WaKü***Quatsch***Thread

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Auf meinem Nova 1080 sind 9 T.B. Silence Lüfter. Ich vermute, dass die Aufkleber auf den Lüfternaben nicht sauber aufgeklebt wurden.:nene: Darum sieht es bei manchen Lüftern so aus, als würden sie "schlingern". Kann dies das Lager auf Dauer beschädigen? Die Garantie wäre mir nicht so wichtig wie eine verkürzte Laufzeit.
Lustig: Die Temperatursensoren meiner Grafikkarte (6950) zeigen maximal 55°C an. Mein Prozessor meldet bei 1,25V bis zu 65°C. Da stimmt doch irgendetwas nicht. Das Wasser wird etwa handwarm (500 RPM).
 
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1. Sind die Temperatursensoren in den Wertebereichen es nicht wirklich aussagekräftig.
2. Warum sollte das nicht gehen? Wenn der Grafikkarten-Kühler eine ganze Ecke beser performt als der CPU-Kühler kann das doch allemal sein (dazu kommt dass afaik auf den ATi-Karten kein HEatspreader auf der GPU sitzt, folglich schon mal ein "isolierendes" Element weniger überwunden werden muss; sprich die entstehende Wärme kann besser abgeführt werden).

Zu den Lüftern:
Obwohl jede Unwucht das Lager belastet, kann ich mir schwerlich vorstellen, dass der schiefe Aufkleber die Lebenszeit merklich verkürzt... kann mich aber auch täuschen.
Wenn es dir zu ungewiss ist und hier keine Erfahrungen bzw. anderen Meinungen auftauchen, kannst du dich ja mal an den Support von Enermax fragen, ob und wie das sich auswirkt; auch wie es mit Rekla bei LebensdauerEnde durch Lagerschaden kommt.
Oder einfach die Aufkleber abmachen :)
 
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wie stark sollte denn die Bodenplatte denn sein?mir ist aufgefallen das die Bodenplatten sich sehr,von model zur model,unterscheiden
beim kupfer gibt es auch verschieden Legierungen,wie verändert sich da die wärme Leitfähigkeit?wohl nur minimal?

Bei guten Kühlern bewegt sich die Restbodenstärke deutlich unten 1mm (eher 0,5mm bis 0,8mm). Wie dick die Bodenplatte dabei an ihrer stärksten Stelle ist, spielt aber keine Rolle (außer fertigungstechnisch). Man kann einer Bodenplatte daher nur schwer die genaue Restbodenstärke unter der Kühlstruktur ansehen. Wie die Struktur aussieht, hat natürlich auch erheblichen Einfluss auf die Kühlleistung.
Bei Wasserkühlern wird eigntlich nur E-Cu (also reines Elektrolytkupfer verwendet). Kupferlegierungen kommen da nicht zum Einsatz - wäre auch nicht günstiger, da E-Cu im Vergleich zu den Bearbeitungskosten eh relativ billig ist - auch wenn von den Firmen gern die Kupferpreis angeführt werden um Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Zwar ist Kupfer in den letzten Jahren deutlich teurer geworden, aber es ist immer noch ein vergleichsweise billiges Metall.
Was die Wärmeleitfähigkeit von Kupferbasislegierungen angeht, gibt´s eine große Bandbreite in Bezug auf die Wärmeleitfähigkeit. Die wohl beliebteste Kupferbasislegierung ist Messing (CuZN) und dieses hat bekanntlich ein relativ schlechter Wärmeleitfähigkeit (ca. 120 W/m*K). Andere Kupferbasis-Legierungen wie z.B. das sog. Neusilber (CuZnNi) sind sogar sehr schlechte Wärmeleiter (ca. 30 W/m*K). Allgemein leiten die meisten Legierungen von Metallen mit kubisch flächenzentrierter Kristallstruktur deutlich schlechter als das reine Metall - so ist es auch bei Kupfer. Deshalb ist Elektrolyt-Kupfer für den Kühlerbau immer vorzuziehen.

Zaldure schrieb:
Hab da noch eine Frage, sollte man die DIE entfernen und den Kühler direkt auf die CPU setzen?

