Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Laut den Asov Soldaten, wurde das Stahlwerk heute so massiv getroffen, dass sie sogar von vollständig zerstört sprechen. Heute gegen 17 kamen die ersten Meldungen über eine Explosion, die noch 100km weg von Mariupol zu hören waren.

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ich hab vorhin gelesen, dass das stahlwerk quasi komplett "unterkellert" wäre. Bunker für 40k(?) mitarbeiter des werkes oder so, inklusive atomwaffensicherem teil. obs stimmt - keine ahnung, mal sehen ob ichs nochmal finde.

tatsächlich, da isses

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Wenn die denen die Luftzufuhr abschneiden könnten die unten ersticken.
Es reicht doch schon, wenn die kein Wasser und keine Nahrung mehr haben. Von hygienischen Verhältnissen will ich hier gar nicht erst anfangen zu reden, was glaubt ihr wie sich da Krankheiten verbreiten.
 
Die Analyse ist wie du schreibst komplett für den Popo,

Ok :) .

mir ging es um das Foto, das ich für authentisch halte und das da offensichtlich Raketen direkt Mittschiffs eingschlagen sind, die anscheinend vom "wärmsten" Punkt des Schiffes "angezogen" wurden, direkt bei den Abgasanlagen.

Die Neptun ist Radargesteuert, aber der Maschinenraum liegt in dem Fall ja ohnehin im geometrische Zentrum des Ziels. Fest steht aber
- Nach Ereignis X war er für ein paar Stunden der mit Abstand wärmste Punkt in weitem Umkreis :ugly:
- Ereignis X sollte keine Munition gewesen sein. Zumindest wäre so nahe an den Maschinen allgemein ein ungewöhnlicher Ort für eine Muntionskammer und außer der 30-mm-Nahverteidigung war da auch nichts installiert, das mit Munition versorgt werden musste.


Jetzt hat das Schiff ja mehr oder weniger vollautomatische close-in Waffensysteme.
auf jeder Seite 2x 30 mm Gatlingkanonen, die genau gegen solche Raketen konzipiert worden sind und noch das Gecko-Kurzstreckenraketensystem.

Wieso in aller Welt funktionieren zwei gemäß den technischen Angaben vollautomatisierte Waffensysteme gegen einen darüber hinaus dem Abwehrsystem bekannten Flugkörper nicht??? :what::huh:

Gecko ist Kurstrecken-Anti-Air, aber kein CIW. Was vor über einem halben Jahrhundert entwickelt wurde, um tieffliegende Phantoms (und in der Landversion Apaches) vom Himmel zu holen ist noch lange nicht flink genug, um mutaßlich einen der neuesten Marschflugkörper abzufangen. Vympel dagegen wurde auch gegen Raketen konstruiert und der Einschlag fand wahrscheinlich peinlicherweise unmittelbar unter der Backboard-Batterie statt, wo man nicht einmal sonderlich viel zielen oder nachführen hätte müssen, um den Angreifer frontal zu treffen. Aber auch hier könnte schlicht der Entwicklungsstand den Unterschied gegeben haben: Sowjetische Technik aus den 1970ern vs. ukrainische aus den 2020ern.

Man darf nicht vergessen, dass der "Stolz der Schwarzmeerflotte" ein 1976 gebauter Oldtimer an der Spitze einer Badewannenflotille ist. Zwar wurden in den 90ern (in der Ukraine :ugly:) eine Modernisierung durchgeführt, aber scheinbar ging die an den Verteidigungseinrichtungen spurlos vorüber und es wurde nur die Hauptbewaffnung noch stärker gemacht. Eigentlich hätte Moskwa schon vor ettlichen Jahren ein zweites Refit bekommen sollen - aber die Russen hatten kein Geld. (Oder nicht die nötige Technik? Gebaut und das erste Mal in Stand gesetzt wurde sie in Mykolaiv und das ist bekanntermaßen immer noch nicht so russisch, wie Putin sich das wünscht.)

Zusätzlich berichten die Ukrainer, sie hätten Drohnen als Ablenkungsmanöver eingesetzt (was mir aber zumindest waffentechnisch fragwürdig erscheint: Eine Bayraktar ist nun wirklich nichts, was wild vor einer Abwehr tänzelt und einfach nicht zu treffen ist.)

