Themen der neuen Politik.

In welchen Bereichen muss die neue Koalition etwas bewegen ?

  • Arbeit

    Stimmen: 14 58,3%
  • Bildung

    Stimmen: 17 70,8%
  • Rente

    Stimmen: 14 58,3%
  • Ausbildung

    Stimmen: 11 45,8%
  • Steuern und Finanzen

    Stimmen: 15 62,5%
  • Familien

    Stimmen: 12 50,0%
  • Wirtschaft

    Stimmen: 13 54,2%

  • Umfrageteilnehmer
    24
Mal auf das Thema bezogen "neue" Politik, fehlt mir da oben in der Auswahl ein relativ wichtiger Punkt, nämlich Gesundheitspolitik.
Unser Gesundheitssystem ist verkalkt, unflexibel und uneffizient.
Das fängt bei der Vielzahl von Krankenkassen an, die einen riesigen Anteil von den Versicherungsbeiträgen für die Verwaltung verschwenden.
2 würden reichen*punkt*
Dann geht es damit weiter dass Forschungsetats für Krankheiten die uns alle einmal betreffen können, so lächerlich gering sind....dass es fast schon peinlich ist.
Darin gekoppelt ist natürlich auch die absolute Innovationslosigkeit, gerade in der deutsche Medizin.
Es fehlt eine richtige Lobby + große, wirklich große Zielstellungen.
JFK hat sich in Zeiten des kalten Krieges mal vor sein Volk gestellt und verlauten lassen, dass er bis zum Ende des Jahrzehnts Menschen auf den Mond schießen lassen will. (salopp ausgedrückt).
Ähnliches würde ich mir auch mal von einer politisch motivierten Kraft in unserem Land wünschen.
"Wir haben das Ziel bis zum Ende des Jahrzehnts Krebs heilen zu können, und sind dafür dazu bereit Milliarden jährlich auszugegeben, und auch Wege zu beschreiten die bisher umstritten waren.(Genetik, Embryonale....und wasweißichalles Forschung)"
DAS wäre doch mal was......oder??? .....wenn ich da einen Denkfehler habe, kann mich ja mal jemand aufklären.:D

Grüße
 
Entweder muss ich davon ausgehen das du nicht die Diskussion liest oder das du meinen Post nicht verstanden hast.
ich zitiere mich mal selber.

Ab 2 Jahren, warum dabei bestrafe ich alle. Die Zahl Kannst du auch noch höher setzen. Meinetwegen auf 5.

du willst also den 55 Jährigen bestrafen der 30 Jahre gearbeitet hat und mit 50 gefeuert wurde und seit dem keinen Job mehr bekommt?
Ich bitte dich. Das ist nicht durchsetzbar.

Das stimmt doch nicht.

Stellst es ja dar, als würden Hartz4-Empfänger in Deutschland fast verhungern. Ich bitte dich, gibt doch genug Beispiele von Menschen, die sogar am Ende des Monats noch was zur Seite legen können.

Es gibt eine Menge Hartz 4 Empfänger die so gerade eben mit ihrem Geld hinkommen und jeden Monat hoffen dass die Waschmaschine nicht kaputt geht weil sie weder Geld für die Reparatur geschweige denn für eine neue haben.

Und das Lohndumping in der aktuellen Zeit wird die Anzahl der Rentner erhöhen die dann zu wenig Rente bekommen werden.
Das wird dann der Staat aufstocken müssen und niemand weiß wie viel Geld alleine dafür in Zukunft benötigt werden wird.
 
Verhungern ist natürlich was Anderes, die könnten auch zu Tafel gehen, aber ich es gibt Viele, die diese "Entwürdigung" nicht über sich ergehen lassen wollen, was man durchaus verstehen kann.
Welches Geld soll man als HartzIV-Empfänger zur Seite legen?
Es ist natürlich kein Vergleich zu Menschen in Afrika, oder sonst wo in der Welt, aber weniger Geld kann man ihnen wirklich nicht geben.
 
"Wir haben das Ziel bis zum Ende des Jahrzehnts Krebs heilen zu können, und sind dafür dazu bereit Milliarden jährlich auszugegeben, und auch Wege zu beschreiten die bisher umstritten waren.(Genetik, Embryonale....und wasweißichalles Forschung)"

Krebs heilen?
Das wird am Veto der Pharmaindustrie und der Krankenhäuser scheitern denn die sind sehr wohl daran interessiert dass es weiterhin solche Krankheiten gibt -- wie auch sämtliche Herzerkrankungen -- denn mit Medikamenten und Operationen und Nachbehandlungen lassen sind Milliarden verdienen. Darauf wird keiner verzichten.

