By the way: Anfang September habe ich wieder einen Termin im Schlaflabor wegen meiner Schlafapnoe (die habe ich seit ca 10 Jahren). Nochmal eine Kontrolle. Nur mit dem blöden Atemgerät konnte ich gar nicht schlafen. Das hatte ich wieder zurückgegeben.
Bei mir wurde im November letzten Jahres eine Schlafapnoe festgestellt, nach einer jahrelangen Odyssey - Litt ständig an Müdigkeit. So extrem, dass ich paar mal fast Unfälle auf der Autobahn gebaut hätte, aufgrund Sekundenschlaf aus der Hölle. Gott sei Dank!!! kam ich im letzten Moment jedes Mal noch rechtzeitig zu mir, um das Lenkrad unter Kontrolle zu bekommen und einzulenken.
Habe über die Jahre immer gedacht, es hat was mit meiner hohen Belastung zu tun - Ehe, zwei Kinder, Studium, Arbeit und alles synchron. Weil ich gerne Dinge angehe, habe ich dann angefangen irgendwelche Entgiftungen zu machen, Basen-Haushalt im Körper zu beachten, Schilddrüsen untersuchen lassen, regelmäßigen Sport, sogar zum Psycho-Doc zu gehen etc. pp.
Hat leider alles nicht geholfen. Bis meine Frau auf die Idee kam mich mal vom HNO in ein Schlaflabor überweisen zu lassen. Das hört sich jetzt wirklich bescheuert an, aber weder ich noch sie kamen jahrelang auf diese Idee, die doch eigentlich am Offensichtlichsten ist - der größte Witz dabei war, dass nicht mal all die Ärzte und Therapeut auf die Idee kamen...
Na ja, prompt lies ich mich überweisen, und es wurde eine Schlafapnoe festgestellt, die zu Atemaussetzern von 50 Sekunden in der Nacht führte. Der HNO meinte nur wortwörtlich "Kein Wunder, dass sie immer am Limit mit ihren Kräften sind; ihre Nacht ist anstrengender als ein 8 Stunden Arbeitstag..."
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich schlafe seit letzten Dezember immer mit einer CPAP-Maske. Die ersten Wochen war es wirklich sehr gewöhnungsbedürftig - ich hab es jedoch mit Humor genommen und mir gesagt, dass es in meiner Kindheit doch ein großer Wunsch war, wie Darth Vader ne Maske zu tragen und so zu atmen

Auf jeden Fall, bin ich viel fitter mittlerweile. Ich mache dazu noch ergänzend eine Low Carb - Diät und bin auch viel wacher, seitdem ich Kohlenhydrate in meiner Ernährung reduziert habe.
Einzige Möglichlichkeit da rauszukommen ist eine deutliche Gewichtsreduktion.
Interessant, das hat mir mein Arzt nicht gesagt. Vor allem, ich wiege ca. 88kg bei 1,88m - und liege damit ja fast im Ideal. Darunter wäre ja schon Untergewicht, kann mir nicht vorstellen, dass das die Lösung ist.
Aber ich stecke seit Jahren in einen Teufelskreis. Weil ich bestimmte Medis nehmen muß, welche als Nebenwirkung den Appetit steigern.
Tut mir echt Leid das zu lesen