Und wieso sinkt so ein riesiges Schiff in einer lächerlich ruhigen Pfütze von Ozean mit sicherlich dutzenden Hilfsschiffen in der Nähe innerhalb sehr kurzer Zeit?

Die Pfütze war zum Zeitpunkt des Untergangs nicht ruhig und das Aufkommen an Hilffschiffen dürfte sich in Grenzen gehalten haben. Ohne ein komplettes Schwimmdock kann man bei so einem Kahn wenig machen, wenn erstmal kurz vorm Absaufen steht.

Berechtigt ist aber tatsächlich die Frage, wie es überhaupt soweit kommen könnte. Selbst davon ausgehend, dass wir den eigentlichen Teffer nicht sehen, weil er auf den Bildern bereits unter der Wasseroberfläche liegt, und dass die Ukrainer von zwei Treffern berichten: Kriegsschiffe dieser Größe sollten doch eigentlich so gebaut und unterteilt, dass wenigstens 20% der Sektionen verloren gehen können, ohne dass man gleich untergeht. Eigentlich sogar ohne dass man das feuern einstellen muss. Da müssten schon diverse Notfallsysteme und Besatzungsmitglieder versagt haben, wenn sich das Wasser großräumig im Schiff ausbreiten konnte.

Aber selbst "wir haben alle Schotten aufgelassen" passt nicht zu den Aufnahmen, auf denen sie offensichtlich erst 1, maximal 2 m Freibord eingebüßt hat, die aber wenigstens 6, eher aber 8-10 Stunden nach dem Einschlag entstanden sein müssen. Das war mehr als genug Zeit, damit alle unmittelbar getroffenen respektive mangelhaft gegenüber diesen abgedichtete Sektionen vollgelaufen waren. Zum Vergleich: Die Titanic hat keine drei Stunden durchgehalten und gilt bis heute als Best-Case für "tödlich getroffenes Schiff hält sich so lange wie möglich". Und das noch brennende Feuer hätte die Schwimmfähigkeit der Moskwa nur noch unwesentlich weiter verschlechtern können, denn es brannte der am stärksten beschädigte Bereich, wo unter der Wasserlinie sowieso alles nass gewesen sein wird.

Ich sehe nur zwei Erklärungsansätze:
- Grobe Fehler beim der Bergung: "beschädigtes Schiff im Sturm schleppen" ist nicht die einfachste Aufgabe. Aber sein Flaggschiff sollte man auch nicht dem erstbesten Hans Wurst überlassen und was ich auf den Bildern sehe, scheint mehr als genug Resttabilität zu haben, um ein paar Wellen bugseits zu nehmen.
- Absicht. Pure Absicht. Moskwa war definitiv so stark beschädigt, dass sie auf Jahre hinaus keinen strategischen Wert mehr hatte, möglicherweise nur noch verschrottet werden konnte. Das einzig militärisch wertvolle an Board waren die P-1000, die man auf anderen Schiffen verfeuern kann. Aber an ihrer Seite klaften die unfehlbaren Beweise, dass sie von Ukrainern getroffen und nicht durch ein Unglück beschädigt wurde und im Hafen hätte man nicht dauerhaft geheim halten können, dass die offiziellen Kremlmärchen erstunken und erlogen sind.
=> Besser kein Schiff heim bringen als so ein Schiff.
(- Bonus: Laut Wiki hatte man die Kapelle des Potts mit einer wertvollen Reliquie verziert. Versicherungsbetrug? Diebstahl ohne Spuren?)


Die USS Cole vor ein paar Jahren hatte ein visuell deutlich größeres Loch in die Seite gesprengt bekommen.
Mit einem ganzen Boot voll Sprengmunition und schwamm weiter.

Den Einschlag von ein bis zwei Anti-Schiffswaffen unterhalb der Wasseroberfläche, mit einem folgenden Brand kannst du nicht mit einem improvisierten Knallfrosch neben dem Schiff vergleichen. Die Moskwa ist auf den Bilder weitaus stärker beschädigt als die Cole, mit Ausnahme des eigentlichen Freiboards ist die gesamte Backboardseite mittschiffs im Arsch und da Maschinenräume nur begrenzt unterteilt werden können, dürfte sich der Schaden bis weit nach Steuerboard hinziehen. Dazu kommt, wenn die ukrainische Schilderung und die US-Vermutung stimmen, ein zweiter Treffer, der auf den vorliegenden Bildern schon komplett unter Wasser liegt.
 