Wieso ist z.B. das Rauchen noch erlaubt obwohl es viele Kosten im Gesundheitswesen verursacht?
Ganz genau -- weil es viele gibt die am Rauchen Geld verdienen. Sei es durch den Verkauf von Zigaretten, den Verkauf von Nikotinpflaster, Operationen im Krankenhaus aus Folge des Rauchens, Schulungen wie man Nichtraucher wird, usw.
 
So, ich sage dir mal was.
Ein "Hartzer" hat so wenig Geld, dass wenn ihm bei seinem Fahrrad ein Reifen platzt, dann kann er sich für 2 Wochen nichts zu Essen kaufen, oder er hat kein Fahrrad mehr. Und du willst denen noch weniger geben?:what:

Wo sage ich das ich ihnen noch weniger geben will :huh::huh:.

1.050.539 So viele Menschen würde meine Regelung wirklich ,so viele Langzeitarbeitslose gibt es nämlich.
 
du willst also den 55 Jährigen bestrafen der 30 Jahre gearbeitet hat und mit 50 gefeuert wurde und seit dem keinen Job mehr bekommt?
Ich bitte dich. Das ist nicht durchsetzbar.
Sobald er 5 Jahre arbeitslos ist. Soll er etwas für das Geld das er bekommt tun. Es ist mir egal was. Selbst wenn er in ein Altenheim geht und mit 3 80 Jährigen Scrabble spielt hat er aus meiner Sicht gearbeitet. Er soll seinen Dienst für die Gesellschaft tun.

Ich haue hier gleich auf den Meldebutton, wenn man sich konsequent weigert konstruktive zu diskutieren und die Post der anderen so verdreht wie sie einem passen. Sorry aber das muss ich mal so sagen.
 
Sobald er 5 Jahre arbeitslos ist. Soll er etwas für das Geld das er bekommt tun. Es ist mir egal was. Selbst wenn er in ein Altenheim geht und mit 3 80 Jährigen Scrabble spielt hat er aus meiner Sicht gearbeitet. Er soll seinen Dienst für die Gesellschaft tun

Was tut denn ein Top Manager für die Gesellschaft oder ein Investmentbanker der Tausende Familien um ihre Ersparnisse gebracht hat und trotzdem noch Boni bekommt?
 
Ich haue hier gleich auf den Meldebutton, wenn man sich konsequent weigert konstruktive zu diskutieren und die Post der anderen so verdreht wie sie einem passen. Sorry aber das muss ich mal so sagen.
Was drehen wir um?:huh:

Ich bin nicht schuld, wenn du etwas schlecht formulierst. ;)


Es gibt immer schwarze Schafe, aber du kannst nicht alle für die Wenigen bestrafen, oder wir gehen in unserer Gesellschaft einige Jahre zurück und der kleine Mensch hat kein Mitsprache, oder wird einfach vergessen, wenn er nicht ins System passt. :daumen2:
 
Was tut denn ein Top Manager für die Gesellschaft oder ein Investmentbanker der Tausende Familien um ihre Ersparnisse gebracht hat und trotzdem noch Boni bekommt?
Was hat das damit zu tun?

Ich finde seinen Vorschlag gar nicht soo schlecht.
Muss ja nicht 40 Stunden die Woche Kippen sammeln, aber zu irgendwelchen gemeinnützigen Arbeiten kann man sojemand schon schicken.
Man könnte ja verschiedene Aktivitäten anbieten. z.B. im Altersheim/Kindergarten/Jugendzentrum helfen oder im Park Müll sammeln oder Blümchen auf den Kreisverkehr plfanzen oder so was halt. Die kann man sich dann kombinieren wie man will. Solange genügend Stunden zusammen kommen.
Dafür könnte man dann auch etwas mehr ausbezahlen. Und die Zeit bis man so was machen muss an die Zeit, welche man schon gearbeitet hat koppeln.

Wenn man was studiert hat, ist es natürlich blöd plötzlich als schlecht bezahlter Kassierer zu arbeiten. Aber das ist halt Pech, deswegen gar nichts zu tun ist mMn nicht in Ordnung.


