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Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
In Nordkorea sind die meisten Gleich...arm.^^
Die jubeln auch und sind "Glücklich", wenn der Kim ihnen zuwinkt.
Darum geht es ja nicht, aber ich bin echt gespannt was kommt, wahrscheinlich Norwegen, Schweden eventuell Finnland, Österreich und Schweiz, dann hört es aber schon schlagartig auf, denn es gibt auf der Welt sonst kein Land mit freier pluralistischer Gesellschaft, die den gleichen Wohlstand und soziale Versorgung und Absicherung für ALLE Teile seiner Bevölkerung bereit hält und schon gar keins mit 83 Millionen Einwohnern.
Das ach so gepriesene Schwedische Modell wurde ja auch in den letzten 30 Jahren fast komplett zurück gebaut, trotzdem haben die noch Eigenarten, die ich persönlich, als Eingriff in meine Privatsphäre sehen würde.
Die Nordländer haben halt auch den Vorteil nur ein Zehntel der Bevölkerung oder weniger, bei gleicher Landmasse wie Deutschland organisieren zu müssen, Norwegen hat dazu noch fossile Rohstoffe, die fleißig ausgebeutet werden und keines dieser Länder ist auch nur Ansatzweise Transitland.
 
Zuletzt bearbeitet:

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Du scheinst noch nicht alt genug zu sein, deine "Visionen" live erlebt zu haben und ihr Scheitern.

Sorry aber diese ständige "Das ist Kommunismus" Keule küsst aktuell auf der CPAC eine goldene Trump Statue.
Wer den Unterschied zwischen Sozialismus und sozialem Kapitalismus nicht versteht, der sollte aufhören darüber zu richten.

Das mit dem Auto auf Zuteilung hat ja schon einmal mal sau gut funktioniert und SUVs kann man auch einfach verbieten, wenn es nach mir ginge, hätte es sie nie gegeben. Was der Bürger in einer freien pluralistischen Demokratie in seiner Freizeit macht, geht den Staat und alle anderen einen Scheißdreck an, so lange er sich an bestehende Gesetze hält.

Niemand will ein Auto auf Zuteilung. Es geht darum Anreize zu schaffen, Autos sinnvoll zu kaufen, z.b. über eine Preiserhöhung oder höhere Abgaben für mehr PS / Abgasaustoß. Wie kommst du darauf, dass hier jemand eine Produktion regulieren möchte? Glaubst du wirklich wir wollen einen Fünf Jahresplan?

Tja, die gleichen Argumente habe ich schon hundertmal gehört und tausende von malen in Büchern und Geschichtsbüchern gelesen nur sind alle großen "Visionen" für mehr Gleichheit und "Gerechtigkeit" nach deiner Definition, alle gescheitert und zwar am Volk, das man "beglücken" wollte. Das ganze auch noch mit einer Menge Blutvergießen.
Nun, in erster Linie geht es nicht darum Gleichheit & Gerechtigkeit zu schaffen, sondern Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Der Hedgefondmanager darf immernoch massiv mehr verdienen als der Müllmann, aber letzterer soll von seiner Arbeit menschenwürdig leben können.
Es geht auch nicht darum irgendeine verschwurbelte Rot-gefärbte Ideologie umzusetzen, sondern den Menschen zu erklären, dass wir auf diese Art und Weise nur dann weitermachen können wenn wir in Kauf nehmen, dass zukünftige Generationen mit einem irreparablen Schaden der Erde existieren müssen.

Das ist halt für sehr viele Menschen sehr abstrakt weil man sich immer nur im Hier und Jetzt sieht.


Ach ja, hast du oder siehst du eine parlamentarische Mehrheit auf absehbare Zeit, für die komplette Überarbeitung des Systems (nach deinen Vorstellungen), die brauchst du nämlich nach aktueller Verfassung?!
Auch hier für sehe ich keine Mehrheit und für die Veränderungen ist eher das demokratische System zuständig, denn soweit ich es mitbekommen habe, haben wir in Deutschland schon lange den Klassenkampf beendet und es gibt aktuell und auch absehbar keine Mehrheit die daran glaubt, das ein anderes System zu besseren Ergebnissen führt.
Ja, die sehe ich. Die nächsten Bundestagswahlen werden diesbezüglich Richtungsweisend, denn die von Dir belächelte Jugend will nicht mehr den Biedermeiertraum aus Reihenhaus, Auto und Sonntagsspaziergang, sondern moderne Lösungen für die Probleme unserer Zeit.

