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Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

G

Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Linux? ja hab ich auch mal versucht und dann kam ein Update das einen Bug hatte und Linux war ganz viel Tod. Also auch nicht besser. Dazu kommt die Softwaren Auswahl ist ja der Hammer.

Es gibt nicht "das Linux". Es gibt alles von vermurksten bleeding-edge Distributionen bis rock-stable-konservativ.

Wie flexibel muss mein Geist sein, so dass ich eine Alternative zu Adobe CC habe und zwar zu allen SW Applikationen davon mit den stets aktuellen Updates und der Cloud Sync für die online Bibliothek? Wie geistig flexibel muss ich sein um "problemlos" alle meine Spiele auch auf Linux spielen zu können, siehe die aktuelle BF Reihe und was wären die Alternativen dazu? Und wie flexibel muss ich sein wenn ich all das ohne gefriemel und gefrickel auch einem System, mit einer Lösung haben möchte?

MfG

Die Flexibilität besteht nicht darin alle Windows Anwendungen zum Laufen zu bekommen, sondern darin sich mit dem Linux-Biotop anzufreunden. Wenn das nicht geht, weil Software XY zwingend vorrausgesetzt wird, dann geht es halt nicht.

Aus eigener Erfahrung scheitert es aber oft schon an der Fragestellung. Da werde ich nicht gefragt "wie schreibe ich unter Linux einen Brief?", sondern "Wie starte ich jetzt Word? Wie Word gibt es nicht?"... :(

Wenn bei Dir an den Adobe-Produkten ein ganzer Rattenschwanz dranhängt, dann ist das halt so und Linux ist keine Option. Wenn aber jemand mit professioneller Software Videobearbeitung unter Linux machen will, dann sollte er sich mal die Produkte von Blackmagicdesign anschauen.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Es ist ja nicht nur die professionelle Umgebung, siehe die Spielebeispiele die ich genannt habe. Welche gute Alternative zur BF-Reihe gibt es denn? Nach meinem Kenntnisstand kann man BF nicht so problemlos auf Linux nutzen und auf Probleme habe ich kein Bock und vor allem keine Zeit diese zu fixen. Es muss einfach nur funktionieren und genau darum geht es mir. Das mag auf einige Software schon zutreffen, vor allem wenn man sie dann nur privat für den üblichen Gebrauch anwendet, siehe Libre und Co. aber leider muss man im prof. Bereich schnell wieder auf alt Bewährtes zurückgreifen. Beispiel Libre Office, es ist nicht möglich Briefbogenvorlagen mit Hintergründen, automat. Paginierungen, fortlaufenden Texten und unterschiedlichen Formatierungen auf versch. Seiten vernünftig als nutzbare Vorlage für Dritte zu erstellen. Da ist Word einfach alternativ los. Wenn man hingegen ab und zu mal ein Dokument erstellt ist es super und ich verwende es privat auch. Um sinnvoll auf Linux zu wechseln, muss Linux mindestens das Gleiche bieten, im Idealfall aber mehr, denn wenn etwas nur gleich und nicht besser ist, habe ich ja kein Grund zu wechseln. ;) Momentan macht Linux zwar einiges richtig und teils auch besser als Windows aber vieles vor allem Elementares schlechter bzw. gar nicht, von daher ist es in vielerlei Hinsicht für mich überhaupt keine Alternative zu Windows.

MfG
 
G

Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Es ist ja nicht nur die professionelle Umgebung, siehe die Spielebeispiele die ich genannt habe. Welche gute Alternative zur BF-Reihe gibt es denn? Nach meinem Kenntnisstand kann man BF nicht so problemlos auf Linux nutzen und auf Probleme habe ich kein Bock und vor allem keine Zeit diese zu fixen. Es muss einfach nur funktionieren und genau darum geht es mir. Das mag auf einige Software schon zutreffen, vor allem wenn man sie dann nur privat für den üblichen Gebrauch anwendet, siehe Libre und Co. aber leider muss man im prof. Bereich schnell wieder auf alt bewährtes zurückgreifen. Beispiel Libre Office, es ist nicht möglich Briefbogenvorlagen mit Hintergründen, automat. Paginierungen, fortlaufenden Texten und unterschiedlichen Formatierungen auf versch. Seiten vernünftig als nutzbare vorlage für Dritte zu erstellen. Da ist Word einfach alternativlos. Wenn man hingegen ab und zu mal ein Dokument erstellt ist es super und ich verwende es privat auch.

Ja, die Videobearbeitung war ja auch nur ein Beispiel. Wenn man um BF nicht herum kommt und das nicht läuft dann ist das halt so. Blöd, wenn man nur das zockt, nicht so tragisch, wenn man sowieso schon Linux nutzt - was man nie hatte vermisst man auch nicht ;). Da sind wir wieder bei der Akzeptanz des Biotops.