Die härtere Version davon:
Man bestraft niemanden, es gibt einfach kein Geld mehr für arbeitsfähige Langzeitsarbeitslose. Aber man garantiert jedem einen Job. Eben die oben genannten Aktivitäten.
Wer sich dafür zu fein ist, soll halt selbst gucken wie er zu Geld kommt.
(find ich allerdings nicht gut)




EDIT:
[...] Wer schon mehrfacher Millionär ist muss nicht unbedingt Milliardär werden. [...]
Seid mal ganz ehrlich.
Angenommen ihr hättet 3 Millionen auf der hohen Kante. Würdet ihr alle weiteren Einnahmen freiwillig abgeben oder wäre es nicht doch besser auf einen zweistelligen Millionenbetrag zu kommen? Oder noch mehr?

Ich bin ganz ehrlich (zu mir selbst) und red mir nicht ein, wie sozial ich doch wäre wenn... denn ich weiß, dass das nicht stimmt.
Oder schickt ihr jeden Monat einen dicken Betrag nach Afrika? Denn im Vergleich zu den meisten dort sind die meisten hier sehr reich. Und die brauchen das Geld dringend für was zu essen. Ihr könnt auf Luxusgüter wie ein neues Smartphone dagegen auch noch gut einen Monat warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
In welchen Bereichen davon die Koalition etwas bewegen muss?

Ähm...in allen?:ugly:

Als erstes müsste mal das Rentensystem, welches seit Adenauer Einzug hält und spätestens (wirklich allerspätestens) seit der Wende schlichtweg nicht mehr richtig funktioniert, erneuert werden. Die Bildung muss von ihrem unsäglichen Schavanismus wegkommen, das G8 höchstens noch auf freiwilliger Basis angeboten werden. Im Zusammenspiel mit Bildung und Ausbildung wäre ich für ein System nach schwedischem/finnischem Vorbild, der Unsinn mit der Mittelschule sollte man auch gleich wieder rückgängig machen, genauso wie den totalen Bullshit mit dem Bachelor/Master.

Merkels volkswirtschaftlich hakelige Sparmaßnahmen sind der Eurokrise ebenso dienlich wie ihre Energiepolitik -> wurde übrigens in dieser Umfrage vergessen.:D

Wenn man dabei das Thema EU anspricht - Merkel-Deutschland müsste sich mal ärger gegen deren Vorgebungen wehren bzw. sich weniger danach orientieren, das ist ja nicht mehr auszuhalten, was die für einen Schwachsinn in Europa durchbringen wollen, nicht nur die Geschichte mit dem Bachelor/Master.:schief:
 
Nein das war ein Beispiel ich meine das das Arbeitslosengeld ihr Lohn ist.

Ein arg magerer Lohn, meinst du nicht? Ganz abgesehen davon, dass der Bezieher eigentlich möglichst viel seiner Zeit auf die Jobsuche konzentrieren soll, nicht darauf ne Kippe zu finden, die fallengelassen wurde, seitdem der letzte ALGer vor 20 Minuten vorbeigekommen ist.

Es geht mir darum das es manche Kinder gibt die sagen meine Eltern sind Harzer, die haben zwar weniger Geld und wir machen nie Urlaub, aber die können den ganzen Tag auf der Couch sitzen. Das ist mein Berufswunsch ich werde Harzer.

So kommen wir nicht weiter

So kommen wir sicher nicht weiter. Aber dass einige Leute sich "12 h RTL am Tag" als höchstes Ziel für ihr Leben setzen sollte imho nicht dadurch gelöst werden, dass man derartig mieses dahinvegetieren noch unangenehmer macht. Da läuft eine ganze Menge wesentlich grundsätzlicheres schief.

Nein ich meine das das Arbeitslosen Geld ihr Lohn ist. Keiner soll seine Arbeit verlieren und es soll auch kein unterbezahlter Job werden. Ich meine jeder soll für das Geld das er bekommt irgendeine Gegenleistung erbringen.

Wenn du die ex-Arbeitslosen Jobs machen lässt, die gemacht werden müssen, dann verlieren aber diejenigen ihren Arbeitsplatz, die den Job bislang gemacht wurden. De facto ersetzt du sie einfach durch Ultra-Niedriglöhner, die keine andere Wahl haben, wenn sie nicht verhungern sollen.
Die Alternative ist es, die Leute zu Tätigkeiten zu zwingen, die nichtmal wirklich sein müssen... :kotz:


Und wenn er ein Ehrenamt hat das würde mir auch reichen.

