ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

On/OFF

Software-Overclocker(in)
ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Vorgeschichte :

ich hab gestern Beton weggestemmt , wegen einer Birko-rinne . .......... die nur um 30 cm zurückgestzt werden musste...da fing aber schon die Tiefgarage an .
Ich glaub die waren damals nicht ganz sauber , so einen hochwertigen Beton da zu verbauen . egal ........


Meine Frage , rein hypothetisch , könnte man Beton auf molekularer Ebene " zerschneiden " , oder würden daß die Anziehungskräfte der Atome unmöglich machen , selbst wenn man ein Scheibe aus einem " stabilen " Quarkgitter dazwischenschiebt ?


PS: wie weit ist eigentlich die Enwicklung bei nano-schnüren ?
habe damals syndicate gezoggt , sehr effektive defensivewaffe
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Mal über den Daumen:
Es ist immer eine Frage der Schneidstoff - Werkstoffparung die stimmen muß, dann läßt sich eigentlich fast alles schneiden.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Ja, aber bei Beton brauchst Du für manche Schnitte mehr als 1 Minute pro Zentimeter. On/OFF fragt ja nach neuen Technologien... Also ich wüßte nicht, das da schon irgendetwas aus der Grundlagenforschung raus ist. Bis ein vollkommen neues Schneidekonzept als Produkt auf den Markt kommt, wird es sicherlich noch 50 Jahre oder länger dauern. Also Säge wieder an und weiter.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

"Schneiden" im Sinne von "ich drücke das Material mit einem spitzen, keilförmigen Objekt in zwei Hälften"?
Würde mal sagen, dafür müssen drei Vorraussetzungen erfüllt sein
- man braucht ein Schnittwerkzeug, dass einen höheren Druck aushält (je nach Arbeitspräzision deutlich höher, wenn die Schneite Querbelastungen aushalten muss), als das zu schneidende Material
- man braucht etwas, dass diesen hohen Druck aufbringen kann
- das zu schneidende Material muss elastisch genug sein, um ein Eindringen des Keils zu erlauben

Die ersten beiden Punkten wären prinzipiell erfüllbar, fürs letzte ist Beton einfach zu spröde. Er würde brechen/platzen, wie man es ja auch bei Abrissvorgängen mit hydraulischen Scheren beobachten kann. Das wäre zwar immer noch eine Art Schnitt, aber vermutlich nicht ganz das, was der TE meinte.

Umgekehrt ist es aber auch einfach sinnlos, denn spröde Materialien kann man durch Schlagwirkung noch wesentlich leichter zur Selbstzerlegung bringen. Käme ja auch niemand auf die Idee, Holz zu zerquetschen, solange es Sägen gibt.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

"Schneiden" im Sinne von "ich drücke das Material mit einem spitzen, keilförmigen Objekt in zwei Hälften"?
Würde mal sagen, dafür müssen drei Vorraussetzungen erfüllt sein
- man braucht ein Schnittwerkzeug, dass einen höheren Druck aushält (je nach Arbeitspräzision deutlich höher, wenn die Schneite Querbelastungen aushalten muss), als das zu schneidende Material
- man braucht etwas, dass diesen hohen Druck aufbringen kann
- das zu schneidende Material muss elastisch genug sein, um ein Eindringen des Keils zu erlauben

Die ersten beiden Punkten wären prinzipiell erfüllbar, fürs letzte ist Beton einfach zu spröde. Er würde brechen/platzen, wie man es ja auch bei Abrissvorgängen mit hydraulischen Scheren beobachten kann. Das wäre zwar immer noch eine Art Schnitt, aber vermutlich nicht ganz das, was der TE meinte.

Umgekehrt ist es aber auch einfach sinnlos, denn spröde Materialien kann man durch Schlagwirkung noch wesentlich leichter zur Selbstzerlegung bringen. Käme ja auch niemand auf die Idee, Holz zu zerquetschen, solange es Sägen gibt.

Sheldon Cooper hätte es nicht besser ausdrücken können. :D;-) Bitte jetzt nicht Falsch verstehen!
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Wenn man mal weg vom "schneiden" als solches geht kommt mir da das Thema Schwingung und Resonanz in den Sinn.

Könnte man gezielt eine Schicht Beton zum schwingen bringen müsste der doch zu Staub zerbröseln, oder?

