quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
...und das hat Auswirkungen auf Objekte. (...die um so größer sind, je näher sie sich am Zentrum dieser Krümmung =der Masse aufhalten, weswegen deren Aufenthaltsdauer die Stärke der Wirkung beeinflusst)
Doch, wie groß ist denn die Wirkung auf andere Objekte?
Hat Alpha Centauri einen merklichen Einfluss auf die Sonne?
Sirius ist deutlich größer als die Sonne, aber wir merken keine gravativen Einfluss von ihm.
Interessante Frage, hat aber nichts damit zu tun, dass es Masse der Galaxie ist und das gleiche Verhältniss auch für andere Galaxien gilt. Es bleibt eine Kollision von zwei Objekten, deren Massen sich nicht um mehrere Zehnerpotenzen unterscheiden. (wie bei Venus und Sonne)
Was aber trotzdem keine Rolle spielt, denn es geht um die Größe.
Andromeda ist wahrscheinlich etwas größer als die Milchstraße (man weiß es nicht genau). Sagen wir mal 200 Milliarden Sterne (wir) zu 300 Milliarden Sterne (Andromeda).
Wie sieht die Konzentration aus? Wo befinden sich 90% der Sterne?
Genau, im Bereich des Zentrums. Im Zentrum unserer Galaxie ist mehr oder weniger der Bär los, doch insgesamt betrachtet hat es keinen Einfluss auf die Arme der Galaxie.
Bei uns sind die Sterne recht weit voneinander entfernt, das wird auch bei Andromeda so sein. Also "durchdringt" ein Andromeda Stern unseren Abschnitt, die Wahrscheinlichkeit ist aber, dass er im Abstand von einigen Lichtjahren durch den Arm wandern wird. Selbst wenns einige Lichtmonate sein sollten, ist die Entfernung immer noch so groß, dass es keinen Einfluss auf das Sonnensystem hat (das, wohl bemerkt, dann nicht mehr existieren wird
).220 Millionen Jahre mögen ein langer Zeitraum sein, aber bei der derzeitigen Annäherungsgeschwindigkeit dauert es bis zu 400 Millionen Lichtjahre, ehe sich die Milchstraße vollständig durch Andromeda bewegt hat (600 Millionen Lichtjahre für die größere Andromeda durch die Milchstraße)
Woher hast du denn diese Zahlen?

