Genauso schätze ich die Situation auch ein. Ind ich finde es schlimm, dass keine 100% Gewissheit herrschen.
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Da muss man sich halt mit wenig zufriedengieben und, GANZ WICHTIG, sich darüber im klaren sein, was man nicht weiß. Bei Aussage gegen Aussage gilt nicht "im Zweifel für den Angeklagten", sondern "abwarten".
Z.B. die ukrainischen Anschuldigungen wegen Angriffen auf Zivilgebäude hätten die ersten Tage lang auch zu Propaganda aufgebauschte Einzelfälle sein können statt Kriegsverbrechen. Erst seit dem es immer an immer mehr Orten, auch deutlich abseits von Bodenkampfhandlungen geworden sind, kann man sie nicht mehr mit Versehen oder benachbarten militärischen Zielen erklären, sondern objektiv sagen, dass Russland Terrortaktiken zur Zermürbung der Zivilbevölkerung einsetzt. Aber in der ersten Kriegswoche wusste man nur, dass man zuwenig Informationen vorliegen hat. Leider haben einige aus diesem Mangel an Beweisen ein "Russland ist unschuldig, die Ukraine lügt" gemacht, was zu dem Zeitpunkt genausowenig belegt werden konnte und sich letztlich als falsch herausstellte.
Habe Infos von meinem Cousin der bei Infineon arbeitet. Anscheinend kommen desaströs schwere Zeiten auf den Halbleiter-Markt zu, welche Corona wie ein Witz aussehen lassen werden. Russland hat einen totalen Exportstopp für Edelgase verhängt
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Edit 2: Laut meinem Cousin
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Es kommen sehr harte Zeiten auf uns zu...
Kein Ahnung, welche Hintertür von Infineon dein Cousin nachts bewacht, aber ASML hat schon lange klargestellt, dass ukrainische Edelgase nur für die Herstellung einiger Anlagen, aber nicht für den Betrieb, benötigt wurden, dass die Mengen winzig waren im Vergleich zum Weltmarkt und zum Budget für diese Anlagen und dass 50% sowieso von weiterhin verfügbaren Lieferanten bezogen wurden.
Also falls du darauf hoffst, mit solchen Märchen den AMD-Kurs bis zur Zen-4-Vorstellung auf ein investitionsfreundliches Maß zu drücken: Fail.
In der Ukraine wurden ja Waffen an die normale Bevölkerung ausgegeben. Ich gehe davon aus, dass den russischen Soldaten das bekannt ist. Ich gehe aber mal davon aus, dass die nicht die normalen ukrainischen Uniformen haben.
Du gehst, wie so oft, vom falschen aus. Zumindest die Milizen in diversen Fernsehberichten werden nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Schutzausrüstung aka Uniform (nur ohne / mit abweichenden Abzeichen) ausgestattet. Sie sind also sehr leicht von Zivilisten zu unterscheiden.
Ganz abgesehen davon, dass man eine AK-74 auch nicht in der Handtasche versteckt und potentielle Träger einer solchen nicht auf 10 km Entfernung mit Artillerie und Raketen neutralisieren muss, wo weder eine eindeutige Feinerkennung noch präzise Treffer möglich sind.
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Der Inhalt ist geschenkt, aber das Titelbild zeigt eine SU-34 ("Entenschnauze" mit erkennbarem Doppelcockpit und nebeneinander sitzenden Piloten) mit der Unterschrift SU-35.

Kopfschüttel...
So viel zu der immer größer werdenden "Expertenschar" in den Medien...
Oben steht mehr oder minder "RTL" drüber und unten was von "Amphibienschiffen" drunter und du erwartest, das da jemand Wikipedia bedienen kann

?
Seine letzte Ansprache klang wie die eines verzweifelten Diktators kurz vorm Ende. Er hat sich insbesondere über die Oligarchen im Ausland beschwert. Weiteren Gerüchten zur Folge, haben letztere ein Kopfgeld auf ihn gesetzt.
Nur weil man paranoid ist, das nicht ...
Leider ist es bei Krieg so, dass je mehr eine Seite versucht Kollateralschäden zu verhindern / Menschenrechte nicht zu verletzeten desto langsamer das Vorrankommen und desto höher die eigenen Verluste. Das ist vor allem für die Seite schwer, die sich auf fremden Territorium befindet.
