Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Es steht und stand doch überhaupt nie zur Debatte das Russland diesen Krieg angefangen hat was aber sehr wohl zur Debatte steht ist was wir als "Westen" daraus machen. Die Ukraine zu unterstützen ist ja vollkommen legitim nur was hat die Ukraine davon wenn diese Unterstützung auf "bis zum letzten Ukrainer" hinausläuft ? Was haben wir als Restmenschheit davon wenn dieser Konflikt möglicherweise global und dann atomar wird ?

Dieser Krieg würde ausschließlich eventuell (!) in einer nuklearen Katastrophe enden, wenn der Westen Russland direkt angreifen würde! Und nein, nicht die Krim oder den Donbas, sondern das russische Territorium von vor 2014 und man deutlich machen würde, dass man Russland und Moskau komplett fallen sehen möchte.

Genau das wird aber nicht passieren, es geht darum den Angegriffenen zu verteidigen und das solange wie es nötig ist bzw. er selbst das auch möchte. Eine nukleare Eskalation würde Russland nicht helfen, damit gewinnt man in der heutigen Zeit keinen Krieg - die stärksten Staaten (und damit teils auch Gegner Russlands) haben ebenfalls nukleare Möglichkeiten und das weiß Russland!

Nochmal: Es wird ausschließlich der angegriffene Staat unterstützt, niemand greift Russland(s Territorium) an! Mit einer nuklearen Eskalation würde Russland nicht gewinnen, sondern selbst untergehen, das ergibt keinerlei Sinn!

Man ist dort Anfang des Krieges davon ausgegangen, dass das "eine schnelle Nummer" wird und lag damit komplett daneben - alles was jetzt durch Russland passiert kannst Du beinahe als eigene "Schadensbegrenzung und letzten Strohhalm Hoffnung" betiteln, so bitter das in Kriegszeiten auch klingt.
 
Sprich, es ist beschlossene Sache, dass die UKR in die NATO aufgenommen wird(...)

Die - mitnichten neuen - Rahmenbedingungen fuer eine NATO-Mitgliedschaft wurden aufgezaehlt. "Beschlossen" wurde dagegen: nichts.

Also mal wieder nur heisse Luft im Samowar.

(...)es muss halt nur der Krieg mit Russland "überstanden" werden.

Die Ukraine wurde faktisch spaetestens im Februar 2014 von Russland ueberfallen und kaempft seitdem um ihre Existenz. Wozu also die Anfuehrungszeichen? Und weshalb die geschmacklose Bagatellisierung eines Eroberungsfeldzuges?

Das musst Du jetzt aber kurz erklaeren.

Wenn Du dazu noch Zeit faendest.
 
Es steht und stand doch überhaupt nie zur Debatte das Russland diesen Krieg angefangen hat was aber sehr wohl zur Debatte steht ist was wir als "Westen" daraus machen.
Ganz im gegenteil. Es steht nicht nur zur debatte, es ist sogar der hauptgrund. Denkst du denn ernsthaft es würde nur einer hier eine patrone liefern, wenn die ukraine beschlossen hätte sich die gebiete, die 2014 von russland erobert und anschließend annektiert wurden, aktiv zurück zu holen? So sehr kann man sich doch von der realität garnicht abkoppeln...
Das die ukraine den "schwung" jetzt nutzt um diese gebiete zurück zu bekommen ist doch nur verständlich.
 
Wenn die Russen wie vor ein paar Wochen (?) in der Lage sind mit einem grossangelegten Raketenangriff mal eben die halbe Stromversorgung der Ukraine zu beschädigen gegen die von Don so gelobten westlichen Luftabwehrsysteme offensichtlich nicht viel ausrichten konnten, dann frage ich mich aber mittlerweile schon was die möglicherweise anstellen könnten wenn sie wollten.
Man sollte nicht dauernd Schwachsinn schreiben!
1. Haben die Angriffe eben nicht zu einem strategischen oder taktischen Erfolg geführt.
2. Seit dem die westlichen Flugabwehrsysteme in Anzahl in Stellung sind, gibt es keine Angriffe mehr, die Ukraine fängt jetzt sogar wieder an Strom zu exportieren.

