Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Du darfst dir etwas aussuchen; Mehrfachnennungen sind selbstverständlich möglich

Ich denke das es zu früh ist über Erfolge zu sinnieren ?
Im Moment stürmen die Ukrainer vorwärts und die Russen ziehen sich hinter den Oskol zurück. Den zu überwinden, bei bis zu 1km Breite wird kaum möglich sein, aber die Überlegenheit bei Arti, Luftwaffe usw besteht weiterhin.
Mich erinnert das mehr an die Ardennenoffensive.

Gleichzeitig ziehen sich wohl die Russen ziemlich schnell zurück auf günstige Positionen, mit geringen Verlusten,
Während die Ukraine ihre Geländegewinne scheinbar unter hohen Opfern erreicht.

Wann beenden die Ukrainer ihren Run? Haben sie danach genug Ausrüstung und Soldaten um die Gel.ndegewinne zu verteidigen und zu halten, wenn die Russen ihre Reserven herangeführt haben ?

Wie wird es weitergehen?
Viele in Russland fordern die " Lackhandschuhe" auszuziehen und mit beiden Händen zu kämpfen.
Auch die nutzen die Situation propagandistisch.
Mir ist unwohl dabei.

Man sollte bedenken das Russland im Prknzip wenige Truppen einsetzt, viele Abschnitte deshalb dünn besetzt sind und man eher schnell Truppen in bedrohte Bereiche verlegt und Angriffe damit abwehrt.
So ist anzunehmen, das dies, im sicheren Raum hinter dem Fluss ebenfalls passiert und die ukrainischen Truppen ihr weiter Vordringen am Ende teuer bezahlen müssen.

Sie verheizen vielleicht wichtige Reserven.
Die jetzt verlorenen Städte und Gebiete, sind nicht Kriegsentscheidend.

Dazu läuft eine riesige Propagandaschlacht.
Ich denke das richtige Ergebnisse erst ab Anfang nächster Woche erkennbar sein werden, aber vielleicht sogar am Ende der Woche.
2 x 550 Grüße pro Minute sind nie überflüssig! :devil:

(Sofern jemand ausdrücklich danach verlangt, solcherart gegrüßt zu werden.)

Nix neues.
Bis zu 3600 Schuß in der Minute


Dafür gibt es genug Muni.
 
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Nix neues.
Bis zu 3600 Schuß in der Minute
Das aber kein Vergleich...
Alleine vom Kaliber sind bereits wenige Treffer von Kaliber 35mm, wie auf dem Gepard verwendet, schon wesentlich verherender, als Treffer von einem 23mm Kaliber, wie dem der ZSU-23-4.

Was für eine vergleichbare Wirkung und Trefferquote auch wesentlich mehr Munition verblässt, als der Gepard.
Umsonst haben die russischen Konstrukteure das ZSU-23-4 auch nicht mit einem Vierling ausgerüstet.

Da ist dann auch eine ggf. höhere Feuerate nur noch hübsche Fassade, abgesehen mal davon, das ich nicht finden konnte, ob 3600 Schuss / Minute, der ASP-23 Maschinenkanonen, für alle 4 Läufe zusammen gilt, wovon ich doch mal sehr stark ausgehe, also 900 Schuss / Minute, pro Lauf und nicht 3600 Schuss / Minute (was die Läufe wohl auch nicht lange mitmachen würden), was hier sehr wahrscheinlich auch mal wieder einfach nur für den Laien zusammengerechnet wurde, weil es so "toll viel" klingt.

Am Ende aber, wie ja schon geschrieben, vor allen einfach nur toll viel rausgeballerte Munition ist, für ein letztlich auch nicht besseres Ergebnis, wie man auch mit einem größeren Kaliber und 2 Rohren hätte erreichen können.

Umsonst haben westliche Nationen nicht fast durch die Bank, ab den 1980er Jahren bei ihren Flugabwehrpanzern nahezu alle, die modernisiert haben, auf Kaliber 35mm umgeschwenkt.
 