Kann man die Vorlage nicht richtig erstellen, oder können andere sie nicht nutzen?
LibreOffice ist btw. auch nicht die einzige Office Suit unter Linux, es gibt z.B. auch noch Softmaker - ob die das können weiß ich aber nicht, sie schreiben sich zumindest Kompatibilität zu MS auf die Fahne und scheinen guten Support zu bieten.

Um sinnvoll auf Linux zu wechseln, muss Linux mindestens das Gleiche bieten, im Idealfall aber mehr, denn wenn etwas nur gleich und nicht besser ist, habe ich ja kein Grund zu wechseln. ;) Momentan macht Linux zwar einiges richtig und teils auch besser als Windows aber vieles vor allem Elementares schlechter bzw. gar nicht, von daher ist es in vielerlei Hinsicht für mich überhaupt keine Alternative zu Windows.

MfG

Man wechselt ja nicht einfach so. Wenn man mit dem Gedanken spielt die Windows-Welt zu verlassen hat das ja meistens Gründe. Und am Ende muss man immer seine Prioritäten abwägen.
Wenn man Windows 10 so richtig sch..... findet und Spiele vermehrt anfangen DX12 zu nutzen.... da schrumpfen die Nachteile von Linux.

Bei den eigenen privat Notebooks und bei welchen, um die ich mich kümmern musste/durfte :ugly:, habe ich mich immer gefragt, ob Windows notwendig ist. Bei den meisten ist es das nicht - ergo kommt ein Linux drauf, Debian mit KDE z.B..
Software gibt es nur aus den Repos, bisher keine Probleme.

Würde ich Debian auf meinem Firmen-NB installieren? Natürlich nicht. Outlook, MS Office, Visual Studio und diverse anderen Suiten sind essentiell.
Würde ich Debian auf meinem richtigen Heimrechner installieren? Momentan nicht. Windows 10 gabs kostenlos, macht bei mir keine Probleme und ich kann drauf zocken. Falls Windows 10 mal ein MS Konto zwingend vorraussetzen sollte oder sowas in der Richtung, müsste ich da nochmal drüber nachdenken. ;)
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

das mit den Vorlagen ist natürlich doof ^^.
Jep, wäre das nicht gäbe es für mich keinen Grund. Ich bin da pragmatisch und nehme das was für mich am Besten ist, egal ob nun OS oder CS, free oder payware. Es muss halt meine Anforderungen bestmöglich erfüllen, frei von irgendwelchen dogmatischen Ansichten.

Sind ja auch vernünftig! :D
Und wie. :ugly:

MfG
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Wenn Du Win10 nutzt und denkst, dass Microsoft damit aktuell keinen Zugang zu deinem PC hat ....

.

Unterschiede zu Win8, Win7, Vista, XP und 2K?
Gab mehr als genug Spionavorwürfen zu (fast) jedem BS von MS.
Mal zu MS selber und (oder) mal zu anderen (z.B. Scientology und Win2K).
Bin mir 100% sicher das kein BS sicher ist; auch kein Apple und auch kein Linux (Derivat).
Wo ein Wille ist da ist idR. auch ein Weg.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Jop bei Windows lohnt es sich einfach auf Grund der Verbreitung mehr.

MfG
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Welche gute Alternative zur BF-Reihe gibt es denn?

Eine gute Alternative zur BF-Reihe suche ich auch schon lange.

Beispiel Libre Office, es ist nicht möglich Briefbogenvorlagen mit Hintergründen, automat. Paginierungen, fortlaufenden Texten und unterschiedlichen Formatierungen auf versch. Seiten vernünftig als nutzbare Vorlage für Dritte zu erstellen.

Das liegt aber nicht daran, dass die genannten dritten Word benutzen, oder? Für vernünftige, überall funktionierende Vorlagen führt eigentlich eh kein Weg an LaTeX vorbei, ansonsten hast du schon massiven Ärger mit verschieden Word-Versionen. Aber Leute sind immer so... unwillig, sich daran zu gewöhnen, dass man nicht sofort sieht, wie es hinterher aussieht. Dabei kann man damit so tolle Sachen machen und wenn was nicht passt, lässt sich herausfinden, woran es liegt, ohne dass man riskiert, sich das ganze Dokument zu zerschießen, weil man irgendein Element mal ein paar Pixel verschiebt.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

DU denkst zu komplrx. ;)

M$ is ein amerikanisches Unternehmen und solche LService Level sind doch zu umständlich und zu verwirrend für die amerikanische Knudschaft also eiinfach so -> Erst die Funktions Garantie (Gewährleistung) gegen Bezahlung püer Abo für alle egal ob Buisness oder Prival User und dann funktionierende Updates (die keinen schaden an anderer steller verursachen) nur gegen ein weiters Abo.

Oder auch möglich, Updates nur gegen Bezahlung sonst gar keine Updates und das System wird blockiert, dank Kartenzahlung wäre das sogar sofort möglich..... immerhin kann sich so ein Kartenlesegerät jeder kaufen.

