. Dann soll T. die Vokabel entsprechend kennzeichnen. Und selbst so uebersetzt finde ich es schwer, eine russische Luftueberlegenheit zu erkennen, wenn man sich gleichzeitig zurueckziehen und Befestigungsanlagen errichten muss. Ueberlegenheit suggeriert mir, dass ich mindestens einmal genommene Positionen halten oder mich weiter vorwaertsbewegen kann.
Das ist nicht zwingend so.
Im Ersten Weltkrieg gab es immer wieder über Monate andauernde Phasen, in der eine Luftüberlegenheit zwischen Entente und Mittelmächten, hin und her wechselte.
Die Front brachte das aber nie nennenswert vorran.

Auch im Korea und Vietnamkrieg lag die Luftüberlegenheit grundsätzlich ehr bei den USA, konnte aber auch nie den gewünschten entscheidenden Effekt erfüllen.

In den 1980er Jahren, in Afghanistan, besaß die UDSSR ebenfalls theoretisch die nahezu völlige Herrschaft am Himmel, konnte damit trotzdem aber keine entscheidenden Effekte erzielen.


Der Punkt ist nicht, dass ich Russland militaerisch kleinreden will. Aber zwischen Verzwergung und Luft- oder sonstiger Ueberlegenheit gibt es noch eine ziemliche Latte an Graustufen auf der Skala, die bei T. so nicht stattfinden.
Wissen wir doch und wirst du bei ihm auch nicht geändert bekommen, weil er halt nicht sehen möchte, wie einfältig und lächerlich seine Positionen sind.
Halt irgendwo sehr ähnlich zu den Flacherdeaffen, Reichsbürger- und Verschwörungsschwurblern.
Sich lieber der Lächerlichkeit preisgeben, "um Recht zu behalten", als sich eingestehen zu müssen, das man sich verrannt hat.

Zur Erinnerung (und ohne dabei die Folgen fuer das Land und die Region in den Blick zu nehmen) - der zweite Irakkrieg begann am 20. Maerz 2003; im 7. April hatte man das Stadtzentrum erreicht. Die irakische Armee war der "Koalition der Willigen" zu der Zeit technisch unter-, zahlenmaessig aber ueberlegen. Die Ausgangsbedingungen waren rein nominell also nicht unaehnlich. Das Ergebnis nicht. Weil, um es mit einer alten ESSO-Werbung zu sagen, der Tiger im Tank nichts nuetzt wenn am Lenkrad ein Esel sitzt.
Der zweite Irakkrieg ist nicht wirklich ein guter Vergleich.
Der Irak hatte sich die Jahre davor bereits im ersten Irakkrieg am Iran abgekämpft, zudem war der Ausbildungstand der irakischen Armee auch ehr durch die Bank fragwürdig, was man schon im erten Irakkrieg gegen Iran sehen konnte.

Zudem besteht der Irak zu einem nicht unerheblichen Teil aus ehr offenen wüstenähnlichen Gelände und besaß der Irak weder die nummerische Zahl (Boden, wie Luft), um sich am Himmel behaupten zu können, sowie nicht die Militärindustrie (nahezu zu der Zeit komplett vom Ausland abhängig) und ausländische Unterstützung, um einen längeren Krieg führen zu können.

Außerdem war der Angriff der westlichen Koalition bei weiten nicht so stümperhaft, auf eine quasi "Paradenfahrt in den Irak", ausgelegt wie im Fall von Russland in die Ukraine, sondern als ernsthafte invasive Militäroperation.

Folglich war der Irak, im zweiten Golfkrieg, entsprechend nie in der Position, wie die Ukraine im Februar und danach, um eine wirklich ernsthaft realistische Chance zu haben, sich dagegen damals behaupten zu können, da wirklich alle einfließenden Faktoren, intern wie extern, völlig zu ungunsten des Irak standen.
 
Zur Erinnerung (und ohne dabei die Folgen fuer das Land und die Region in den Blick zu nehmen) - der zweite Irakkrieg begann am 20. Maerz 2003; im 7. April hatte man das Stadtzentrum erreicht. Die irakische Armee war der "Koalition der Willigen" zu der Zeit technisch unter-, zahlenmaessig aber ueberlegen. Die Ausgangsbedingungen waren rein nominell also nicht unaehnlich. Das Ergebnis nicht. Weil, um es mit einer alten ESSO-Werbung zu sagen, der Tiger im Tank nichts nuetzt wenn am Lenkrad ein Esel sitzt.
Die irakische Armee hatte sich doch kaum gewehrt. Die hatte eine sehr niedrige Kampfmoral.
Und es gab viele Deserteure. U.a. weil sie schon länger kein Geld mehr bekommen hatten.
Kann man mit den Soldaten der Ukraine nicht vergleichen.
 
Das ist nicht zwingend so.
Im Ersten Weltkrieg gab es immer wieder über Monate andauernde Phasen, in der eine Luftüberlegenheit zwischen Entente und Mittelmächten, hin und her wechselte.
Die Front brachte das aber nie nennenswert vorran.