@ Tschetan
Jetzt weiss ich auch wo du deine Zahlen zu den Menschen in der Ukraine her hast!
Wohl von diesem "großartigen Menschen".
Ach ja, auch wenn es Überwindung kostet und in aller tiefste menschliche Abgründe blicken lässt, spreche ich allgemein trotzdem eine Leseempfehlung aus, damit man sich ein Bild darüber machen kann, wie das RU System wirklich tickt und wie faschistisch es schon wirklich ist!

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Dieser Krieg würde ausschließlich eventuell (!) in einer nuklearen Katastrophe enden, wenn der Westen Russland direkt angreifen würde!


Was wird wenn Russland Nachschubdepots, Munitionsfabriken, Reparatureinrichtungen mit konventionellen Waffen angreift und auf Nato Gebiet zerstört?
Oder zB Aufklärungsflugzeuge, Drohnen und Satelliten, welche an seiner Grenze fliegen und Daten an die Ukraine liefern, abschiesst ?
Was, wenn sie " Vergeltungsschläge" gegen zB England führen, weil von dort Waffen und Unterstützungen geliefert werden, die vielleicht in Moskau einschlagen?
ZB am 9.Mai.
Die Eskalation muß nicht mit Atomwaffen stattfinden, aber dies könnte eine Vorstufe sein.

Das sind Befürchtungen die " Kremlinge" hegen und deshalb immer zu Deeskalation und Verhandlungen aufrufen .
Ich denke das sind berechtigte Befürchtungen und sind wir bereit in einen Krieg zu ziehen und die daraus resultierenden Folgen zu tragen, bis zum Atomwaffeneinsatz?
In den 80ern waren wir da vom Verständnis her weiter.
Jetzt weiss ich auch wo du deine Zahlen zu den Menschen in der Ukraine her hast!

Ich schaue mir deinen Link nicht einmal an...

Meine Quellen waren zB Statista. Du führst einen ideologischen Kampf, ohne mit Argumenten zu diskutieren ( Mu...)
und ignorierst Fakten.

Weiß auch nicht wo du deine Erfolge der ukrainischen Luftabwehr hernimmst?
Wenn keine Angriffe auf Infrastrukturen stattfinden, könnten diese stark geschädigt sein.
Das die Ukraine wieder Strom exportieren will, ist eine Absichtserklärung und hängt von der Menge der Energie ab, die übrig bleibt.
Wie weit Verkehrsnetz, Industriebetriebe arbeiten und funktionieren, also Energie benötigen, kann ich nicht beurteilen.
 
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Hatte man hier eigentlich schon die Vulkan-Files?
 
Ich denke das sind berechtigte Befürchtungen und sind wir bereit in einen Krieg zu ziehen und die daraus resultierenden Folgen zu tragen, bis zum Atomwaffeneinsatz?
Nein das sind absolut keine berechtigten Befürchtungen, weil die RU und ihre Armeeführung genau wissen, das sie das nicht "überleben" würden, wenn die Nato auf Seiten der Ukraine konventionell in diesen Krieg eintreten würde.
Keinen Monat würde das die RU durchstehen!
Selbst den Russen in verantwortlicher Stellung und all ihrer "Blödheit" im führen dieses Krieges, ist das sonnenklar, nur zu Leuten wie dir, hat sich das nocht nicht herumgesprochen. Die RU ist faktisch militärisch mittlerweile nur noch ein Fliegengewicht.
Deshalb wird es eben nicht passieren, das ganze dient einzig und alleine der Angstmache für die Leute, die sich nicht informieren oder RU Propaganda hinterherlaufen.
 
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Nein das sind absolut keine berechtigten Befürchtungen, weil die RU und ihre Armeeführung genau wissen, das sie das nicht "überleben" würden, wenn die Nato auf Seiten der Ukraine konventioell in diesen Krieg eintreten würde.
Keinen Monat würde das die RU durchstehen!
Selbst den Russen in verantwortlicher Stellung und all ihrer "Blödheit" im führen dieses Krieges, ist das sonnenklar, nur zu Leuten wie dir, hat sich das nocht nicht herumgesprochen. Die RU ist faktisch militärisch mittlerweile nur noch ein Fliegengewicht.
Deshalb wird es eben nicht passieren, das ganze dient einzig und alleine der Angstmache für die Leute, die sich nicht informieren oder RU Propaganda hinterherlaufen.