Ehrenamtliches Engagement soll unter ALGIIer erstaunlich weit verbreitet sein, genauso wie künstlerische Betätigung. Bislang hat aber niemand einen Weg gefunden, so etwas systematisch als Nutzen für die Gesellschaft zu honorieren.


Wir hatten in der Uni in VWL gelernt, dass wir das bis nach dem 2. Weltkrieg hatten und danach logischerweise kein Geld mehr vorhanden war und man sich deswegen für das jetzige System entschieden hat. Ansich macht das von der Argumentation her Sinn für mich, aber auf die schnelle konnte ich jetzt nichts dazu finden. Wenn du da mehr Infos hast sei nicht so egoistisch damit ;)

Statt Uni-VWL einfach mal einen Blick über den Tellerrand werfen - Schul-Geschichte reicht schon ;)
Bereits zur Bismarckschen Einführung der gesetztlichen Rente wurde sie zu Teilen aus Steuergeldern finanziert und es gab afaik nie eine direkte Verknüpfung zwischen dem, was jemand selbst eingezahlt hat und dem, was ausgezahlt wurde. Was stimmt: Da das Renteneintrittsalter im Vergleich zur Lebenserwartung lange Zeit extrem hoch und die Renten selbst arg niedrig / nicht existenzsichernd waren, hatten die Rentenkassen bis zum 1. Wk genügend vermögen angehäuft, um die Renten über längere Zeit (k.A. ob vollständig - die verringerte Zahl an Beziehern nach Kriegen hätte es ggf. möglich gemacht :schief: ) vom Kapital zu bezahlen. Aber es war trotzdem ein Umlageverfahren und nach der Wirtschaftskrise war auch nichts mehr davon übrig. (Ob die Nazis im Rahmen der Enteignungen bis zum Ende der 30er wieder einen Kapitalstock aufbauen konnten, weiß ich nicht)

Du gehst noch vom jetzigen System aus, ich bin aber von einem Umlageverfahren ausgegangen, daher gibts da wohl leichte Differenzen in unseren Aussagen:D

Iirc hast du für ein kapitalgedecktes Verfahren gesprochen. Ein Umlageverfahren haben wir schon ;)
Aber das ist für diese Frage auch egal, da ist das Verfahren eine Black Box, die arbeiten kann, wie sie will. Ein kapitalgedecktes Verfahren würde einen riesigen Puffer beinhalten und damit ein Gefühl von Sicherheit bieten (ein falsches, denn Inflation und Börsencrashs vernichten Kapitalrenten in 0,nix). Aber ansonsten gilt: Was reingeht darf nicht mehr sein, als rausgeht. Umlageverfahren können etwas leichter in so eine Situation zu kommen, weil es kein Feedback zwischen Einzahler und Auszahler gibt, während beim gedeckten Verfahren zwingend soviele eingezahlt haben, wie eine Auszahlung wollen. (wechseldne Sterblichkeitsraten können die gleiche Situation aber auch in kapital"gedeckten" Systemen verursachen, denn eine nur biologisch limitierte Rente kann man eben nicht mit 100%iger Sicherheit decken)

Aber:
(Noch) Haben wir in Deutschland gar keine sinkende Bevölkerung und auch die geburtenreichen Jahrgänge sind noch nicht komplett im Rentenalter angekommen. Das heißt das Verhältnis zwischen jetzt zu zahlenden Renten und jetzt zu zahlenden Beiträgen ist auch nicht wirklich ein anderes, als es zwischen jetzt zu zahlenden Beiträgen und den in Zukunft an die Einzahlergeneration zu zahlenden Renten. Das uns die Beiträge trotzdem so hoch vorkommen liegt daran, dass wir jahrzehntelang ein auf eine steigende Bevölkerung ausgelegtes Finanzierungsmodell hatten.


Stellst es ja dar, als würden Hartz4-Empfänger in Deutschland fast verhungern. Ich bitte dich, gibt doch genug Beispiele von Menschen, die sogar am Ende des Monats noch was zur Seite legen können.

Am Ende des Monats? Wenn sie mit Geld umgehen können oder/und ein richtig erbärmliches Leben führen: Jup. Aber das liegt dann auch daran, dass diverse Kosten eben nicht monatlich anfallen. Wer am Ende eines Jahres (oder gar am Ende von 5 Jahren, um uns der Lebensdauer von Kleidung und moderner Haushaltsgeräte anzunähern) noch etwas zur Seite legen kann, was er nicht von Bekannten, etc. zugesteckt bekommen hat, der hat definitiv einiges an Achtung verdient.
(und von wirklich teuren Dingen wie "ohne ein Auto habe ich in der Gegend hier gar keine Jobchance" oder "Zahnersatz" wollen wir gar nicht erst anfangen. ALGII ist ausreichend, um Phasen ohne Job zu überbrücken - aber es soll eigentlich eine dauerhafte Existenzsicherung sein...)