Man muss doch davon ausgehen, dass so ein wichtiges Kriegsschiff vollautomatische Pumpen mit gesicherten Stromkreisläufen und Notstromaggregaten oder auch USVs hat, um einen Wassereinbruch einzudämmen.
Men Erwartungshaltung wäre, dass viel mächtigere und widerstandfähigere Pumpen fest installiert sind, als wir im schnöden Baugeschäft täglich anwenden...

Pumpen sind fest installiert, aber eine USV die diese Pumpendimensionen über Tage am laufen hält, wäre selbst heute eine Herausforderung (und ihrerseits ein Sicherheitsrisiko), Technik der 70er ist auf laufende Generatoren angewiesen. Und die können bei Verwüstung und anhaltenden Feuer im Maschinenraum auch komplett ausfallen, auch wenn sie normalerweise über mehr Schiffslänge und Sektionen verteilt sind, als von einem Einschlag betroffen wären.

Aber der primäre Schutz ist und bleibt die Kompartimentierung. Pumpen haben ihre Grenzen, man kriegt den Ozean nicht leer (erst recht wenn man außenbords pumpt :ugly: ), aber eine Wand ist eine Wand. Und von vielen Wänden sollten auch nach zwei Treffern noch genug "Wand" sein. Wie gesagt - ich schätze, dass sie auf den vorliegenden Aufnahmen schon so tief im Wasser lag, wie sie allein durch den direkten Schaden nur sinken konnte.



Das wäre mir nicht bekannt, der Strom hängt immer an der Maschinenanlage, was du da jetzt für E-Werke/Generatoren hast, welche direkt an der Gasturbine hängen oder noch andere die z.B. mit Diesel arbeiten ist je nach Schiff unterschiedlich. Klar sind da Stromnetze redundant, aber die Erzeugung eben nicht, wegen Abgasen, Ansaugung und Entlüftung.
Du kannst in einem Schiff nicht einfach "irgendwo" ein Notstromaggregat aufstellen (Ansaugung/Abgase? -> Lüftung)

Viele Schiffe nutzen das Vorschiff für größere Luftsanlagen, da zusätzlich eine Abgasleitung für einen Notstromdiesel unterzubringen ist gut machbar. Am Heck gibt es praktisch überall Gelegenheiten für zusätzliche Aggregate. Allgemein beliebt ist auch die Unterbringung in der Nähe der Hauptschlote; auf einem Kriegsschiff ohne bequeme Aufenthaltsorte an Deck kann man aber im Prinzip die gesamten Aufbauten nehmen. Nach dem Ende der Dampfschifffahrt geht da einiges, wenn man will und verglichen mit der Antriebsleistung ist der elektrische Bedarf winzig. Wieviel die Sowjets in dem Fall wollten, weiß ich aber auch nicht. Ein gutes Havariekommando hätte im Zweifelsfall Aggregate mit Hubschraubern eingeflogen.


Wie Tekkla schon schrob - angesprengt vs.von Rakete getroffen ...die ukrainische Neptun klatscht mit 900 Km/h und irgendwas um die 500 Kg Gesamtgewicht(ohne Booster) inkl. 150Kg Sprengladung ins Schiff - das der Pott danach noch so gut aussah ist ein Wunder - zumal im getroffenen Bereich auch die Zuführungen für die Raketenmagazine liegen dürften. Da schließen keine Schotten mehr und die Besatzung in dem Schiffsbereich ist Matsch. Lt Berichten wurden nur 50 Mann gerettet - und die Anzahl der von Russland via Twitter präsentierten Matrosen deckt diese Aussage. Der Rest dürfte als Verlust zu verbuchen sein.

Bazalt/Vulkan kann afaik nicht auf See nachgeladen werden. Zumindest sehe ich auf den Bildern keinerlei Vorrichtungen dafür und 5 Tonnen hochempfindlichen Kram fädelt man nicht mal eben so bei Seegang in ein Rohr ein. Das einzige Raketenlager auf Moskwa wäre demnacht für die Luftabwehr da gewesen und die ist kurz vor den hinteren Aufbauten untergebracht. (Und dürfte als VLS ebenfalls nicht-nachladbar konzipiert gewesen sein.)