Das DIE ist der Hauptbestandteil der CPU - es enthält das Rechenwerk! Wenn du das DIE entfernst hast du nur noch ein Stück Elektronikschrott zum entsorgen in der Hand. Eine heutige CPU besteht mechanisch aus drei Teilen:
1. Das package: Das ist die Trägerplatine in der die Kontaktpads bzw. Kontaktpins und die Leiterbahen zu diesen sitzen
2. Das DIE: Ein dünnes Stück Siliziumeinkristall in das die Schaltkreise der CPU mit wenigen wenigen Nanometern Strukturbreite geätzt sind. Das DIE ist mit der geätzten Unterseite mit dem Package verbunden.
3. Der IHS (IntegratedHeatSpreader): Ein Stück relativ dickes vernickeltes Kupfer, welches im Wesentlichen das spröde und deshalb äußerst empfindliche Silizium-DIE vor mechanischer Beschädigung schützt. Ihm wird zwar auch eine Wärmeverteilwirkung nachgesagt, aber die ist zumindest für Waküs nahezu vernachlässigbar (er stellt hier eigentlich nur einen zusätzlichen Wärmewiderstand dar). Bei vielen CPUs ist der IHS inzwischen mit dem DIE verlötet und nur scher von ihm zu trennen. Außerdem ist er am Rand, wo er auf dem Package aufliegt noch verklebt.

Was man entfernen kann ist also der IHS. Dabei sollte man aber wissen was man tut. Das Risiko das DIE dabei zu beschädigen ist relativ hoch, auch wenn es seit Ivy-Bridge bei intel wieder etwas einfacher geworden ist, weil der IHS bei dieser Baureihe seit langem mal wieder nicht mehr mit dem DIE verlötet ist. Ohne IHS muss man mit einer CPU sehr sorgfältig umgehen und darf den Kühler beim Aufsetzen nicht verkanten, da der mechanische Schutz des DIE entfällt.

Bei einer GPU würde ich dringend vom Entfernen des IHS abraten (bei nVidia-GPUs - AMD-GPUs haben meist keinen) - das geht mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Hose. Außerdem ist es dann fertigungstechnisch noch schwerer einen Kühler mit geringer Restbodenstärke herzustellen und bei vielen Grafikkarten stabilisiert der IHS auch die Karte mit. Die Karte müsste auch neu vermessen werden. Außerdem sind ist das DIE einer GPU in der Regel recht großflächig und deshalb noch schwerer vom IHS zu trennen. Von daher sollte man besser die Finger vom IHS der GPU lassen. Im LowEnd-Bereich gibt es zwar hauptsächlich GPUs ohne IHS aber da braucht man keine Wakü.
 
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Egal ob man einen Silberboden oder Kupferboden nun mit Nickel, Gold, Chrom oder sonstigen Metallen mit Schichtdicken nahe dem einstelligen µm-Bereich beschichtet - es ändert nichts messbares an deren Kühleigenschaften.

Ändert sich eigentlich was an den Korrosionseigenschaften des Kühlers, wenn man derart noch-edlere Metalle einbringt? Zumindest Silber verhält sich ja nicht unbedingt inert.


Im Prinzip ist das doch ein Block wo in der Mitte Wasser durchfließt, oder? ^^

Im Prinzip schon - so wie ein Haus im Prinzip aus vier Wänden und einem Dach besteht.


wie stark sollte denn die Bodenplatte denn sein?mir ist aufgefallen das die Bodenplatten sich sehr,von model zur model,unterscheiden

Bei CPU-Kühlern (Nvidia-GPU auch) gilt, aufgrund der ohnehin (viel zu) dicken IHS: So dünn wie technisch machbar. Bei HDD-, RAM-, Chipsatz- und Spannungswandlerkühlern ists fast egal, also macht man "so dick, dass es schön stabil ist". Und bei ATI-GPU-Kühlern könnte man eigentlich auf eine niedrige, aber ausreichende Dicke optimieren - in der Praxis sieht es aber eher so aus, als würden die Hersteller ihren standard-Kühlerentwurf nehmen und auf der Unterseite 1-2 mm weniger Material abfräsen, so dass es hier eher extra dick ist. (besonders schön bei Alphacool zu sehen)

beim kupfer gibt es auch verschieden Legierungen,wie verändert sich da die wärme Leitfähigkeit?wohl nur minimal?

Da gibt es afaik Unterschied von bis zu -50% und man spricht immer noch von "Kupfer". Bronzen und Messinge dürften die Bandbreite noch erweitern.
 