Du vertrittst hier aktuell ein "immer weiter so, alles andere ist Kommunismus im Sinne Pol Pots". Das mag für dich sogar noch funktionieren, für jemanden der halt weiter in die Zukunft denkt ggf. nicht.
Die Probleme sind doch da, das kannst du nicht verneinen:
- Vergrößerung der sozialen Ungleichheit, am Ende DIE Herausforderung unserer Zeit, da sie auch aktiv dazu beiträgt, dass Teile der Bevölkerung dem traditionellen politischen Establishment nicht mehr zutrauen ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
- Der Menschengemacht Klimawandel - muss man dazu überhaupt noch was schreiben?
- Ressourcenknappheit und Umweltschäden durch Verschwendung. Der scheiß SAND wird knapp & wir verdichten viel zu viel Fläche in Deutschland. Hachja, ist ja nur Grundwasser, wer braucht sowas auch. Blöd halt, dass wir mittlerweile in Deutschland schon Gemeinden mit akuter Wasserknappheit haben und an den Küsten Versalzung von Grundwasserspeichern durch zuviel Entnahme.

Und das ist "nur" Deutschland.

Aber mach mal weiter alle die daran was ändern wollen als geistige Nachfolger von Pol Pot darzustellen. Damit bist du dann halt Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.
 

Poulton

BIOS-Overclocker(in)
Auch wenn von Ende 2015 und Aufgrund der seltsamen Regelungen nicht mehr anhörbar: Deutschlandfunk: Vision Nahverkehr –Ideen gegen die Blechlawine

Internet-...Niveau
Naja, Internet ist in Deutschland allgemein eine Sache für sich. Unabhängig von Stadt oder Land. Da wundert man sich manchmal wie es die skandinavischen Länder hinbekommen im ländlichen Raum, der dort bedeutend "ländlicher" als hierzulande ist, so eine gute Versorgung sicherzustellen. Aber vielleicht würde man dort Leute wie Scheuer und Co auch einfach in die Wüste schicken.

trotzdem haben die noch Eigenarten, die ich persönlich, als Eingriff in meine Privatsphäre sehen würde.
Die da wären?
 
Zuletzt bearbeitet:

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Skandinaiver kann man doch komplett vergessen.
Die haben früher nie was gerissen und werden wohl auch in Zukunft nichts reißen - auch wenn Schweden mit einem Quasi-Import aus dem Balkan mal 'nen Volltreffer gelandet hat.
Konkret würde ich tatsächlich Spanien nennen. Die hatten zwar in jüngerer Vergangenheit Probleme, was das internationale Geschäft angeht, sind uns aber derzeit insgesamt deutlich voraus, wie der letzte Vergleich nur allzu drastisch gezeigt hat.
Gegen Frankreich können wir derzeit auch nicht anstinken - individuell und organisatorisch meilenweit vor Deutschland - ganz zu schweigen von Kroatien.
England habe ich schon länger auf dem Zettel; die Verjüngungskur und Neuausrichtung hat gut getan, die sehe ich mindestens auf dem gleichen Niveau.
Und wenn's so weitergeht, werden wir bald auch wieder von Italien überholt und von Nationen, die man bisher eher belächelt hat, wie Portugal, USA, Russland, Polen, Schweiz, Irland, Mexiko...
Auch Südkorea scheint uns zumindest in einer Kategorie deutlich voraus zu sein.

Meiner Meinung nach liegen die Ursachen vor allem daran:
Die Vereine kaufen lieber international teure Spieler aufkosten der eigenen Nachwuchsförderung ein. Deswegen spielen derzeit vorwiegend, vor allem in der Abwehrreihe, unerfahrene Typen. Die Aussortierung erfahrenerer Spieler, wie Boateng, Hummels oder Müller, war nichts als blanker Aktionismus. Und nach gut 13 Jahren sollte man vielleicht doch mal drüber nachdenken, den Trainer auszutauschen.