Edit:
anderes Thema, Mariupol
Es hört sich für mich danach an, als könnten die Russen das Stahlwerk im Moment nicht knacken.
Denen läuft die Zeit davon, schätze ich...

Sie haben definitiv die nötige Technik um das Werk dem Erdboden platt zu machen. Bei dem Angebot sehe ich vier mögliche Hintergründe:
a) Sie wollen nicht, damit sie überhaupt mal eine Industrieanalge von Wert erobert haben.
b) Sie wollen nicht, weil sie auf einmal Mitleid mit Zivilisten entwickelt hat (lol!)
c) Sie wollen nicht, weil Putin lebende Nazis braucht, die er öffentlich anklagen und am 9.5. hinrichten lassen kann.
d) Sie wollen noch nicht, weil der Befehlshaber Respekt vor Soldaten hat, die verdammt heldenhaften Einsatz gezeigt haben.

Was davon wahrscheinlicher ist, kann ich nicht sagen, da jeder Punkt auf die Interessenslage von im Hintergrund agierenden, mir nicht bekannten Personen zurückgeht. Aber irgendwas ungewöhnliches muss vorliegen, denn eine einseitige Waffenruhe nützt Russland gar nichts, sondern den Verteidigern und ich glaube nicht, dass man in Mariupol Nachschubprobleme mit Artilleriegranaten hat. Es ist also definitiv ein Angebot (möglicherweise ein vergiftetes) an die Verteidiger, dass Russland sich sogar etwas kosten lässt.
 
Nach dem Ende der Dampfschifffahrt geht da einiges, wenn man will und verglichen mit der Antriebsleistung ist der elektrische Bedarf winzig.
Das hat damit doch gar nichts, so überhaupt gar nichts zu tun, denn auch Dampfschiffe gerade die im WWI oder WWII hatten genauso ein Stromnetz wie die Schiffe heute, ob nun mit Turbogeneratoren über die Dampfturbinen oder Diesel E-Werke, da hatte jede Marine so ihre Vorlieben, wie die Mischung aussah.
Übrigens fährt eine Kirov immer noch mit Dampfturbinen, der Dampf wird halt nicht in Kesseln durch Ölverbrennung erzeugt, sondern durch einen Atomreaktor!
Genauso fuhr eine Midway bis zu ihrer Außerdienststellung mit Dampfturbinen und war das Flaggschiff im Golfkrieg 1990.
Selbst die Titanic, die mit Kolbendampfmaschinen fuhr, hatte ein riesiges Stromnetz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht nicht um das Stromnetz. Es geht um die Skalierbarkeit einer Nostromversorgung.
Diesel: Ein Motor in einem Kasten, nahezu beliebig klein zu bekommen. Ein Luftrohr und eine Spritleitung rein. Abgasrohr wieder raus braucht man beinahe nur für die Besatzung, aber kaum für die Maschine. Die läuft, solange die beiden Zuleitungen dicht halten, sogar unter Wasser weiter.
Dampf: Kohlebunker, Kesselraum, Gebläse, Heizer, Schlot, Maschinenraum. Und wenn irgend was davon schlagartig abgekühlt werden sollte, fliegt einem der ganze Laden um die Ohren.
 
Es geht nicht um das Stromnetz. Es geht um die Skalierbarkeit einer Nostromversorgung.
Diesel: Ein Motor in einem Kasten, nahezu beliebig klein zu bekommen. Ein Luftrohr und eine Spritleitung rein. Abgasrohr wieder raus braucht man beinahe nur für die Besatzung, aber kaum für die Maschine. Die läuft, solange die beiden Zuleitungen dicht halten, sogar unter Wasser weiter.
Dampf: Kohlebunker, Kesselraum, Gebläse, Heizer, Schlot, Maschinenraum. Und wenn irgend was davon schlagartig abgekühlt werden sollte, fliegt einem der ganze Laden um die Ohren.
Diesel E-Werke sind zumindestens bei der deutschen Marine seit den 1920er Jahren standard, man schaue sich nur die Panzerschiffe (Deutschland Klasse 1928) an, reine Motorenanlage, die gesammte Stromerzeugung fand mit Dieselgeneratoren statt.
Selbst die Dampfturbinen getriebenen Zerstörer, Kreuzer und Schlachtschiffe hatten alle neben Turbogeneratoren, eben auch Dieselgeneratoren an Board, alleine schon um in Häfen keine Kessel heizen zu müssen.
Gut Deutschland war im Bereich Dieselmotoren/Generatoren schon immer führend, aber Diesel E-Werke gibt es auf Schiffen zumindestens in Deutschland seit 100 Jahren.
 
