Russland ermittelt wegen angeblichen Terroranschlags
16:42 Uhr: Russland hat nach einem Angriff von Hubschraubern auf ein Öllager nahe der Stadt Belgorod
ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags gegen das ukrainische Militär eingeleitet. Das teilte die nationale russische Ermittlungsbehörde am Samstag in Moskau mit. Zwei mit schweren Angriffswaffen ausgestattete ukrainische Kampfhubschrauber
seien am Freitag illegal in den russischen Luftraum eingedrungen und hätten dann mindestens vier Luftschläge gegen den Kraftstoffkomplex verübt, hieß es in der Mitteilung.
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Die russischen Ermittler seien nun angewiesen,
alle an dem »Terroranschlag« Beteiligten zu finden und nach dem Strafrecht zur Verantwortung zu ziehen, hieß es weiter. Tote oder Verletzte hatte es nach Behördenangaben bei dem Angriff nicht gegeben.
Die ukrainische Seite hatte die Attacke nicht zugegeben. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew, Olexander Motusjanyk, sagte lediglich, die Ukraine könne nicht »für alle Katastrophen und alle Ereignisse in Russland« verantwortlich gemacht werden.
In Russland gab es teils Gespött in den sozialen Netzwerken, nachdem Kiew durch den Angriff Behauptungen Moskaus widerlegt habe, die Luftabwehr der Ukraine sei zerstört. Zugleich habe das ukrainische Militär die russische Luftabwehr bloßgestellt, hieß es. Der Kreml hatte sich besorgt gezeigt und erklärt, dass der Vorfall nicht hilfreich sei für die Verhandlungen Moskaus und Kiews um eine Beendigung des Kriegs.