Das fängt bei der Vielzahl von Krankenkassen an, die einen riesigen Anteil von den Versicherungsbeiträgen für die Verwaltung verschwenden.
2 würden reichen*punkt*

Eine für alle - und wofür die zweite?

DAS wäre doch mal was......oder??? .....wenn ich da einen Denkfehler habe, kann mich ja mal jemand aufklären.:D

Das Apolloprogram hatte massive Synergieeffekte mit der Militärentwicklung und hat trotzdem (inklusive 10 Milliarden für Mercury und Gemini) noch ca. 13-15 Milliarde € (in heutiger Rechnung) pro Jahr über 11 Jahre hinweg gekostet. Das wäre mehr als die Hälfte des gesamten Bundesetats für Bildung und Forschung (abzüglich des Bildungsteils also mehr, als überhaupt für Forschung zur Verfügung steht)...


Verhungern ist natürlich was Anderes, die könnten auch zu Tafel gehen, aber ich es gibt Viele,

... die das bereits machen.


Man könnte ja verschiedene Aktivitäten anbieten. z.B. im Altersheim/Kindergarten/Jugendzentrum helfen

Was willst du ohne pädagogische Ausbildung im Kindergarten machen, außer Schaden anrichten? Was soll jemand, der das nicht machen will, in einem Altersheim, wo man sich für Leute interessieren und einsetzten müsste?

oder im Park Müll sammeln oder Blümchen auf den Kreisverkehr plfanzen oder so was halt.

"sowas" wie "Gartenbauunternehmen runinieren"...

Dafür könnte man dann auch etwas mehr ausbezahlen.

Als 1 € Jobs.
Überraschung: Die gibt es bereits.
Und zwar mehr, als für die Lohnentwicklung am Arbeitsmarkt oder für den Sozialhaushalt gut wäre.
Und weitere zu schaffen wäre einfach nur teurer, aber es bringt eben keinen Nutzen, wenn noch mehr Leute nach der letzten Kippe im Park suchen.
(vermutlich wäre es sinnvoller, sie aufpassen und von jedem Kippen-Wegwerfer 40 € kassieren zu lassen :ugly: )

Die härtere Version davon:
Man bestraft niemanden, es gibt einfach kein Geld mehr für arbeitsfähige Langzeitsarbeitslose. Aber man garantiert jedem einen Job.

Nennt sich DDR. Hat sich nicht wirklich als billigere Lösung erwiesen.

Eben die oben genannten Aktivitäten.
Wer sich dafür zu fein ist, soll halt selbst gucken wie er zu Geld kommt.
(find ich allerdings nicht gut)


EDIT:

Seid mal ganz ehrlich.
Angenommen ihr hättet 3 Millionen auf der hohen Kante. Würdet ihr alle weiteren Einnahmen freiwillig abgeben oder wäre es nicht doch besser auf einen zweistelligen Millionenbetrag zu kommen? Oder noch mehr?

Die Frage ist nicht, ob es möglich sein soll, mehr zu verdienen - sondern wie leicht einem das gemacht wird. 100% Steuern fordert allenfalls die Linke, und selbst das nur zu wenigen Anlässen. Aber wie wäre es mal mit 50% Spitzensteuersatz und einem festen (statt gedeckelten) Anteil für die Sozialverischerungsbeiträge?
 
Einer sagte es schon: Die Korruption!
Außerdem, läuft doch alles super.
Es sind Milliarden für Hartz4 vorhanden, darüber hinnaus: Warum meckern diese verfluchten Krankenkassen alle, der Beitrag muss erhöht werden?!
Häää, warum frage ich euch.
Muss ich deutlicher werden?
Sozialgelder werden sinnlos verplempert? Milliarden an Krankenkassengeldern ins Ausland verschoben, für Leute die noch nie deutschen Boden betreten haben. Bin ich hier im falschen Film?! Den Deutschen gehts super, es muss gar nichts verändert werden, weil dafür immernoch Milliardden vorhanden sind.
Diese Typen liegen den Staat nur auf der Tasche und die arbeitende Bevölkerung, jaja, dass seid nur Ihr hier, dass Geld für diese Parasiten aus der Tasche gezogen.
Das geht ab nächstes Jahr richtig ab. Also nicht wundern wer so saudämlich war die CDU 42% zu geben, dass werden einige (Viele) noch bereuen. Fangt dann janich an zu heulen.
 