Ich sehe das nicht als unmöglich an. Eskalationen laufen in Stufen ab.
 
Weiß auch nicht wo du deine Erfolge der ukrainischen Luftabwehr hernimmst?
Wenn keine Angriffe auf Infrastrukturen stattfinden, könnten diese stark geschädigt sein.
Das die Ukraine wieder Strom exportieren will, ist eine Absichtserklärung und hängt von der Menge der Energie ab, die übrig bleibt.
Wie weit Verkehrsnetz, Industriebetriebe arbeiten und funktionieren, also Energie benötigen, kann ich nicht beurteilen.
Na belügst du dich und das Forum wieder?

"Das ukrainische Stromnetz funktioniert seit fast zwei Monaten ohne jegliche Verbrauchsbeschränkung und mit einer Leistungsreserve", sagte Energieminister Herman Haluschtschenko einer Mitteilung zufolge.
Der Strom wird in den nächsten Tagen nach Europa fließen, die Menge ist auch schon verabredet!
 
Man sollte nicht dauernd Schwachsinn schreiben!
1. Haben die Angriffe eben nicht zu einem strategischen oder taktischen Erfolg geführt.
2. Seit dem die westlichen Flugabwehrsysteme in Anzahl in Stellung sind, gibt es keine Angriffe mehr, die Ukraine fängt jetzt sogar wieder an Strom zu exportieren.
1. korrekt, weil es eben nichts von Dauer ist und weil sie genug Material bekommen, um ihre System zu ersetzen
2. es war jetzt lange ruhig, aber die Ukrainer haben selber gesagt, die System reichen nicht aus bzw. sind nicht geeignet um alle Raketentypen der Russen aus der Luft zu holen

auch die neuen Gleitbombe stellen wohl auch ein Problem da und alle Shahed Drohnen bekommen sich auch nicht aus der Luft

die Quoten der Abschüsse sind seit den westlichen System sehr hoch und bei Beschädigungen konnten die Ukrainer immer entsprechend reparieren

ansonsten ist die Überlegung von ihm recht sinnlos, zum wiederholten Male, die Russen könnten versuchen militärisch relevante Ziele zu treffen, was sie in der Vergangenheit mit mäßigem Erfolg probiert haben oder sie können richtige Angriffe gegen die Zivilbevölkerung machen, aber da bricht dann Endgültig das Bild des edlen Ritters, der die Welt vor der Nato schützt, da müssten dann Brooker und Tschetan wieder in der Telegrammgruppe nachlesen, wer welche Raketen angeblich benutzt
 
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Was wird wenn Russland Nachschubdepots, Munitionsfabriken, Reparatureinrichtungen (...) auf Nato Gebiet zerstört?

Ich picke diesen Sermon mal exemplarisch aus Deinem Rant heraus und habe ihn auf´s wesentliche verkuerzt.

Tja, was ist wohl wenn Russland die NATO angreift? Krieg, ganz einfach. Ein weiterer von Russland begonnener Krieg. Ist Russland konventionell dazu gerade in der Lage? Eher nicht. Wuerde es einen nicht-konventionellen Krieg gegen die NATO ueberdauern? Eher nicht. Also wo genau drueckt der Schuh?

Und schickst Du eigentlich auch jeden Tag E-Mails mit flammenden Friedensappellen an den lieben Genossen Putler im Kreml? Denn immerhin hat der diesen Krieg begonnen - was Du bis zum 24. Februar 2022 als antirussische Hysterie abgetan hast und seitdem als unvermeidliche Reaktion auf westliche Schandtaten zu verkaufen suchst - und waere er es ja in Deinem eigenen (!) Beispiel auch, der die NATO angreift? Sollte man nicht zuvorderst mit dem Vergewaltiger reden anstatt der Frau zu sagen, sie solle sich ruecksichtsvoller verhalten und keine so knappen Roecke tragen? Und sollte man, wenn der Vergewaltiger nicht hoeren will, der Frau nicht helfen?

Nein? Warum nicht? Und vor allem - was dann? Soll "der Westen" Putler lieber die Ukraine zum Frass vorwerfen und hoffen, dass der russische Baer dann satt ist? Aber was, wenn er dann immer noch nicht satt ist ... ? Inzwischen traeumt man im Kreml ja schon ganz ungeniert von einer neuen Weltordnung.

