Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die stellen sich somit ebenso auf das Schlimmste ein.
Das furchtbarste an der Nummer ist, dass im Extremfall die Zivilbevölkerung draufgeht. Nicht, weil sie zwingend an einer Kugel oder Explosion stirbt, sondern weil eine volle Belagerung bedeutet das Objekt von allem abzuschneiden (Strom, Wasser, Heizung, Nahrung). Krieg Mittelalterstil: so lange keinen in die Stadt lassen bis darin alle verhungert oder erfroren sind. :-(
 
Sergei Pugatschow-Artikel schrieb:
Dies sei auch der Grund, warum er sich den Einsatz von atomaren Waffen in der Ukraine nicht vorstellen kann. Selbst wenn Putin den entsprechenden Befehl erteilen würde, was sein ehemaliger Berater dem russischen Machthaber zutraut. "Die Generäle werden nicht bereit sein, einen Atomkrieg anzufangen", erklärt Pugatschow mit Nachdruck.
Hoffentlich hat er Recht.
 
Jetzt haben sich die Unterhändler offenbar darauf geeinigt, dass es Fluchtkorridore für die Flüchtlinge geben soll.

Hoffentlich wird das genau so umgesetzt und ist zumindest für die Zivilisten sehr gut. (Putin sichert sich so leider etwas weniger Gegenwehr)
Gleichzeitig heißt das aber auch, dass der Krieg defacto nicht enden wird und es besteht auch die Gefahr, dass Putin sich zur absoluten Demoralisierung entscheidet und selbst die sogenannten Korridore beschießen lässt.

Mag mir das alles kaum noch mit anschauen. F**K Putin!
 
Interessanter Artikel, wünschte, es wäre so tatsächlich:

Aus dem Artikel:
Er handelte nicht wie Hitler, der bereits 1933 das Militär aufzubauen begann. Im Gegensatz: Putin zerstörte die Armee."

Hitler mag die Wehrmacht vielleicht nicht von Anfang an "zerstört" haben, damit fing er im Grunde erst nach '41 so richtig an und das meine ich nicht nur durch sein immer öfteres Eingreifen in die militärischen Planungen (es würde aber zu weit gehen die das wie und womit jetzt hier aufzudrösseln), aber er stellte sie im Grunde schon von Beginn der Herrschaft an in permanente Konkurenz zur SS, bei welcher die poltische Erziehung im Sinne des NS-Regiems auch als weit wichtiger erachtet wurde als ihre militärische Effizienz und diese erhielt im späteren Kriegsverlauf auch eine immer stärkere Bevorzugung gegenüber der Wehrmacht (auch beim Material).

Das zeigte sich dann auch schließlich im Krieg, wo sie zwar in Kämpfen als äußerst verbissen / fanatisch und Brutal galt (auch bei der Wehrmacht), die Verluste der SS aber i.d.R. nie in einem akzeptablen Verhältnis zu den Ergebnissen, die sie damit erreichte, standen.

Zudem bezeichnete es Hitler in den letzten Kriegsjahren / Monaten auch öfter einmal als einen seiner großen Fehler, die Wehrmacht und ihre Generalität nach '33 nicht aufgelöst / zerschlagen und vollständig durch die SS ersetzt zu haben.

Da sich in ihm bis dahin die Meinung verfestigt hatte das der Wehrmacht der nötige Wille / Fanatismus und der politische Glauben an das NS-Weltbild fehle und daher auch der Kampfgeist und Durchhaltewille, was er als weit wichtiger erachtete als das militärische Können.
Dahingehend war er im Grunde der Meinung hat Stalin auch alles richtig gemacht, indem er die Rote Armee gesäubert hat und politische Komissare einsetzte.

Ich denke deshalb auch, hätte der Hitler von '45 nochmal zurück ins Jahr '33 reisen können, er hätte wohl auch weit weniger auf militärisches Können (Wehrmacht) und mehr auf eine "politisch indoktrinierte Armee" (SS) gesetzt.

