ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Test: Bulldozer FX-8150 - Gelungenes Comeback für AMD?
Was bei mir irgendwie die Frage aufwirft, wieso sie sich den Kompatibilitätsärger mit AM3/+ gemacht haben. Leute, die hochaktuelles AM3 Board haben, haben vermutlich auch eine CPU, von der aus Aufrüsten keinen Sinn macht. Leute mit einem AM3 System aus den ersten Tagen dürften, aufgrund diverser neuer Schnittstellen&Co auch bereit sein, ein neues Board zu kaufen (wenn sie bereit sind, BD anzuschaffen). Wäre also ein guter Zeitpunkt für eine Plattformeinführung.
Z.B. nicht den C2D Q6600, den i7 920, den i7 2600K,...
Es gab eigentlich nur 2-3 Intel CPUs, die wirklich reifen mussten (Pentium 1, bis der Bug weg war, Prescott bis E0 -naja- und Williamette. Bis Northwood
).
Andere Tests fallen ähnlich aus und ich weiß nicht, was besorgnisserregender wäre:
a) Der Test fällt so schlecht aus, weil BD so schlecht ist
b) Der Test fällt so schlecht aus, weil der verwendete BD schon mal ein paar Stunden lief
Llano soll sich jedenfalls so gut verkaufen, wie die GF-Fertigung zulässt. Aber: Wirklich gut ist das auch nicht und was AMD heute abgeliefert hat, legt nahe, dass sie irgend einen Firmenteil abstoßen müssen, um sich mehr Entwicklung-pro-Produkt zu leisten. Aber abgesehen von der GPU und CPU Entwicklung haben sie ja nur noch die Chipsätze übrig
. Und brauchen sie nicht nur, die sind auch das beste im Haus bzw. am Markt.
Sehe höchstens noch die Möglichkeit, die Marktbreite zu verringern. Dummerweise hat man jetzt gerade eine Top-Low-End- & Mobile- Architektur (Llano) und eine schweine teure Server-Architektur mit viel Potential rausgebracht.
Vielleicht kann man Bulldozer ja an Nvidia verkaufen
. Die haben Interesse an CPUs, haben Erfahrung mit HT-Chipsätzen und mit riesigen, stromfressenden Chips, die vergleichsweise wenig Leistung abliefern
.
Da die Probleme aktuell bei den Kernen und nicht der Plattform liegen (siehe "Abstand" zu K10), wäre das aber was wert.
Jedes Jahr 15% Effizienzsteigerung - nicht zwingend Leistung, wobei das beim relativ konstanten TDP-Limit der letzten Jahre der Fall sein könnte.
Nur: Das gilt auch für Intel. Und die sind afaik weiterhin der Meinung, in Anlehnung an Morres-Law 20-30% Steigerung pro Jahr liefern zu können. (wofür auch immer)
Für hochtaktende CPUs mit geringer Rechen- aber hoher Verlustleistung sah vor 6-7 Jahren nichtmal mehr Intel eine Marktchance, und die sind ungleich "geschickter"
, wenns ums Verkaufen geht.
Schritt 1: Q9550 an mich abtreten
Die Architektur hat imho durchaus Potential. Wenn sie das ganze auf vier echte Pipelines pro Integereinheit aufbohren und/oder einen zusätzlichen "Single-Thread"-Scheduler verbauen (sollte viele Einheiten der bestehenden nutzen können), der bei Bedarf beide INT-Blöcke gemeinsam anspricht, dann fehlt eigentlich nur noch ein bißchen Cache-Vergrößerung (Standardprogramm für Refreshs) und eine vernünftige Fertigung (Intel hatte doch vor 1-2 Jahren mal überschüssige Kapazitäten
). Aber in seiner jetzigen Form gebe ich dir recht: Neue Technologien sind kein Nutzen, sondern ein Bonus, als 10% Marktanteil-Hersteller kann man sie eh nicht durchsetzen und wenn man einer neuen Architektur massiv Effizienz opfern muss, dann wird das i.d.R. erstmal nichts. (Siehe Williamette, R600, NV30, ...)
i.d.R. viermal. Aber mit den Tagespreisen haben sie trotzdem nichts zu tun, das stimmt.
Bei einem von AMD mitgelieferten Board wohl eher nicht.