Moment... hier geht's gar nicht um Fußball? Uups, sorry - falscher Thread :fresse:
 

Don-71

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
@ Two-Face

Falscher Thread, ganz falscher Thread!
Das jeder einen Einblick in meine Steuererklärung hätte, das empfinde ich persönlich als Eingriff in meine Privatsphäre. Erstens muss ich mein Gehalt persönlich aushandeln, weil es keinen Tarifvertrag gibt und es liegt doch an mir, welche Leute ich in meinem Umfeld über meine finanziellen Verhältnisse aufkläre. Ich finde es abschreckend, das sich das Jeder über Jeden anschauen kann, so lange er kein öffentliches Amt bekleidet und sich somit auch vor der Öffentlichkeit rechtfertigen muss.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Woran liegt das eigentlich, dass in Deutschland das Gehalt immer so totgeschwiegen wird?
Manchmal denke ich, dass die Leute eher über Verdauungsprobleme reden als über das eigene einkommen.
Weil wir in einer Neidgesellschaft leben.
Derjenige, der sich den dicken BMW leisten kann, wird halt gerne mal angefeindet.
Derjenige, der grade mal so um die Runden kommt, ohne Sozialhilfe beantragen zu müssen, wird verspottet.

Der eine hatte eben Glück, der andere sich nicht genug angestrengt. ;)
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
Im Grunde kann sich jeder mal selber eine Denksportaufgabe stellen in dem er sich mal kurz in meine Position versetzt. Wie müssen die Rahmenbedingungen sein um sich jeden Tag aufs neue zu motivieren den Laden und damit die Arbeitsplätze am Laufen zu halten und dieses Arbeitspensum zu erbringen. Und wann ist der Punkt erreicht wo man einfach sagt: "Das wars. Ich verkaufe, nehme mein Geld mit und gehe oder alternativ dazu ich schaffe als Unternehmer lieber im Ausland." Ich stelle mir die Frage jeden Tag und gewisse Entwicklungen der letzten, ich würde sagen 3 Jahre, haben zumindest bei mir schonmal dazu geführt dass ich mein Unternehmenswachstum in Deutschland eingestellt habe und nur noch den Status Quo halte. Die dafür freiwerdende Zeit investiere ich jetzt seit über 1 Jahr für eine Gründung im Ausland da ich die Entwicklungen in Deutschland aber insbesondere auch in der EU für komplett fehlgeleitet halte.

Du bist dir schon darüber im klaren, dass du hier mit kapitalistischen Argumenten gegen Kapitalismuskritik zu argumentieren versuchst? Natürlich kannst du deine sieben Koffer packen und woanders toll leben, klar. GENAU das ist doch Teil der Ungerechtigkeit. Du hast das Millionenvermögen, du hast die Macht dir ein schönes Leben zu machen wo und wie du willst. Dafür hast du zugegebenermaßen ein paar Jahre überdurchschnittlich hart gearbeitet. Aber wenn man alles aufaddiert, wird deine Lebensarbeitszeit auch nicht mehr als 30-50% über dem Durchschnitt liegen. Selbst wenn du die 80-h-Wochen mit kontinuierlicher Arbeit (und nein, ein großer Teil von Meetings, Kontakte halten, der Reise Teil von Geschäftsreisen und einiges mehr, was bei den meisten Geschäftsleitungen in Deutschland zum Alltag gehört, ist keine produktive Arbeit) bis ins Rentenalter durchziehst und dann auf das doppelte des median-Arbeitspensums kommst: Dann wäre es immer noch nicht fair, dass du 10 mal so viele Möglichkeiten und 100 mal so viel Vermögen hast wie Leute, die auch immerhin halb so viel wie du gearbeitet hast. Du bist eindeutig einer der großen Profiteure des Systems auch wenn du etwas zu deinem Erfolg beigetragen hast, geht ein Großteil letztlich auf die Aneignung der Leistung anderer zurück. Oder erhält ein 40-h-Arbeiter in deinem Laden 50% von deinem 80-h-Einkommen? Bestimmt nicht.
Und, ohne jetzt deine spezifische Situation zum Thema des Threads zu machen: An wie vielen Stellen deiner Karriere hast du nicht zuletzt auch Glück gehabt? Hat Konkurrenz 99% von dem geleistet, was du bieten konntest, aber 0% bekommen? Das mag für deine individuelle Entscheidung keine Rolle spielen, aber geseamtgesellschaftlich muss man eben die Mitte betrachten, die zwischen Glück- und Pechhabern liegt.


Auch hier sieht man dass die Deutschen einfach in Summe keine guten Anleger sind.