Von daher nimmt sich Putin, geht man nach dem Artikel, im Grunde gar nicht soviel zu Stalin, oder eben Hitler, in dem Punkt, das Putin die Armee und ihre Generalität erniedrigt hat und durch politisch loyale Personen ohne militärisches Können ersetzte, statt durch militärisches Personal mit entsprechenden Kompetenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleichzeitig heißt das aber auch, dass der Krieg defacto nicht enden wird und es besteht auch die Gefahr, dass Putin sich zur absoluten Demoralisierung entscheidet und selbst die sogenannten Korridore beschießen lässt.
Das würde ich ihm sogar zutrauen. Ich traue ihm alles zu.

Außerdem mein Putin das "alles nach Plan" oder Zeitplan verläuft. Naja, eine Schwäche möchte Moskau auch ungerne zugeben.

Eine Woche nach dem Einmarsch ins Nachbarland Ukraine zeigte sich Putin in Moskau derweil demonstrativ mit dem Einsatz zufrieden gezeigt. "Ich möchte sagen, dass die militärische Spezial-Operation streng nach Zeitplan und nach Plan verläuft", sagte Putin bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats, deren Beginn im Staatsfernsehen gezeigt wurde. "Alle gesetzten Aufgaben werden erfolgreich gelöst."
Quelle: Putin: Russlands "Militär-Operation" in Ukraine läuft nach Plan
 
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Von 2700 Flugabwehrraketen sind etwa 700 unbrauchbar.
Ganz ehrlich - alles andere wäre auch sehr überraschend gewesen. :ka:
 
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Von 2700 Flugabwehrraketen sind etwa 700 unbrauchbar.
Ganz ehrlich - alles andere wäre auch sehr überraschend gewesen. :ka:
Die Dinger (Strela-2) sind, wie schon zuvor von mir in einem Post geschrieben, noch aus Beständen der NVA, also inzwischen deutlich über 30 Jahre alt (die Bundeswehr hat sie noch in der Ausbildung zum eingewöhnungsschießen genutzt, da deutlich günstiger als dafür jedes mal eine Stinger zu verschießen und das Prinzip nach dem beide Systeme funktionieren ist grundsätzlich das selbe).

Das da nach so langer Zeit und Einlagerung "nur" 700 der 2700 gelieferten Einheiten unbrauchbar sind ist fast noch ein guter Schnitt und im Grunde konnte / musste man auch fest mit rechnen das da nicht mehr jede von funktionieren wird. ;)
 

Ich sage nicht, dass solche Angriffe berechtigt sein können. Nnur, dass mit verdammt unschöner Regelmäßigkeit sich alle Militärs mit Verwechslungen rausreden oder anders gesagt: Jeder im Zweifelsfall lieber schießt. Bei Afghanistan habe ich anfangs mal mitgezählt; binnen 6-9 Monaten wurden 11 verschieden Rot-Kreuz-Lager bombardiert. Weiß nicht, ob einige davon neu eingerichtet worden waren, aber vor dem Einmarsch gab es: 11 Stück.

Die Konsequenzen sind schwer erträglich, aber man kann aus einer Handvoll Treffer noch keine ungewöhnliche oder geänderte Strategie ableiten. Kliniken gibt es in jeder Stadt, Militärs werden sich unweigerlich in der Nähe aufhalten, die nachweislich mäßig qualifizierten Soldaten werden aus der Ferne Mühe haben, "Gebäude mit Militär davor: Stützpunkt" von "Gebäuse mit Militär davor: Klinik" zu unterscheiden.


Das sind nicht nur 1-2 Kliniken sondern auch Schulen, Kindergärten und andere zivile Einrichtungen.

Schulen und Kindergärten sind seit Kriegsausbruch geschlossen und werden, da große, leerstehende Gebäude mit Freiflächen, teilweise auch von den Milizen und der Armee genutzt. Da muss Ermittlungen ableiten, ob Zivile, leere oder militärische Ziele Angegriffen wurden.


