DOTL
Software-Overclocker(in)
Wa1locks idee von der Aufgabe des vetrauensmod ist ganz gut, denn wen die Moderation nicht möchte, dass etwas rückgängig gemacht wird z.B. aus persönlichen Gründen...
Einen "Vertrauensmod", wie du es nennst, gibt es im Grunde schon. Wenn es den Anschein oder du das Gefühl haben solltest, dass du ungerecht behandelt wurde, dann steht es dir frei, dich an einen Admin deines Vertrauens zu wenden. Letztlich ist das Verlag die Instanz, welches dann darüber entscheidet, ob eine Verwarnung oder ähnliches seine Berechtigung hat.
Wiederum ist es aber irgendwie heucherlisch der Forumsleitung eine Unbelehrbarkeit vorzuwerfen. Ich persönlich halte Diskussionen für wichtig. Doch Diskussionen müssen auf einem angemessenen Boden stattfinden. Das heißt, dass die Argumentation in erster Linie auf einer sachlichen Basis stattfindet. Wenn ich sehe, was manchmal für private Nachrichten reingeflattert sind, dann muss ich mich ganz ehrlich fragen, ob auf dieser Weise auch mit anderen Mitmenschen diskutiert wird. Wenn ja, dann muss ich auch wiederum sagen, dass da irgendwo gewisse Defizite bei der elterlichen oder sozialen Erziehung festzustellen sind. Jedoch möchte ich hierein betonen, dass das sicherlich nicht für alle gilt. Es gibt durchaus viele, mit denen man anständig sprechen kann. Doch bei manchen geht das leider zu weit.
Wiederum bedeutet das, dass man sich nicht wundern muss, wenn bei einer, ich nenne es mal, Kritikäußerung kein Entgegenkommen bzw. Rücknahme einer Verwarnung stattfinden kann, wenn sich diese sog. Kritikäußerung auf eine Anhäufung von Beleidigungen, Diffarmierungen, Drohungen oder ähnliches beschränkt. Im realen Leben gelten gewisse Regelungen. Diese Regelungen werden neben einer gewissen sozialen Etikette in Gesetze festgehalten. Und auch für ein solches Forum gelten gewisse Regeln des Anstands und des Verhaltens. Diese Regelungen hat jeder bei der Registrierung durchlesen können bzw. sind auch im Forum in eigenen Postings ausführlich dargelegt worden. Ich möchte hier niemanden vor den Pranger stellen, drohen oder sonstwas dergleichen. Doch jedem, dem es hier nicht gefällt, dem steht es natürlich frei sich an anderes Forum o.ä. zu suchen. Niemand ist gezwungen hier zu sein. Daher kann ich einen gewissen Aufschrei auch nicht nachvollziehen. Wir haben im Moment 61432 Forennutzer. Sicherlich mag der eine oder andere Account hierbei eine Karteileiche sein. Doch verwundert es mich, dass sich lediglich ein gutes halbes Duzend an Usern beschwert, während ich von den anderen 30.000 oder mehr nichts hier lese. Wenn es denn so tragisch ist, dann würde es sicherlich auch ein paar mehr Kritiken geben.
Ich möchte damit auch eure Kritiken insgesamt nicht runterreißen, doch in gewisser Weise sollten sich hier manche auch überen hier gezeigten Auftritt Gedanken machen.
Gestattet mir an dieser Stelle noch euren Punkt mit der Mod-Wahl aufzugreifen.
Diese Moderation besteht aus etlichen Leuten, welche bereits in anderen Foren als Mods tätig waren oder insgesamt viele verschiedene Foren kennengelernt haben. So kommt es auch, dass die Bitte um Mod-Wahlen immer wieder aufkommt, auch in anderen Foren. Doch aus vielen verschiedenen Gründen ist das einfach sehr schwer umsetzbar. Zum einen handeln Moderatoren als gewisse Vertreter des Forenbetreibers. Hierbei muss auch auf eine gewisse Form der Außenwirkung geachtet wird. Doch je eher es sich um eine kommerzielle Plattform handelt, also um eine Plattform, welche für den Forenbetreiber auch eine strategische Ausrichtung verfolgt. Zwar ist das Forum ansich kostenlos, doch ist das Forum für den Verlag auch wichtig, um z.B. auf eine neue Print-Ausgabe aufmerksam zu machen. Und hierbei kommt das Problem einer freien Wahl auf. Nach welchen Kriterien soll gewählt werden? Wer darf sich aufstellen? Gibt es gewisse quantiative und qualitative Kriterien, die zur Auswahl der Kandidaten herangenommen werden können? Gilt ein Mindestalter? Wie geht man mit anderen Kriterien persönlicher, sozialer oder beruflicher Art um? All das benötigt einen extrem transparenten Prozess, welcher zum einen erfordert, dass gewisse Kandidaten ihre Intention und Motivation öffentlich machen. Das kann in einem anonym gestalteten Internet schwierig werden, da eben gewisse Daten dann aus Transparenzgründen für alle ersichtlich sein müssten, wenn sie eben in einer annehmbaren Form abstimmen wollen.
Und jenes oben genannte ist z.B. ein Grund, weshalb in manchen Foren bereits über Mod-Wahlen nachgedacht wurde, sich aber am Ende nicht realisieren konnten.
Im Moment verläuft die Mod-Wahl intern nach transparenten Kriterien ab, wobei der Verlag als Forumsleitung die letzte Entscheidung fällt bzw. fällen kann. Bei der Suche nach Kandidaten werden auch bestimmte Kriterien herangezogen und diese in die Entscheidung aufgenommen. Doch an dieser Stelle greift auch ein externer Prozess. D.h. wer möchte, der kann jederzeit einen potenziellen Mod-Kandidat nennen. Das klingt vielleicht im ersten Moment seltsam, ist aber schon mehrfach vorgekommen und wird von interner Seite auch sehr begrüßt.
Zuletzt bearbeitet:






. Das meine Clawhammer denke ich mal...