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Ein arg magerer Lohn, meinst du nicht? Ganz abgesehen davon, dass der Bezieher eigentlich möglichst viel seiner Zeit auf die Jobsuche konzentrieren soll, nicht darauf ne Kippe zu finden, die fallengelassen wurde, seitdem der letzte ALGer vor 20 Minuten vorbeigekommen ist.

Die Kippe war ein Beispiel. Außerdem ist es zwar ein mieser Lohn. Sonst kriegen sie das auch und da soll der Lohn für nichts tun besser sein? ich rede jetzt aber nur über die die länger als 3 Jahre arbeitslos sind.

So kommen wir sicher nicht weiter. Aber dass einige Leute sich "12 h RTL am Tag" als höchstes Ziel für ihr Leben setzen sollte imho nicht dadurch gelöst werden, dass man derartig mieses dahinvegetieren noch unangenehmer macht. Da läuft eine ganze Menge wesentlich grundsätzlicheres schief.
Was wäre denn dein Vorschlag um das Problem zu lösen?
Wenn du die ex-Arbeitslosen Jobs machen lässt, die gemacht werden müssen, dann verlieren aber diejenigen ihren Arbeitsplatz, die den Job bislang gemacht wurden. De facto ersetzt du sie einfach durch Ultra-Niedriglöhner, die keine andere Wahl haben, wenn sie nicht verhungern sollen.
Die Alternative ist es, die Leute zu Tätigkeiten zu zwingen, die nichtmal wirklich sein müssen... :kotz:
Es geht mir nciht darum sie Tätigkeiten machen zu lassen die andere Leute bezahlt kriegen um Geld zu sparen. Und warum müssen solche Tätigkeiten nicht sein.
Ehrenamtliches Engagement soll unter Algier erstaunlich weit verbreitet sein, genauso wie künstlerische Betätigung. Bislang hat aber niemand einen Weg gefunden, so etwas systematisch als Nutzen für die Gesellschaft zu honorieren.
Tja und genau denn müsste man finden.
Was willst du ohne pädagogische Ausbildung im Kindergarten machen, außer Schaden anrichten? Was soll jemand, der das nicht machen will, in einem Altersheim, wo man sich für Leute interessieren und einsetzten müsste?
Es geht nicht darum jemanden zu etwas zu zwingen jeder soll sich aussuchen könne was er machen will.
Außerdem Leih-Omas und Leih-Opas die haben auch keinen pädagogische Ausbildung komischer weise bringen sie sehr viel nutzen.

"so was" wie "Gartenbauunternehmen ruinieren"...
Da müsste man die doch glatt verbieten oder Guerilla Gardening oder? Die pflanzen doch auch Fläche voll und treiben so Grünbetreibe zum Ruin oder?

mfg Yassen

[/FONT]
 
Die Kippe war ein Beispiel. Außerdem ist es zwar ein mieser Lohn. Sonst kriegen sie das auch und da soll der Lohn für nichts tun besser sein?

Hast du schon mal eine HartzIV Eingliederungs"vereinbarung" unterschrieben? Ich will nicht behaupten, dass die Auflagen einen 24/7 auslasten, aber von "nichts tun" steht definitiv nichts drin.

ich rede jetzt aber nur über die die länger als 3 Jahre arbeitslos sind.

Und gerade da hast du massenhaft Leute, die eigentlich eine sinnvolle Fort-/Umschulung (in einigen Regionen auch einen Umzug) oder eine Arbeitsunfähigkeitsrente bräuchten.
(Gerade letzteres ist eine Falle, an die viele gar nicht denken: Nur wer 100% arbeitsunfähig ist, bekommt auch eine ausreichende Rente. Wem es zuzumuten wäre, nach 30 Jahren Handwerk seinen kaputten Rücken noch für 3 Stunden am Tag in ein Büro zu schleppen, der ist zwar unvermittelbar - muss aber sich aber im Rahmen von HartzIV vergeblich bewerben.)

Was wäre denn dein Vorschlag um das Problem zu lösen?