Du bist kein Pazifist. Bestenfalls bist Du ein zynischer Opportunist.
 
Der Strom wird in den nächsten Tagen nach Europa fließen, die Menge ist auch schon verabredet!

Lies einfach die Quellen ordentlich.

"Die tatsächliche Menge des Exports werde vom Bedarf der ukrainischen Verbraucher abhängen, sagte Haluschtschenko. "Die Elektroenergieversorgung unserer Konsumenten hat fraglos Priorität."

Also wo genau drueckt der Schuh?

Ich versuche mich verständlich auszudrücken?
Was passiert wenn Russland und die Nato Krieg führen? Meinst du das du da ruhig vor deinem Rechner sitzen bleiben kannst?
 
+++ 17:35 Hunderte bei Demo von ukrainischem Verein in Berlin: "Ohne Freiheit, kein Frieden" +++
Bei den diesjährigen Ostermärschen gehört die Forderung nach Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg zu den zentralen Anliegen. In Berlin organisiert der vor allem von Ukrainerinnen und Ukrainern getragene Verein Vitsche eine Gegendemonstration zu den Ostermärschen. Unter dem Motto "Ohne Freiheit, kein Frieden" versammeln sich einige Hundert Demonstrantinnen und Demonstranten am Brandenburger Tor, wie eine AFP-Reporterin berichtet. Der Verein twitterte am Freitag mit Blick auf die Ostermärsche, "ein Ende von Waffenlieferungen und damit eine brutale Unterwerfung der Ukraine wird hier zu einer 'pazifistischen' Lösung des russischen Angriffskrieges verzerrt. Wir Ukrainer*innen können daher nicht anders, als demgegenüber unsere Stimme zu erheben."

Richtig so! All die Forderer von sogenannten Friedensgesprächen können oder wollen nicht verstehen, dass es mit Russland keine Friedens- sondern wenn dann überhaupt nur "Unterwerfungsgespräche" geben würde (Wie diese ja gerade erst selbst wieder verkündet haben). All diese Idioten fordern im Endeffekt die bedingungslose Kapitulation der Ukraine, also die Unterwerfung des eigenen Volkes gegenüber eines Despoten (mit all den Folgen! Nur so nebenbei: Das Sterben des ukrainischen Volkes würde damit nicht aufhören!) und möchten zusätzlich in Kauf nehmen, dass auch weitere Staaten daraufhin in den Fokus Russlands gelangen und ebenso "bitte möglichst ohne komplette Gegenwehr" von Russland unterworfen werden.

Wie kann man nur so unfassbar weltfremd und menschenverachtend sein und diese Menschenverachtung dann auch noch unter dem Deckmantel des "Friedenswunsches" versuchen zu verschleiern?

Nochmal für die ganz Doofen: Russland ist nicht an Frieden gelegen! Russland möchte seine Einflusssphäre und Macht ausbauen - vollkommen unabhängig davon wie viele Menschen (eigene und andere) dafür sterben müssen! Wenn man solchen Despoten, Imperialisten und kriegslüsternden Menschenhassern nicht entgegen tritt, dann sind wir irgendwann auch dran!
 
Wenn die Russen wie vor ein paar Wochen (?) in der Lage sind mit einem grossangelegten Raketenangriff mal eben die halbe Stromversorgung der Ukraine zu beschädigen gegen die von Don so gelobten westlichen Luftabwehrsysteme offensichtlich nicht viel ausrichten konnten, dann frage ich mich aber mittlerweile schon was die möglicherweise anstellen könnten wenn sie wollten.

Meine Fangfrage richtete sich explizit an Tschetan.
Ich selbst gehe durchaus davon aus, dass einige russische Wafffen Präzisionen im untersten 2-stelligen bis 1-stelligen Meterbereich erreichen. Aber unser Chef-Putinversteher hatte bislang immer behauptet, dass tausende getöter, unschuldiger Zivilisten einfach nur das Pech hatten, zu nah an einer militärischen Installation zu stehen und das Raketen halt auch mal knapp neben dem Ziel einschlagen können. Das Putin aber nie, niemals, gar nicht absichtlich auf zivile Ziele feuern würde.
Das ist ein offensichtlicher Widerspruch zu der jetzt von ihm getätigten Behauptung, russische Waffen wären hochpräzise.