"Zahlen Sie jetzt um dieses Update zu downloaden und installieren damit Sie das Betriebssystem weiterhin nutzen können"

jein.
Dachte an Netflix und Co. Da sind 3+ Preise normal.

Basis (=> ~Silber) = 1 PC
Gold => bis zu 3 Pcs
Platin => bis zu 5 PCs
Kann man natürlich auch aufs Handy nutzen (na wer hat ein Windows Handy noch?)
(und) oder
Kann man auch mit der Geschwindigkeit der umsetzung verbinden=>
Basis (=> ~Silber) = innerhalb 72 Stunden
Gold => innerhalb 24 Stunden
Platin => innerhalb 6 Stunden
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Das liegt aber nicht daran, dass die genannten dritten Word benutzen, oder? Für vernünftige, überall funktionierende Vorlagen führt eigentlich eh kein Weg an LaTeX vorbei, ansonsten hast du schon massiven Ärger mit verschieden Word-Versionen. Aber Leute sind immer so... unwillig, sich daran zu gewöhnen, dass man nicht sofort sieht, wie es hinterher aussieht. Dabei kann man damit so tolle Sachen machen und wenn was nicht passt, lässt sich herausfinden, woran es liegt, ohne dass man riskiert, sich das ganze Dokument zu zerschießen, weil man irgendein Element mal ein paar Pixel verschiebt.
Ne, dass war auch ein funktionelles Problem. Ich will auch gar nicht ausschließen das es mittlerweile besser läuft aber ich habe da Null Kapazitäten das wieder auszuprobieren.
Und natürlich ist es super bei Input auch gleich Output zu bekommen, dass erleichtert ja das intuitive Arbeiten. ;) Ansonsten kann man ja gleich Programmierer werden. :ugly:

MfG
 
T

the_move

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Schön und gut, aber womöglich werden den „Selbstverwaltern“ so lange irgendwelche Pannenupdates untergejubelt bis sie freiwillig zahlen.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Aluhut incoming in 1... 2... 3...

MfG
 

Registrierzwang

PC-Selbstbauer(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Eine größere Firma wird auf *keinen Fall* Daten unkontrolliert nach aussen "freigeben". Denn auf solchen gemanagten Rechnern liegen schließlich auch lokale gespeicherte Dateien und/oder weitere Zugangsdaten.
Wer ist denn derart brutal blauäugig und vertraut hier in Deutschland blind einem Hersteller seine Rechner im großen Stil an ?
Das machen höchstens kleine Firmen mit wenigen Mitarbeitern - wenn überhaupt.
Allerdings könnten die (naiven) Amerikaner das Angebot im größeren Stil wahrnehmen, denen ist "data privacy" eh egal.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Ähm, dass machen nicht wenige Firmen, Stichwort Fremdwartung per Fernzugriff.^^

MfG
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Ne, dass war auch ein funktionelles Problem. Ich will auch gar nicht ausschließen das es mittlerweile besser läuft aber ich habe da Null Kapazitäten das wieder auszuprobieren.
Und natürlich ist es super bei Input auch gleich Output zu bekommen, dass erleichtert ja das intuitive Arbeiten. ;) Ansonsten kann man ja gleich Programmierer werden. :ugly:

Jaja, da werden wieder Markup-Sprachen mit Programmiersprachen in einen Topf geworfen. Wobei irgendwer wohl scheinbar eine Turingmaschine in LaTeX geschrieben hat, aber es ist ein bisschen wie mit Regel 34: wenn es existiert, hat irgendjemand (erstaunlich oft erfolgreich) versucht, eine Turingmaschine daraus zu basteln. Ich bin tatsächlich der Auffassung, dass man bestimmte Probleme nicht oder nicht gut auf WYSIWYG mit simpler Mausbedienung runterbrechen kann. Wo man dabei die Schmerzgrenze zieht ist halt Ansichtssache. Aber wenn du etwas exakt haben willst, dann musst du es exakt beschreiben und dafür muss man es exakt beschreiben können und da hapert es bei vielen Anwenderprogrammen deutlich und ich finde, dass man in einem Arbeitsumfeld bei höheren Ansprüchen an das Ergebnis auch höhere Ansprüche an die Arbeitenden gemacht werden können. Man will natürlich nicht den Fernseher zuhause mit einer Command-Line bedienen, aber auf Arbeit LaTeX-Vorlagen zu benutzen finde ich eigentlich zumutbar.
 

pizzazz

Software-Overclocker(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

"Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops" "

gegen nur eine kleine regelmäßige gebühr können wir ihnen garantieren, daß keine ihrer wertvollen dateien - sie wissen ja, die können schonmal kaputt gehen...
(YouTube)
 

H3rr7w3rg

PC-Selbstbauer(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

"Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops" "

gegen nur eine kleine regelmäßige gebühr können wir ihnen garantieren, daß keine ihrer wertvollen dateien - sie wissen ja, die können schonmal kaputt gehen...
(YouTube)

...wenn unsere Update-Abteilung Ihnen das nächste Fail-Creators-Update unterjubelt und Sie nichts dagegen machen können. Nichts desto trotz bedanken wir uns für das von Ihnen uns entgegengebrachte Geld - ehh Vertrauen..
 

