Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Wo sieht man diese? Selbst die jüdischen Gemeinden in der Ukraine sehen da keine überwiegende Tendenz. Mir ist nur von Russland bekannt, dass die das so sehen.

Ukrainischen nationalSOZIALismus sehe ich auch nicht und Rassismus scheint sich, soweit ich das bislang sehe, bislang nur gegen Russen zu richten. Was nicht weiter wundert. Aber es stimmt schon, dass ukrainische Nationalismus traditionell sehr offen gegenüber den deutschen Nazis war und das sich dieses Anhimmeln in den letzten Jahren massiv ausgebreitet hat. Dabei konzentriert man sich zwar auf "Nationalstolz", "Kampfkraft" und "gegen Russland" und blendet den ganzen ""Sozialismus"" sowie große Teile des Rassismus zwar aus. Aber es fehlt eben auch jegliche Distanzierung dafür und zumindest Sinti und Roma scheint es in der Ukraine auch nicht besser zu gehen, als in anderen Teilen Südosteuropas, im Gegenteil. In Verbindung mit dem extrem überbordenden Nationalismus kann das sehr leicht, sehr extrem umschlagen und zu einer Belastung für das Land sowie aller eng mit ihm verbundenen werden. Insbesondere auch solcher Länder, die die Ukraine an Putin verramscht haben.

Ich würde daher durchaus zustimmen (respektive habe das schon vor Jahren gedacht, ich glaube sogar schon vor dem 2022er Angriff), dass eine Aufnahme in die EU für Probleme sorgen wird und dass man sich darüber im klaren sein muss. Ganz abgesehen davon, dass die Ukraine ein Land in geographisch ungünstiger Lage mit am Boden liegender Wirtschaft, zerstörter Infrastruktur, traumatisierter Bevölkerung, einem weit unter EU-Niveau liegenden Lebensstandard, eingeschränkten Grundrechten und massiven Korruptionsproblemen ist. Also so ziemlich gar keine aus gutem Grund gesetzte Beitrittsvoraussetzung erfüllt.

Aber ich bleibe auch bei dem anderen Teil meiner alten Aussagen: Dafür, dass sie so viel gegeben haben, um uns ein paar Jahre mehr Frieden und Freiheit zu kaufen, haben die Ukrainer eine Belohnung verdient. Wenn das die EU-Mitgliedschaft sein soll, dann ist dem halt so und dann muss der Rest der EU halt auch mal den Arsch zusammenkneifen.

(Empfehlen würde ich es der Ukraine aber nicht, da sie dann eben diverse Verpflichtungen eines EU-Staates erfüllen müsste, was eine unglaubliche Belastung wäre. Kandidatenstatus und Wiederaufbau würde ihr weitaus mehr nutzen. Zumindest die 5-10 Jahre, die Putin braucht, bis seine Armee wieder in Form ist.)
 
Ukrainischen nationalSOZIALismus sehe ich auch nicht und Rassismus scheint sich, soweit ich das bislang sehe, bislang nur gegen Russen zu richten. Was nicht weiter wundert. Aber es stimmt schon, dass ukrainische Nationalismus traditionell sehr offen gegenüber den deutschen Nazis war und das sich dieses Anhimmeln in den letzten Jahren massiv ausgebreitet hat. Dabei konzentriert man sich zwar auf "Nationalstolz", "Kampfkraft" und "gegen Russland" und blendet den ganzen ""Sozialismus"" sowie große Teile des Rassismus zwar aus. Aber es fehlt eben auch jegliche Distanzierung dafür und zumindest Sinti und Roma scheint es in der Ukraine auch nicht besser zu gehen, als in anderen Teilen Südosteuropas, im Gegenteil. In Verbindung mit dem extrem überbordenden Nationalismus kann das sehr leicht, sehr extrem umschlagen und zu einer Belastung für das Land sowie aller eng mit ihm verbundenen werden. Insbesondere auch solcher Länder, die die Ukraine an Putin verramscht haben.
Wen wundert es, dass die Ukraine die gemeinsame Vergangenheit mit Russland unter dem roten Banner mit Hammer und Sichel (nicht erst vor dem aktuellen Hintergrund der russischen Brutalität) eher als aufgezwungen und wenig identitätsstiftend wahrnimmt.
Es kam nicht von ungefähr, dass große Teile der Ukraine die deutschen Truppen damals 1941/42 erstmal als Befreier begrüßt hat. Auch wenn die meisten der Begrüßer recht zügig bitter enttäuscht wurden, so bleibt die russisch dominierte Sowjetunion eine Diktatur, welche die Ukraine enormes Leid und viele Menschenleben gekostet hat.
Vielleicht in diesem Zusammenhang zumindest nachvollziehbar, dass man den Widersachern der russischen Diktatur (die seit 2014 wieder auflebt) etwas mehr "Sympathien" zukommen lässt.