Zu deiner Frage: Außer Iris-T, dass es nur einmal im Raum Kiew gibt, hat die Ukraine bislang keine Abwehrsysteme, die gegen schnelle balistische Raketen wie Kinshal helfen würden. Bei den Waffen, gegen die es eine passende Luftabwehr gibt, reklamieren die Ukrainer regelmäßig Abschussquoten von über 80%. Nicht zwingend weil die Abwehrsysteme so schlecht sind, dass sie knapp 20% durchlassen, aber es gibt einfach nicht genug für das gesamte Land und ein Teil fliegt Ziele an, die schlicht unverteidigt sind. Bei Salven von 20-30-40 teils 80+ Flugkörpern resultiert auch aus diesen Ausnahmen reichlich Schaden, selbst wenn Russland teilweise 2-3-4 Schuss braucht, ehe in bestimmtes Ziel mal direkt getroffen wird. Das sind ganz klassische Sättigungstaktiken.

Offen ist derzeit aber, wie groß Russlands Lagerbestände an solchen Waffen sind - aus laufender Raketenproduktion können sie diese Angriffe jedenfalls nicht dauerhaft aufrechterhalten, sondern bestenfalls ein paar Mal im Quartal mit voller Kraft angreifen. Einzig die iranischen Drohnen sind billig und simpel genug, um sie regelmäßig in richtig großen Stückzahlen loszuschicken. (Jedenfalls solange mutmaßlich China die Steuersysteme liefert.) Aber die sind auch so primitiv, dass sie teils mit manuell bedienten Rohrwaffen erfolgreich abgefangen werden, ""moderne"" Systeme wie Jahrzehnte Jahre alte Gepards erzielen Abschussquoten von praktisch 100%. Diesen Spam kann Russland also nur gegen Ziele in komplett unverteidigten Gebieten einsetzen. (Wovon es natürlich nicht gerade wenige gibt, die Ukraine ist groß.)


Meiner Meinung nach ist damit der UKR und Russland durch die NATO jegliche Option zur De-Eskalation des Krieges genommen worden. Die UKR muss der NATO-Vorgabe entsprechen und wirklich "bis zum letzten Ukrainer/in kämpfen" oder sie ist raus und Russland darf das Erreichen der NATO-Vorgabe nicht zulassen, sonst haben sie einen NATO-Staat direkt an ihrer Grenze.

Häh? Hast deine eigene Quelle überhaupt gelesen geschweige denn verstanden?

WENN die Ukraine Mitglied werden WILL, dann muss sie die genannten Voraussetzungen erfüllen. Das ist nun wirklich nichts neues, genausowenig wie dass man als wanna-be-NATO-Mitglied a) demokratisch sein sollte und b) keine laufende Konflikte haben darf. Es ist also vollkommen klar, dass eine gegen Putin verlierende, in Folge fremdregierte Ukraine ebensowenig in die NATO eintreten dürfte, wie eine noch gegen Putin kämpfende.

Das heißt aber nicht, dass irgendwer der Ukraine umgekehrt vorschreiben würde, überhaupt eintreten WOLLEN zu müssen. Wenn die Ukrainer sich entschließen, lieber in freundschaftlich-militärischer Kooperation mit Russland zu leben und der NATO fern zu bleiben, können sie tun und lassen, was sie wollen. Das ist Stoltenberg dann herzlich egal. Es sieht nur derzeit nicht so aus, als wollten die Ukrainer das. Woran ein gewisser Oberrusse seinen Anteil hat.

Das einzige, was in Stoltenbergsaussage neu ist:
Dass die Ukraine überhaupt eine CHANCE auf einen Beitritt hat. Als sie das letzte Mal als demokratischer, in Frieden lebender, souveräner Staat darum gebeten hat, mitzumachen, wurde sie nämlich ausgeschlossen. Weil ein Nicht-NATO-nicht-Ukraine-Staat sich beschwert hatte. Diese, das Selbstbestimmungsrecht von Ukraine und von NATO-Staaten verletztende, Sperre wurde jetzt als Fehler erkannt und aufgehoben. Ab sofort wird keine Rücksicht mehr auf Putins genommen, der muss mit seiner Paranoia wieder zum Psychater gehen.


