hardwarekäufer
Freizeitschrauber(in)
2.) Dickere Schläuche = mehr Wasser im System = besserer "Puffer" gegen kurzzeitige Temperaturspitzen.
Wieder ein EXTREM-Beispiel: Wenn ich im Kreislauf 500 Liter Wasser hätte und KEINEN Radiator würde es ewig dauern bis dieses sich erwärmt (also ein großer Puffer gegen hohe Temperaturen), würde ich nur 100ml Wasser im System haben und keinen Radiator wäre das in wenigen Minuten auf die Temperatur der heißesten Komponente aufgeheizt.
OK, in der Praxis sind das nun auch wieder nur 1-2°, aber zumindest habe ich dafür ein e Erklärung, warum die Schlauchgröße in dem Test zu einem Temperaturunterschied geführt hat (muß ich mal wieder nach suchen und hier verlinken).
Ob du jetzt 11er Schlauch oder 8er Schlauch verwendest will ich dir kurz in einer Rechnung darstellen:
Gehen wir von 1m verbautem Schlauch aus.
Bei 11mm ID kommt man dann auf ein Volumen von etwa 95 cm³.
Bei 8mm ID kommt man auf 50 cm³.
Geht man jetzt davon aus, dass sich im Kreislauf ( inkl. Kühler + Radi + AGB ) rund 500 ml Flüssigkeit befinden, dann macht es kaum einen Unterschied ob jetzt 45 ml mehr vorhanden sind.
Die Verzögerung der maximalen Temperatur kann man vernachlässigen.
Dass die Geschwindigkeit bei Verminderung des Querschnitt's zunimmt ist richtig.1.) Vom "dicken" Schauch zum "dünnen" Kanal im Kühler bedeutet ja eine Erhöhung der Duschflussgeschwindigkeit, welche wiederum dafür soft dass ich das Wasser weniger stark aufheizt und somit besser kühlen kann. Im EXTREM-Beispiel: Würde das Wasser so langsam fließen dass es sich bei einem 50° warmen Prozessor auf 45° aufheizt (innerhalb des Prozessorkühlers), dann wäre die Kühlung sehr schlecht, wenn das Wasser jedoch bei 30° bleibt (innerhalb des Prozessorkühlers) wäre die Kühlung besser. Klar, das wird in der Praxis vielleicht 1-2° ausmachen, aber da gibt es noch Punkt 2...
Du sagst, dass eine höhere Geschwindigkeit IMMER eine bessere Kühlung bedeutet. Ich sage, dass das Wasser eine recht hohe Wärmekapazität hat. Solange die nicht überschritten wird kühlt das Wasser sogar wenn es garnicht fließt.
Die Verzögerung erhält man zB wenn man das System startet und die Wakü nicht läuft. Es dauert einen Moment bis die CPU zu heiss wird und abschaltet, weil das Wasser relativ viel Energie aufnehmen kann.
Von daher spielt es keine Rolle ob das Wasser seine Wärmekapazität voll ausschöpft , also langsam fließt, oder ob es schneller nachfließt und seine Wärmekapazität nur anteilig ausschöpfen kann.
Wenn jemand mehrere Pumpen hat, kann er gerne den Test machen. Ob 30 l/h oder 70 l/h hat auf die Temperaturen im System keine Auswirkungen.
Das ist einer der Punkte, die ich nicht verstehe. Ich habe das auch schon öfters gelesen bei Innovatek legt man anscheinend auch keinen besonders großen Wert auf den Durchfluss. Aber ich stoße immer wieder auf Widersprüche. Warum bauen so viele eine Laing ein? Di kostet viel Geld und ist laut. OK, die leben lange und haben einen gigantischen Durchfluss, aber wenn dieser kaum relevant ist wäre das Geld für den Mehrpreis der Pumpe doch besser in einem weiteren Radiator aufgehoben, oder?
DAS ist das Ergebnis von Marketing und Halbwissen im Internet.
Leider gehen viele davon aus, dass mehr Durchfluss = bessere Kühlung bedeutet. Ebenso werden die Pumpenhersteller eine stärkere Pumpe immer mit besser Kühlung bewerben.
. Liegen die Unterschiede höher ist die Radiatorfläche zu gering. Lediglich Grafikkarten mit immenser Heizleistung und wenig effizienten Kühlern können die Differenzen vllt. auch mal auf 3-4°C treiben, ohne dass der Radiator limitiert.
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. Nenneswert bessere Temperaturen konnte mit seit 6/8er Zeiten niemand mehr belegen.
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