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Neben all dem was materiell passiert:

Wie soll die russische Armee überhaupt noch den Willen zum Gefecht haben?
Wird diese Armee das moralisch überleben?
Das wird der Kernpunkt sein. Hoffentlich macht es bei den Russen die Runde dass so viele in Panik fliehen, möglichst mit dem Dominoeffekt dass die Panik auf große Truppenteile überschwappt.

Etwas verwunderlich ist auch dass zwei große russische Zeitungen über die Niederlagen sehr offen berichten, ebenso über die großen logistischen Probleme der Front. Der Druck zu Hause dürfte auch bald wachsen.

Insgesamt sind wir dem Zusammenbruch der Russen seit einer Woche schon ein bisschen näher.
 
Umsonst haben westlichen Nationen nicht fast durch die Bank, ab den 1980er Jahren bei ihren Flugabwehrpanzern nahezu alle, die modernisiert haben, auf Kaliber 35mm umgeschwenkt.

Vielleicht wegen der Mi-24, die keine Gegenstück hatte?

Im Momebt werden Schilkas wohl gegen Drohnen eingesetzt und da ist die Menge an Geschossen, die in der Luft sind, sicher ein guter Faktor.
Ja, diese Zahl ist die mögliche Freuerkraft aus allen Rohren und auch das ist es ein Vorteil gegen leichte Bodenziele.

Was mich nur interessiert, ist Ihr Schutz gegen Anti Radar Raketen, die auf Sie aufgeschaltet werden, oder verzichtet man darauf?
Gilt für Schilka und Gepard.
 
Was mich nur interessiert, ist Ihr Schutz gegen Anti Radar Raketen, die auf Sie aufgeschaltet werden, oder verzichtet man darauf?
Gilt für Schilka und Gepard.
Einen wirklich 100% effektiven Schutz gegen Radarsignatur-suchende Raketen gibt es sowieso nicht, weshalb man, Schutzmaßnahmen hin oder her, das Folgeradar sowieso, empfohlenermaßen, meist erst so spät wie möglich überhaupt einschaltet und nur so lange anlässt, wie es wirklich unbedingt nötig ist.
Weil kein Radar an, keine Rakete, einen besseren Schutz dagegen gibt es nicht.

Ist auch beim Gepard schon immer so gewesen und der hatte / hat in jeden Fall ein System das "theoretisch" einen gewissen Schutz vor solchen Raketen liefern sollte.

Und um eine Drohne abzuschießen dürfte ein eingeschaltetes Folgeradar meistens sowieso ehr "nicht zwingend notwendig" sein, da die meisten Drohnen, in aller Regel, doch vergleichsweise "gemächlich" und auf "gut berechenbaren Kursen" fliegen und daher doch vergleichsweise einfach zu treffende Ziele abgeben.
 
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also ich finds auch strange, vor allem das "wie". neuster zwitscher-schaisz:
"Es wird berichtet, dass die Streitkräfte in Kreminnaja im Gebiet Luhansk eingedrungen sind. Es gibt auch Informationen, dass Russen jetzt nicht nur aus Städten fliehen, die nach dem 24. Februar 2022 besetzt sind, sondern auch aus Städten, die seit 2014 besetzt sind."
 
Und um eine Drohne abzuschießen dürfte ein eingeschaltetes Folgeradar meistens sowieso ehr "nicht zwingend notwendig" sein, da die meisten Drohnen, in aller Regel, doch vergleichsweise "gemächlich" und auf "gut berechenbaren Kursen" fliegen und daher doch vergleichsweise einfach zu treffende Ziele abgeben.
So ne kleine DJI Drohne macht ihre 70km/h ;)
 
