Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ja klar, die eine Seite droht direkt oder indirekt damit, was eine völlig andere Qualität hat.
Ich meinte aber, dass die nukleare Option (meist auf russischer Seite gemeint) eben schon im Sprachgebrauch der westl. Politiker angekommen ist.

Im Bundestag wurde die Außenministerin gefragt, welche Rolle die Gefahr eines Atomkrieges bei der Entscheidung gespielt habe, nun doch schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Die ungeschminkte Antwort von Baerbock lautete:
Niemand auf der Welt wisse derzeit, was der russische Präsident Wladimir Putin wolle. Daher könne man „auch nichts komplett ausschließen“.


Quelle:
 
An die Option, dass Russland gewinnt, glaubt also auch beim Propagandasender RT niemand mehr? Warum hören die Russen mit dem Wahnsinn nicht auf, ziehen sich aus der Krim um vom Donbass zurück und bezahlen der Ukraine den Aufbau? Was hat die russsiche Bevölkerung davon, wenn das Land flächendeckend ausgetilgt wird und warum wollen die Russen das?
doch, ich verstehe das eben so, dass sie davon ausgeht, dass wenn sie in der ukraine "gewinnen", dass dann daraus der dritte weltkrieg folgen wird.
sprich, entweder sie verlieren in der ukraine, dann "passiert nichts weiter" oder aber ihr sieg deutet sich an, dann "geht's rund".
 
doch, ich verstehe das eben so, dass sie davon ausgeht, dass wenn sie in der ukraine "gewinnen", dass dann daraus der dritte weltkrieg folgen wird.
sprich, entweder sie verlieren in der ukraine, dann "passiert nichts weiter" oder aber ihr sieg deutet sich an, dann "geht's rund".
Das steht da nicht und das sagt sie nicht. Entweder verlieren die Russen sang und klanglos, oder sie werden in einer Verzweiflungsaktion als erste Atomwaffen starten. Der Westen droht keineswegs mit einem Erstschlag, ganz im Gegensatz zu Russland. Land und Leute diskreditieren sich immer weiter. Sie hatten eine Demokratie und gaben sie auf. Es geht nicht nur um Putin, es geht um alle. Und das muss uns klar sein. Die Beziehungen zu Russland werden langfristig komplett am Boden liegen.

Was haben die Russen davon und warum versteht die Mehrheit der Bevölkerung das nicht?
 
doch, ich verstehe das eben so, dass sie davon ausgeht, dass wenn sie in der ukraine "gewinnen", dass dann daraus der dritte weltkrieg folgen wird.
sprich, entweder sie verlieren in der ukraine, dann "passiert nichts weiter" oder aber ihr sieg deutet sich an, dann "geht's rund".
Mal immer ruhig mit den Pferden, bei den derzeitigen konventionellen Leistungen der Russischen Armee, wäre ein Angriff auf die Nato ungefähr so erfolgversprechend wie ein Angriff auf den Mars, also zu 100% selbstmörderisch, denn sie haben nicht den Hauch einer Chance.
Und ich glaube kaum, das Russland einzig und alleine einen 3. Weltkrieg anfangen will, den sie zwangsläufig nur nuklear führen können und damit die gesammte Menschehit wohl sehr sicher zu Grunde geht, inklusive sie selbst und das mit 100% Wahrscheinlichkeit. Ob die Chinesen so begeistert sind den nuklearen Tod auf Grund solcher russischen Aktionen zu sterben, darf doch höchst in Frage gestellt werden.
Eins hat dieser Krieg doch in der Ukraine gezeigt, die Russen sind konventiell, militärisch eher eine kleine Mittelmacht, mit einer wenig funktionierenden Armee auf sehr vielen Gebieten, was will man da in einem Krieg gegen die Nato rational erreichen, außer eigene Tote generieren?
 
Na ja, alles was gesagt und gesendet wird, unterliegt doch dem gönnerhaften Daumen Putins.
Was also ist bei den Worten:
"Ich persönlich glaube, dass ein Dritter Weltkrieg realistischer ist. Ich kenne uns, kenne unsere Führung Wladimir Putin." Alle hielten dies für unwahrscheinlich, so Simonjan weiter. "Aber ich weiß leider, dass es wahrscheinlich ist."
denn anders zu verstehen?
Die mögliche Option eines Nuklearschlages wird verbal für die russische Bevölkerung und/oder für westl. Medien vorbereitet, thats it...
...., was will man da in einem Krieg gegen die Nato rational erreichen, außer eigene Tote generieren?
Sie (die Russen) kommen in den Himmel und wir in die Hölle... :ugly:
Fernsehmoderator Wladimir Solowjow erwidert: "Aber wir werden in den Himmel kommen und alle andere einfach verrecken."
 
Wenn ich in dein Haus einbreche und alles kurz und klein schlage, wer soll dann zahlen?
Dann ist das staatlich durchsetzbar, weil dann der Staat als übergeordnete Instanz sagt, dass du das zahlen musst. Das gibt es aber bei Russland nicht. Die werden bei solchen Forderungen den Stinkefinger zeigen.
 