Die Neptun ist Radargesteuert, aber der Maschinenraum liegt in dem Fall ja ohnehin im geometrische Zentrum des Ziels. Fest steht aber
- Nach Ereignis X war er für ein paar Stunden der mit Abstand wärmste Punkt in weitem Umkreis :ugly:
Yo
- Ereignis X sollte keine Munition gewesen sein. Zumindest wäre so nahe an den Maschinen allgemein ein ungewöhnlicher Ort für eine Muntionskammer und außer der 30-mm-Nahverteidigung war da auch nichts installiert, das mit Munition versorgt werden musste.
Zu dem Detail habe ich was i einem Socialmedia Kanal gelesen.
Insofern Vorsicht zur Info, aber der Typ erschien ganz kompetent zu sein.
Er erklärte, dass die Slawa Klasse zwei getrennte Maschinenräume hätte, die mit massiven Brandschotts getrennt wären.
Munitionsdepots in dieser Region verneinte er ebenfalls.
Hintergrund wäre, dass man beim Bau bei einem Treffer einer z. B. AGM-84 Harpoon durchaus mit dem Verlust von einem Maschinenraum weiterhin operationsfähig gewesen wäre
Zusätzlich berichten die Ukrainer, sie hätten Drohnen als Ablenkungsmanöver eingesetzt (was mir aber zumindest waffentechnisch fragwürdig erscheint: Eine Bayraktar ist nun wirklich nichts, was wild vor einer Abwehr tänzelt und einfach nicht zu treffen ist.)
Das mit der Drohne halte ich für ein nette Story.
Wen sich das Abwehrsystem von so was täuschen lässt, dann stimmt was mit dem ganzen Abwehrsystem nicht.
Die Pfütze war zum Zeitpunkt des Untergangs nicht ruhig und das Aufkommen an Hilffschiffen dürfte sich in Grenzen gehalten haben. Ohne ein komplettes Schwimmdock kann man bei so einem Kahn wenig machen, wenn erstmal kurz vorm Absaufen steht.
Na ja, Kachelmann meinte was anderes, aber sei es drum
Selbst 2-3 m Wellengang dürfte so einem Pott kaum was anhaben.
Die Teile sind m. W. ursprünglich für den Nordatlantik entwickelt worden.
Normaler Seegangdort dürfte starkem sturm in der Pfütze entsprechen.
Berechtigt ist aber tatsächlich die Frage, wie es überhaupt soweit kommen könnte.
Genau das war der Punkt meiner Ausführungen.
=> Besser kein Schiff heim bringen als so ein Schiff.
(- Bonus: Laut Wiki hatte man die Kapelle des Potts mit einer wertvollen Reliquie verziert. Versicherungsbetrug? Diebstahl ohne Spuren?)
Könnte beides sein :D
Sie haben definitiv die nötige Technik um das Werk dem Erdboden platt zu machen. Bei dem Angebot sehe ich vier mögliche Hintergründe:
a) Sie wollen nicht, damit sie überhaupt mal eine Industrieanalge von Wert erobert haben.
Es spukt ja in "alternativen" Medien das Gerücht herum, der pösepöse Westen hätte in dem Bunkersystem unterhalb des Stahlwerkes (warum ist da überhaupt ein Bunkersystem mit 27 km Länge??? :huh::what:) geheime Biolabore... :D