Ist für die Mehrheit der deutschen halt auch schwer, "guter Anleger" zu sein, wenn man kein Startkapital hat, sondern für sein Auskommen selbst arbeiten muss.

denn man kann ja auch erstmal selber weiter mieten und mal ein kleineres Objekt (1 oder 2 Zimmer Whg.) zum vermieten kaufen.

Ne. Kann "man" nicht. Denn um auf diese Art von der Arbeit anderer zu profitieren bräuchte "man" erstmal Geld.


Woran liegt das eigentlich, dass in Deutschland das Gehalt immer so totgeschwiegen wird?
Manchmal denke ich, dass die Leute eher über Verdauungsprobleme reden als über das eigene einkommen.

Die meisten Leute reden auch nicht gern über fremdes Einkommen. Das ist eine gewisse Achtung vor Privatsphäre und vor allem ein ausgeprägtes Desinteresse an Mitmenschen. Man redet ja erst recht nicht über DEREN Verdauungsprobleme und ist in der Regel reichlich genervt, wenn jemand nur über Dinge faselt, die ihn ganz alleine etwas angehen.

Im Falle des Gehalts wird das ganze aber auch gern von anderer Seite her gefördert. In sehr vielen Arbeitsverträgen steht drin, dass man über sein Gehalt gar nicht reden DARF. Sonst kämen die am meisten ausgebeuteten Arbeitnehmer am Ende noch auf die Idee, ein faires Einkommen zu verlangen, wenn sie wüssten, was andere so bekommen...
 
TE
DKK007

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Woran liegt das eigentlich, dass in Deutschland das Gehalt immer so totgeschwiegen wird?

Kann ich auch nicht verstehen. Im ÖD ist das komplett öffentlich, da stört es auch keinen. Insbesondere ist da dann auch die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen gegeben.

Sonst muss man da erst klagen:
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Kann ich auch nicht verstehen. Im ÖD ist das komplett öffentlich, da stört es auch keinen. Insbesondere ist da dann auch die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen gegeben.

Eben und dort weiß jeder was der andere kriegt. In der Wirtschaft ist das anders und daher ist dort Gehalt ein Hygienefaktor. (https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Faktoren-Theorie_(Herzberg) )

Im ÖD weiß ich genau ab wann meine Beförderung möglich ist, ich weiß genau wann ich welche Altersstufe erreiche. In der Wirtschaft kann ich mein Gehalt verhandeln, also ggf. auch mehr bekommen als meine Kollegen. Das ist für den einzelnen ein positiver Hygienefaktor, kann aber, wenn es im Team bekannt wird für die anderen zu einem negativen Faktor werden - weil man sich selbst abgewertet fühlt.

In einem solchen Umfeld nicht über Gehalt zu sprechen ist teilweise auch Selbstschutz.
Man verhandelt eine Gehaltserhöhung, ist mega stolz und stellt dann fest, doof gelaufen, der Kollege bekommt immer noch mehr als ich. Dann wird aus dem vermeintlich positiven Effekt ganz schnell ein negativer.

Ne Trendwende könnte über die neuen Generationen der Arbeitnehmer eintreten, z.b. über den Effekt, dass hier teilweise Freizeit wichtiger ist als Gehalt, also die 80% Anstellung über die Gehaltserhöhung gestellt wird.
 

seahawk

Volt-Modder(in)
Kann ich auch nicht verstehen. Im ÖD ist das komplett öffentlich, da stört es auch keinen. Insbesondere ist da dann auch die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen gegeben.

Sonst muss man da erst klagen:
Ist es im ÖD öffentlich? Ich keine keine Behörde in der Bürger*innen oder Mitarbeiter*innen sehen könnten, wer in welche EG eingruppiert wurde.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Man verhandelt eine Gehaltserhöhung, ist mega stolz und stellt dann fest, doof gelaufen, der Kollege bekommt immer noch mehr als ich. Dann wird aus dem vermeintlich positiven Effekt ganz schnell ein negativer.
Bei uns in der Firma bekommen die Leute, die den gleichen Job machen, auch das gleiche Gehalt. Firmeninterner Tarif. Für was anderes interessiert sich der Chef nicht.
Wenn jemand besonders gute Arbeit geleistet hat oder immer vorne dabei ist, gibt es zum Jahresende noch mal ein extra Zuschlag, der dann unterschiedlich ausfallen kann. Aber auch der ist nicht geheim.
Was ich verdiene, weiß auch der Lehrling.
 