Lexx

Lötkolbengott/-göttin
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Ohne Linux hätts kein DeCSS gegeben...
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Meine Kristallkugel sagt mir, dass das Windows-Abo für Privatkunden Anfang 2020 Pflicht wird. :daumen2:


Wieso Schnorrer? Windows 7 wurde 2009 herausgegeben, und das Produkt garantiert bis Januar 2020 Sicherheitsupdates. Das ist der Deal.


Wenn Du bei einem einzigen Bug schon aufgibst...warum benutzt Du dann Windows? Weil es völlig fehlerfrei arbeitet?!
s000.gif

Zur Softwareauswahl: Da kommt es schon drauf an, ob man selbst geistig flexibel ist. Wenn es eben unter Linux z.B. kein XMedia Recode zum Konvertieren von Videos gibt, muss ich mir halt unter Linux was anderes suchen (z.B. Handbrake).

Ich glaube mich zu erinnern, dass Microsoft für Windows 7 nicht nur Updates bis 2020 versprochen hat, sondern ganz allgemein dass es ein "sicheres Betriebssystem" wäre.
Sobald alle Sicherheitslücken geschlossen sind, können sie den Support von mir aus gerne einstellen. :-)


Jaja, da werden wieder Markup-Sprachen mit Programmiersprachen in einen Topf geworfen. Wobei irgendwer wohl scheinbar eine Turingmaschine in LaTeX geschrieben hat, aber es ist ein bisschen wie mit Regel 34: wenn es existiert, hat irgendjemand (erstaunlich oft erfolgreich) versucht, eine Turingmaschine daraus zu basteln. Ich bin tatsächlich der Auffassung, dass man bestimmte Probleme nicht oder nicht gut auf WYSIWYG mit simpler Mausbedienung runterbrechen kann. Wo man dabei die Schmerzgrenze zieht ist halt Ansichtssache. Aber wenn du etwas exakt haben willst, dann musst du es exakt beschreiben und dafür muss man es exakt beschreiben können und da hapert es bei vielen Anwenderprogrammen deutlich und ich finde, dass man in einem Arbeitsumfeld bei höheren Ansprüchen an das Ergebnis auch höhere Ansprüche an die Arbeitenden gemacht werden können. Man will natürlich nicht den Fernseher zuhause mit einer Command-Line bedienen, aber auf Arbeit LaTeX-Vorlagen zu benutzen finde ich eigentlich zumutbar.

In vielen Arbeitsumfeldern müssen mittlerweile keine klassischen Text-Dokumente mehr ausgetauscht werden. Informationen kommen als Rohdaten in einer Tabellenkalkulation nach Wahl daher und werden zu fertigen Präsentationen, Postern, Webartikeln oder Schaubildern verarbeitet.
Obwohl beispielsweise meine Branche im Ruf steht, viel mit Text zu machen, könnte ich mich an keine einzige von mir empfangene oder versandte beziehungsweise weitergegebene Word-Datei erinnern. .xls(x), .pdf, seltener .ppt(x), .indd, diverse Bildformate und natürlich Content Management Systeme sind Alltag. Aber Word benutzten sowohl wir als auch alle Kooperationspartner, deren Arbeitsweise ich kenne, eigentlich nur noch wegen der Rechtschreibkorrektur und wenn etwas schnell, ohne hohe ästhetische Ansprüche gedrucht werden soll. Emacs & Co können hier nicht mithalten, der Import von Daten aus Excel (oder gar deren konsequente Verarbeitung in Matlab) wäre aufwendiger und ich möchte gar nicht wissen, wie lange selbst sehr erfahrene LaTeX-Nutzer brauchen würden, um alle Elemente einer PCGH-Seite zu skripten, anstatt sie einfach in Incopy zu arrangieren.
 

D0pefish

Software-Overclocker(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Wird Zeit, dass endlich so ein Abo kommt. Ständig ist der Papierkorb am Überquillen, die Fenster sehen aus wie sau und Cortana hängt auch nur noch den ganzen Tag bettelnd vorm Store herum. Das muss eben alles einmal so richtig ordentlich verwaltet werden wollen! :D :D :D :daumen:
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

...ich möchte gar nicht wissen, wie lange selbst sehr erfahrene LaTeX-Nutzer brauchen würden, um alle Elemente einer PCGH-Seite zu skripten, anstatt sie einfach in Incopy zu arrangieren.