Deutschland hat beschlossen weitere 2700 Infanteriegestützte Boden-Luft Raketen vom Typ Strela-2 (aus ehemaligen NVA-Beständen) an die Ukraine zu liefern:

Ist sowas ~35+ Jahre nach der Auslieferung an die Truppe überaupt noch einsatztauglich? (Und wieso lagert man überhaupt Designs aus den 60ern ein??)


Das ist mir klar. Mich stört das man dieses Elend mitbekommt und nichts dagegen tun kann. Diese Hilflosigkeit.

Fahr hin, melde dich als Freiwilliger an der Front. Das kannst du auf privater Ebene genauso machen, wie ein ganzer Staat - mit sehr ähnlichem Risiko in beiden Varianten.


So abwegig ist das gar nicht mal.
Auf Hitler wurden auch Attentate aus den eigenen Reihen verübt. Leider sind sie gescheitert.

Soweit muss es gar nicht kommen. Putin runiniert den Wirtschaftsoligarchen gerade ihr fürstliches Leben, was nicht ohne Kritik bleibt, er verspielt den Support des Militärs mit jedem Gefallenen, das Vorgehen des Geheimdienst gegen Medien & Opposion muss immer dreister und damit auffälliger werden, der Propagandamschine gehen die kleinen Siege aus, die zu zu großen hochstilisieren können. Über kurz oder lang steht Putin alleine da, seine bisherige Unterstützung baut maßgeblich auf Leute, die von seinem vorgehen profitiert haben. Kein Profit? Kein Gefolge mehr.


Der ist KGB-Agent gewesen. Ich denke, dass das auch mit einer gehörigen Portion Paranoia zusammenhängt, wirklich niemandem zu trauen und bei kurzen Entfernungen sind tödliche Anschläge halt viel erfolgreicher.

"Nur weil man paranoid ist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter einem her sind." :D


Ich habe momentan den Eindruck, dass Russland "gewaltige Masse aber keine Klasse" in den Einsatz wirft.

Alle Hinweise über unerfahrene Truppen höre ich aus dem Norden. Alles, was ich aus dem Süden höre, sind Geländegewinne (wenn auch langsamer als befürchtet). Die Elitetruppen sind also durchaus im Einsatz und machen auch ihren Job, nur halt nicht bei Kiev, worauf sich die Berichterstattung konzentriert. Aber die Küste des asowschen Meeres ist mittlerweile praktisch komplett unter russischer Kontrolle und der Vormarsch Richtung Odessa geht stetig voran. Entweder der Primärfokus lag von anfang an darauf, die Ukraine vom asowschen Meer abzuschneiden (großes Interesse daran hat man jedenfalls) und ggf. auch vom schwarzen Meer unter paralleler Schaffung einer Verbindung zu Transnistrien (was ebenfalls sehr attraktiv wirkt). Oder Putin hat damit gerechnet, dass er reichlich Unterstützung aus dem hohen Anteil russischstämmiger Bevölkerung im Norden erhält und dort tatsächlich eher Masse statt Klasse braucht: Viel Truppenpräsenz in der Fläche, um nach erfolgreicher, leichter Besatzung Guerillaaktivitäten zu unterbinden.


Bagdad war aber recht schnell eingenommen, Anders als heute Kiew.
Die Russen werden vermutlich nur unter hohen Verlusten Kiew einnehmen können.

Die irakische Armee hat (mit z.T. grob fehlerhaften Taktiken) versucht, unter Ausnutzung ihrer technischen Ausrüstung die USA auf freiem Feld zu schlagen, aber keinen Partisanenkampf in Zivilgebieten geführt. Die Ukrainer haben umgekehrt in der Fläche an Tag 1 verloren und verschanzen sich jetzt mit Milizen in der Stadt.


Ist man sich den sicher das es bei der Ukraine bleibt ? Es wird ja gesagt Putin ist unberechenbar.