Andromeda ist 2,3 Millionen Lichtjahre entfernt, die Dreiecksgalaxie 3 Millionen Lichtjahre. Andromeda und Dreieck bewegen sind aktuell (wie soll man das sonst sagen
) aufeinander zu und sind näher zueinander als Milchstraße und Andromeda. Aber erst in 2-4 Milliarden Jahren könnte es passieren, dass sich die Arme "verhäddern". Bis sie sich zu einer Galaxie vereinen, wird es noch mal deutlich länger dauern und je näher sie sich sind, desto mehr verändert sich die Richtung der beiden.Und bis zur Milchstraße dauert es noch deutlich länger.
- ich weiß nicht genau, wie der Aufprallwinkel aussieht). D.h. mehr als 1,5 Umdrehungen oder drei Passagen durch die Rotationsebene von Andromeda, jedesmal mit der Chance, dass das was im Weg ist - inbesondere da ein Teil durch den Kernbereich führen könnte. (nur unter Berücksichtigung der helleren inneren Teils. Randsysteme, die um das gleiche Zentrum kreisen, wurden in vier mal größerer Entfernung entdeckt)
Sterne, die im inneren der liegen, haben eine entsprechend vielfach höhere Wahrscheinlichkeit einer Interaktion - und dadurch aus ihrerer Bahn geworfene Körper stellen einen weitere Gefahr dar.
Der Kernbereich wird nicht zwangsläufig miteinander verschmelzen. Anhand von Fotos (leider gibts ja keine Filme, die so lange laufen) und den daraus resultierenden Spekulationen könnte es auch passieren, dass sich die Zentren erst sehr lange umkreisen, ehe sie sich treffen.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man auf diese Weise Sterne "aus ihrer Bahn" werfen kann, denn sie selbst "erzeugen" ja erst die Bahn.
Wo wiedersprichst du mir?
Das Milchstraße und Andromeda vergleichbare Massen haben?
Das sie sich auf Entfernungen annähern werden, die geringer als ihr eigener Durchmesser sind?
Oder das ihre Annäherungsgeschwindigkeit klein ist? (im Vergleich zu z.B. ihrer durchschnittlichen Rotationsgeschwindigkeit)
Ich weiß nicht, welche Masse Andromeda hat, du etwa?
Was spielt das für eine Rolle, ob und wie sie sich annähern werden?
Genau, die Geschwindigkeit ist so klein, dass es eben keine Rolle spielt.
Treffen im Sinne von "sie beeinflussen die Bahn des anderen" (wovon ich rede) oder Treffen im Sinne von "Frontalcrash"?
Wie dicht müsste denn ein Stern an unserem System vorbeiziehen, um Einfluss zu erhalten?
Reicht ein Lichtmonat oder muss es näher sein?
Ersteres ist imho sehr wahrscheinlich (sonst würde ich hier nicht schreiben...), da Gravitation über (auch für astronomische Verhältnisse) große Distanzen spürbare Auswirkungen hat, wenn genug Zeit zur Verfügung steht (tut sie), letzteres hängt stark von der Art der Auswirkungen ab und ist eher unwarhrscheinlich bzw. dauert sehr lange. (knapp vorbei ist im Weltraum nicht verfehlt, es dauert aber ein Weilchen, bis man sich wieder begegnet)
Ersteres ist ebenso unwahrscheinlich wie letzteres, die Dichte der Sterne ist in den Armen einfach zu gering, als dass daraus Beeinflussungen entstehen. Es geht immer noch um die Wahrscheinlichkeit.
Kann es passieren, dass z.B. Sirius dann von einem Andromendastern "getroffen" wird?
Natürlich kann das passieren, genauso kann passieren, dass ein Jupitermond von der Umlaufbahn abkommt und in die Sonne stürzt (wahrscheinlich würde er aber abprallen und aus dem Sonnensystem geschleudert werden, wobei "geschleudert" eher theatralisch ausgelegt ist).
Aber ebenso groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der Nähe unseres Systems mal eine Supernova entsteht (stellt sich dann wieder die Frage, was für Auswirkungen das auf uns hat).
"eher" durchaus, aber das heißt nicht, dass es woanders =0 ist. Und auch Interaktionen, die da etwas aus seiner Bahn werfen, können weiter außen direkt für Ärger sorgen.
Dazu kommt halt das Grundproblem, dass "hier bei uns" und "im Zentrum einer Galaxie z.B. Andromeda" im Falle einer Kollision eben nicht mehr zwei verschiedene Orte sein muss, sondern durchaus ein und der selbe sein kann.
Nein, wie gesagt, das "Verschmelzen" von zwei Galaxiezentren zu einem wird sehr, sehr langsam ablaufen, dass das wohl kaum Auswirkung auf die Arme der Galaxien hat. Sie mögen sich neu ausrichten (wie auch immer) aber das passiert sehr langsam, nicht plötzlich.
Da der Mensch Dinge immer bildlich vorstellt, wenn er sich was "vorstellt", würde ich es darauf beschränken: Dinge, die in ein Bild passen. Eine Milliarde in z.B. 500€ Scheinen sollte sich jeder vorstellen können, wenn er will (20 mal 10 Stapel a 10000 Zettelchen mit lila Aufdruck. Ein Würfel von ca. 1,6x1,6x1,2m) - eine Milliarde
Das mag zwar für dich berechenbar sein, aber es geht nicht nur und die plastische Menge, sondern auch um das Ausmaß und ich hätte jetzt den Verlgeich mit 1 Cent Stücken besser gefunden.

Ach ja, aber was hat das ganze jetzt mit dem Threadtitel zu tun?
Du bist doch immer sehr daran interessiert, dass man beim Thema bleibt.







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