Die Leistung an sich ist nicht schlecht. Die Leistung der Komponenten. Ja. Der Explorer ist eine Katastrophe. Hausgemacht. Lazy Loading löst nicht das Problem, dass es langsam ist. Das Startmenü ist eine Katastrophe. Dieses blöde Laden von Einträgen. Ich will nicht warten. Ich eine bekannte Anwendung starten.Im Mittelpunkt stehen drei Bereiche: Leistung, Zuverlässigkeit und Bedienung.
Der Taskmanager hat inzwischen auch Ladezeiten. Früher mal als Tool entwickelt, um ein ohnehin sehr gestresstes Betriebssystem nicht noch mehr zu belasten, ist es er heute quälend langsam.
Die Zuverlässigkeit... naja im normalen Betrieb schmiert mir am häufigsten der Grafiktreiber ab. Das OS läuft weiter. Aber die Geschichten mit den kaputten Updates oder optimistischen Buttons, die erst mal bestätigen, was man wollte und dann doch wieder zurückspringen, geht mir wirklich auf den Nerv.
Bedienung... Gewollt versteckt man ja immer mehr vor dem Benutzer. Gewollt macht man alles einfacher. Diese zerrissene Konfiguration von Netzwerkgeräten ist von der Bedienung her auch wieder eine Katastrophe. Das Netzwerk und Freigabecenter wird gefühlt immer schwieriger über das Startmenü auffindbar. So ganz glücklich bin ich darüber nicht. Es gibt Vorteile mit den neuen Netzwerkprofilen, aber irgendwie gehen auch Möglichkeiten verloren.
Wie gerade schon diskutiert, ist WinUI sicherlich nicht die Rettung. Es mag mächtig sein, native Skalierung unterstützen usw. Aber wir haben mit Windows Forms auch ewig gearbeitet und gute und mächtige Anwendungen gehabt. Dieses ganze Spacing und Touch Freundlichkeit sind ein Balanceakt zwischen Informationsmenge und Touchfreundlichkeit.Microsoft setzt verstärkt auf WinUI 3, um Systembereiche zu vereinheitlichen und Eingaben schneller zu verarbeiten. Davon könnten vor allem Startmenü und Taskleiste profitieren.
Features! Features! Features! Ich kenne es eigentlich kaum noch anders. Aus Scrum und anderen agilen Vorgehen habe ich schon entnommen, dass Entwickler Probleme bekommen, Dinge vorzustellen, die für nicht-Tech Leute und Geldgeber verständlich oder sinnvoll erscheinen. Ständig Diskussionen, dass man sich erst einmal seinen Arbeitsort und sein Werkzeug herrichten, warten und auch reinigen muss. Ein universelles Problem: Wartung und Reinigung. Egal ob Fahrzeuge oder Werkzeuge. Das gibt es auch für Software. Sonst müllt man sich zu und blickt nicht mehr durch.Diese sollen künftig die Entwicklung stärker bestimmen als neue Funktionen in kurzen Abständen.
Solche Phrasen, dass die Entwickler mehr Einfluss bekommen, haben sich meines Wissens immer nur als kurzweilige Lösung dargestellt. Oftmals wird man dann doch wieder bedrängt oder es wird anderweitig Kontrolle ausgeübt, weil etwas nicht passt. Habe ich alles schon erlebt. Dass ein Vorgehensmodell final gescheitert ist, merkt man daran, dass eine Sonderrolle geschaffen wird, die einfach alles andere überstimmen kann. "Qualität" passt nicht. "Tja, eure Features müssen warten. Entwickler macht mal Qualität!" Naja. So könnte es klingen. Aber man kann ja nicht die Leute verprellen, nur weil der Betrieb brennt. Wir müssen ja Feature X abliefern. Also nur ein bisschen mit dem Hammer schlagen und es ist immer noch alles scheiße.
Durchaus angenehm zu lesen. Schlecht für meine Argumentation, dass die Administration das System mit irgendwelchen Bloat verlangsamt, aber immer hin gute Munition um die Performance anzusprechen.Ein Schwerpunkt liegt auf der Systemleistung. Interne Analysen sollen gezeigt haben, dass zentrale Komponenten wie Datei-Explorer und Teile der Oberfläche nicht durchgehend die erwartete Reaktionsgeschwindigkeit erreichen.
Zusammengefasst: Leere Worthülse. Nichts wird sich ändern. Man versucht nur die Leute/Admins wieder einzufangen, die nach alternativen Suchen und vielleicht auch finden. Ein "Microsoft hat gesagt, die machen es jetzt besser" mag vielleicht noch mal etwas Zeit verschaffen mehr M365 in die Unternehmen zu drücken, damit man weiterhin Geld scheffeln kann, auch wenn die Leute dem Betriebssystem gerne den Rücken kehren (würden).
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