Ich würde mal sagen: Wenn er in der Ukraine Erfolg hat, ist sicher, dass es nicht dabei bleibt.
Transnistrien und, wenn sie aufmucken, direkt ganz Moldau ist Formsache sobald Russland Teile der Westgrenze eingenommen hat. Die baltischen Staaten sind Putin seit Ewigkeiten ein Dorn im Auge; erklärtes Ziel ist es die NATO bis an die Oder zurückzudrängen. Oder direkt bis an die Elbe?

Nach den völlig obskuren "Erklärungen" die man für alles mögliche die letzten Tage gehört hat sehe ich da kein problem für ihn sich den nächsten Irrsinn aus den Fingern zu saugen.

In der gesamten Stadt haben Milizen Stellungen vorbereitet. Da muss man nicht lange saugen, um zu erklären, wieso man auf die schießt, die zurückfeuern. Alles drum rum ist dann halt Kollateralschaden und ehrlich gesagt wird es Putin auch ziemlich egal sein, wie sich seine Erkläung in den Ohren derjenigen anhört, die jetzt noch in Kiev sind. Die will er schließlich los werden.


Soll ich dich nun als Pessimist, Realist oder Optimist bezeichnen?

"Pessimist" ist eine von Optimisten verwendete Bezeichnung für Realisten.


Das furchtbarste an der Nummer ist, dass im Extremfall die Zivilbevölkerung draufgeht. Nicht, weil sie zwingend an einer Kugel oder Explosion stirbt, sondern weil eine volle Belagerung bedeutet das Objekt von allem abzuschneiden (Strom, Wasser, Heizung, Nahrung). Krieg Mittelalterstil: so lange keinen in die Stadt lassen bis darin alle verhungert oder erfroren sind. :-(

Bis auf Nahrung läuft das in Mariupol schon ein paar Tage. Heute wurde ein Einkaufszentrum (=> Nahrung) unter Beschuss genommen.


Hitler mag die Wehrmacht vielleicht nicht von Anfang an "zerstört" haben, damit fing er im Grunde erst nach '41 so richtig an und das meine ich nicht nur durch sein immer öfteres Eingreifen in die militärischen Planungen
...
Von daher nimmt sich Putin, geht man nach dem Artikel, im Grunde gar nicht soviel zu Stalin, oder eben Hitler, in dem Punkt, das Putin die Armee und ihre Generalität erniedrigt hat und durch politisch loyale Personen ohne militärisches Können ersetzte, statt durch militärisches Personal mit entsprechenden Kompetenzen.

Wie schon letzte Woche geschrieben hat: Putin hat vor allem auch aus den Fehlern seiner Vorbilder die richtigen Schlüsse gezogen.

Aber die Stärken hat er auch übernommen: Auf unterer Ebene wird das russische Militär seit 20 Jahren aufgerüstet und auf Fordermann gebracht. Der Zar mag die Spitze gegen ungeeignete Leute ausgetauscht haben, aber ohne großen Krieg wird das niemanden (außer die ersetzten) gestört haben. Bei der Truppe selbst gibt es neue Waffensysteme, ausreichend Versorgung, Instandsetzung dessen, was man weiter nutzt, etc.. Ist natürlich keine große Leistung, wenn man bedenkt, von welchem 0-Niveau es nach dem Absturz Russlands während der 90er ausging, aber damit dürfte sich Putin einige Freunde gemacht haben - die er jetzt ziemlich schnell wieder verliert.


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Von 2700 Flugabwehrraketen sind etwa 700 unbrauchbar.
Ganz ehrlich - alles andere wäre auch sehr überraschend gewesen. :ka:

Also bei der Quote kann man doch ganz klar sagen: Die Bundeswehr hat mit Abstand das beste geschickt, was sie hat!
(Geht es hier eigentlich um die Strelas oder um die schon am Wochenende zugesagten Stinger?)
 
Eigentlich nicht so mein Blatt. Dieser Bericht über Macrons Gespräch macht mich aber sprachlos. Sprachlos deshalb, weil darin steht, dass man in Frankreich quasi jegliche Hoffnung auf einen humanen Ausgang der Lage aufgeben hat. Aber lest selbst.