Vielleicht glaubt an der Stelle die russische Armee den eigenen Trollen...
b) Sie wollen nicht, weil sie auf einmal Mitleid mit Zivilisten entwickelt hat (lol!)
Witzbold
c) Sie wollen nicht, weil Putin lebende Nazis braucht, die er öffentlich anklagen und am 9.5. hinrichten lassen kann.
Siehe a) in Kombi
d) Sie wollen noch nicht, weil der Befehlshaber Respekt vor Soldaten hat, die verdammt heldenhaften Einsatz gezeigt haben.
Oder schlichtweg Angst vor einem verlustreichen Gefecht um jeden Abschnitt in der Anlage.
Aber irgendwas ungewöhnliches muss vorliegen, denn eine einseitige Waffenruhe nützt Russland gar nichts, sondern den Verteidigern und ich glaube nicht, dass man in Mariupol Nachschubprobleme mit Artilleriegranaten hat. Es ist also definitiv ein Angebot (möglicherweise ein vergiftetes) an die Verteidiger, dass Russland sich sogar etwas kosten lässt.
Genau, irgendwas muss da besonders daran sein
 
Zuletzt bearbeitet:

In seinem Instagram-Post ging er nun hart mit der russischen Armee und dem Führungszirkel um Kreml-Chef Wladimir Putin ins Gericht. Die russischen Generäle hätten inzwischen erkannt, "dass sie eine Scheißarmee haben", schrieb Tinkow. "Und wie sollte die Armee auch gut sein, wenn der ganze Rest des Landes beschissen ist und beschmutzt ist von Vetternwirtschaft, Speichelleckerei und Unterwürfigkeit."
 
Russland hat ein Chip-Problem und wird es nicht gelöst bekommen.

Die Steinzeit in Form von analoger Zeit droht, Handys werden sehr problematisch, weil die Chinesen so gut wie aus dem Markt sind, die können mit ihrer Technologie 12-14nm auch nur 3-5 Jahre alte CPUs produzieren und ob die gerade wegen den Russen so etwas produzieren sei mal dahingestellt. Wenn kein Nachschub kommt, sitzt die Hälfte oder mehr der russischen Bevölkerung schon in 2 Jahren beim Handy auf dem trockenen bei PCs (CPUs) wird man sehen, ich glaube so etwas produzieren die Chinesen, fragt sich bloß in welchen Mengen. Bei GPUs ist völlige Nacht.
 
Yo

Zu dem Detail habe ich was i einem Socialmedia Kanal gelesen.
Insofern Vorsicht zur Info, aber der Typ erschien ganz kompetent zu sein.
Er erklärte, dass die Slawa Klasse zwei getrennte Maschinenräume hätte, die mit massiven Brandschotts getrennt wären.
Munitionsdepots in dieser Region verneinte er ebenfalls.

Hat er was zu Lage und Richtung des(der?) Brandschott(s?) gesagt?
Getrennte Maschinenräume sind Standard, aber insbesondere wenn es nur ein einfaches Schott ohne Zwischenraum war (was üblich ist, wenn man nichts sinnvolles hat, was man in eine z.B. 1 m dicke Doppelwand packen kann), dann kann man natürlich so treffen, dass ein Maschinenraum verwüstet und gleichzeitig das Schott in den anderen durchbrochen wird. Gasturbinen, wie bei der Moskwa, haben außerdem das Problem eines sehr großen Frisch- und Abluftbedarfs bei geringen Drücken, brauchen also Schächte von in der Regel mehreren m² Querschnitt. Die kann man natürlich automatisch verschließen, aber dass die Technik dafür bei einem Treffer in unmittelbarer Nähe versagt, lässt sich vermutlich nicht ausschließen.

Das mit der Drohne halte ich für ein nette Story.
Wen sich das Abwehrsystem von so was täuschen lässt, dann stimmt was mit dem ganzen Abwehrsystem nicht.

"Täuschen" nicht. Das Abwehrsystem ist zur Bekämpfung von fliegenden Objekten gedacht und eine Drohne gehört fraglos dazu. Es soll sich also mit ihr beschäftigen. Aber warum wurde die Drohne nicht einfach abgeschossen oder, wenn das z.B. wegen der Reichweite nicht möglich war, die Zielsuche fortgeführt? Überlasten und damit von der Bekämpfung weiterer Ziele hätte man das System nur mit einem nicht treffbaren oder mit sehr vielen Zielen können. Aber "1 Bayktra" ist weder viel noch schwer zu treffen.

Könnte mir höchstens vorstellen dass das System nicht vollautomatisch arbeitet und die Besatzung abgelenkt/überlastet wurde. Wahrscheinlicher ist aber, dass die alte Technik gegen Neptune einfach gar keinen Schutz bietet. Hatte man in den 70ern z.B. schon Flugkörpern, die wellennah fliegen konnten oder war alles unter 100 m "Tiefflug"? Die AK 360 Lafettierung sieht mir nicht so aus, als könnte man abseits perfekt stiller See auch nur Ziele auf Augenhöhe geschweige denn tiefer bekämpfen.