Irgendwie geht mir das alles ein wenig zu schnell rund um Charkiw. Nicht mehr weit, und man ist wieder in Sjewjerodonezk. Sind die Russen wirklich so auf dem falschen Fuss erwischt worden? Ich meine, ich freue mich, aber ich kann mir soviel Versagen eigentlich nicht vorstellen.
Scheinbar hat man das und ja, sowas mag für einen doch immer unglaublich klingen, aber unglaublich klang ja auch schon das was wir in den ersten 4 Kriegswochen, im Februar um Kiew, bei den russischen Truppen zu sehen bekommen haben. ;)

Oder unglaublich war auch, dass Rommel die deutlich materiell und personell überlegenen Briten im Februar 1941, als direkt nach Ankunft des Afrika Korps noch nicht einmal alles entladen war, direkt mit geringer Stärke, wenigen echten Panzern, aber einer ganzen Reihe von Panzer-Holzatrappen, angriff und so zum kompletten Rückzug aus Lybien zwang.

Mindestens genauso unglaublich wie 1941 im Juni einen Russlandfeldzug zu starten, mit einer nicht mehr so fernen Schlammperiode und nahenden Winter und das ohne ausreichend Winterausrüstung.

Unglaubliche Dinge passieren halt öfter als man selbst oft denken und glauben mag. ^^

So ne kleine DJI Drohne macht ihre 70km/h
;)

Ja, fliegt aber auch in aller Regel einen graden Kurs, oder einen "Kreis", bei meist gleichbleibender Höhe und Geschwindigkeit, da geht es also in der Regel dann auch "nur" dadrum ausreichend vorzuhalten, um sie auch zu treffen.
 
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Irgendwie geht mir das alles ein wenig zu schnell rund um Charkiw. Nicht mehr weit, und man ist wieder in Sjewjerodonezk. Sind die Russen wirklich so auf dem falschen Fuss erwischt worden? Ich meine, ich freue mich, aber ich kann mir soviel Versagen eigentlich nicht vorstellen.

Ich denke sie wurden, trotz vieler Vorzeichen, wirklich überrascht. Vielleicht haben sie nicht geglaubt das dieser Punkt gewählt wurde.
Warum?
Die Ukraine kann sich zum Teil selber mit Gas versorgen und der Winter naht. Wenn man sich Karten dazu anschaut, liegen die auszubeutenden Lagerstätten auch in Charkiw, Poltawa, was bedeutet das die Versorgung des Landes mit Gas, noch schwieriger wird und das im September, wo es langsam kalt wird.



Im Prinzip war dieser Bereich schwach besetzt, mit Mobilisierten der Republiken und wenigen Einheiten.
Propagandistisch sicher schmerzhaft, hat der Rückzug keine wirklichen Folgen für die Truppen, eher eine wesentliche Verbesserungen der Position.
Abseits der Panik, gibt es genug die diesen Angriff im Moment, als eine Art " Geschenk" betrachten, weil man vom statischen Stellungskrieg, zum Manöverkrieg, mit allen Vorteilen auf russischer Seite zurückkehren kann.

Für die ukrainischen Truppen werden Versorgungswege und Logistik ein riesen Problem sein.
Gleichzeitig werden Massen an Munition und Waffen benötigt und verbraucht.

Ich würde für eine sichere Analyse auf jeden Fall noch warten.
 
Irgendwie geht mir das alles ein wenig zu schnell rund um Charkiw. Nicht mehr weit, und man ist wieder in Sjewjerodonezk. Sind die Russen wirklich so auf dem falschen Fuss erwischt worden? Ich meine, ich freue mich, aber ich kann mir soviel Versagen eigentlich nicht vorstellen.
Naja, die russische Armee ist mega bunt an Völkern, dazu viele Söldner im Einsatz. Wenn es eng wird dann wird der Zusammenhalt schnell fragil. Zudem sind die russischen Soldaten selbst ja auch nicht gerade davon überzeugt dass der Einmarsch beim Bruderstaat so eine gute Sache ist.

