Wie oft existieren wir wirklich?

Das kam bei mir heraus^^

3 153 600 000 x (5,39124 x (10^(-44)) s) = 1,70018145 × 10-34 Sekunden

Hilft aber nich so....
 
Was auch logisch ist, denn eine hohe Zahl multimpliziert mit einer verdammt, verdammt, verdammt (:D:ugly:) kleinen Zahl ist eben immer noch eine verdammt kleine Zahl.
 
Das ist auf jeden Fall eine Zahl mit 'ner ganzen Menge Nullen. Es geht ja darum, wieviele "Planckzeiten" in 3 153 600 000 Sekunden stecken.

Monsieur Q hat recht: Nicht Multiplizieren, sondern Dividieren.
 
Was bringt dann die rechnung ? Wenn wir ganz viele ichs mit einer winzigen zeit zusammen rechnen ? Das müssten wir doch eigentlich hoch rechnen oder ?!
 
Tja, ist wie mit der Anzahl der Protonen im Universum.
Man kann sie schätzen, aber sie berechnen übersteigt die Fähigkeiten jedes Supercomputers. :ugly:
 
Bist Du denn mit mir d'accord, daß theoretisch alles unendlich oft existiert?

Man muss es ja nicht mit Menschen machen, da diese zum Veranschaulichen den Nachteil haben, daß sie nicht lange existieren. Aber man könnte es ja mit den ersten Teilchen machen, die sich im Universum gebildet haben. Protonen/Elektronen sind doch z.B. in etwa so alt, wie das Universum. Würde man sich also eins aussuchen und dann immer um die Länge einer Planckzeit in die Vergangenheit reisen und genau dieses Teilchen einsammeln und das so lange, bis man den Zeitpunkt erreicht, zu welchem das Teilchen entstand, könnte man behaupten, man hat unendlich viele Male dieses Teilchen.
 
Man muss es so rechnen wie die Energie anhand von Masse und Lichtgeschwindigkeit berechnet wird, nur eben unterhalb des Bruchstrichs.



Jetzt musst du nur noch erklären, wie du aus der Einheit "Sekunde" die Einheit "Mensch" machst. :D

Man existiert ja quasi pro Planckzeit 1 mal... Anders gesagt: Es gibt in meinem Leben keine Planckzeit, in der ich nicht existiere.

edit: Sorry für den Doppelpost. Ich hätte jetzt damit gerechnet, daß mindestens einer schon wieder 'nen Post verfasst hat, während ich geschrieben hab.

Die Problematik der Unendlichkeit vermischt sich grad mit der Frage... Eine nachweislich faktische Unendlichkeit existiert doch ohnehin nicht. Man benutzt das Wort in der Mathematik doch auch nur im Sinne von "gegen Unendlich gehend", oder?

Mag sein, daß es z.B. in der Theologie anders aussieht, aber dort wird auch nicht mit Beweisen gearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bist Du denn mit mir d'accord, daß theoretisch alles unendlich oft existiert?

Nö, ich halte den Gedanken daran für komplett unsinnig. :D

Man muss es ja nicht mit Menschen machen, da diese zum Veranschaulichen den Nachteil haben, daß sie nicht lange existieren. Aber man könnte es ja mit den ersten Teilchen machen, die sich im Universum gebildet haben. Protonen/Elektronen sind doch z.B. in etwa so alt, wie das Universum.

Eigentlich nicht. Eine Quark-Gluonen-Supper waren wohl die ersten Elementarteilchen.
Außerdem werden Protonen ja in Sternen neu geordnet. Es entstehen neue Elemente.
Man kann nur sicher sein, dass das Proton, das in deinem Hintern hockt (:D:D) so alt ist wie unser Sonnensystem, aber dass es so alt ist wie das Universum glaube ich nicht.

Würde man sich also eins aussuchen und dann immer um die Länge einer Planckzeit in die Vergangenheit reisen und genau dieses Teilchen einsammeln und das so lange, bis man den Zeitpunkt erreicht, zu welchem das Teilchen entstand, könnte man behaupten, man hat unendlich viele Male dieses Teilchen.

Dann hast du aber ordentlich was zu tun, sowas dauert, auch mit einer Zeitmaschine. :ugly:

In einer Sekunde hast du ja dann aber 5.300.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Typen neben dir sitzen. :D
 
Es geht ausschließlich um theoretische Annahmen.