An so einer Stelle muss man immer ein bisschen aufpassen, weil einem als Außenstehenden viele Sachen im Ablauf nicht präsent sind, von daher will ich mir da wirklich mal kein Urteil erlauben. Gerade was am Ende das Layouting angeht, ist das so wahrscheinlich komfortabler. Dennoch sollte man die Mächtigkeit von guten LaTeX-Vorlagen nicht unterschätzen. Mein Gedanke war, dass, wenn ich jemandem zumuten kann, sich mit komplexen Word-Vorlagen rumzuärgern, ich ihm auch zumuten kann, die entsprechenden Textabschnitte in die entsprechenden Stellen in der Vorlage einzufügen und das ganze dann mal durch pdflatex zu jagen. Aber es stimmt schon, ein Zeitschriftenlayout ist noch mal was anderes und man könnte sicher nicht alles so schnell und veränderbar umsetzen. Im Endeffekt steht hinter Word ja auch nur irgendeine Markup-Sprache, nur halt vielleicht keine gute und vor allem scheinbar keine gut standardisierte.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Grundsätzlich gibt es außerhalb von wissenschaftlichen Magazinen halt kaum noch Veröffentlichungen, die zwar hohe Ansprüche an die Gestaltung stellen, aber weitestgehend ohne Grafiken auskommen. Selbst Tageszeitungen arbeiten mittlerweile mit mehreren Bildern, freigestellten Textausschnitten und ähnlichem in größeren Artikeln. Diese via Markup exakt zu platzieren ist ungleich schwerer als mit einem Layout-System, das seitenbasiert arbeitet. Für letzteres ist Word zwar auch nicht gut geeignet, aber es beherrscht zumindest prinzipiell die Kombination von umfließendem Text und fixierten Elementen, stellt sogar basale Werkzeuge zur grafischen Gestaltung bereit.

Für reine Textarbeiten wäre LaTeX dagegen gut geeignet, da bin ich ganz bei dir. Ich habe aber Verständnis dafür, dass kaum ein Unternehmen das entsprechende Training der Mitarbeiter finanziert, damit beispielsweise ein Vertragsdokument ohne Word gestaltet werden kann – denn diesem Vertrag werden in der Regel tausende Outlook-Emails, Excel-Assessments und Powerpoint-Präsentationen vorausgegangenen sein. :-)
Letztlich stammt (La)TeX aus einer Zeit, in der man Computer via Kommandozeile bediente, via Fax und Telegramm kommunizierte, Anzeigen mehr Text enthielten als heute manch Boulevard-Artikel und mit Ausnahme der Umschlagsseiten (!) von Hochglanzmagazinen schwarz/weiß die Regel war. Heutige, grafiklastige Design-Vorstellungen damit umzusetzen ist schwierig bis unmöglich – und für "einfach nur Text" ist es zu aufwendig. Man hätte bessere Chancen, eine moderne interaktive Responsive-Webseite in HTML 2 zu coden. Der Anschlusskurs zu letzten von mir besuchten LaTeX-Veranstaltung hätte übrigens Fortran gelehrt. :-)
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Der Anschlusskurs zu letzten von mir besuchten LaTeX-Veranstaltung hätte übrigens Fortran gelehrt. :-)

Zeiten ändern sich. Bei uns gab es keine LaTeX-Veranstaltungen, zumindest waren die wenn überhaupt weder regelmäßig noch offiziell, aber für die Abschlussarbeiten gab es in der Regel LaTeX-Vorlagen und es war einem sehr gut daran geraten sie zu nutzen. Aber das Argument der sich ändernden Ansprüche an die Formate steht natürlich. Die paar Vortragsfolien, die ich machen musste habe ich aber auch tatsächlich mit OpenOffice gemacht, aber die waren ja auch eher so für den einmaligen Gebrauch hingeklatscht und schon dabei habe ich mich laufend über die Eigenheiten von Programmen dieser Art geärgert.
 
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Wichtig für echte Konkurrenz ist das es neben Windows noch Alternativen geben muss.
Apple OS war vor 20 Jahren noch einzeln kaufbar, und hätte auch auf einem normalen PC installiert werden können.
Heute ist das leider nicht mehr möglich.
Und Linux hätte mit Steam eine echte Chance gehabt sich endlich zu etablieren, besonders da auch Vulcan kompatibel ist.

Aber Steam musste sich ja unbedingt bei VR, Steam Machines, einem neuen Controller, u.s.w. austoben.
Ein richtig gut funktionierendes Steam OS wäre das deutlich bessere Projekt gewesen.
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Ein richtig gut funktionierendes Steam OS wäre das deutlich bessere Projekt gewesen.

Aber auch ein Mammutprojekt. Es gibt so viele Distris, die ordentlich von ihren jeweiligen Communities gepflegt werden, da macht es in meinen Augen kaum Sinn eine eigene so gezwungen durchzuschleifen. Das ist ja das schöne an freier Software: das meiste ist schon da.
 
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Steam hätte aber das Potential dazu gehabt das sich ihre Distribution, Steam OS, endlich einmal durchsetzt.
Valve verdient mit ihrem Steam verdammt viel Geld.
Und sie wären endlich entkoppelt von Windows.
Aber nein, VR, Steam Machines, und der neue Controller, waren wichtiger, leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Steam hätte aber das Potential dazu gehabt das sich ihre Distribution, Steam OS, endlich einmal durchsetzt.
Valve verdient mit ihrem Steam verdammt viel Geld.
Und sie wären endlich entkoppelt von Windows.
Aber nein, VR, Steam Machines, und der neue Controller, waren wichtiger, leider.

