News The Day Before: Anwalt äußert sich zum möglichen Betrugsfall

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Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Details und Hintergründe der wenig ruhmreichen Geschichte rund um das vermeintliche "Open-World-MMO" The Day Before ans Tageslicht kommen. Jetzt hat sich erstmals auch ein Anwalt zu Wort gemeldet.

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Und wenn alle Spieler ihr Geld zurückerhalten, was gilt dann. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe. Und wenn Firma Insolvenz anmeldet, gute Nacht mit dem Geld.
 
Funktioniert denn der "Refund" bei allen, die rechtzeitig die Reißleine gezogen haben?

Falls ja, dann gibt es ja kein Problem.
 
Und wenn alle Spieler ihr Geld zurückerhalten, was gilt dann. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe. Und wenn Firma Insolvenz anmeldet, gute Nacht mit dem Geld.
Erstmal egal. Wichtiger wäre es, andere Entwickler abzuschrecken etwas ähnliches durchzuziehen. Diese können dann nämlich nicht hoffen, groß etwas beiseite schaffen zu können oder nach so einer Aktion einfach weiterzumachen.
 
Der Hype wurde aber nicht von Entwicklern, sondern Spieler/Medien verursacht. Von Spiel habe ich erst durch die Medien erfahren und das es Superduper Hammer geil sein soll.
 
Funktioniert denn der "Refund" bei allen, die rechtzeitig die Reißleine gezogen haben?

Falls ja, dann gibt es ja kein Problem.


Alle, die über einen Keystore einen Schlüssel erworben haben dürften leer ausgehen. Und erfahrungsgemäß kaufen die wenigsten einen Key direkt bei Steam, sondern steuern erstmal einen Keystore an. Scheint alles irgendwie Kalkül zu sein. Die Keys gab es erstaunlich günstig mit 15-20€ im Vergleich zu den 38,99€, die hier veranschlagt wurden. Normalerweise ist die Differenz nicht so gewaltig. Da der Entwickler vermutlich Keys generieren lassen kann (z.B. als Beta-Key deklariert), die er selbstständig veräußern kann wird der tatsächliche Großteil vom Umsatz tatsächlich über die Keyseller gelaufen sein.
 
Alle, die über einen Keystore einen Schlüssel erworben haben dürften leer ausgehen. Und erfahrungsgemäß kaufen die wenigsten einen Key direkt bei Steam, sondern steuern erstmal einen Keystore an. Scheint alles irgendwie Kalkül zu sein. Die Keys gab es erstaunlich günstig mit 15-20€ im Vergleich zu den 38,99€, die hier veranschlagt wurden. Normalerweise ist die Differenz nicht so gewaltig. Da der Entwickler vermutlich Keys generieren lassen kann (z.B. als Beta-Key deklariert), die er selbstständig veräußern kann wird der tatsächliche Großteil vom Umsatz tatsächlich über die Keyseller gelaufen sein.
Über die keyseller dürfte das schwierig werden, die müsste man wohl vor Gericht zerren müssen, was bei ausländischen nochmal schwerer wird. Alles in allem lohnt es sich dann wegen 40€ nicht....und die keyseller wissen das.

Evtl. könnte man noch bei Kreditkarte noch ein chargeback versuchen, bei Paypal halt einen Fall wegen Mängel des Artikels eröffnen.
 
Sorry, aber das is dann Typisch "Gier frisst Hirn". Wer kauft denn bitte einen noch nicht erschienen Titel vorab bei einem Keyseller :schief::lol:
 
Die haben nach allerhand ominöser Ausgaben wie z.B. 300K Spesen für Flüge etc. und hohe Ausgaben für die Gehälter der Chefs sogar noch 1,4 Millionen auf dem Konto.
Der Firmensitz ist ein Shareofficeplatz, der Vermieter sagt, die wären nie zum Arbeiten da gewesen.
So wird es beim ersten Video von Gamestar zitiert.
Aus meiner Sicht ist das dann eine Briefkastenfirma.
Die haben demnach unsinnig viel Geld ausgegeben - also den Großteil davon wohl in die privaten, eigene Taschen gesteckt.
An die Ausgaben kommt man dann auch schlecht wieder ran, auch wenn das Geld noch da ist.
Wenn die Firma dichtgemacht wird udn unter neuenm Label mit neuem Chef dann wieder eröffnet und genau so einfach weitermacht, da kann man nicht viel machen.
Wenn eine GmbH "Pleite" geht, kommste an den Chef und seine Gangster ja auch nicht wirklich ran, wenn noch Millionen an Zahlungen offen sind.
Es ist also viel anwältliches Geschick notwendig, die Heinis für ihre Taten dingfest zu machen.
Das, was die gemacht haben, ist ja nicht mehr mit reiner Naivität und eigener Überschätzung zu rechtfertigen.
Ein Team, was sich Großes vornimmt, geht mit den dann vorhandenen Ressourcen niemals so verschwenderisch vor, weil man ja nicht weiß, was kommen mag. Vor allem haben die ja nicht mal wirklich ersthaft an dem Projekt (längerfristig) gearbeitet, sondern wohl nur eben schnell etwas für eine Präsentation zusammengekleistert, damit das Geld rein kommt.
Das ist jetzt meine persönliche Meinung zu dem ganzen Kram, beruhend auf dem, was ich im Netz gesehen und gelesen habe, das kann am Ende doch wieder ganz anders sein, wenn plötzlich neueu Fakten auf den Tisch kommen und sich andere Dinge als Fehlinformationen etc. entpuppen sollten.
 