Eckism

Volt-Modder(in)
Im ÖD weiß ich genau ab wann meine Beförderung möglich ist, ich weiß genau wann ich welche Altersstufe erreiche. In der Wirtschaft kann ich mein Gehalt verhandeln, also ggf. auch mehr bekommen als meine Kollegen. Das ist für den einzelnen ein positiver Hygienefaktor, kann aber, wenn es im Team bekannt wird für die anderen zu einem negativen Faktor werden - weil man sich selbst abgewertet fühlt.
Als ich noch angestellt war kam öfters der Spruch "Soll der das machen, der bekommt mehr als ich"...auch von mir. :ugly:.
 
TE
DKK007

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Man kann von der Dienststellung und dem Dienstgrad (wie auch immer das im restlichen ÖD heißt) drauf schließen.

Genau. Gehobener Dienst ist alles ab Inspektor bzw. bei der Polizei Kommissar und fängt mit Besoldungsgruppe A9 an. Typischerweise braucht man da einen Bachelorabschluss.

Im Höheren Dienst, was die -Rat bzw. -Direktor Stellen sind, fängt es mit A13 an und braucht üblicherweise einen Master, Uni-Diplom oder Staatsexamen.

Bei Tarifangestellten gibt es die Einteilung nach gehobener und höherer Dienst zwar auch, aber die Tarifeingruppierung für die Stellen ist flexibler. Aber auch die ist immer in der Stellenanzeige mit angeben.
z.B.
https://www.stepstone.de/stellenangebote--IT-Anforderungsmanagerin-IT-Anforderungsmanager-m-w-d-oeffentlicher-Dienst-Applikationsmanagerin-Applikationsmanager-w-m-d-fuer-IT-Fachverfahren-Bonn-Bundesamt-fuer-Justiz--6980232-inline.html schrieb:
Für Tarifbeschäftigte ist die Stelle nach der Entgeltgruppe E 11 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, Bereich Bund bewertet. Es wird derzeit eine IT-Fachkräftezulage gewährt. Die spätere Übernahme in ein Beamtenverhältnis wird von Seiten des Bundesamts für Justiz angestrebt.

Egal ob Beamter oder Angestellter, die Tabellen sind öffentlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

seahawk

Volt-Modder(in)
Trotzdem ist im ÖD noch lange nicht öffentlich was wer verdient. Und die gleiche Aufgabe kann bei unterscheidlichen Behörden unterschiedlich bezahlt werden, obwohl der gleiche Tarifvertrag gilt.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Guck dir die Polizei an. Da sitzen im Fahrzeug zwei Leute. Der eine ist Oberkommissar, der andere Hauptwachmeister.
Beide machen den gleichen Job, bekommen aber unterschiedliches Gehalt.
 
TE
DKK007

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Guck dir die Polizei an. Da sitzen im Fahrzeug zwei Leute. Der eine ist Oberkommissar, der andere Hauptwachmeister.
Beide machen den gleichen Job, bekommen aber unterschiedliches Gehalt.

Die haben aber trotzdem eine unterschiedlich lange Ausbildung und/oder Berufserfahrung.
Dazu kommt in den höheren Dienstgraden natürlich noch eine Personal oder Führungsverantwortung.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Die haben aber trotzdem eine unterschiedlich lange Ausbildung und/oder Berufserfahrung.
Dazu kommt in den höheren Dienstgraden natürlich noch eine Personal oder Führungsverantwortung.
Absolut korrekt. Nur wenn sie den täglichen Streifendienst machen, machen beide den exakt gleichen Job.
Die Frage ist nun, muss man für den täglichen Streifendienst Kommissar sein?
Oder anders gesagt -- haben wir zu viele Personen im gehobenen Dienst in der Polizei?
 
TE
DKK007

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Brauchen wir nicht eher mehr Leute mit guter Qualitfikation?

Die sich dann halt auch eine Wohnung leisten können, um wieder zum Thema zurück zu kommen.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Brauchen wir nicht eher mehr Leute mit guter Qualitfikation?
Öhm -- wir brauchen Leute, die positiv auf Menschen reagieren und empathisch sind.
Das hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, ob jemand studiert hat oder nicht.
Gerade im Streifendienst braucht du ganz andere Qualifikationen.