Bringt doch nichts. Selbst wenn Steam OS weiter gepflegt worden wäre hinge es immernoch an den Spieleherstellern und den Treibern.

An guten Distributionen mangelt es nicht.
 
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Steam hat aber die Marktmacht ihr Steam OS notfalls mit Gewallt durchsetzen zu können.
Diese Möglichkeit hat keine andere Distribution, egal wie gut sie ist.

MS setzt mit jedem Windows ja auch neue Gängelungen durch, egal ob sie uns gefallen.
Das ist ihnen völlig egal.

Ich vermute eher das Valve sich per Abspache mit MS geeinigt hat.
Steam OS ist merkwürdig schnell wieder in der Versenkung verschunden, und MS macht auch seit einiger Zeit keine Kampfansage mehr gegen Steam.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Steam hätte aber das Potential dazu gehabt das sich ihre Distribution, Steam OS, endlich einmal durchsetzt.
Valve verdient mit ihrem Steam verdammt viel Geld.
Und sie wären endlich entkoppelt von Windows.
Aber nein, VR, Steam Machines, und der neue Controller, waren wichtiger, leider.
Was nützt das schonwenn die HW Anbieter der steam Machines kein steam-os only wollten? Die hatten einfach, zu Recht, die Befürchtungen das so nicht genug ihrer "teuren" mini-PCs abgesetzt werden würden. Aber du hast nicht Unrecht, den Controler und den VR Kram hätte Valve stecken lassen können. Am Ende muss man einfach anerkennen, dass die Massenmarkt-Etablierung von Linux mal wieder gescheitert ist und da wirklich viele Faktoren mit reingespielt haben.

MfG
 
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Aber wer außer Valve hätte den überhaupt die Marktmacht dazu Steam OS (Linux) zu etablieren?

Und meine Befürchtung habe ich ja ganz offen beschrieben, auch wenn einige dass gleich wieder als Verschwörungstheorie abtun werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Aber wer außer Valve hätte den überhaupt die Marktmacht dazu Steam OS (Linux) zu etablieren?

Und meine Befürchtung habe ich ja ganz offen beschrieben, auch wenn einige dass gleich wieder als Verschwörungstheorie abtun werden.

Was heißt Marktmacht? Was soll Valve denn machen? Nurnoch Linux-only Spiele anbieten?

So wird das nichts. Microsoft muss den Bogen überspannen und die User und Firmen vergraulen, sonst passiert nichts in der Richtung.

Sieht man ja bei Apple. OpenGL und OpenCL fliegen raus -> Autodesk gifs a shied und released halt bei den entsprechenden Programmen nicht mehr für MacOS. Die wissen genau, dass die User eher das OS wechseln, als die genutzte Software.
Müsste MS wahrscheinlich sowas in der Richtung bringen wie nurnoch DX12 und nurnoch MS Store. Machen sie aber nicht.
 

Abductee

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Müsste MS wahrscheinlich sowas in der Richtung bringen wie nurnoch DX12 und nurnoch MS Store. Machen sie aber nicht

Doch, es gibt ein paar Spiele die sind Windows Store only.
Die verkaufen sich aber dementsprechend auch schlecht.
 
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Als Dauerzustand finde ich selbst das MS-Monopol bei den BS aber nicht gut.
Und man sieht ja wozu das führt, wenn MS trotz vieler Gängelungen weiter macht als ob nichts wäre.

Valve hätte z.B. die Markmacht durchzusetzten das jedes neue Spiel grundsätzlich Linux kompatibel sein muss, natürlich für ihre Distribution, Steam OS.
Sie haben sich aber aus welchen Grund auch immer sehr von ihrem eigenen Steam OS zurück gezogen.
Und MS zieht ihr Spielchen mit uns durch wie immer, nahezu ohne Gegenwehr.....
 

fotoman

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Aber auch ein Mammutprojekt. Es gibt so viele Distris, die ordentlich von ihren jeweiligen Communities gepflegt werden, da macht es in meinen Augen kaum Sinn eine eigene so gezwungen durchzuschleifen.
Es hätte durchaus Sinn gehabt und hätte es auch heute noch: EIN System, auf das sich der Software- und Hardwarehersteller verlassen kann. Keine aus hunderten von inkompatibelen Libs zusammen gewürfelten Distris (inkompatibel im Bezug auf andere Distris), kein Zwang, unbedingt 1000% Open Source zu sein. Ein Vorgehen, wie das System zu konfigurieren und wie Bugs/Fehler zu umgehen sind.

