Aber dann müsste das Universum ja schon in über Lichgeschwindigkeit davonfliegen ...
Nein, schneller als Licht kann sich ja nichts ausbreiten.
Die Balance zwischen ihnen ist aber auch unglaublich empfindlich.
Nein, eigentlich nicht.
Wenn du im Sonnensystem, sagen wir mal die Venus einfach wegnimmst, ändert sich für die anderen Planeten praktisch nichts.

Außer dass man auf der Erde dann keinen "Abendstern" mehr sehen kann.
Letzteres liegt daran, dass es falsch ist.
Beschleunigt wird der Kumpel nur solange, wie man ihn anschubst. Danach bewegt er sich mit der Geschwindigkeit, die er in dem Moment hatte, in dem die Berührung aufhörte. (weitere Krafteinwirkungen durch Gravitation,... mal unberücksichtigt)
Ansonsten hätte man ja tatsächlich eine Beschleunigung bis ins unendliche - und das ohne Krafteinwirkung. Energie aus dem Nichts und Überlichtgeschwindigkeit sind für dieses Universum aber untypisch.
Nein, die Ausdehnung der Raumzeit beschleunigt ja den Astronauten, daher wird er immer schneller werden.

Du musst mal vom eingeschränkten Newtonswchen Gravitationsweltbild wegkommen und multidimensional denken.
Die Raumzeit wurde von Urknall beschleunigt und diese Beschleunigung ist immer noch vorhanden, denn die Energie des Urknalls ist ja nicht weg, sie ist nur schwächer geworden, da sie die Raumzeit ausgedehnt hat.
Folglich könnte man sagen, dass die Expandion des Universum aufhört, wenn die Urknallenergie verbraucht ist, aber das sind halt nur Mutmaßungen, da man ja anhand von Rotverschiebungen schon berechnet hat, dass sich ganze Galaxien mit 1/3 der Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen.
Daraus folgt dann wieder, dass die Gravitation der gesamten Materie im Universum nicht genug Masse hat um der Urknallenergie entgegen zu wirken.