 
Ist sowas ~35+ Jahre nach der Auslieferung an die Truppe überaupt noch einsatztauglich? (Und wieso lagert man überhaupt Designs aus den 60ern ein??)
Einsatztauglich, sicherlich bedingt noch, aber auch richtig zuverlässig, wie man jetzt ja bei den gelieferten Einheiten an die Ukraine sieht, ehr nicht mehr wirklich (bei gut 1/4 Ausschuss).
Über 30 Jahre gehen halt bei keinem Waffensystem spurlos vorbei.

Und warum man es eingelagert hat und weitergenutzt hat, da verweise ich zu auf meinen letzten Post:

Die Dinger (Strela-2) sind, wie schon zuvor von mir in einem Post geschrieben, noch aus Beständen der NVA, also inzwischen deutlich über 30 Jahre alt (die Bundeswehr hat sie noch in der Ausbildung zum eingewöhnungsschießen genutzt, da deutlich günstiger als dafür jedes mal eine Stinger zu verschießen und das Prinzip nach dem beide Systeme funktionieren ist grundsätzlich das selbe).

Das da nach so langer Zeit und Einlagerung "nur" 700 der 2700 gelieferten Einheiten unbrauchbar sind ist fast noch ein guter Schnitt und im Grunde konnte / musste man auch fest mit rechnen das da nicht mehr jede von funktionieren wird.

Zum Eingewöhnungsschießen reicht es halt, egal ob die Dinger eben schon über 30 Jahre alt sind, da spielt es auch keine Rolle ob die eine oder andere dann halt mal nicht mehr funktioniert.

Also bei der Quote kann man doch ganz klar sagen: Die Bundeswehr hat mit Abstand das beste geschickt, was sie hat!
(Geht es hier eigentlich um die Strelas oder um die schon am Wochenende zugesagten Stinger?)

Es geht um die Strela-2, die Stinger funktionieren, stammen ja auch aus den aktuell genutzten Beständen der BW und die sind weit entfernt der 30 Jahre plus, wie bei den Strela).
 
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Schulen und Kindergärten sind seit Kriegsausbruch geschlossen und werden, da große, leerstehende Gebäude mit Freiflächen, teilweise auch von den Milizen und der Armee genutzt. Da muss Ermittlungen ableiten, ob Zivile, leere oder militärische Ziele Angegriffen wurden.
Du stellst also in Frage das die Russen zivile Ziele angreifen?
Amnesty International beklagt, dass die russischen Truppen illegale Streumunition gegen Zivilisten einsetzten. Am 25. Februar 2022 wurde die Stadt Ochtyrka mit Streumunition beschossen. Dabei wurden ein Krankenhaus und ein Kindergarten getroffen, wobei drei Zivilisten getötet wurden, darunter ein Kind.
Quelle: Russischer Überfall auf die Ukraine 2022

Es gibt Berichte auch aus anderen Städten der Ukraine das die Russen so vorgehen.
Aber mich wundert das nicht. Immerhin haben sie es in Tschetschenien, Georgien und Syrien ja genauso gemacht.

Fahr hin, melde dich als Freiwilliger an der Front.
Warum sollte ich? Bin ich lebensmüde? Ich hatte doch geschrieben das ich gespendet habe. Mehr kann und will ich nicht machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Angriff auf das Atomkraftwerk hat sich die Frage erübrigt, in wie weit nicht-militärische Ziele mit zivilen Personen angegriffen werden oder nicht.
Ich fasse es nicht, schießen die tatsächlich mit Panzern und Flugzeugen auf einen Meiler.
Das ist Dummheit gepaart mit Ahnungslosigkeit.
 
Nicht direkt der Ukrainekonflikt, und dennoch ein wichtiges Thema, was ja auch immer gebetsmühlenartig von @Tschetschan vorgebracht wurde - die Energiesicherheit. Deren Fazit:

Die Abhängigkeit der EU von russischen Energieimporten ist groß. Dass man sich in so hohem Maße abhängig von einem Despotenregime macht, war schon vor dem Ukraine-Krieg keine gute Idee. In der aktuellen Situation ist es fatal.