Einfach das fremde Territorium verlassen. Das reduziert die eigenen Verluste und die Kriegsverbrechen praktisch auf null.
Wobei die Amis ja nie Japan besetzen wollten. Und hätten sie vorher gewußt, wie verheerend die Waffen sind, hätten sie die wohl nicht dort eingesetzt. Klar es gab wohl Atom-Tests, aber dabei sind keine Zivilisten gestorben.
Ne, weil keine da waren. Aber die direkten Zerstörungen wussten man sehr gut schon vor dem ersten Abwurf Bescheid und 101% vor dem zweiten. (Krebsrisiko ETWAS weniger gut, aber das spielt bei den Todeszahlen von Hiroshima und Nagasaki eine untergeordnete Rolle)
Wer darüber damals noch nicht so viel wusste: Die Sowjetunion. Deswegen hat man es ihr vorgeführt. Und auch gleich, dass man so etwas nicht nur einmal kann.
Ich bin da zweigeteilt.
Einerseits war die Landung in Europa sehr verlustreich an Soldaten gewesen. Wenn man also Japan in die Knie zwingen will, hätte man dort ebenfalls eine Landung auf der japanischen Insel machen müssen. Wieder mit hohen Verlusten an soldaten.
In Europa landete man, um Frankreich und Benelux von den Deutschen zu befreien. Wen hätte man in Japan von wem befreien sollen?
Mal wieder was von mir, ein bisschen nachdenklich, ein bisschen angefressen, vor allem aber auch ziemlich hilflos:
Wir beobachten auf der Arbeit gerade eine ziemlich merkwürdige Tendenz. Nämlich dass Geflüchtete aus der Ukraine z.T. sowohl rechtlich, als auch von Ehrenamtlichen bzw. Hilfswilligen besser behandelt werden als sonstige Geflüchtete. Also ich verstehe ja, dass vielen Leuten die Situation der Ukrainer besonders nahe geht, der Krieg ist ja schließlich auch brandaktuell und voll im Gange. Und weil es so frisch und akut ist, die Situation für die ukrainischen Geflüchteten etwas anders ist...
Aber irgendwie ist es schon eine echt weirde Situation, wenn Leute ankommen, z.B. Malbücher für Kinder spenden wollen, aber sagen "Nur für die ukrainischen Kinder!". Und wenn wir dann sagen, "entweder für alle Kinder oder gar nicht!", dann packt die Hälfte der Leute ihre Sachen wieder zusammen und geht.
Oder ein Angebot für eine Kinder-Ferienfreizeit seitens eines bekannteren Trägers, das wir abgelehnt haben weil nur für ukrainische Kinder gedacht. Nicht, dass wir es den ukrainischen Kids nicht gönnen würden, ganz im Gegenteil. Aber für die Kinder aus anderen Ländern, die bei uns rumlungern, weil man ihnen im Gegensatz zu den ukrainischen Kids nicht sofort Schul- und sogar Kita-Plätze organisiert und keine tollen Freizeitangebote macht, interessiert sich halt niemand...
Nur wenn sie ausnahmsweise mal Mitleid mit jemandem haben, bleiben Rassisten dennoch Rassisten.
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Ransomware ist noch verhältnismäßig neu, Zerstörung von Daten schon älter. Es ist für einige ein Spaß, einfach nur Schaden anzurichten.
Nur hat die "for the lulz"-Fraktion normalerweise deutlich weniger Kenntnisse. Wer soviel mehr Aufwand und Expertise investiert, muss diese irgendwie finanziert bekommen. Entweder durch Lösegelder oder von einem Auftraggeber. Ersteres ist in dem Fall ausgeschlossen, die Zahl potentieller Auftraggeber mit dem Interesse "mach die Ukraine platt!" eng gefasst. Man kann, gerade in Anbetracht der letztlich geringen Erfolge der Attacke, natürlich eine false-flag-Verschwörungstheorie spinnen, aber wenn man derartige, beliebig eskalierbare "der wollte täuschen"-Spiralen weglässt, landet man bei Russland.
Was ich jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht wahnsinnig interessant finde. Dass Russland Angriffe auf die Ukraine schon vor dem Februar 2022 geplant hat, sollte man spätestens seit 2014 wissen. Was spielt es da für eine Rolle, ob sie 2021 mäßig wirkungsvolle Cyberattacken vorbereitet haben oder nicht?