Einen strukturellen oder gar staatlich geförderten Rassismus / Nationalsozialismus gibt es, nach all dem, was man dazu lesen und recherchieren kann, in der Ukraine aber dennoch nicht.
Zumindest nicht mehr als anderswo übrigens auch.

Das die Ukraine weiterhin ihre Hausaufgaben in Sachen Rechtstaatlichkeit, Korruption usw. zu machen hat, ist klar.
Aber der Weg der bisher gegangen wurde und -zumindest in meinen Augen glaubhaft- weiter beschritten werden soll, macht mich hier nicht allzu skeptisch, dass es gelingen kann.
Ich selber sehe auch keinen Beitritt innerhalb der nächsten 5 Jahre, aber eine schrittweise Annäherung an EU-Standards.

Ok, ich sehe hier hat sich nichts getan und es tummeln sich noch dieselben Kreaturen, die blind der eigenen Staatspropaganda vertrauen.

Dann bis in ein paar Jahren...
Das ist aber wirklich schwach.
Außer ein paar Youtube Videos kommt da also nichts?
Wen willst du bitte mit diesem Argumentationsniveau überzeugen?

Man kann doch niemanden in einer Diskussion mit Bezug zu Russland ernst nehmen, der von deutscher "Staatspropaganda" spricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wurde hier im Forum regelrecht angegiftet, als ich den Mainstream kritisiert hatte, und für mich Trump durchaus Chancen hatte die Wahl zu gewinnen.

Diese Möglichkeit war hier im Forum und dem Mainstream keine reale Option.

Mit Mainstream meine ich alle Medien, Zeitungen, lineares TV, aber auch Foren.

Hier hat jemand Mainstream durch den Begriff Staatspropaganda ersetzt. Das ist nicht mein Sprachgebrauch, ist inhaltlich aber ähnlich.
 
Ich wurde hier im Forum regelrecht angegiftet, als ich den Mainstream kritisiert hatte, und für mich Trump durchaus Chancen hatte die Wahl zu gewinnen.
Jedem, der persönliche Kontakte in die USA hat, war schon 3-4 Monate vor dem Wahltag sonnenklar, dass Trump es macht.
Wollte in Europa aber keiner hören und auch keiner schreiben, das ist das Probläm.
Ich gebe schon lange nix mehr auf nur europäische Presse und insbesondere deutsche Presse, wenn es sich um internationale Themen handelt.
Da wird sehr oft Meinung transportiert und so manche unliebsame Fakten einfach untern Tisch fallen gelassen.
Das Beste ist, Presse allen colouers aus dem betreffenden Land zu lesen und - die Presse der unmittelbaren Nachbarländer.
In den Fall waren News aus Mexiko und Kanada absolute Volltreffer in den Prognosen.
 
Wenn unsere "freie" Presse alle ähnlich berichten, es oft nur selten andere Meinungen gibt, und selbst hier im Forum fast alle Mainstream sind, fühlt sich dass für einen alten Ossi wie mich komisch an, unnatürlich, einseitig, und oft falsch.
 
Wollte in Europa aber keiner hören und auch keiner schreiben, das ist das Probläm.
Keine Ahnung welche Medien Du konsomierst. Ich habe hier sehr wohl wahrgenommen, das Herr Trump das Rennen macht. Auch nach dem Welchsel von Biden zu Harris wurde das so auch kommuniziert. Was tatsächlich war ist das Trump ziemlich kritisch betrachtet wurde. Es wurden auch genug Stimmen aus den USA gehört und auch ausgestrahlt in dem beide Seiten betrachtet wurden. Recht objektiv.
Ich bin begeisterter Hörer des DLF. Es mag eventuell auch an der eigenen Wahrnehmung liegen.
Youtube ist für mich keine im Ansatz objektive Quelle auch wenn einige dieses meinen.
 
Ich wurde hier im Forum regelrecht angegiftet, als ich den Mainstream kritisiert hatte, und für mich Trump durchaus Chancen hatte die Wahl zu gewinnen.

Diese Möglichkeit war hier im Forum und dem Mainstream keine reale Option.

Mit Mainstream meine ich alle Medien, Zeitungen, lineares TV, aber auch Foren.

