Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Dazu zahlt man auch bei der Telekom fürs VDSL50 um die 40€. Genau kann ich es aber noch nicht sagen, weil sich halt bisher nichts buchen lässt.
 
Die hat man aber verkauft, leider nicht komplett (wäre Telekom komplett unabhängig und hätte hier mehr Mitbewerber, hätten wir ne wesentlich bessere Infrastruktur hier.

Ach ja diese "Logik" mit dem privatisierten Infrstruktur Heilsbringer... :schief:
Klar, wir hätten dann überall 500k Anschlüsse, genauso wie die Infrastruktur in privater Hand in den USA ja wunderbar top ist, nicht?


Und das absurde daran, schon das letzte große Infrstrukturprogramm ("the new deal" unter Roosevelt, zwischen 1933 und 1938) hat die US-Regierung mit Steuergeldern bezahlt und seitdem haben die privaten Inhaber der US-Infrastruktur quasi nur das wirklich allernötigste gemacht und sind auf Verschleiß gefahren.
Aber Hauptsache der Rubel ist all die Jahrzehnte in die Taschen gerollt und jetzt soll, wo das Ganze Zeug am zusammenbrechen ist, am besten wieder der Steuerzahler löhnen, damit auch die nächsten Jahrzehnte der Reibach in die Taschen wandern kann.

Halt frei dem Neo-Kapitalistischen Ideal: "Gewinne privatisieren, Kosten und Verluste sozialisieren!"

Und ganz ehrlich, du bist einfach nur ein realitätsferner Marktanbeter in einer Bubble die überalle Risse hat, aber selbst die blendest du einfach möglichst umfassend aus.
Es kann und es darf in deinem Kopf halt einfach nicht sein was nicht sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man deine Posts so lies denkt man ja, dass Schmidt der letzte ordentliche Kanzler war :D
 
Wenn man deine Posts so lies denkt man ja, dass Schmidt der letzte ordentliche Kanzler war :D
Wen meinst du jetzt genau?

Und das absurde daran, schon das letzte große Infrstrukturprogramm ("the new deal" unter Roosevelt, zwischen 1933 und 1938) hat die US-Regierung mit Steuergeldern bezahlt und seitdem haben die privaten Inhaber der US-Infrastruktur quasi nur das wirklich allernötigste gemacht und sind auf Verschleiß gefahren.
Das letzte war "Great Society" unter Lyndon B. Johnson. Leider hierzulande weniger bekannt, da vom Vietnamkrieg überlagert.
 
Wen meinst du jetzt genau?


Das letzte war "Great Society" unter Lyndon B. Johnson. Leider hierzulande weniger bekannt, da vom Vietnamkrieg überlagert.

Soweit ich weiß war das aber überwiegend "nur" ein sozialpolitisches Programm mit dem "Ziel" der Armutsbekämpfung und Stärkung der Rechte von Afro-Amerikanern und keines das sich wirklich umfassend um Infrastruktur gekümmert hat, von daher habe ich das jetzt auch nicht genannt, obwohl es mir durchaus bekannt ist.

Wen meinst du jetzt genau?

Na er meint schon dich. ;)
 
Soweit ich weiß war das aber überwiegend "nur" ein sozialpolitisches Programm mit dem "Ziel" der Armutsbekämpfung und Stärkung der Rechte von Afro-Amerikanern und keines das sich wirklich umfassend um Infrastruktur gekümmert hat, von daher habe ich das jetzt auch nicht genannt, obwohl es mir durchaus bekannt ist. ;)
Bedeutend mehr. Ein Teil war auch ein Investitionsprogramm in ÖPNV und in Hochgeschwindigkeitszugstrecken, sowie Infrastruktur im ländlichen Raum.
Wobei ich hier wieder verstörend finde, wie unter Clinton die Axt massiv an die dortige Version der Sozialhilfe gelegt wurde. Etwas was sich nichtmal Reagan oder Bush senior getraut haben.

Na er meint schon dich.
zwinker4.gif
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/Willy_Brandt_Erfurt.JPG
 
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Ich meine dich Pulli, der andere Post erschien erst als ich auf senden geklickt habe.
 
Ach ja diese "Logik" mit dem privatisierten Infrstruktur Heilsbringer... :schief:
Klar, wir hätten dann überall 500k Anschlüsse, genauso wie die Infrastruktur in privater Hand in den USA ja wunderbar top ist, nicht?



Und das absurde daran, schon das letzte große Infrstrukturprogramm ("the new deal" unter Roosevelt, zwischen 1933 und 1938) hat die US-Regierung mit Steuergeldern bezahlt und seitdem haben die privaten Inhaber der US-Infrastruktur quasi nur das wirklich allernötigste gemacht und sind auf Verschleiß gefahren.
Aber Hauptsache der Rubel ist all die Jahrzehnte in die Taschen gerollt und jetzt soll, wo das Ganze Zeug am zusammenbrechen ist, am besten wieder der Steuerzahler löhnen, damit auch die nächsten Jahrzehnte der Reibach in die Taschen wandern kann.

Halt frei dem Neo-Kapitalistischen Ideal: "Gewinne privatisieren, Kosten und Verluste sozialisieren!"