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Ändert sich eigentlich was an den Korrosionseigenschaften des Kühlers, wenn man derart noch-edlere Metalle einbringt? Zumindest Silber verhält sich ja nicht unbedingt inert.
Ob sich´s inert verhält ist für den Aufbau des Korrosionspotential erst mal egal. Sowohl Silber als auch Gold erhöhen das Korrosionspotential gegenüber Kupferoberflächen im Kreislauf. Der vergoldete Kühler oder Silberkühler selbst, ist dafür aber besser vor Korrosion geschützt (keine Opferschicht wie Zink sondern ein echte Schutzschicht - die aber tunlichst nicht beschädigt werden sollte).
Silber wird aber in typischer Manier schwarz anlaufen, wenn der Kreislauf nicht völlig frei von Schwefelverbindungen ist oder beim Einbau mit der Haut in Kontakt kam (bzw. auch schon vorher in der Produktion). Selbst an der Luft läuft es ja ohne weiteres Zutun langsam an.
 
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Ich vermute, dass die Aufkleber auf den Lüfternaben nicht sauber aufgeklebt wurden.
Mess mal nach.

Darum sieht es bei manchen Lüftern so aus, als würden sie "schlingern". Kann dies das Lager auf Dauer beschädigen? Die Garantie wäre mir nicht so wichtig wie eine verkürzte Laufzeit.
Sieht es nur so aus oder schlingern sie wirklich? Wenn man die Seiten der Nabe (wo auch die Lüfterblätter ansetzten) beobachtet, dann sieht man das normal recht gut. Meine Everest (selbes Lager und Form) schlingern bei niedrigen Drehzahlen (~480rpm) auch etwas (<1mm), bei deutlich höheren Drehzahlen sehe ich kein so starkes Schlingern mehr. Die Lebenserwartung ist für den Preis trotzdem sehr gut.
 
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Durchmesser der Lüfternabe: 3,5cm
Verschiebung: bis zu 2mm (hört sich zwar nicht nach viel an, aber der Abstand beträgt normalerweise nur 1mm --> 3mm sind das Dreifache).
Leider finde ich gerade meine Kamera nicht. Sonst hätte ich einmal ein Video hochgeladen. Es sieht auch irgendwie merkwürdig aus. (9 Lüfter schlingern unterschiedlich stark)
Klar schlingern sie weniger bei 900rpm. Aber das liegt ja daran, das man mit dem Auge nicht mehr so gut hinterherkommt. Der Lüfter läuft aber sichtlich nicht unterschiedlich schnell.
Ich kam darauf, weil ich einmal einen Thread zum Lüfterlackieren gelesen habe. Darin fragte man, ob eine ungleichmäßige Lackierung dem Lüfter schaden kann. Am Schluss hieß es, dass eine ungleichmäßige Lackierung auch nicht arg viel mehr schadet als eine unsauber aufgeklebte Reklame.
Wegen der "lauten" Pumpe (1046). Sie war nicht der Ursprung des Brummen. Leider ist der Subwoofer schuld ...
 
Ich bin ein bisschen nervös, da ich bald meine GPU den Wasserkühler drauf baue.



@ Das mit den Rohren
Ich bin mir da nicht sicher.
Aber wirkliche Nachteile hat man dadurch kaum.
Sollte man dann noch den Korrosionsschutz mit reinpacken?
 
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Ich fand es echt umständlich und schwierig, meinen Wasserkühler perfekt aufzubringen. Etwa 10 Unterlegscheiben und die ganzen Wärmeleitpads verrutschten trotz der klebrigen PK-I recht leicht. Aber nach 3 Anläufen hat es schließlich geklappt. :daumen:
 
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@ Das mit den Rohren
Ich bin mir da nicht sicher.
Aber wirkliche Nachteile hat man dadurch kaum.
Sollte man dann noch den Korrosionsschutz mit reinpacken?

Falls das auf die Nutzung von vernickelten Kupferrohren statt Schläuchen abzielt: Nein, außer der Tatsache, dass die Montage besser durchdacht werden muss, gibt´s eigentlich keine Nachteile. Dafür hat man den Vorteil, dass keine Weichmacher ausgeschwemmt werden können (mal von den kurzen Schlauchstücken zur Pumpen abgesehen) und, dass man eine dauerhaft schöne Optik hat.

Korrosionsschutz nutzt ja man nicht wegen der Schläuche ;). Von daher ändert sich durch Rohre nichts an der Ausgangslage. Kupferrohre an sich sind in einer Wakü nicht sonderlich korrosionsgefährdet und wenn sie innen anlaufen sieht man´s nicht.
 