Oder zB Aufklärungsflugzeuge, Drohnen und Satelliten, welche an seiner Grenze fliegen und Daten an die Ukraine liefern, abschiesst ?

Russland hat schon eine US-Drohne aus internationalem Luftraum geholt, falls du das absichtlich vergessen haben solltest.
Passiert ist - außer einer diplomatischen Beschwerde - nichts. Und mehr ist da auch nicht zu erwarten. Die USA haben 70 Jahre Erfahrung in Aufeinandertreffen militärischen Geräts mit Gegenstücken aus Russland/russische geführten Nationen und umgekehrt. Quer durch alle Vorkommnisse gilt dabei: Wenn "Unglücke" passieren, weil sich jemand an einem Ort befand, für den er noch weniger einen plausiblen Grund nennen kann, als derjenige andere, der "zufällig" auch da war, dann kann man sich darüber beschweren. Aber mehr als den "Unfall" zu "bedauern", wird dabei nicht rumkommen.

Und derartige "Unfälle" beinhalteten in der Vergangenheit sogar schon den Abschuss von Luftfahrzeugen mit unklaren Absichten über eigenem Territorium (auch in der jüngeren Vergangenheit, wenn man den Blick auf ein paar andere Nationen z.B. rund um Syrien weitet). Solange niemand auf fremdes Territorium vordringt und dort offensiv Waffen einsetzt, sind das keine neuen Eskalationsstufen.
(Und wenn das einer macht, startet er halt klipp und klar einen Angriffskrieg.)
 
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Was wird wenn Russland Nachschubdepots, Munitionsfabriken, Reparatureinrichtungen mit konventionellen Waffen angreift und auf Nato Gebiet zerstört?
Was dann wäre? Dann griffe Russland aktiv die NATO an, es käme zum Bündnisfall, und der Großteil dieses Dreckballs namens Erde geht kurz- bis mittelfristig zum Teufel - weil Russland und dessen Kremlinge es so wollten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versuche mich verständlich auszudrücken?
Was passiert wenn Russland und die Nato Krieg führen? Meinst du das du da ruhig vor deinem Rechner sitzen bleiben kannst?
Bemessen rein an der letztjährigen Fähigkeit Krieg zu führen wäre ein Krieg West vs Russia so krass unausgeglichen, was der Primitivität der russ Armee zu verdanken ist, dass man sich vermutlich tatsächlich zurücklehnen könnte beim Anblick des Ansturms von positiven Meldungen, es gäbe nämlich garkeine anderen. Russland hat null Chance weil seine marode Armee ein paar Ligen unter den regulären NATO Standarts spielt und höchstwarscheinlich binnen Tagen fallen würde, woraus sich ergibt dass nicht wir aufpassen sollten was wir tuen sondern es ist umgekehrt, die Russen müssen aufpassen als dass sie uns nicht so reizen dass wir immer mehr Fähigkeiten reinschmeissen um immer mehr Russen zu töten weil da eben noch Luft nach oben ist. Wer weiß, auch gut möglich dass die NATO über genug Fähigkeiten besitzt als dass die Chinesen alles andere als scharf drauf wären diese am eigenen Leib kennen zu lernen. Unterm Strich ergibt die Sachlage, dass die Russen militärisch wie wirtschaftlich ein Staat sind, welcher den Amis nichteinmal bis zum Knöchel reicht. Ala neue Weltordnung Herr Putin?, hier bitte wie bestellt so bekommen.

Was würde wohl wirklich passieren in Wochen u Monaten eines Krieges mit dem Bär aus Washington ? Moskau würde in seiner Geschichte wohl ein viertes mal brennnen, und das eindeutig heller als die male zuvor, nichts anderes ist zu erwarten..

Aus technischer Sicht sind es ganz klar die Russen die aufpassen sollten aber nicht wir :)

An der Stelle nutze ich mal die Gelegenheit euch allen die gg den russischen Krieg und für das freie Europa sind frohe Ostertage zu wünschen. Alles Gute Leute!
 
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Ohne Atomwaffen hätte Putin es nie gewagt die Ukraine anzugreifen.
Weil dann die Nato wahrscheinlich eingegriffen hätte.
Und Russland hat konventionell gesehen nicht den Hauch einer Chance gegen die Nato.
Aber leider haben sie Atomwaffen.
 