Eigentlich ein Spruch, den ich selbst immer bringe, aber in dem Fall muss man ihn Einschränken:
Sicherlich hätten sich AthlonXP und Athlon64 deutlich weniger abheben können, wenn Intel zwischen Pentium III und Core2 nicht diesen "kleinen" Ausrichtungsfehler in der Entwicklung gehabt hätte. Aber trotz allem konnte sich jede neue Ausbaustufe vom K7 (K5 und 6 auch) bis zum "K9" (und wenn man die Bugs ausklammert: Auch der K10 eingeschränkt) gegenüber ihrem Vorgänger in Szene setzen. BD ist, neben Williamette und Prescott, die einzige Präsentation einer CPU, bei der der Vorgänger als Empfehlung in den Fazits landet. Und letztere beiden folgten auf Kerne, die als durchaus gut galten - was man 33 Monate nach Einführung des Phenom II und 1,5 Jahre nach Vorstellung des Thuban von den bisherigen AMD-Modellen nicht behaupten kann.
Unterstützung für neue Befehlssätze und ein komplett überarbeitete Thread-Verwaltung wird dir niemand patchen.
Übertreibts mal nicht mit dem Stromverbrauch. Die Effizienz ist enttäuschend, aber die absolute Höhe liegt trotz allem auf Augenhöhe mit High-End-CPUs seit dem Pentium D.
Das schlimme ist ja noch nicht mal, das der Bulldozer Sandy Bridge nicht nahe kommt, sondern das selbst Besitzer hochgetakteter Phenom x4 und erst recht Phenom x6 keinen Anreiz haben, sich einen AMD FX Prozessor zu holen.
Was bei mir irgendwie die Frage aufwirft, wieso sie sich den Kompatibilitätsärger mit AM3/+ gemacht haben. Leute, die hochaktuelles AM3 Board haben, haben vermutlich auch eine CPU, von der aus Aufrüsten keinen Sinn macht. Leute mit einem AM3 System aus den ersten Tagen dürften, aufgrund diverser neuer Schnittstellen&Co auch bereit sein, ein neues Board zu kaufen (wenn sie bereit sind, BD anzuschaffen). Wäre also ein guter Zeitpunkt für eine Plattformeinführung.
So.... jetzt noch ein halbes Jahr warten, bis die gröbsten Macken raus sind, dann ist das Ding sogar kaufbar. Auch bei Intel sollte man nie die ersten CPUs kaufen, die rauskommen.![]()
Z.B. nicht den C2D Q6600, den i7 920, den i7 2600K,...

Es gab eigentlich nur 2-3 Intel CPUs, die wirklich reifen mussten (Pentium 1, bis der Bug weg war, Prescott bis E0 -naja- und Williamette. Bis Northwood
).Der erste Test bericht ist schon eine schlappe für AMD so weit man sehen kann. Last uns mal abwarten was da noch kommt da es sich ja hier bei nur um ein gebrauchtes Testmuster handelt , wer weis wie sich die CPU`s auf andern Board`s so macht.
Andere Tests fallen ähnlich aus und ich weiß nicht, was besorgnisserregender wäre:
a) Der Test fällt so schlecht aus, weil BD so schlecht ist
b) Der Test fällt so schlecht aus, weil der verwendete BD schon mal ein paar Stunden lief
Vielleicht der zwischenzeitliche K.O für die Prozessorsparte von AMD? Ich hoffe nur, dass die anderem AMD Plattformen etwas Luft zum überleben geben!
Llano soll sich jedenfalls so gut verkaufen, wie die GF-Fertigung zulässt. Aber: Wirklich gut ist das auch nicht und was AMD heute abgeliefert hat, legt nahe, dass sie irgend einen Firmenteil abstoßen müssen, um sich mehr Entwicklung-pro-Produkt zu leisten. Aber abgesehen von der GPU und CPU Entwicklung haben sie ja nur noch die Chipsätze übrig
. Und brauchen sie nicht nur, die sind auch das beste im Haus bzw. am Markt.Sehe höchstens noch die Möglichkeit, die Marktbreite zu verringern. Dummerweise hat man jetzt gerade eine Top-Low-End- & Mobile- Architektur (Llano) und eine schweine teure Server-Architektur mit viel Potential rausgebracht.
Vielleicht kann man Bulldozer ja an Nvidia verkaufen
. Die haben Interesse an CPUs, haben Erfahrung mit HT-Chipsätzen und mit riesigen, stromfressenden Chips, die vergleichsweise wenig Leistung abliefern
. Trinity is aber kein BD2. Das wird voerst Vishera, was wohl nur Piledriver Kerne haben wird.
Da die Probleme aktuell bei den Kernen und nicht der Plattform liegen (siehe "Abstand" zu K10), wäre das aber was wert.
Auf Computerbase ist um 06:01 auch eine erweiterte AMD Prozessor Roadmap aufgetaucht.
http://pics.computerbase.de/3/6/9/4/4/1.jpg
Jedes Jahr soll es 15% Leistungssteigerung geben, und für Piledrive insbesondere will AMD bei IPC und Energieeffizienz ansetzen.