(Ist nur so ein Gedankenspiel)
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Das schneidende Material muss nicht unbedingt härters ein als das zu schneidende, Druck und Geschwindigkeit nicht vergessen. :D

Deswegen habe ich "schneiden" im ersten Satz nochmal definiert. Prinzipiell kannst du das Wort halt für alles verwenden, was zu einem Trennvorgang führt. Beim Brennschneiden hast du nicht einmal etwas schneidendes, das Druck, Geschwindigkeit, Härte oder auch nur Energie hätte, sondern du schaffst nur noch einen lokal begrenzten Bereich, in dem sich das Schnittgut selbst vernichtet :ka:


Wenn man mal weg vom "schneiden" als solches geht kommt mir da das Thema Schwingung und Resonanz in den Sinn.

Könnte man gezielt eine Schicht Beton zum schwingen bringen müsste der doch zu Staub zerbröseln, oder?

(Ist nur so ein Gedankenspiel)

Gipssägen in der Medizin funktionieren nach genau diesem Prinzip: Hochfrequente Vibrationen zerbröseln den spröden Gips, können aber weicher Haut nichts anhaben. Bei Beton nimmt man typischerweise einfach einen Presslufthammer, dessen Wirkung zum Großteil ebenfalls aus dem Schock resultieren dürfte.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Beim Brennschneiden hast du nicht einmal etwas schneidendes, das Druck, Geschwindigkeit, Härte oder auch nur Energie hätte, sondern du schaffst nur noch einen lokal begrenzten Bereich, in dem sich das Schnittgut selbst vernichtet :ka:

Das Acetylen/Sauerstoff-Gemisch zum Brennschneiden steht schon unter Druck, in den Flaschen wird es bei ca. 250 bar vorgehalten.
Beim Schneidvorgang bläst es (die Flamme) das durch die Hitze (Energie;))verflüssigte Material sauber durch die Schnittfuge. Vernichtet wird dabei nichts, die Sauerei liegt in Butzenform auf dem Boden.:D
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Sorry, hab das "autogen" vergessen. Acetylen kannst du dir sparen und Druck ist auch nur eine bequeme Art, den Sauerstoff in den richtigen Bereich zu bekommen, aber nicht für den eigentlichen Schneidvorgang verantwortlich. Und ein Teil des Materials wird beim autogenen Trennen sehr wohl umgewandelt.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Ja umgewandelt, weil der Kohlenstoff im Stahl verbrennt und dann nur noch Schlacke ist. Ohne Druck auf der Leitung geht mal gar nichts. Aber zeig mir mal einen autogenen Schneidbrenner der nur mit Sauerstoff brennt.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Ich bin niemand, der sowas regelmäßig einsetzt, aber rein vom Prinzip her sollten die nach der Zündung alle nur mit Sauerstoff arbeiten - deswegen heißt das ja autogen. Und neben dem Kohlenstoff wird auch das Eisen oxidiert.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Sauerstoff brennt nicht selbst, er fördert die Verbrennung, weshalb ohne massive Zufuhr von Sauerstoff die nötigen Temperaturen nicht erreicht werden. Also brauchst du ein Medium das brennt, und Sauerstoff als Beschleuniger. Was du meinst geht in Richtung Plasmaschneider.
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

ist nicht beim brennschneider das acetylen das brennbare gas ?

bei uns im betrieb (und ich habs auch so in der schule gelernt) wird immer zuerst das acetylen aufgedreht dann angezündet und durch den sauerstoff wird "die flammer nur verstärkt"


hoffe ich habs richtig erklärt was ich meine ^^
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Klaro ist das so, seit Anbeginn des Industriezeitalters :D und richtig erklärt auch (für die Theoretiker) :D
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Eisen brennt (fast alles brennt irgendwann - von Stäuben mal ganz zu schweigen) und in reiner Sauerstoffumgebung brennt es auch, bevor es schmilzt. (=bevor es rein mechanisch getrennt werden könnte)
 
AW: ab wann läßt sich was leicht schneiden ?

Dein Chemieunterricht in allen Ehren, aber hier gehts ums schneiden mit dem Schneidbrenner, und da brennt das Acetylen und nicht das Eisen.:P
 
Zurück