"und BBC News Russian haben zusammen mit einer Gruppe von Freiwilligen den Tod von 14.093 russischen Soldaten bestätigt, die vor dem 12. Februar im Ukrainekrieg getötet wurden. Sie kamen zu dieser Gesamtzahl, indem sie nur öffentliche Aufzeichnungen und andere offene Quellen verwendeten."

 
In sechs Punkten erklärte er zunächst auf der russischen Plattform VKontakte und später auf Twitter, warum die Ukraine angeblich unbrauchbar sei. Unter anderem bezeichnete er junge Ukrainer als „blutsaugende Parasiten“ und die Ukraine selbst als „Unterukraine“, abgeleitet von „Untermensch“.
Schließlich sei die Ukraine „gar kein Land“, sondern ein „zerfledderter, schäbiger, schmieriger und völlig unzulänglicher Flickenteppich“.
„Genau deshalb brauchen wir keine Unter-Ukraine. Wir brauchen Groß-Russland“, schreibt Medwedew und macht damit die Absichten des Angriffskrieges deutlich.
Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, beendet er seine Hasstirade mit den Worten: „Niemand auf der Welt braucht eine solche Ukraine. Und deshalb wird es sie auch nicht geben“.

Hoffentlich lesen sich solche Tiraden auch all jene durch, die nicht müde werden Verhandlungen zu verlangen. Mit diesem Regime kann man nicht verhandeln, die haben ihre Position immer und immer wieder deutlich gemacht. Auch dieser neuerliche abstoßende Auswurf von Medwedew zeigt einmal mehr wie hasserfüllt und abgrundtief böse das russische Regime ist und was es von der Ukraine und "dem Westen" hält.
 
Putin hat denen allen einen russischen Pass gegeben, schon vergessen? Die Aufnahme verweigern wird also schwer.
Es wurde bereits "Neurussen" die Umsiedlung nach Russland verweigert - ganz einfach deshalb, weil Putin in den russichstämmigen Ostukrainern nur ein Pfund sieht, mit dem er wuchern kann, so lange sie sich genau dort befinden, wo sie gerade sind - und zwar als Kämpfer und als Begründung dafür, dass man Sie doch vor Ort schützen und daher russishe Truppen präsent sein müssten. Außerdem wäre es doch unpraktisch, wenn die praktische Mehrheit im Referendum gar nicht dort bleibt und dieses wenigstens zahlenmäßig legitimiert.

Aber die Frage bleibt halt, wie viele überhaupt wegwollen? Ziel der Separatisten war und ist nicht "ich will nach Russland", sondern "ich will Russland zu mir".
Die Frage ist, wie viel Bestand das noch hat, wenn absolut ausgeschlossen sein sollte, dass Russland der Donbass russisch ist bzw. bleibt. Damit wird die Umsiedlungsoption auf einmal sehr attraktiv - oder eben die Notwendigkeit, sich mit dem Leben als russischstämmiger Ukrainer zu arrangieren.

Ob das ein Problem ist, wissen wir erst, wenn wir das Meinungsverhältnis im Nach-Krieg-Donbass bekommen. Alles über 30% wird aber Ärger machen und alles über 60% ist ein für den Westen kaum lösbares Problem.
Diese Leute haben nicht die selbe fatalistische Einstellung und notfalls fanatische Opferbereitschaft wie beispielsweise manche islamische Ethnien der ehemaligen Sowjetunion. Mit reduzierter Zahl und ohne weitere direkte russische Unterstützung wäre da wenig zu erwarten - um so weniger, wenn sich die Ukrainer trotz sicherlich vorhandener Rachgefühle und eines gesundes Misstrauens zu einer Charmeoffensive hinreißen lässt und es damit zusätzlich auch noch attraktiv macht, ukrainischer Russe zu sein.

Bezahlen wird dafür im Idealfall Russland, doch wenn (erwartbar) nicht, sind die Kosten für ein wenig Fettlebe im Donbass Kleingeld gegenüber dem, was der Westen derzeit und im Wiederholungsfall als Unterstützung in die Ukraine pumpen müsste.
Und diese Investition lohnt sich um so mehr, wenn die Annäherung an Europa und die NATO Realität wird, denn dann wäre das auch unser Problem.
 
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