Jedes Jahr 15% Effizienzsteigerung - nicht zwingend Leistung, wobei das beim relativ konstanten TDP-Limit der letzten Jahre der Fall sein könnte.
Nur: Das gilt auch für Intel. Und die sind afaik weiterhin der Meinung, in Anlehnung an Morres-Law 20-30% Steigerung pro Jahr liefern zu können. (wofür auch immer)
--> super Taktraten für Mediamarkt-ProspekteDas Ding wird sich schon irgendwie verkaufen denke ich
Für hochtaktende CPUs mit geringer Rechen- aber hoher Verlustleistung sah vor 6-7 Jahren nichtmal mehr Intel eine Marktchance, und die sind ungleich "geschickter"
, wenns ums Verkaufen geht.Jetzt stehe ich immer noch mit meinem Q9550 da und weiß nicht was ich machen soll. Argh!
Schritt 1: Q9550 an mich abtreten

gewesen wäre... Allerdings hätte AMD dann den Anschluss ganz verloren hinsichltich neuer Technologien etc. ... Andererseits muss man auch sagen dass sie diese neue Architektur wohl eh in die Tonne kicken können (ich spreche nur für "Spieler"). Beziehungsweise noch 2-3 mal steppen müssen....
Die Architektur hat imho durchaus Potential. Wenn sie das ganze auf vier echte Pipelines pro Integereinheit aufbohren und/oder einen zusätzlichen "Single-Thread"-Scheduler verbauen (sollte viele Einheiten der bestehenden nutzen können), der bei Bedarf beide INT-Blöcke gemeinsam anspricht, dann fehlt eigentlich nur noch ein bißchen Cache-Vergrößerung (Standardprogramm für Refreshs) und eine vernünftige Fertigung (Intel hatte doch vor 1-2 Jahren mal überschüssige Kapazitäten
). Aber in seiner jetzigen Form gebe ich dir recht: Neue Technologien sind kein Nutzen, sondern ein Bonus, als 10% Marktanteil-Hersteller kann man sie eh nicht durchsetzen und wenn man einer neuen Architektur massiv Effizienz opfern muss, dann wird das i.d.R. erstmal nichts. (Siehe Williamette, R600, NV30, ...)Die Intel Preise für CPUs werden 2 mal pro Jahr aktualisiert. Was der jeweilige Händler von seinen Kunden nimmt hat damit exakt 0 zu tun.
i.d.R. viermal. Aber mit den Tagespreisen haben sie trotzdem nichts zu tun, das stimmt.
Ich dachte AMD könnte jetzt endlich mal was gegen Intel in der Hand halten und dann sowas. Könnte die geringe Leistung den am BIOS des Boards liegen?
Bei einem von AMD mitgelieferten Board wohl eher nicht.
Früher hatte Intel den P4/Netburst. Das sagt (fast) alles.![]()
Eigentlich ein Spruch, den ich selbst immer bringe, aber in dem Fall muss man ihn Einschränken:
Sicherlich hätten sich AthlonXP und Athlon64 deutlich weniger abheben können, wenn Intel zwischen Pentium III und Core2 nicht diesen "kleinen" Ausrichtungsfehler in der Entwicklung gehabt hätte. Aber trotz allem konnte sich jede neue Ausbaustufe vom K7 (K5 und 6 auch) bis zum "K9" (und wenn man die Bugs ausklammert: Auch der K10 eingeschränkt) gegenüber ihrem Vorgänger in Szene setzen. BD ist, neben Williamette und Prescott, die einzige Präsentation einer CPU, bei der der Vorgänger als Empfehlung in den Fazits landet. Und letztere beiden folgten auf Kerne, die als durchaus gut galten - was man 33 Monate nach Einführung des Phenom II und 1,5 Jahre nach Vorstellung des Thuban von den bisherigen AMD-Modellen nicht behaupten kann.
Schon mal was von "Patch" gehört? Man braucht kein neues Spiel für eine neue Architektur.![]()
Unterstützung für neue Befehlssätze und ein komplett überarbeitete Thread-Verwaltung wird dir niemand patchen.
Warum nicht, Könnte doch bald eine Zusammenarbeit von AMD mit diversen Stromanbietern geben ->
Bulldozer powered by E.ON![]()
Übertreibts mal nicht mit dem Stromverbrauch. Die Effizienz ist enttäuschend, aber die absolute Höhe liegt trotz allem auf Augenhöhe mit High-End-CPUs seit dem Pentium D.
Das Ding wird sich schon irgendwie verkaufen denke ich



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