Alle, die über einen Keystore einen Schlüssel erworben haben dürften leer ausgehen.
Über die keyseller dürfte das schwierig werden, die müsste man wohl vor Gericht zerren müssen, was bei ausländischen nochmal schwerer wird. Alles in allem lohnt es sich dann wegen 40€ nicht....und die keyseller wissen das.
Naja, die Keyseller wollen sich ihre Kunden ja auch nicht vergraulen. Falls die allerdings die Entwickler schon ausbezahlt haben, wird das wohl eine teure Kulanz, die sich vielleicht nicht jeder leisten kann oder will. Soweit meine Theorie dazu.
 
Alle, die über einen Keystore einen Schlüssel erworben haben dürften leer ausgehen. Und erfahrungsgemäß kaufen die wenigsten einen Key direkt bei Steam, sondern steuern erstmal einen Keystore an. Scheint alles irgendwie Kalkül zu sein. Die Keys gab es erstaunlich günstig mit 15-20€ im Vergleich zu den 38,99€, die hier veranschlagt wurden. Normalerweise ist die Differenz nicht so gewaltig. Da der Entwickler vermutlich Keys generieren lassen kann (z.B. als Beta-Key deklariert), die er selbstständig veräußern kann wird der tatsächliche Großteil vom Umsatz tatsächlich über die Keyseller gelaufen sein.

Die Frage ist, wie Keys aus Keystores bei Steam gewertet werden. Werden diese trotzdem als "Steam-Käufer" behandelt?
Ich denke, dass Steam da unterscheidet, sonst wüssten sie ja auch nicht, wer Anrecht auf einen Refund hat und wer nicht.

Hier sieht es also so aus als hätten nur rund 5,38% das Spiel über einen Keystore erworben.

key.jpg
 
und das es Superduper Hammer geil sein soll.

Das haben sich die Medien aber nicht einfach ausgedacht.
Man wurde mit Fake-Trailern und falschen Versprechen verarscht.
Deswegen ist dieser Hype auch erst entstanden.
Der wurde vom Entwickler gezündet und dauerhaft angefeuert.
Hört doch endlich mal auf diese Machenschaften zu verteidigen...
 
Das haben sich die Medien aber nicht einfach ausgedacht.
Man wurde mit Fake-Trailern und falschen Versprechen verarscht.
Deswegen ist dieser Hype auch erst entstanden.
Der wurde vom Entwickler gezündet und dauerhaft angefeuert.
Hört doch endlich mal auf diese Machenschaften zu verteidigen...
Es hätten spätestens schon vor 1 1/2 Jahren die Alarmglocken läuten müssen.
Laut der Kommentare dieses Artikels aus dem Mai 2022 taten sie das bei vielen Usern auch.

Schön finde ich den Kommentar #21 von @Kelemvor
Ich war mal so frei "The Day Before Scam" in google einzugeben...
Mein erster Eindruck hier wurde schon Anfang 2021 in Beiträgen und Videos gesehen,
mittlerweile denke ich das The Day Before als Paradebeispiel eines Scams der Gaming industrie in die Geschichtsbücher eingeht.

Was mich aber hier mal wieder stört:
Nichts von den Bedenken die ich in 10 Sekunden Google gefunden habe wird im Artikel erwähnt,
also doch kein echter PCGH Artikel sondern nur bezahlte Werbung?


5 Minuten redaktionelle Mehrarbeit hätten für den Artikel und die Glaubwürdigkeit von PCGH Wunder gewirkt.
Dieser macht deinen Punkt deutlich, dass die Medien, vermutlich aus Klickgeilheit, überhaupt nicht objektiv mit dem "Spiel" umgegangen sind und nicht integer genug waren/sind, Position zu solchen Machenschaften zu beziehen.

Erst als der Drops längst gelutscht war und es eine "sichere Sache" und en vogue war, positioniert und negativ über das Debakel zu berichten, hat sich der Ton geändert und PCGH fing damit an, Stellung zu beziehen.
Aktuell wird das Thema gemolken, was das Zeug hält.

Ich muss gestehen, dass ich anhand dieses Beispiels von PCGH, der letzten deutschen PC/Konsolen/Hardware "News" Seite, die ich verfolge, etwas enttäuscht wurde.
Ich hätte mir viel früher eine Meinung zu dem Spiel gewünscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hätten spätestens schon vor 1 1/2 Jahren die Alarmglocken läuten müssen.
Laut der Kommentare dieses Artikels aus dem Mai 2022 taten sie das bei vielen Usern auch.