Dann ist das staatlich durchsetzbar, weil dann der Staat als übergeordnete Instanz sagt, dass du das zahlen musst. Das gibt es aber bei Russland nicht. Die werden bei solchen Forderungen den Stinkefinger zeigen.
Solange sie uns mit den Rohstoffen erpressen können, ja. Doch daran wird gerade emsig gearbeitet eben nicht mehr erpressbar zu sein. Wird etwas disruptiv für uns werden, weil wir uns auf dem billigen Russenstoff ausrgeruht haben, aber danach steht Russland mit blankem Hintern da. Und dann will ich den Bittsteller Russland mal sehen wie man in die dann fütternden Hand beisst.
 
Solange sie uns mit den Rohstoffen erpressen können, ja. Doch daran wird gerade emsig gearbeitet eben nicht mehr erpressbar zu sein. Wird etwas disruptiv für uns werden, weil wir uns auf dem billigen Russenstoff ausrgeruht haben, aber danach steht Russland mit blankem Hintern da. Und dann will ich den Bittsteller Russland mal sehen wie man in die dann fütternden Hand beisst.
Inwiefern sind dann andere Länder fütternde Hand?
Was haben die dann noch von EU-Ländern und den USA?
Die bekommen da kein Geld mehr, haben also auch keinen Nutzen mehr davon.
 
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Hofreiter in Topform :daumen:
Der Mann wird mir immer symphatischer.
 
Warum sollten die dann auch noch den Aufbau bezahlen?
Warum? Weil der Westen Russland solange total boykottieren wird, bis das Land zur Besinnung kommt. Und dazu gehört es, die Schäden eines willkürlichen Angriffskrieg zu beseitigen. Was machen wir denn, wenn wir z.B. in Jugoslavien einen Humanitären Einsatz fliegen? Wir reduzieren Schäden auf das geringste und bezahlen den Aufbau. Und was macht der Russe? Der gehört vor Den Haag!
Solange sie uns mit den Rohstoffen erpressen können, ja.
Wer ist denn abhängig vom wem? Ohne das Geld aus dem Westen ist Russland pleite. Zum Gklück wurde Nord Stream 2 gebaut, das hat die Mittel gebunden, mit denen auch eine Pipeline nach China hätte gebaut werden können? Wir lange hält sich Putin, wenn es im Land keine westlichen Waren mehr gibt? Meinst Du, die leben fünf Jahre ohne neue Chips?
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst Du, die leben fünf Jahre ohne neue Chips?
Vermutlich nicht. Die politische Führung in Russland sitzt aber in einer krassen Echokammer. Selbst wenn denen wer mit Ahnung erzählt, dass es Mist ist, was sie da verzapfen, so werden sie es nicht sehen wollen und können. Die denken - und vllt sogar zu recht -, dass wir spätestens im Winter zu leiden beginnen. Deren Interpretation, dass wir damit einknicken werden, ist aber falsch.
 
Was machen wir denn, wenn wir z.B. in Jugoslavien einen Humanitären Einsatz fliegen? Wir reduzieren Schäden auf das geringste und bezahlen den Aufbau.
Sorry, aber das ist einfach Militärpropaganda. Humanitär ist daran exakt gar nichts.
Und was macht der Russe?
Zerstört die Ukraine.
Der gehört vor Den Haag!
Wird der aber nicht machen, da kannst du dich so stark aufregen wie du willst. Auch sowas mit Zwang zu forcieren wird die Lage eher verschlimmern. Drohungen mit Atombomben sind ja schon da.
 
Wir lange hält sich Putin, wenn es im Land keine westlichen Waren mehr gibt? Meinst Du, die leben fünf Jahre ohne neue Chips?
Ich denke mit Zwang wird da einiges gehen, zudem wird es Länder geben, die den Kram auch nach Russland liefern, wird dann halt teurer und die Leute können sich nicht mehr alle 2 Jahre ein neues Handy kaufen. Selbst in der Sowjetunion gab es Waren aus dem Westen.
 
Da meine Funktion zum Zitieren nicht so möchte, schreibe ich mal so.

@Neuer_User

Ich bin mir sicher, über die Krim braucht man nicht mehr zu diskutieren. Die Sowjetunion hat damals einen großen Teil der Tataren von Krim an den Arsch der Welt verfrachtet und dort dann auch zum Teil in Lagern getötet, gleichzeitig wurde die Krim mit Russen besiedelt (typisches Verhalten der Sowjets). 2014 wurden dann nochmal extrem viele Leute erst unterdrückt und dann vertrieben, wenn sie pro Ukraine waren, aufgrund der attraktiven Lage am Meer, sind wohl einige Russen dahin gezogen. Der Zug für eine große Befreiung der Krim ist somit eigentlich abgefahren.