Ich meine mir sicher zu sein, daß bis jetzt noch nie beobachtet wurde, daß ein Proton zerstrahlt ist und man deswegen davon ausgeht, daß diese subatomaren Teilchen nie "sterben". (Quelle z.b. die Akademie der Wissenschaften Moskau)

Mit der Annahme, daß man eine Zeitmaschine hätte, wäre die Aussage durchaus begründet.

Die Rechnung wäre dann also 5.300.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 x 3.153.600.000

Ergebnis (?) :

16.714.080.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 "Ichs"

hinter der 8 sind's 52 Nullen
 
Zuletzt bearbeitet:
Laut der Quantenphysik haben Protonen eine Halbwertszeit.
Sie zerfallen dann. Allerdings ist diese Halbwertszeit deutlich höher als das Alter des uns bekannten Universums.
Trotzdem müsste man diesen Protonenzerfall beobachten können, wegen der Wahrscheinlichkeit der Quantenphysik. Aber bisher ist nichts. :schief:
 
Eure ganzen Zeitrechnungen könnt ihr euch sparen:
Wenn Zeitreisen so funktionieren, dann kann ich auch mein Ich von vor einem Tag einladen und zu meinem Ich vor drei Tagen bringen. Dann stehen da zwei Ich. Die kann ich einladen.
Repeat as necessary.
Da dieser Ansatz aber die sicherlich falsche Annahme macht, dass es keine Verknüpfung zwischen den einzelnen Zeiten gibt, funktioniert das ganze nicht (was auch gut so ist, schließlich würde es gewissen Grundsätze zum Thema Masse&Energie verletzen). Der bestmögliche Ansatz wäre immer noch die Annahme, dass das Entfernen einer Person aus der Zeitachse dafür sorgt, dass diese im weiteren Verlauf dieser Achse fehlt - bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie wieder zurückgebracht wird.

Die einzige Alternative wäre ein Multiversum, in dem alle nur denkbaren Möglichkeiten in irgend einer Form vorkommen. "Alle nur denkbaren Möglichkeiten" bezeichnet aber nicht "mich gibt es, mich gibt es nicht". Sondern "Quark1 hat sich nicht bewegt, Quark1 hat sich bewegt mit (A1|B1|C1), Quark1 hat sich bewegt mit (A1|B1|C1),...". Wiederhole mit allen nur denkbaren Werten für alle drei Koordinaten -also unendlich*unendlich*unendlich- und alle Quarks im Univserum. Und dann bitte wiederholen für alle nur denkbaren Eigenschaftsänderungen, die Quark zeitgleich machen könnte. Oder Quark2. Oder Quark1&2 oder..... . Dann kann man sich noch ein paar Potenzen draufsetzen, da es ja zumindest noch ein paar mehr Sorten von Teilchen gibt (zumindest Photonen kann man nicht abstreiten). Das Endergebniss wäre die Anzahl an Universen, die zu jedem Zeitpunkt -von denen es wiederum unendlich viele gibt- abspalten. Man kann sich jetzt darüber Streiten, ob ein derartiges Multiversum unmöglich oder nur undenkbar ist, aber jegliche Mutmaßungen über Gesetzmäßigkeiten in ihm erübrigen sich.

Darüberhinaus gibt aber noch zwei viel fundamentalere Probleme:
Erstens ist unsere Definition einer "Existenz" überhaupt nicht zeitlich abgegrenzt.
Zweitens beginnt diese ganze Überlegung mit "Wenn Zeitreisen möglich sind".
Dummerweise gibt es meines Wissens nach nicht einmal eine Theorie, wie ein und der selbe Punkt im Raum zu unterschiedlichen Zeiten zugänglich sein soll. (nur Theorien, wie man die Geschwindigkeit, mit der die Zeit vergeht, an einem Ort relativ zu einem anderen verändern kann oder in Extremfällen auch Möglichkeiten, wie die Zeit, zu der ein Punkt im Universum gehört, sich von anderen Unterscheiden kann. Das ermöglicht aber nur die Begegnung unterschiedlich alter Versionen verschiedener Objekte, keine Dubletten)
 
Das wär auch stark wenn man sich beliebig viele ichs zu sich holen kann.:ugly:

oder sie'n :wow:
aber ob jemals zeitreisen möglich sind mag ich sehr zu bezweifeln
eben weil "ich" es mir nicht vorstellen kann ...
kann mir auch nicht vorstellen in der zeit zurück zu reisen , eben weil es die vergangenheit ist .
es ist vergangen ... in die zukunft reisen vllt
aber nicht andersrum
 
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