Bringt doch nichts. Selbst wenn Steam OS weiter gepflegt worden wäre hinge es immernoch an den Spieleherstellern und den Treibern.
Ersteres mag sein (da ist sich ja die "Connunity" schon seit Jahrzenhten so schön uneinig und die Hersteller können machen was sie wollen), aber letzteres? Eine Distribution, an die sich die HW-Hersteller mit ihren Treibern anpassen können. Und zwar nicht streng nach Lehrer alles brav als Hyper OpenSource sondern, wenn es den Herstellern passt, auch nur Binärkompatibel und ohne Gefrickel am System des einzelnen Users.

Docker, Flatpack und wie die millionen von imkompatibelen Paketsystemen unter Linux heissen mögen, sind nicht entstanden, weil die Leute Lust auf irgendwas neues hatten, sondern weil sich Linux seit langem in einer ähnliche DLL-Hölle befindet wie Windows. Snap mal ausgenommen, das hat offensichtlich andere Gründe.

Aber genau daran scheitert Linux seit jahrzehnten im Heimbereich. Man will den Herstellern den Willen der der Community aufzwingen und ist immer noch der Meinung, dass dies das einzige sein darf, was alle Hersteller unterstützen müssen.

Wahlfreiheit bei allen Komponenten ist ja etwas schönes für den Systemadministrator aber nichts für die breite Masse.
 
G

Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Doch, es gibt ein paar Spiele die sind Windows Store only.
Die verkaufen sich aber dementsprechend auch schlecht.

Jo, ein paar, ich meinte das aber generell.

Als Dauerzustand finde ich selbst das MS-Monopol bei den BS aber nicht gut.
Und man sieht ja wozu das führt, wenn MS trotz vieler Gängelungen weiter macht als ob nichts wäre.

Valve hätte z.B. die Markmacht durchzusetzten das jedes neue Spiel grundsätzlich Linux kompatibel sein muss, natürlich für ihre Distribution, Steam OS.
Sie haben sich aber aus welchen Grund auch immer sehr von ihrem eigenen Steam OS zurück gezogen.
Und MS zieht ihr Spielchen mit uns durch wie immer, nahezu ohne Gegenwehr.....

MS hat kein Monopol (außer bei Office in Firmen vielleicht, weil niemand seinen ganzen Kram umstellen kann).

Wenn Valve das machen würde, hätte wohl eher noch der MS Store plötzlich neue Kundschaft.


Edit:

Es hätte durchaus Sinn gehabt und hätte es auch heute noch: EIN System, auf das sich der Software- und Hardwarehersteller verlassen kann. Keine aus hunderten von inkompatibelen Libs zusammen gewürfelten Distris (inkompatibel im Bezug auf andere Distris), kein Zwang, unbedingt 1000% Open Source zu sein. Ein Vorgehen, wie das System zu konfigurieren und wie Bugs/Fehler zu umgehen sind.

SteamOS war doch auch nur ein Debian. Und bezüglich der Paketsysteme bleiben doch für den Otto-Normal-User quasi nur zwei Varianten übrig: Deb und rpm. Bei beiden gibt es eine absolut stabile Basis, die sich selten großartig ändert.

Ersteres mag sein (da ist sich ja die "Connunity" schon seit Jahrzenhten so schön uneinig und die Hersteller können machen was sie wollen), aber letzteres? Eine Distribution, an die sich die HW-Hersteller mit ihren Treibern anpassen können. Und zwar nicht streng nach Lehrer alles brav als Hyper OpenSource sondern, wenn es den Herstellern passt, auch nur Binärkompatibel und ohne Gefrickel am System des einzelnen Users.

Docker, Flatpack und wie die millionen von imkompatibelen Paketsystemen unter Linux heissen mögen, sind nicht entstanden, weil die Leute Lust auf irgendwas neues hatten, sondern weil sich Linux seit langem in einer ähnliche DLL-Hölle befindet wie Windows. Snap mal ausgenommen, das hat offensichtlich andere Gründe.

Aber genau daran scheitert Linux seit jahrzehnten im Heimbereich. Man will den Herstellern den Willen der der Community aufzwingen und ist immer noch der Meinung, dass dies das einzige sein darf, was alle Hersteller unterstützen müssen.

Wahlfreiheit bei allen Komponenten ist ja etwas schönes für den Systemadministrator aber nichts für die breite Masse.

Ich sehe das auch weniger als Problem des Könnens, sonder des Wollens. Bei nvidia ging es mit der Treiberqualität unter Linux steil bergab (VSync auf dem Desktop, pls...) , bei AMD seit dem OpenSource-Treiber steil bergauf.

Man kann sich ja auch auf wenige (zwei) Systeme beschränkt und eben dafür seine Software/Treiber anbietet. Das machen doch mittlerweile soviele, für allen möglichen Kram gibt es RPM und DEB Pakete.
Sich auf ein System festzulegen erfordert ja nicht, dass man nochmal extra eine neue Tüte aufmacht - die zudem nichtmal wirklich eine neue Tüte ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
M

matty2580

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Als BWL-Student kann ich dir mehrere Definitionen für ein Monopol anbieten.
Hier geht es aber nicht um Wortklauberei, Symantik, oder wer gerade die bessere Definition hat.