Auch im Korea und Vietnamkrieg lag die Luftüberlegenheit grundsätzlich ehr bei den USA, konnte aber auch nie den gewünschten entscheidenden Effekt erfüllen.

In den 1980er Jahren, in Afghanistan, besaß die UDSSR ebenfalls theoretisch die nahezu völlige Herrschaft am Himmel, konnte damit trotzdem aber keine entscheidenden Effekte erzielen.
Salve,

das kann man so nicht stehen lassen!
Im WWI spielte die Luftwaffe außer zu Aufklärungsmissionen eine mehr als untergeordnete Rolle, Bomber die wirklich Schaden machten waren einfach nicht vorhanden.
Im Korea Krieg konnten die USA eben am Anfang nicht wirklich die Luftherrschaft erringen, da die MIG 15 überlegen war, als man die Luftherrschaft zurück gewinnen konnte gab es auch sofort Erfolge.
Der Vietnam Krieg als Dchungelkrieg eignet sich nun gar nicht als Vergleich, weil die Deckungsmöglichkeiten ganz anderer Natur waren und sind. Mal als Stichpunkte Stollensystem der Vietkong, Agent Orange durch die USA aus reiner Verzweiflung.
Afghanistan war ein reiner Gurillia Krieg, wo Hubschrauber eine wesentlich wichtigere Rolle spielten, aber durch tragbare SAMs halt wirklich anfällig sind. Was willst du gegen Gurillia Gruppen die im Hochgebirge operieren in 15-20 Mann Stärke mit JaBos wirklich anrichten. Es gab in Afghanistan ja nie irgendwelche offenen Schlachten oder größeres Gerät der Mudschaheddin.
Vieles bei der Luftwaffe hängt eben schon von der Art des Krieges und der Umgebungsbeschaffenheit ab. Auch heute noch dürfte eine Luftwaffe wesentlich weniger Durchschlag in einem Urwald/Dschungel haben als in der Norddeutschen Tiefebenen!
 
Salve,

das kann man so nicht stehen lassen!
Im WWI spielte die Luftwaffe außer zu Aufklärungsmissionen eine mehr als untergeordnete Rolle, Bomber die wirklich Schaden machten waren einfach nicht vorhanden.
Sorry Don, aber das ist einfach nicht ganz richtig.
Sicherlich hat die Luftwaffe im Ersten Weltkrieg noch nicht die Effiziens und Wirkung erreicht (abseits der Artillerie- und Stellungsaufklärung, aber die hatte da bereits sehr großen Einfluss), welche sie zum Zweiten Weltkrieg hin, durch technischen Fortschritt, entwickelte, aber ab 1917 und in 1918 gewannen speziell nur dafür aufgestellte Bombergeschwader (z.B. mit der der Gotha G.V, mit 350kg Bombenlast, ab 1918 mit bis zu 600kg) und Luftnahunterstützung / Schlachtenflieger zunehmend ersten größeren Einfluss und Bedeutung, am laufenden Kriegsgeschehen.

Im Korea Krieg konnten die USA eben am Anfang nicht wirklich die Luftherrschaft erringen, da die MIG 15 überlegen war, als man die Luftherrschaft zurück gewinnen konnte gab es auch sofort Erfolge.
Und konnten doch nicht das Pat am fünfzigsten Breitengrad ändern.

Der Vietnam Krieg als Dchungelkrieg eignet sich nun gar nicht als Vergleich, weil die Deckungsmöglichkeiten ganz anderer Natur waren und sind. Mal als Stichpunkte Stollensystem der Vietkong, Agent Orange durch die USA aus reiner Verzweiflung.
Und dadrüber hinaus hat man konstant, in Nordvietnam, alles großflächig bombadiert, inkl. Hanoi.

Afghanistan war ein reiner Gurillia Krieg, wo Hubschrauber eine wesentlich wichtigere Rolle spielten, aber durch tragbare SAMs halt wirklich anfällig sind.
Eben.

Auch heute noch dürfte eine Luftwaffe wesentlich weniger Durchschlag in einem Urwald/Dschungel haben als in der Norddeutschen Tiefebenen!
Oder der relativ wüstenreichen Landschaft des Irak. ;)

Genau dadrum geht es doch, was du scheinbar nicht verstanden hast, bei meinen Beispielen.
Du kannst Luftüberlegenheit haben, aber trotzdem diese Überlegenheit nicht entscheidend ausspielen, wenn Taktik, oder auch Schlachtfeld, den Vorteil hinfällig machen.

Alles hat Grenzen, da nützt dir die größte Überlegenheit nichts, egal ob in der Luft, oder am Boden.
 
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Mag sein, Ja. Dann soll T. die Vokabel entsprechend kennzeichnen. Und selbst so uebersetzt finde ich es schwer, eine russische Luftueberlegenheit zu erkennen, wenn man sich gleichzeitig zurueckziehen und Befestigungsanlagen errichten muss. Ueberlegenheit suggeriert mir, dass ich mindestens einmal genommene Positionen halten oder mich weiter vorwaertsbewegen kann.