Ich beschäftige mich damit, weil mein Sohn nach seinem Abitur zur Polizei geht. Da interessieren mich viele Dinge.
 

Adi1

Lötkolbengott/-göttin
Ich beschäftige mich damit, weil mein Sohn nach seinem Abitur zur Polizei geht. Da interessieren mich viele Dinge.
Dann hat dein Bengel hoffentlich ein dickes Fell geerbt :nicken:

Unglaublich was Polizei und Co. heutzutage aushalten müssen ...

... ist halt eine Folge der völligen Verblödung der Gesellschaft.

Besser wird es auch nicht werden ...
 
TE
DKK007

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
OK. Also der normale Weg.
Auswahlverfahren ist natürlich auch nicht ganz anspruchslos.

Aber mal wieder zurück zum Thema:

Vielleicht auch bald in Brandenburg, MeckPom oder Niedersachsen nötig.
 

hoffgang

BIOS-Overclocker(in)
Vielleicht auch bald in Brandenburg, MeckPom oder Niedersachsen nötig.
Aber auch nur machbar wenn's dort Arbeit gibt, oder entsprechende Angebote für ältere Personen.
Wenn ich da an manche Walddörfer in Niedersachsen denke, da will ich nicht mal ne Hütte geschenkt.

Gut, hätte man den Glasfaserausbau z.b. so voran getrieben wie ursprünglich geplant wäre das weitaus weniger ein Problem, so sind das einfach oftmals nur tote Gegenden ohne Perspektive. Günstige Preise ändern da auch nix dran.
 

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
OK. Also der normale Weg.
Auswahlverfahren ist natürlich auch nicht ganz anspruchslos.

Aber mal wieder zurück zum Thema:

Vielleicht auch bald in Brandenburg, MeckPom oder Niedersachsen nötig.

Weiß nicht, wie es heute ist, aber um die Jahrtausendwende konntest du in Brandenburg ganz Herrenhäuser für 1 € kaufen. In SA-Dörfern sollte sich auch heute was zu dem Preis finden lassen. Bedingung ist aber hier wie da, dass man die denkmalgeschützten Ruinen auf eigene Kosten saniert.

Meiner Meinung nach müßig solche Aktionen. Wir brauchen endlich ein Konzept für die Aufgabe von Dörfern. Deutschland hat insgesamt eine zu hohe Bevölkerungsdichte und was da ist, strebt in die Städte oder deren Umfeld, also braucht man künftig weniger Häuser am Arsch der Welt. Und man wird es nie schaffen, da flächendeckend die Infrastruktur wie in der Stadt zu bieten, denn vieles ist einfach nur finanzierbar, wenn genug Nutzer im Einzugsbereich leben. Also muss ein Teil der Weiler weg und das ist ohnehin das beste, was der gnadenlos zersiedelten Landschaft passieren könnte. (Sowohl ökologisch als auch ökologisch: Wo der Mensch lebt gibt es weder natürliche Rückzugsräume noch unproblematische Baumöglichkeiten für Windräder, Bahn- oder Stromtrassen.) Aber weil in Deutschland Gießkannenpolitik in ist, bauen wir mit viel Geld in jedes Kaff 3/4tel der nötigen Infrastruktur. Sodass die Leute trotzdem noch wegziehen, aber das Geld auch weg ist. Jede 2./3. Gemeinde auf Kleinstadtniveau zu bringen und die Leute in den Dörfern dazwischen Umsiedlungsmöglichkeiten eröffnen wäre billiger und produktiver. Außerhalb dieser Fördergebiete gibt es dann Häuser für 1 €, aber ohne gewartete Straßen, ohne Internet, ohne Polizei-, Feuerwehr-, Kranken- und Behördenversorgung (aber mit Umweltschutzauflagen für Naturräume) für die Leute, die alles allein machen wollen.
 

keinnick

Lötkolbengott/-göttin
Don Don Don
Es geht um die Einstellung der Mehrheit dieser Einkommensschicht.
Ich bin Student und muss ja nicht verheimlichen, dass ich 2500€ Netto pro Monat bekomme. Abzüglich Wohnkosten und notwendigen Versicherungen bin ich immer noch bei 2300€ Netto. Meine ganze Familie hat Eigentum, aber in meiner Generation bin ich alleine.
Im Paulanergarten wohnt es sich echt günstig!
 
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