Schön finde ich den Kommentar #21 von @Kelemvor

Dieser macht deinen Punkt deutlich, dass die Medien, vermutlich aus Klickgeilheit, überhaupt nicht objektiv mit dem "Spiel" umgegangen sind und nicht integer genug waren/sind, Position zu solchen Machenschaften zu beziehen.

Erst als der Drops längst gelutscht war und es eine "sichere Sache" und en vogue war, positioniert und negativ über das Debakel zu berichten, hat sich der Ton geändert und PCGH fing damit an, Stellung zu beziehen.
Aktuell wird das Thema gemolken, was das Zeug hält.

Ich muss gestehen, dass ich anhand dieses Beispiels von PCGH, der letzten deutschen PC/Konsolen/Hardware "News" Seite, die ich verfolge, enttäuscht wurde.
Ich hätte mir viel früher eine Meinung zu dem Spiel gewünscht.
Also ich weiß nicht. Habe zwar tatsächlich keine Lust jetzt groß auf die Suche zu gehen, aber meiner verschwommenen Erinnerung nach haben sich fast alle Medien früh recht kritisch zu dem Thema geäußert. Teilweise hoffnungsvoll, aber auch mit dem Hinweis, dass es ja nur von (damals) den zwei Entwicklern angegangen wird und dass diese ansonsten gamingtechnisch noch nicht viel vorzuweisen hätten.

Ganz ehrlich, ich kann mich an nicht einen einzigen Bericht erinnern, der das vielleicht irgendwann kommende Spiel unkritisch über den Klee gelobt hätte.

Andererseits mahne ich selbst den Umgang mit solchen Dingen auch an. Es ist halt eine Gradwanderung entweder überhaupt nichts zu so etwas zu posten, es einfach nur neutral zu erwähnen, es vorab zu kritisieren oder gar zu hypen. Zuallererst ist man sich da selbst verpflichtet und "muss" gewissermaßen über solche Dinge berichten (Seitenaufrufe und so), andererseits da aber natürlich den richtigen Ton finden und vor allem die "Entwickler" nicht komplett vorzuverurteilen (könnte ja jurustisch sonst auch im Zweifelsfall interessant werden).

Was ich sagen möchte: Für mich (und andere) war das von vornherein ein Scam, andere (wie PCGH, GS und Co.) müssen sich in ihrer Berichterstattung aber zumindest etwas zurückhalten, dürfen und sollten aber dennoch auf Gefahren hinweisen - was meiner Meinung nach auch getan wurde.
 
Also ich weiß nicht. Habe zwar tatsächlich keine Lust jetzt groß auf die Suche zu gehen, aber meiner verschwommenen Erinnerung nach haben sich fast alle Medien früh recht kritisch zu dem Thema geäußert. Teilweise hoffnungsvoll, aber auch mit dem Hinweis, dass es ja nur von (damals) den zwei Entwicklern angegangen wird und dass diese ansonsten gamingtechnisch noch nicht viel vorzuweisen hätten.

Ganz ehrlich, ich kann mich an nicht einen einzigen Bericht erinnern, der das vielleicht irgendwann kommende Spiel unkritisch über den Klee gelobt hätte.

Andererseits mahne ich selbst den Umgang mit solchen Dingen auch an. Es ist halt eine Gradwanderung entweder überhaupt nichts zu so etwas zu posten, es einfach nur neutral zu erwähnen, es vorab zu kritisieren oder gar zu hypen. Zuallererst ist man sich da selbst verpflichtet und "muss" gewissermaßen über solche Dinge berichten (Seitenaufrufe und so), andererseits da aber natürlich den richtigen Ton finden und vor allem die "Entwickler" nicht komplett vorzuverurteilen (könnte ja jurustisch sonst auch im Zweifelsfall interessant werden).

Was ich sagen möchte: Für mich (und andere) war das von vornherein ein Scam, andere (wie PCGH, GS und Co.) müssen sich in ihrer Berichterstattung aber zumindest etwas zurückhalten, dürfen und sollten aber dennoch auf Gefahren hinweisen - was meiner Meinung nach auch getan wurde.
Aus wirtschaftlicher Sicht verstehe ich die Vorgehensweise eines Unternehmens und sehe ein, dass es eine Gratwanderung ist, den richtigen Ton zur richtigen Zeit zu treffen.
Gut finden muss ich den Umgang, als Beispiel mit diesem von Anfang an fragwürdigen Titel, allerdings nicht.
In dem verlinkten Artikel wird keinerlei Zweifel am Spiel geäußert; der Interpretationsspielraum, aus welchen Gründen man hier mit einem Enginewechsel vertröstet werden muss, wird dem Leser überlassen und nur, wer genau hin- und etwas hinter die Kulissen sieht, konnte damals schon erkennen, was sich abspielen wird. Dieses ganz genau Hinschauen gehört m.M.n. aber ins Standardrepertoire eines Redakteurs.
 
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