So lange die Ukrainer mit mehr Willen und Risikobereitschaft in die Kämpfe gehen werden sie auch die größeren Erfolge verbuchen, und ein Zusammebruch der Russen wird dadurch sicher nicht unwarscheinlicher.
 
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man fährt Verwundete nach Kiew


Das wollte auch jemand sehen.

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wollte das jemand sehen? diese ein, zwei Panzer, die da zu showzwecken kurz ausgeparkt wurden?
Ich wollte es sehen, aber halt nicht nur das. Wie gesagt er ist da in seine Echokammer oder wie man es nennt und erzählt uns hier Geschichten. Sind natürlich genau die Videos, die ich mir gedacht habe und das Video von der Infanterie ist bestimmt das Airsoftevent.

Ich nicht so, als hätte ich es schon gut beschrieben, überspitzen von ukrainischen Verlusten, ohne kritische Betrachtung der Russen, Hoch loben des russischen Militärs (aufsaugen von Propaganda Videos und jeden Meldung als echt annehmen

Airsoftvideo:
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Ich wollte es sehen, aber halt nicht nur das. Wie gesagt er ist da in seine Echokammer oder wie man es nennt und erzählt uns hier Geschichten. Sind natürlich genau die Videos, die ich mir gedacht habe und das Video von der Infanterie ist bestimmt das Airsoftevent.

Ich nicht so, als hätte ich es schon gut beschrieben, überspitzen von ukrainischen Verlusten, ohne kritische Betrachtung der Russen, Hoch loben des russischen Militärs (aufsaugen von Propaganda Videos und jeden Meldung als echt annehmen

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Wobei du diese Kolonen nicht vergleichen kannst.



Ist es nicht eher ein übertreiben von russischen Verlusten, ohne kritische Betrachtung der ukrainischen Meldungen, hoch loben des ukrainischen Militärs und aufsaugen von Propaganda Videos und jede Meldung als echt annehmen, auch wenn sie noch so unwahrscheinlich sind.
 
Irgendwie geht mir das alles ein wenig zu schnell rund um Charkiw. Nicht mehr weit, und man ist wieder in Sjewjerodonezk. Sind die Russen wirklich so auf dem falschen Fuss erwischt worden? Ich meine, ich freue mich, aber ich kann mir soviel Versagen eigentlich nicht vorstellen.
Doch genau das passiert, wenn Fronten durchbrochen werden, und ein gepanzerter Verband, gut geführt, in den Rücken einer Front fährt, die hier auch noch Topographische Besonderheiten bietet, die den Angreifer bevorteilt, wenn er sie ausnutzen kann.
Ich habe die letzten 24 Stunden 3 Analyse Posts geschrieben, da steht ziemlich genau drinne was in etwa passiert ist und das die Russische Armee zum größten Teil ein großes Potemkinsches Dorf ist, konnte man doch schon sehr sehr Real im Februar und März 2022 sehen.
In den letzten 2-3 Tagen kamm es vor allen dingen auf Schnelligkeit im Handeln und ein klares Lagebild an und gerade ersteres ist neben Logistik und anderen Defiziten eine absolute Hauptachillesverse der Russischen Armee, weil sie einmal zentral und schwerfällig geführt wird und weil wie schon so oft hier besprochen wurde, keine ausgebildeten und handlungfähigen Unteroffiziere und Offiziere niederen Dienstgrades hat. Auch dürfte es mit der Kampfmoral nicht wirklich gut stehen.
Wird die Russische Armee oder Russische Einheiten vor überraschende Situationen gestellt und ein schnelles Handeln verlangt, versagt sie in der Regel, teilweise katastrophal, durch Befehlsstruktur und mangelnde Ausbildung.
In dem Ausmaß ist das vielleicht überraschend, aber die Grundaussage ist schon sehr lange bekannt.
Man dachte Reformen hätte das teilweise beseitigt, aber man konnte schon im Februar und März sehen, das dem nicht so ist und war.
 
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