Na ja, Kachelmann meinte was anderes, aber sei es drum
Selbst 2-3 m Wellengang dürfte so einem Pott kaum was anhaben.
Die Teile sind m. W. ursprünglich für den Nordatlantik entwickelt worden.
Normaler Seegangdort dürfte starkem sturm in der Pfütze entsprechen.

Ich weiß nicht, was für ein Wetter zum Untergang genau herrschte bzw. was in der weiteren Umgebung die Tage vorher los war, aber das schwarze Meer ist mehr als groß genug, um voll entwickelten Seegang bei allen Windstärken hervorzubringen, denen man sich auf dem Atlantik freiwillig aussetzt. 2-3 m? Das wäre auf dem Bodensee "viel" (aber mehr ist möglich), selbst auf der Ostsee reicht dafür eine frischer Wind. Sturm auf dem Schwarzen Meer sollte locker 10-15 m erreichen. Die zivile Schifffahrt hat es auf Meeren dieser Größe natürlich leicht, einfach Schutz unter Land zu suchen, wenn sowas auftritt und wird deswegen dort ganz anders gebaut als im Transatlantikverkehr. Aber für ein manövrierunfähiges Schiff macht "Badewanne" oder "Pool" erst dann einen Unterschied, wenn wir von ausgewachsenen Orkanen reden. (Bzw. dann macht es auch keinen Unterschied mehr.)

Wenn die Moskwa keine massiven strukturellen Schäden hatte (Kiel gebrochen o.ä. - was aber sowieso einen Totalschaden bedeutet), hätte ich sie auf den letzten Aufnahmen aber trotzdem noch fit für wenigsten 7-8 m Seegang von vorn gehalten, also auch knapp einem Sturm/einer 9 gewachsen. Der Bug war ja nicht beschädigt und es verblieben mindestens 1,5-2 m Freiboard bei relativ geschlossenem Deck. Viele Fischer und Forschungsschiffe haben von vorneherein nicht mehr und arbeiten stürmischer See noch weiter.




Ah, ein weiterer Riss im vermeintlichen "System Putin".



Die Steinzeit in Form von analoger Zeit droht, Handys werden sehr problematisch, weil die Chinesen so gut wie aus dem Markt sind, die können mit ihrer Technologie 12-14nm auch nur 3-5 Jahre alte CPUs produzieren und ob die gerade wegen den Russen so etwas produzieren sei mal dahingestellt. Wenn kein Nachschub kommt, sitzt die Hälfte oder mehr der russischen Bevölkerung schon in 2 Jahren beim Handy auf dem trockenen bei PCs (CPUs) wird man sehen, ich glaube so etwas produzieren die Chinesen, fragt sich bloß in welchen Mengen. Bei GPUs ist völlige Nacht.

"Handys" hat man auch schon in 500er Prozessen bauen können und Smartphones sind, entgegen der landläufigen Meinung, nicht überlebensnotwendig. Entweder Russland sieht sich auf dem Gebrauchtmarkt um (was hier vor 10-15 Jahren aktuell war, wird heute in Afrika verbrant und ist schon deutlich leistungsfähiger als alles, was eine aus dem nichts erschaffene heimische Fertigung in absehbarer Zeit hinbekommen wird) oder China springt eben in die Bresche. Da dürfte viel von ASML abhängen - von den meisten anderen Technologiepartnern, die sie in der Vergangenheit bemüht haben, dürfte sich China eh bald emanzipieren, aber eigene Fertigungsanlagen bekommen sie noch nicht hin. Sollte sie da in Gefahr von Sanktionen laufen, werden sie Russland verhungern lassen. Wenn nicht, dann gut daran verdienen, in dem nicht näher deklarierte Ladungen für stolze Summen die Besitzer wechseln.