Hier hat jemand Mainstream durch den Begriff Staatspropaganda ersetzt. Das ist nicht mein Sprachgebrauch, ist inhaltlich aber ähnlich.
Vielleicht hat es mit einem gewissen Wertekanon zu tun, der sich in Deutschland (und auch im übrigen Europa) entwickelt hat?

Nichtsdestotrotz gibt es eine ausreichende Meinungsvielfalt und das Recht auch Meinungen abseits vom zitierten Mainstream zu vertreten. Hier wirst du nicht vor Gericht gestellt, wenn du beispielsweise Verständnis für die russischen Aggressionen artikulierst oder -wie in Russland- zu einem "ausländischen Agenten" erklärt, wenn Nicht-Regierungsmeinung öffentlich geäußert wird.

Zu Trump: Die Mehrheit in Deutschland und Europa, nicht nur hier im Forum, sieht die Präsidentschaft Trumps sehr kritisch. Wohl zu Recht, wie man in den letzten Wochen und Tagen nur allzu deutlich sieht.
Das Trump sehr gute Chancen auf die Präsidentschaft hatte, wurde hier aber eher wenig abgestritten oder gar verneint.
Führt aber nun zu weit vom Thema weg.

Schlecht (für Europa und die Ukraine) ist jedenfalls, dass die USA nun eine ziemliche Kehrtwende machen, die Verteidigungsanstrengungen der Ukraine zunehmend unterminieren und in eine imperiale Großmachtspolitik verfallen, die derjenigen Russlands doch schon ähnelt.

Das schafft im Gegensatz zu Trumps Behauptungen tendenziell nur mehr Nährboden für Konflikte, als das es selbige löst.
Die Ukraine, aber auch jüngst unter Druck gesetzte Länder, wie Kolumbien, Mexiko, Kanada, sowie Europa, werden sich langfristig damit wahrscheinlich eher von den USA abwenden bzw. versuchen bestehende Abhängigkeiten stetig abbauen, womit der us-amerikanische Einfluss abnehmen müsste.
Das kann die USA strategisch eigentlich nicht wollen. Ich habe den Eindruck, dass man das entweder ignoriert, weil man sich für so stark und robust hält, dass es egal ist, was andere, bisher Verbündete, "denken", oder aber dass man diese Konsequenzen schlicht nicht bedenkt.

Um nicht weiterhin zum Zuschauer degradiert zu werden, müsste Europa mMn nun mit einem Sofort-Programm reagieren und die Ukraine sichtbar stützen, mit dem Ziel, die USA nach und nach als wichtigsten Unterstützer aqäquat zu ersetzen.
Nur so wird die Ukraine am Verhandlungstisch (an dem die USA eigenartigerweise versuchen als Vermittler aufzutreten) auf so etwas wie Augenhöhe mit Russland kommen können.

Bedenke: 'Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit.' Und wir sind nicht im Frieden.
Bitte nicht wieder den genauso ermüdenden wie nichtssagenden Kalenderspruch von "Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst".

Dann muss ich kontern mit: "Ein Spiel dauert 90 Minuten", "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" und "Nachts ist es kälter als draußen".
(Russische Übersetzung: "Eine Spezialoperation dauert 3 Tage", "Nach der Spezialoperation ist vor dem Krieg" und "An der Front ist es gefährlicher als im Panzer".)
 
Zuletzt bearbeitet:
Europa muss viel mehr machen, als "nur" mehr Geld für die Ukraine bereit zu stellen.

Die EU braucht eine eigene große Armee, einen eigenen Außenminister, der allein die Interessen der EU weltweit vertritt.

Und Europa braucht eine eigene Rüstungsindustrie, nach dem Vorbild von Airbus, damit wir auch da unabhängig von den USA werden.

Nichtsdestotrotz gibt es eine ausreichende Meinungsvielfalt und das Recht auch Meinungen abseits vom zitierten Mainstream zu vertreten.
Nein, selbst ich muss nach alternativen Medien intensiv suchen, während ich vom Mainstream regelrecht weg laufe, weil sich dass fast schon wie Gehirnwäsche anfühlt.

Und man verliert ganz schnell Interesse am Diskurs, wenn man ständig gegen den Strom schwimmen muss. Diese indirekte "Zensur" ist noch viel schlimmer als direkte Zensur, die sichtbarer ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Europa muss viel mehr machen, als "nur" mehr Geld für die Ukraine bereit zu stellen.