Russland wird niemals auch nur einen Cent bezahlen, da müsste schon ein Komet Moskau und das ganze politische System auslöschen. Die Russen halten sich nur an Gesetze, wenn sie daraus Vorteile ziehen können, beispielsweise, wenn sie so gegen Sanktionen vorgehen können.

Für deren neuen Gebiete werden sie wahrscheinlich auch keine Hilfe bezahlen, außer ein Oligarch bekommt das als Gebiet zu gehandelt. Meistens fließt doch nur Geld in die großen Städte Russlands.

Den Aufbau der Ukraine wird die EU und auch die USA tragen, wie sagt mein Opa so schön, ein Krieg schafft immer Arbeit.

Bei diesem Aufbau wird auch das Entfernen von Sprengstoffen eine wesentliche Rolle spielen müssen.

Aktuell sehe ich aber noch lang kein Ende, die Nato will weiter über Jahre liefern, Biden will 30 Milliarden bereitstellen und Russland wird wohl bald den Krieg erklären müssen. An der Front herrscht mehr oder weniger Stillstand, mit vergleichbaren Verlusten, mal verliert die eine Partei ein paar Soldaten mehr und mal die andere. Da gewinnt aktuell keine der beiden Seiten, erst wenn da wirklich großer Nachschub kommt.

Richtig negativ ist es aktuell nur in Mariupol, wo die Russen die ganze Nacht ihre Luftangriffe aufs Stahlwerk fliegen und den Leute mittlerweile alles ausgeht.
 
Ganz ehrlich, was wollen wir den Russen den nehmen?
Eine Putin oÄ. Regierung bekommen wir nie im Leben dazu etwas zu zahlen was wir uns nicht vom Auslandsvermögen nehmen können um es der Ukraine zu geben. Das machen wir aber jetzt schon.

Natürlich könnte in Russland aber auch eine demokratische Regierung an die Macht kommen mit der man darüber reden könnte und vielleicht würde man auch Geld bekommen. Aber wollen wir eine demokratischen russischen Regierung sowas auferlegen? Ja, einerseits hätte man ein gewisses Recht dazu, aber wenn wir einem demokratischem Russland damit den Weg verbauen, wie Frankreich und GB damals dem deutschen Reich mit Versailles, würde das uns und den Russen langfristig nicht mehr schaden?
Richtig negativ ist es aktuell nur in Mariupol, wo die Russen die ganze Nacht ihre Luftangriffe aufs Stahlwerk fliegen und den Leute mittlerweile alles ausgeht.
Die Ukrainer behaupten was teilweise was anderes. Vor Ort rufen sie um Hilfe und aus Kiew sagen sie, dass man genug hat. Nun Vorräte in dem Tunnelsystem wären nicht unlogisch und ein Hilferuf kann auch Propaganda sein obwohl man noch Vorräte hat. Wir wissen es nicht.
 
Ganz ehrlich, was wollen wir den Russen den nehmen?
Das würde ja generell auf die Dauer des Krieges und die Lage von Russland ankommen.
Eine Putin oÄ. Regierung bekommen wir nie im Leben dazu etwas zu zahlen was wir uns nicht vom Auslandsvermögen nehmen können um es der Ukraine zu geben. Das machen wir aber jetzt schon.
Wenn sie das überhaupt so passiert, da werden die Russen versuchen alles dagegenzusetzen und einigen anti West Ländern wird das auch sauer aufstoßen.
Natürlich könnte in Russland aber auch eine demokratische Regierung an die Macht kommen mit der man darüber reden könnte und vielleicht würde man auch Geld bekommen.
Woher soll diese Regierung kommen, gegen die Überwachung des Staatsapparates hast du keine Chance.
Aber wollen wir eine demokratischen russischen Regierung sowas auferlegen? Ja, einerseits hätte man ein gewisses Recht dazu, aber wenn wir einem demokratischem Russland damit den Weg verbauen, wie Frankreich und GB damals dem deutschen Reich mit Versailles, würde das uns und den Russen langfristig nicht mehr schaden?
Es lohnt sich gar nicht darüber nachzudenken, weil es nicht passieren wird. Die Sanktionen und der Wegzug der schlauen Bevölkerung leiten sowieso schon die Abwärtsspirale in Russland ein, mir gruselt es jetzt schon.

Die Ukrainer behaupten was teilweise was anderes. Vor Ort rufen sie um Hilfe und aus Kiew sagen sie, dass man genug hat. Nun Vorräte in dem Tunnelsystem wären nicht unlogisch und ein Hilferuf kann auch Propaganda sein obwohl man noch Vorräte hat. Wir wissen es nicht.
Es heißt ja, dass dieser Bunker für die Situation vorbereitet wurde, jedoch wurde bestimmt nicht für diese Anzahl von Menschen geplant und vor allem nicht für die hohe Anzahl von verletzen Soldaten. Anscheinend sind ja jetzt schon nicht alle Menschen auf den unteren Ebenen und werden so teilweise von einigen Luftangriffen getroffen.
 
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