So oder so wird Russland zwischen 5 und 15 Jahre zurückgeworfen, was die Alltags-IT angeht und 20+ Jahre für den militärischen Einsatz, wo man speziell angepasste Chips in gesicherten Stückzahlen bestellen können muss. In Sachen High-Tech ist das ein wirtschaftliches Todesurteil, aber verglichen mit anderen schwer getroffenen Wirtschaftsbereichen spielte die russische High-Tech-Industrie bislang sowieso kaum eine Rolle. Am meisten dürfte also der Lebensstandard der Zivilgesellschaft leiden.
 
Ukrainischen Angaben zufolge ist rund acht Wochen nach Beginn des russischen Angriffskriegs der Großteil der Region Luhansk unter russischer Kontrolle. Nach dem Abzug der ukrainischen Truppen aus der Kleinstadt Krimenna kontrollierten russische Einheiten nun 80 Prozent des Gebietes Luhansk, teilte der Gouverneur von Luhansk, Serhij Hajdaj, am Abend auf Telegram mit.

Auch die Städte Rubischne und Popasna in Luhansk seien mittlerweile "teilweise" unter russischer Kontrolle. Um diese gibt es seit Wochen intensive Kämpfe. Der Beschuss habe auch hier zugenommen, schreibt Hajdaj weiter. Zu Beginn des Krieges am 24. Februar hatten die Separatisten der selbsternannten "Volksrepublik" Luhansk rund 30 Prozent der Region unter ihrer Kontrolle.
Quelle: Gouverneur: 80 Prozent von Luhansk unter russischer Kontrolle
 
Am Ende sind dort ganze Landstriche verwüstet. Russland wird die wieder aufbauen müssen. Das Geld dafür ist letztendlich dank der Rohstoffe noch da, aber zu was für einen Preis erkauft man sich diese Siege? Es mag da ja um Industrieregionen gehen, aber dafür mit dem Wohlstand einer, zweier oder vllt sogar dreier Generationen in Russland selber bezahlen? Ob sich das am Ende lohnt und Putin als der in die Geschichtsbücher eingeht, wovon er träumt? Ich habe da so meine argen Zweifel.
 
Hat er was zu Lage und Richtung des(der?) Brandschott(s?) gesagt?
Nein, wäre glatt gelogen, wenn ich hier was schwafeln würde.
Ich interpretiere mal, dass das Schott zw. den Maschinenanlagen längsseitig auf Kiellinie läuft.
Einfach, weil die Abgas und Zuluftanlagen entsprechend in den Aufbauten ebenso getrennt sind:
pr.1164.jpg

Quelle: http://www.ww2.dk/new/navy/slava.htm

Könnte mir höchstens vorstellen dass das System nicht vollautomatisch arbeitet und die Besatzung abgelenkt/überlastet wurde. Wahrscheinlicher ist aber, dass die alte Technik gegen Neptune einfach gar keinen Schutz bietet. Hatte man in den 70ern z.B. schon Flugkörpern, die wellennah fliegen konnten oder war alles unter 100 m "Tiefflug"?
Es ist sicherlich nicht ganz einfach festzustellen, wer zuerst da war, die Henne oder das Ei.
Die RGM-84A, Block 1A besser bekannt unter dem Namen "Harpoon" wurde ab 1976 serienmäßig gebaut und ist in der Lage "sea-skimming" zu fliegen.
Auch die bekannte Exocet (Falkland-Krieg) wurde ca. 1975 in Dienst gestellt.
Ich gehe davon aus, dass die Russen ihre Abwehrwaffen zumindest auf diese Muster ausgelegt haben.

Auch in den ´70ger Jahren war Tiefflug ein Tiefflug, damals sogar noch tiefer als heutzutage.
Die Entwicklung des Tornados war ja kein Zufall, man munkelt, es war pure Absicht, dass der Jet im Baumwipfelhöhe computergesteuert fliegen kann. :D

Die AK 360 Lafettierung sieht mir nicht so aus, als könnte man abseits perfekt stiller See auch nur Ziele auf Augenhöhe geschweige denn tiefer bekämpfen.
-12 bis +88 Grad
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/AK-630
 
So viel zum Thema Shoigu und den geheimen Quellen aus dem Kreml.


Ich weiß auch nicht, was ich von der Aussage Putins glauben soll, wenn gestern Abend Kadyrow genau das Gegenteil behauptet hat, aber vlt haben sie gestern nochmal paar Einheiten verloren.

Der Tisch scheint sich gut anzufühlen, man sieht es Putin an.
 

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