Nenne es nicht Monopol, sondern von mir aus absolute Vormachtstellung von MS beim PC-Gaming.
Bei Nvidia gibt es ja leider ähnliche Diskussionen.

Beide Unternehmen können sich in ihren Bereichen aber Sachen erlauben, die bei gesunder Konkurrenz mit mehreren Anbietern niemals möglich wären.

Unterm Strich brauchen wir mehr Konkurrenz, damit MS und Nvidia nicht mit uns machen können was sie wollen, was aus unternehmerischer Sicht auch richtig ist.

Valve hätte das Potential dazu gehabt, wenn sie sich nicht von ihrem eigenen Steam OS zurück gezogen hätten.
Ober ok, ich frage noch einmal. Wer außer Valve hätte aktuell überhaupt die Möglichkeit dazu?
 
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Gimmick

Guest
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Als BWL-Student kann ich dir mehrere Definitionen für ein Monopol anbieten.
Hier geht es aber nicht um Wortklauberei, Symantik, oder wer gerade die bessere Definition hat.

Nenne es nicht Monopol, sondern von mir aus absolute Vormachtstellung von MS beim PC-Gaming.
Bei Nvidia gibt es ja leider ähnliche Diskussionen.

Beide Unternehmen können sich in ihren Bereichen aber Sachen erlauben, die bei gesunder Konkurrenz mit mehreren Anbietern niemals möglich wären.

Unterm Strich brauchen wir mehr Konkurrenz, damit MS und Nvidia nicht mit uns machen können was sie wollen, was aus unternehmerischer Sicht auch richtig ist.

Es gibt Bereiche, da kommt man von einer Firma nicht weg, weil man nicht kann und Bereiche, da kommt man nicht weg, weil man nicht möchte. Ich kann auf der Arbeit nicht auf Windows verzeichten, ich könnte mir aber eine PS4 kaufen - möchte ich aber nicht :D. Ich könnte auch LinuxXY + Wine installieren, möchte ich aber auch nicht.
Man könnte sich auch einen Ryzen 2700 und eine Vega kaufen und darauf zocken - möchte dieser jemand aber nicht. Und das obwohl die Einschränkungen gegenüber Intel + nV dadurch wirklich quasi nicht existent wären.
So ist der Mensch wohl ^^.

Man kann auch keine Konkurenz zu Windows anbieten, die direkt den Anschluss schafft. Bereits erschienene Win-Software läuft eben nur auf Windows. Es gibt zwar irgendein Projekt zu einem kompatiblen OS, aber das scheint auch nur eher schlecht zu funktionieren.

Valve hätte das Potential dazu gehabt, wenn sie sich nicht von ihrem eigenen Steam OS zurück gezogen hätten.
Ober ok, ich frage noch einmal. Wer außer Valve hätte aktuell überhaupt die Möglichkeit dazu?

Niemand. Oder jemand mit soviel Geld, dass er einen Anreiz dafür schaffen kann, dass plötzlich alle großen Studios eine Linux-Version anbieten :ugly: (oder man übt Verzicht ;)).
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

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Valve hätte das Potential dazu gehabt, wenn sie sich nicht von ihrem eigenen Steam OS zurück gezogen hätten.
Ober ok, ich frage noch einmal. Wer außer Valve hätte aktuell überhaupt die Möglichkeit dazu?
Vielleicht hat sich ja Valve vom SteamOS zurückgezogen, weil es eben nicht wie deklariert so großes Potenzial hatte?! ;)

Niemand. Oder jemand mit soviel Geld, dass er einen Anreiz dafür schaffen kann, dass plötzlich alle großen Studios eine Linux-Version anbieten :ugly: (oder man übt Verzicht ;)).
Es ist ja nicht nur die Software, vor allem auch die HW. ;)

MfG
 

empy

Volt-Modder(in)
AW: Windows 10: Microsoft plant monatliche Gebühr für "verwaltete Desktops"

Vielleicht hat sich ja Valve vom SteamOS zurückgezogen, weil es eben nicht wie deklariert so großes Potenzial hatte?! ;)

Vermutlich haben sich diejenigen, die Steam unter Linux ausprobieren wollten gedacht "Bevor ich jetzt so eine neue, zusammengebastelte Distri benutze, die dann vielleicht mal mehr und mal weniger von Valve gepflegt wird, nehme ich einfach Ubuntu, wo es eine Riesencommunity gibt, die das definitiv weiterentwickelt."

So was wie ein SteamOS könnte man nutzen, wenn man eine Steam-Machine mehr wie eine Konsole aufziehen will. System startet direkt in den Big-Picture-Modus und das war's. Will aber vermutlich keiner von den PC-Gamern. Dass man PCs noch für viele andere benutzen kann ist ja einer der großen Vorteile gegenüber Konsolen.
 
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