Wenn ich eine Lösung für mangelhafte Erziehung und merkwürdige Lebensvorstellungen hätte, würde ich nicht über Politik reden, sondern welche machen ;)

Es geht mir nciht darum sie Tätigkeiten machen zu lassen die andere Leute bezahlt kriegen um Geld zu sparen. Und warum müssen solche Tätigkeiten nicht sein.

Wenn es sein müsste, würde man Leute (zumindest in gewissem Umfange) dafür bezahlen - so funktioniert Kapitalismus. Wir haben zwar viele Aufgaben, bei denen es im Zuge von zuwenig Geld auch zuwenig Arbeiter gibt. Aber quasi keine, bei denen es gar keine gibt. => Wo immer du staatlich finanzierte Hungerlöhner hinschickts, gefährdest du Arbeitsplätze. Es sei denn, die Tätigkeit ist komplett sinnlos.

Tja und genau denn müsste man finden.

Und zwar bevor man Arbeitszwänge fordert...

Es geht nicht darum jemanden zu etwas zu zwingen

nicht?
Es klang nicht so, als solle das freiwillig sein... (bzw. so freiwillig, wie alle ALG2 Maßnahmen: "Sie können auch nein sagen, dann gibts halt kein Geld mehr"

jeder soll sich aussuchen könne was er machen will.

Und was glaubst du, was die Leute so alles machen wollen? ;)

Außerdem Leih-Omas und Leih-Opas die haben auch keinen pädagogische Ausbildung komischer weise bringen sie sehr viel nutzen.

Ganz abgesehen davon, dass es da z.T. auch Bedenken hinsichtlich der Eignung bzw. Förderung des Kindeswohls geht, sind das zumindest Leute, die den Job a) unbedingt machen wollen und b) in Ansätzen schon 1-2 mal gemacht haben (Sonst wären sie nur alt, aber nicht Oma ;) ). Ein 45 jähriger Ex-Kohlekumpel, überzeugter Single, ist kein Leih-Opa :ka:

Da müsste man die doch glatt verbieten oder Guerilla Gardening oder? Die pflanzen doch auch Fläche voll und treiben so Grünbetreibe zum Ruin oder?

Im Gegenteil. Da in Deutschland jeder Grashalm mit drei Durchschlägen beantragt und nach DIN 0815 ausgerichtet werden muss, verursachen Guerilla-Gärtner auf öffentlichen Flächen i.d.R. zusätzliche Aufträge für Gartenbauunternehmen, weil die Gemeinden den Ursprungszustand wiederherstellen lassen ;)
 
Ich hoffe das Beitrag 51 es erklärt und ich meinte den Post von Threshold.

Ich versteh es trotzdem nicht. :ka:
Es ist ziemlich egal wenn du meinst, es ist eine öffentliche Diskussion und jeder darf was sagen. :D

Um zum Thema zurück zukommen, will ich mal hören was ihr von den von der Union geplanten Überwachungsgesetzten haltet.
Ich finde es ist ein massiver Einschnitt in meine Persönlichkeitsrechte ist.
 
Was hat das damit zu tun?

Es geht einzig darum aufzuzeigen dass es überall in der Gesellschaft Individuen gibt die für die Gesellschaft absolut gar nichts machen. sowohl im untern Verdienstbereich als auch im oberen Verdienstbereich.

Ich finde seinen Vorschlag gar nicht soo schlecht.
Muss ja nicht 40 Stunden die Woche Kippen sammeln, aber zu irgendwelchen gemeinnützigen Arbeiten kann man sojemand schon schicken.
Man könnte ja verschiedene Aktivitäten anbieten. z.B. im Altersheim/Kindergarten/Jugendzentrum helfen oder im Park Müll sammeln oder Blümchen auf den Kreisverkehr plfanzen oder so was halt. Die kann man sich dann kombinieren wie man will. Solange genügend Stunden zusammen kommen.

Du willst also den Leuten die im Altenheim, Kindergarten, Jugendzentrum die Arbeit wegnehmen oder deren Löhne unter Druck setzten -- weil es ja Leute gibt die das für weniger machen (müssen)?
Und wozu soll jemand Blümchen an einem Kreisverkehr pflanzen? Das hat beim Bau des Kreisverkehrs schon ein ortsansässiges Blumen oder Gartenbauunternehmen gemacht die das weiterhin pflegen denn dafür bezahlt sie die Gemeinde.
Oder willst du denen auch den Job wegnehmen weil das Arbeitslose machen können?