Der Punkt ist nicht, dass ich Russland militaerisch kleinreden will. Aber zwischen Verzwergung und Luft- oder sonstiger Ueberlegenheit gibt es noch eine ziemliche Latte an Graustufen auf der Skala, die bei T. so nicht stattfinden. Da kommt seit Februar das immer gleiche Geraune ueber russische Superflugzeuge, Superraketen, Superpanzer und Supersoldaten mit Superstrategien und haette der Krieg nach ein paar Wochen gewonnen sein muessen. Allein an der Front kommt davon irgendwie nichts an oder bringt nicht den erhofften Effekt.

Zur Erinnerung (und ohne dabei die Folgen fuer das Land und die Region in den Blick zu nehmen) - der zweite Irakkrieg begann am 20. Maerz 2003; im 7. April hatte man das Stadtzentrum erreicht. Die irakische Armee war der "Koalition der Willigen" zu der Zeit technisch unter-, zahlenmaessig aber ueberlegen. Die Ausgangsbedingungen waren rein nominell also nicht unaehnlich. Das Ergebnis nicht. Weil, um es mit einer alten ESSO-Werbung zu sagen, der Tiger im Tank nichts nuetzt wenn am Lenkrad ein Esel sitzt.

Es geht nicht um die "Superwaffen" , sondern um die allgemeine Überlegenheit und Logistik.
Die Ukraine hatte vom ersten Tag an verloren und kann nur durch westliche Unterstützung ihr Ende künstlich in die Länge ziehen.
Dazu reduziert sich Ihre Verhandlungsmasse immer mehr und auch in der russischen Bevölkerungen scheint sich die Ansicht von einem " Überlebenskampf" mit der Nato zu festigen.

Im Moment sieht doch jeder der sich informiert, das es für die Ukraine nicht gut läuft und sie hohe Verluste haben und das bevor der Einsatz der Mobilisierten richtig begonnen hat.

Ich habe oft, auch mit Quellen belegt das die Russen mit einer wesentlich kleineren Streitmacht und begrenzten Resourccen diese " Mission" gestartet und geführt haben und trotzdem die ukrainische Arme so hart getroffen hatten, das dieser am Ende alte Sowjetwaffen azs aller Welt geliefert wurden, um überhaupt noch kampffähig zu sein.
Sie reiten dazu mit alten M113 in die Schlacht , welche kaum Schutz vor Splittern bieten und schwach bewaffnet sind.

Es wird behauptet das Himars der " Gamechanger" ist, während man gleichwertige und effektivere Waffen, wie zB Tornado-S völlig ausklammern und auch die Überlegenheit, alleine bei Artillerie negiert.

Die russische Luftherrschaft existiert, nur keine absolute, weil die Ukraine über eine riesige Anzahl an Flugplätzen verfügt, die eine Dezentralisierung der Fliegerkräfte unterstützt und gelegentliche riskante Einsätze erlaubt.
Gleichzeitig mussten dafür alle Geräte außerhalb der Ukraine zusammengekratzt werden.


Selbst Lieferungen beseitigen nicht den Mangel an Spezialisten, so das es immer schwieriger wird die gelieferte Technik effektiv zu nutzen.

Die Effektivität der russischen Luftstreitkräfte läßt sich schwer einschätzen, da Infos über Zahl der Einsätze und ihre Ergebnisse spärlich sind. Was man sieht sind Videos von Hubschraubern die nachts " Jagd" auf Fahrzeuge machen und das scheinbar sehr erfolgreich.

14,5 Km Kampfreichweite, Nachts, ohne Laub, Infarot und keine Abwehrmöglichkeiten.

Dazu sollte man beachten wie oft im letzten halben Jahr russische Raketen abhoben um Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Dies scheint die Fähigkeiten beim Erkennen von Zielen für die Russen stark verbessert zu haben.
Gleichzeitig gibt es viele Videos und Berichte über Lieferunge neuer Technik an die Front, was auf eine wesentliche Erhöhung der Rüstungsproduktion schließen läßt.

Rückzüge aus Gebieten sind kein Zeichen von Schwäche, sondern taktischen Erfordernissen geschuldet.
Russland hatte nie die Möglichkeit alle Frontlinien ausreichend zu besetzten und zu verteidigen.
Durch ihr Verkehrsnetz und die zentrale Position, konnte die Ukraine ihre Truppen wesentlich schneller verlegen um Schwerpunkte zu bilden.
Sie hatten einfach kürzere Verbindungslinien und dazu einen befestigten Donbass, wo Massenangriffe für Russland, mit Massenverlusten gepaart wären.

Im Moment rücken die Russen an vielen wichtigen Punkten vor und bereiten damit ihre Offensive an mehreren Punkten vor und das unter riesigen Verlusten der Ukrainer.

Ihr könnt jetzt wieder vom " Putintroll" fabulieren, nur was ist, wenn sich meine Infos bestätigen und der Krieg für die Ukraine mit hohen Verlusten verloren geht?
Sie dabei Gebiete östlich des Dnepr und der Küste bis Moldawien verliert?
Ich habe von Anfang an davor gewarnt und wenn man betrachtet welche wirtschaftlichen Ressourcen dabei Russland in die Hand fallen und uns erpressbar machen, bzw wirtschaftlich schaden, ist unsere Politik nicht klug.
 
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