Die EU braucht eine eigene große Armee, einen eigenen Außenminister, der allein die Interessen der EU weltweit vertritt.
Wird es nicht geben (können). Die einzelnen nationalen Interessen gehen zu weit auseinander, als das ein gemeinsamer Oberfehl bis auf Weiteres realistisch wäre. Alleine D und FR haben divergierende strategische Ansichten, die das nicht zulassen.
Aber man kann sich dennoch hier enger miteinander verzahnen.
Vielmehr sollte man nach dem prinzipiellen Vorbild der NATO ein festes europäisches Sicherheitsbündnis aufbauen, welches die NATO ersetzt und die Schwammigkeiten des NATO-Artikel 5 vermeidet.
Abschreckung funktioniert nur, wenn klar ist, das ein angegriffener Mitgliedstaat im Zweifel nicht nur mit Gebeten unterstützt wird!

Und Europa braucht eine eigene Rüstungsindustrie, nach dem Vorbild von Airbus, damit wir auch da unabhängig von den USA werden.
Europa hat insgesamt eine sehr gute und brauchbare Rüstungsindustrie. Nur an der Verzahnung und Abstimmung hapert es.
 
Darum geht es doch, Synergieeffekte wie bei Airbus, die unterm Strich Airbus sehr mächtig gemacht haben.

So etwas brauchen wir jetzt auch in der Rüstungsindustrie, nicht nationale Alleingänge.
 
Keine Ahnung welche Medien Du konsomierst. Ich habe hier sehr wohl wahrgenommen, das Herr Trump das Rennen macht. Auch nach dem Welchsel von Biden zu Harris wurde das so auch kommuniziert. Was tatsächlich war ist das Trump ziemlich kritisch betrachtet wurde. Es wurden auch genug Stimmen aus den USA gehört und auch ausgestrahlt in dem beide Seiten betrachtet wurden. Recht objektiv.
Ich bin begeisterter Hörer des DLF. Es mag eventuell auch an der eigenen Wahrnehmung liegen.
Youtube ist für mich keine im Ansatz objektive Quelle auch wenn einige dieses meinen.
In der Regel WallStreetJournal und NewYorkTimes - beides Abos.
YomiuriShimbun, wegen dem Wissenschaftsteil natürlich auch, allerdings englische Version, da ich kein japanisch kann.
Und nein, objektiv war da im deutschen Mainstream mit Ausnahme des Handelsblattes gar nix.

Z. B. SZ war triefend meinungsbilderisch - um so größer dann der Realitätsschock der eigenen Blase.

Mir ist nebenbei nicht ganz klar, wo genau ich bei Youtube irgendeine relvante politische Information herbekommen soll. Das sind ja alles kleine Kinder ohne Ahnung von nix, die da was erstellen.
 
Selenskyi hat lange daran fest gehalten, auf den Grenzen vor 2014 zu bestehen, und wurde durch Biden und die EU dazu ermutigt.

Wenn man auf Maximalforderungen besteht, sind Friedensgespräche nicht möglich.

Aus meiner Sicht war Selenskyi an dem langen und blutigen Stellungskrieg mit schuldig, weil er nie ernsthaft zu Kompromissen bereit war.

Trump funktioniert da aber anders, ganz anders, und verhandelt ohne Selenskyi.
 
Selenskyi hat lange daran fest gehalten, auf den Grenzen vor 2014 zu bestehen, und wurde durch Biden und die EU dazu ermutigt.

Wenn man auf Maximalforderungen besteht, sind Friedensgespräche nicht möglich.

Aus meiner Sicht war Selenskyi an dem langen und blutigen Stellungskrieg mit schuldig, weil er nie ernsthaft zu Kompromissen bereit war.

Trump funktioniert da aber anders, ganz anders, und verhandelt ohne Selenskyi.
Ich werde völkerrechtswidrig angegriffen und soll zu Kompromissen bereit sein?
 
Ja Herr Trump, äh Sorry übelesen, Herr Rumpelkammer,

wie kann Herr Selenskyj auch auf der Forderung beharren das die gesammte Ukraine auch Ukrainisch bleibt?
Und warum würde da Herr Selenskyj auch echt mit Maximalforderungen in Verhandlungen gehen wollen? Den Übefall auf das eigene Land beendet man doch am schnellsten wenn man möglichst mit Minimalforderungen in Verhandlung gehen würde, dabei schnellstmöglich die Maximalforderung des Agressors kompromisslos annimmt.

Ich würde da direkt unserem Bundeskanzler ordentlich in den Arsch Treten, wenn der nicht umgehend Teile unseres Landes an einen einfallenden Agressor abgeben würde damit der verbleibende Rest, zu dem ich dann ja hoffentlich auch gehöre, erst mal noch etwas in Frieden leben kann.
 
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