Dafür könnte man dann auch etwas mehr ausbezahlen. Und die Zeit bis man so was machen muss an die Zeit, welche man schon gearbeitet hat koppeln.

Man zahlt ihnen soviel wie auch der Blumenbauunternehmen oder der Gartenbauer bekommt?

Wenn man was studiert hat, ist es natürlich blöd plötzlich als schlecht bezahlter Kassierer zu arbeiten. Aber das ist halt Pech, deswegen gar nichts zu tun ist mMn nicht in Ordnung.

Wenn man studiert hat fährt man Taxi. Ich kenne einen der das macht und der ist 53 und hat auf dem regulären Arbeitsmarkt als Studierter keine Chance mehr. Der ist froh wenn er was kriegt bei dem er Geld verdienen kann.

Die härtere Version davon:
Man bestraft niemanden, es gibt einfach kein Geld mehr für arbeitsfähige Langzeitsarbeitslose. Aber man garantiert jedem einen Job. Eben die oben genannten Aktivitäten.
Wer sich dafür zu fein ist, soll halt selbst gucken wie er zu Geld kommt.
(find ich allerdings nicht gut)

Einen Job garantieren?
Das ist Planwirtschaft. Was hat das mit unserem kapitalistischen System zu tun?
Neue Jobs in Deutschland entstehen vorwiegend im Niedriglohn Bereich über Leiharbeit.
Willst du also jetzt jeden in Leiharbeit drücken oder in den Niedriglohn Bereich?
Oder willst du noch mehr Unternehmen subventionieren indem du die Löhne deren Arbeitnehmer aufstockst?
Und was hat das mit freier Marktwirtschaft zu tun wenn einige Unternehmen auf diese Weise subventioniert werden?

Seid mal ganz ehrlich.
Angenommen ihr hättet 3 Millionen auf der hohen Kante. Würdet ihr alle weiteren Einnahmen freiwillig abgeben oder wäre es nicht doch besser auf einen zweistelligen Millionenbetrag zu kommen? Oder noch mehr?

Wieso soll ich meine Einnahmen abgeben?
Aber was macht es für mich einen Unterschied wenn ich 3 Millionen oder 9 Millionen auf dem Konto habe?
Soll ich mir dann noch ein Auto oder noch ein Haus oder noch ein Boot kaufen?
Ist doch Blödsinn.
Ab einem bestimmten Vermögensgröße spielt es keine Rolle mehr ob jemand 40 oder 70% Steuern zahlt. Er merkt davon nichts weil er trotzdem immer noch mehr als genug Geld hat.
Außerdem bezahlt einer der mit Geld sein Vermögen vergrößert sowieso viel zu wenig Steuern denn das ist ja das große Problem hier.
Mit arbeit kann man nicht mehr Superreich werden denn auf der Arbeit lasten zu hohe Steuern. Aber auf Geld lasten wenige Steuern und daher werden die immer reichen die sowieso schon reich sind.

Ich bin ganz ehrlich (zu mir selbst) und red mir nicht ein, wie sozial ich doch wäre wenn... denn ich weiß, dass das nicht stimmt.
Oder schickt ihr jeden Monat einen dicken Betrag nach Afrika? Denn im Vergleich zu den meisten dort sind die meisten hier sehr reich. Und die brauchen das Geld dringend für was zu essen. Ihr könnt auf Luxusgüter wie ein neues Smartphone dagegen auch noch gut einen Monat warten.

Du kannst Deutschland nicht mit Afrika, Asien oder sonst was vergleichen.
Armut in Deutschland bezieht sich immer auf Deutschland und nicht im Vergleich zu einem anderen Land.
Wenn es nach den Unternehmen oder der FDP ginge würde Deutschland sich an chinesische Verhältnisse anpassen was Sozialsystem und Umweltstandards angeht.
Aber es gibt eben eine Menge die nicht diesen Kurs einschlagen wollen und hoffentlich bleibt das auch so.
 
So nochmal ein paar Grundsätze:
1. möchte ich die Schmarotzer aus dem Hartz 4 System bekommen
2. Ist Hartz 4 ein riesiges Glück es gibt genügend Länder wo man nichts kriegt und hier regt man sich auf das man zu wenig kriegt. :daumen2::daumen2:
3. Verstehe ich bis jetzt nicht wo etwas von Zwangsarbeit steht. Aber gut.

Monsjo kannst du mal eine Kurzfassung davon posten damit alle wissen worum es geht. ?
 
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