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Jep - wie der Name schon sagt und das Bild zeigt, hat er ein Außengewinde (AG) ;).

Witzigerweise hat dieses Modell in der aktuellen Version aber sogar beides - Außen ein G1/4" Außengewinde und Innen ein G1/8" Innengewinde (aber erst seit neustem - hab grad erst vor paar Tagen welche bekommen):

Koolance VL3N-FG1011V1 (Large).jpg

Die Einschraubtiefe für das kleine G1/8"-Innengewinde ist beim von dir verlinkten weiblichen Part recht recht beschränkt. Beim männlichen Part gibt es ebenfalls das G1/8"-Innengewinde aber hier passen auch Anschlüsse mit längerem Gewinde. Das G1/4"-Außengewinde ist bei beiden gleich lang (bzw. kurz - nur zwei vollst. Gewindegänge).
Außerdem sind in der aktuellen Version diese kleinen Längsnuten zur optischen Aufhübschung nicht nur im Griffteil des Bajonettverschlusses sondern auch am Schaft (ebenfalls bei beiden Teilen) vorhanden.
 
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Welchen kühler hast du verbaut?
Diesen hier habe ich gebraucht von der_knoben erstanden. Er wurde auf meine Powercolor 6950 mit 6870 PCB aufgebracht. Alles hat gepasst, aber wie gesagt, flutschten trotz Wärmeleitpaste (hatte zu wenig genommen - Schwabe :D) gerne weg. Auch wenn das nur ein paar Millimeter waren, konnten ich von neuem anfangen. Aber jetzt habe ich mich ja daran gewöhnt und er wird nicht so schnell demontiert.
 
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Wisst ihr zufällig, ob es welche mit 1/4 Innengewinde gibt?

Von Koolance? - nur diese: Koolance Schnellverschluss Schott G1/4" auf Stecker VL3N
Das Mama-Stück gibt´s nicht mit G1/4"-Innengewinde.

Edit:
Ansonsten kannst du noch auf die Nachbaute der Koolance VL3 (ohne "N"), die von AT vertrieben werden, zurückgreifen: AT Schnellverschluss G1/4" IG auf Kupplung
Die gibt´s auch als Mama-Stück mit G1/4" IG, sind aber nicht tropffrei beim kuppeln wie die Koolance VL3N, nicht ganz so gut verarbeitet und haben ein klein wenig mehr Strömungswiderstand. Dafür gibt´s die in Nickel, black Nickel und matt schwarz lackiert. Die sind zwar angeblich mit Koolance VL3 kompatibel, aber das sollte man besser sein lassen ;).
 
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Hi Jungs, hab mal wieder ne Frage, die ich mir allein nicht beantworten kann.......

Ich möchte meine Wakü erweitern und extern einen Radiator betreiben. Um trotzdem flexibel zu sein, wenn ich mal mit meinem PC irgendwo hin muss, wären doch Schnellverschlüsse ganz sinnvoll!?!
Als Schlauch nutze ich den 16/10er.

Ich bin jetzt irgendwie nicht richtig fündig geworden. Hab nur von Koolance was gefunden bei Aquatuining. Bin mir aber nicht sicher ob das so passt.

Hier ist mein Warenkorb : https://www.aquatuning.de/shopping_cart.php/showkey/a522a3a9f26f3fff83591c2d958ebcea

Ich hab da jetzt mal 2 verschiedene Kupplungen rein, nur bin ich mir nicht sicher ob diese auch auf den Stecker passen, da der Stecker die Endbezeichnung 3N hat!
Im Anhang noch eine kleine Zeichnung die ich einfach abfotografiet habe um zu verdeutlichen was ich möchte.

Jetzt hab ich aber noch ein Problem...wenn ich jetzt beide aufgemalten Verbindungen (Teil A / Teil B ) trenne, hab ich doch keinen durchfluss mehr! Wie verbinde ich jetzt die zwei Teile miteinander um wieder einen Durchfluss zu gewährleisten, da der Rechner ja auch ohne den externen Radiator funktionieren soll.

Vielleicht bin ich ja auf dem falschen Dampfer.....

Oh, fast hätt ichs vergessen :)

Gibts vielleicht auch ne Lösung wo ich die Schnellkupplung direkt am Radi anschliessen kann, ohne eine Schraubtülle mit Schlauch anzuschliessen?
 

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