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Das freie Russland unter einem lupenreinen Demokraten Putin als Präsident -.-
Duma beschließt hohe Strafen für Verbreitung angeblicher Falschinformationen

Russland will die Verbreitung angeblicher Falschinformationen über die russischen Streitkräfte mit drastischen Strafen belegen. Das Parlament stimmte in Moskau für eine entsprechende Gesetzesänderung. Es drohen demnach hohe Geldstrafen und bis zu 15 Jahre Haft. Medien in Russland ist seit vergangener Woche verboten, in der Berichterstattung über den Krieg gegen die Ukraine Begriffe wie "Angriff", "Invasion" und "Kriegserklärung" zu verwenden. Moskau bezeichnet den Krieg als militärische "Sonderoperation".

Damit die Gesetzesänderung in Kraft tritt, sind noch die Zustimmung des Föderationsrats, der zweiten Parlamentskammer, sowie die Unterschrift von Präsident Wladimir Putin notwendig. Beides gilt aber als Formalie. Unter Strafe stehen laut Gesetzestext konkret das Verbreiten vermeintlicher Falschinformationen über russische Soldaten, das Diskreditieren russischer Streitkräfte und auch Aufrufe zu Sanktionen gegen Russland.

Befürchtet wird, dass das die Berichterstattung verbliebener unabhängiger Medien in Russland gravierend einschränken wird. Die russischen Behörden hatten in den vergangenen Tagen schon mehrere kritische Sender blockiert.


 
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Russland hat auf dem Weg in die totale Diktatur die Siebenmeilenstiefel angezogen. Der Weg zur SU2.0 nähert sich seinem unrühmlichen Ende. Das wollte @Tschetschan ja nicht wahrhaben.
 
Nicht direkt der Ukrainekonflikt, und dennoch ein wichtiges Thema, was ja auch immer gebetsmühlenartig von @Tschetschan vorgebracht wurde - die Energiesicherheit. Deren Fazit:



Nun ja, in D. sind es beim Gas wohl um die 50%, bei uns in Österreich sogar um die 80% an Gas, welches aus Russland importiert wird. Mit entsprechenden Diskussionen auch hier^^

Etwas provokant formuliert:
Wir sind selbst Schuld in unserer "Geiz is geil" Mentalität.

Als Unternehmer habe ich immer darauf geachtet, dass mein Kunden- wie Lieferantenportfolio ausgewogen ist.
Die Bindung an nur einen Kunden oder Lieferanten, so lukrativ die Aufträge/Offerten auch sein mögen, birgt schon in einem normalen Umfeld erhebliche Risiken.
Aufträge/Lieferbestellungen, die mehr als 25% des Umsatzvermögens der Firma übersteigen, wurden ebenso vermieden.
Das nominelle Wachstum mag dann deutlich kleiner sein.
Aber ich bin nicht Pleite gegangen, wie manch ein Kollege, der den Hals nicht voll genug bekommen konnte.

Jammern hilft nix, die Preise, insbesondere im Energiesektor werden bei uns mächtig ansteigen.
Dem kann man nur entgehen, wenn man genau jetzt in Regenerative weiter investiert.
Je größer der Preisanstieg bei Strom wird, desto rentabler wird die Eigenproduktion nach nur kurzer Zeit.
gilt auch z. B. für die private PV.
Ohne staatliche Förderung/Entgeld für Netzeinspeisung benötigte die klassische 30 m² PV für das 115 m² Eigenheim in Anfang 2020 über 25 Jahre Amortisation, Reparaturen/Sanierungen an der Anlage noch gar nicht eingerechnet.
Anfang 2021 liegen wir in Relation zu den gestiegen Energiekosten schon bei unter 15 Jahren.
Es ist absehbar, dass wir Anfang 2023 bei um die 5 Jahren liegen dürften und dann 10-15 Jahre umsonst Strom erzeugen werden, bis die Anlage austauscht werden müsste.
 
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