Und ganz ehrlich, du bist einfach nur ein realitätsferner Marktanbeter in einer Bubble die überalle Risse hat, aber selbst die blendest du einfach möglichst umfassend aus.
Es kann und es darf in deinem Kopf halt einfach nicht sein was nicht sein soll.

Du kannst dir ja immer irgendwo ein Beispiel raussuchen wo es halt NICHT funktioniert hat und dann damit prahlen das es ja genau so oder noch schlimmer hier enden wird. Der Markt ist in sehr vielen Bereichen recht gesund und regelt sich von alleine. Wenn Politiker anfangen, da reinzupfuschen, gehen die Sachen schief, dann kracht es aber auch gewaltig.
Sieh dir Fahrradrahmen an. Praktisch alles ist in China hergestellt. Nach dem Fahrräder aus China (übrigens in geiler Qualität die unserer nicht nachsteht) herkamen und zwar ganze Containerschiffe voll davon, hat man den Chinesen halt einen Import-Zoll reingedrückt. So macht man den Markt kaputt und die Leute müssen sich Tricks und Umwege suchen - so wurden die Fahrräder woanders lackiert/zusammengebaut, aber es sind DIESELBEN Rahmen aus China, aber nur weil sie nicht mehr in China lackiert werden, fallen die nicht mehr unter den Import_zoll der extra dafür erschaffen wurde.
Jedes Mal wenn die Politiker ihre Pfoten nicht vom Markt lassen können, knallt es irgendwo, dann schauen sich alle um und suchen sich einen Umweg.
Es ist IMMER falsch. Anstatt wie China hier die Produktion zu subventionieren und konkurrenzfähig zu bleiben, haben die versucht den Markt abzuschneiden. Solche Beispiele gibt es immer wieder, in jeder Branche, egal was auf dem Markt ist - da kommen Politiker, rotzen irgendwas unbrauchbares hin und ziehen weiter, aber nach denen gammelt alles.
 
Ich meine dich Pulli, der andere Post erschien erst als ich auf senden geklickt habe.
Zumindest schien er noch gewusst zu haben, dass man in die Infrastruktur auch investieren muss und das nicht auf irgendeinen Sankt Nimmerleinstag zu verschieben oder gar auf den neoliberalen Dummenfang hoffen, dass es der Markt schon regelt. Die Auswirkung von beiden, was ja leider Leitlinie der hießigen Politik seit Jahrzehnten ist, kann man ja schon wunderbar sehen:
Infrastruktur: Investitionsstau in Staedten und Kommunen erreicht Rekordniveau | ZEIT ONLINE
Investitionsstau: Das 1,4-Billionen-Loch gefaehrdet Deutschlands Erfolg - WELT
DGB - Bundesvorstand | Bundeshaushalt: Investieren nicht nur nach Kassenlage!

Aber he: Dafür hat man nach Schröder halt jetzt den besten Niedriglohnsektor Europas und nach Merkel ein Land, wo wir gut und gerne leben... Bevor ich es vergesse: In welchem Zustand war eigentlich gleich nochmal die Bundeswehr? :rollen:
 
Nenne doch irgendein Beispiel, wo die Privatisierung wirklich Vorteile gebracht hat?

- Telekom? Ne
- Deutsche Bahn? Ne
- Berliner Wasserbetriebe? Ne
- Ehemalig öffentliche Berliner Wohnungsbauunternehmen? Ne
- Post? Nope- Stromnetze? Nope
- Kleiderbeschaffung der Bundeswehr? Scheinbar... Nope. (Thx @Two-Face)
- Pflegesektor? Kann ich nicht beurteilen, Tengri nach zu urteilen nicht...
- Krankenhäuser? Nope
- ÖPP/PPP-finanzierte JVAs? Egal was Straftäter angestellt haben, aber mit Freiheitsentzug Profit machen grenzt schon an Menschenverachtung... (Thx @Poulton)

Es gibt keinen einzigen Grund solch wichtige Infrastruktur zu privatisieren - außer, dass sich ein paar reiche Leute an unumgänglicher und alternativloser Infrastruktur auf Kosten der Allgemeinheit (sowohl finanziell, als auch die Zukunft des Landes betreffend) die Taschen vollstopfen.

Und vorallem kann gerade der privaten Geldgeber wegen seitens der Politik auch nicht neutral und unabhängig gehandelt werden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nenne doch irgendein Beispiel, wo die Privatisierung wirklich Vorteile gebracht hat?
- Telekom? Ne
- Deutsche Bahn? Ne
- Berliner Wasserbetriebe? Ne
- Ehemalig öffentliche Berliner Wohnungsbauunternehmen? Ne
- Post? Nope
- Stromnetze? Nope
Kannst die Kleiderbeschaffung der Bundeswehr noch dazurechnen.
Vom Oberteil bis zum Stiefel Mangelware, seit das noch zu Schröder/Scharpings Zeiten privatisiert wurde (gut, bin nicht sicher, ob das wirklich so weit zurückgeht, aber auf jedenfall ist das schon länger ein Problem).
 
Nenne doch irgendein Beispiel, wo die Privatisierung wirklich Vorteile gebracht hat?
- Telekom? Ne
- Deutsche Bahn? Ne
- Berliner Wasserbetriebe? Ne
- Ehemalig öffentliche Berliner Wohnungsbauunternehmen? Ne
- Post? Nope
- Stromnetze? Nope
- Kleiderbeschaffung der Bundeswehr? Scheinbar... Nope. (Thx @Two-Face)

Es gibt keinen einzigen Grund solch wichtige Infrastruktur zu privatisieren - außer, dass sich ein paar reiche Leute an unumgänglicher und alternativloser Infrastruktur auf Kosten der Allgemeinheit (sowohl finanziell, als auch die Zukunft des Landes betreffend) die Taschen vollstopfen.
Und vorallem kann gerade der privaten Geldgeber wegen seitens der Politik auch nicht neutral und unabhängig gehandelt werden...


Du hast noch was Vergessen. ^^

Pflegesektor 1995 für private Anbieter geöffnet

Investoren in Altenpflege: Rendite mit Senioren - ZDFmediathek
 
Die hat man aber verkauft, leider nicht komplett (wäre Telekom komplett unabhängig und hätte hier mehr Mitbewerber, hätten wir ne wesentlich bessere Infrastruktur hier.

Die Telekom hätte eine bessere Infrastruktur aufgebaut, wenn sie völlig privatisiert wäre? Wie kommst du denn auf sowas?
Guck dir doch die Energiekonzerne an. Bauen die die neuen Stromstraßen? Nö, natürlich nicht, die warten, bis der Staat alles bezahlt.
Setzt die Bahn ihre Gleise in Stand? Natürlich nicht. Sie warten, bis alles kaputt ist und der Staat die Kosten dann übernimmt.
Und so läuft das immer, wenn man eine Grundversorgung privatisiert. Die Gewinne werden von den Unternehmen abgeschöpft. Kosten werden auf die Allgemeinheit umgewälzt.
Wie viele Firmen haben sich bisher von der EEG Umlage befreien lassen?
 
Irgendwie hat das was von Monopoly. Kauf die Bahnhöfe, das Wasserwerk und das E-Werk und der Sieg ist fast sicher...
Ich hätte da noch ein paar, bitte Kotzbeutel bereithalten:
OEffentlich-private Partnerschaft – Wikipedia
Der Investor geht bereits in den ersten Jahren in die Insolvenz, die öffentliche Hand muss die Verpflichtungen des Investors übernehmen und mit Verlust neu beginnen, so beim Freizeit- und Badepark der Stadt Leimen in Baden-Württemberg und bei zahlreichen weiteren Bäderprojekten wie der Keitum-Therme auf Sylt.[33]
Der Investor steigert durch Nachforderungen die Miete weit über die anfangs vereinbarte Höhe, so etwa bei den 90 Schulen des Landkreises Offenbach und bei der Hamburger Elbphilharmonie.[34]
Beim Warnow-Tunnel in Rostock und beim Trave-Tunnel in Lübeck erwies sich die Kalkulation der Investoren Hochtief, Bilfinger Berger und Bouygues als geschönt; deshalb wurden die Laufzeiten der Verträge von 30 auf 40 bzw. 50 Jahre erhöht, sodass Einwohner und andere Autofahrer länger Maut zahlen müssen und das Eigentum an den Tunnels erst später als vereinbart an die Kommunen übergeht.[35]
Schließlich scheitern Projekte, weil der Investor seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllen kann, so etwa beim Projekt des digitalen Bürgerportals, das die Stadt Würzburg mit der Bertelsmann-Tochterfirma Arvato vereinbart hatte „Würzburg integriert!“.[36]
ÖPP Deutschland AG – staatlich finanzierter Lobbyismus | LobbyControl
Public Private Partnership – Lobbypedia
Toll Collect – Lobbypedia
Infrastrukturgesellschaft Verkehr – Lobbypedia
Der geplünderte Staat Geheime Geschäfte von Politik und Wirtschaft Doku auf Arte

Und dann wundern sich Union und SPD über immer weniger Zustimmung bei den Wahlen...

Aber eines hätte ich fast vergessen, auch wenn es keine Privatisierung ist: Die "Liberalisierung" und Deregulierung der Finanzmärkte unter Kohl und Schröder, die mit-, wenn nicht sogar hauptverantwortlich dafür ist, dass die Finanzkrise 2008 hierzulande solche Auswirkungen hatte.

- Berliner Wasserbetriebe? Ne
Mir den Spaß mal zu gemüte geführt:
taz enthüllt Berlins Geheimverträge: Die räuberische Wasser-Privatisierung
Berliner Wasserbetriebe – Wikipedia
Erfolgreiche Rekommunalisierung - Warum die Wasserbetriebe wieder den Berlinern gehören
-.-
Aber es zeigt, dass auch das was irgendwann im Wahn mal privatisiert wurde, auch wieder rekommunalisiert werden kann.


€: und unabhängig davon: Bevölkerungsentwicklung: In Ostdeutschland leben so wenige Menschen wie 1905
 
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