News Speicherkrise: Ich kaufe ... Das sagt das PCGH-Team!

Das Speicher-Zeugs hält ja ewig und wenn man kauft, dann sollte man ein wenig vorausschauend kaufen, somit haben wohl nur sehr wenige Leute jetzt Stress mit diesen Preisen, die sich hoffentlich in absehbarer Zeit wieder 'beruhigen' werden. Die 64 GB DDR5, die ich vor 2 1/2 Jahren gekauft habe werden wohl die aktuelle Plattform AM5 überleben, die werden auch in 5 Jahren noch gut sein zum Gamen. Dasselbe gilt wohl für die 2 TB SSD die hier läuft, mehr Massenspeicher werd ich wohl die nächsten 7 Jahre nicht brauchen. Vielleicht gibt's in ein paar Jahren einen neuen Untersatz, sprich Mobo, mit neuer CPU, und als Sahnehäubchen eine Nachfolgerin für die RTX 4090, RAM und SSD werden bleiben.
 
Aktuell komme ich mit 32 GB RAM noch sehr gut aus. Auch NVME-Speicher habe ich noch genug im Rechner.
Ich mach mir nur sorgen über mögliche Preisanstiege bei Grafikkarten, denn eigentlich wäre im nächsten Jahr eine Neue bei mir fällig. Bin gespannt wie lange die Speicherkrise anhält.
 
Mir reichen ebenfalls 32 GB 6400er DDR5 RAM und meine "bescheidene" aber leistungskräftige Ryzen 5 7400F CPU:D völlig aus. Erst nächstes Jahr könnte sich das Blatt wenden und ein echter starker High-End Bolide in Zen 6 Form der Platzhirsch auf meinem High-End AM5 Mobo werden.
Mehr als 32 GB RAM werde ich in den nächsten Jahren eh nicht brauchen...
 
PCI-SATA-Controller + nicht-mechanischer Speicher kommt besser, wenn es nicht auch beim Laufwerk um Retro geht.
ich habe wegen IDE ne SSD z.B im Athlon XP System verbaut. Mit einem IDE~Sata Adapter. Damit kann man 2 SSD SATA Platten Anschließen, oder halt ne SATA Platte und nen SATA DVD Laufwerk. Funktioniert super.
Teuer wahr dennoch der RAM. Krüpel Rams sind immer billig, da gibt es auch keine Schnäppchen. Aber High-End, egal ob DDR1 bis DDR5 sind halt schon immer teuer gewesen.
 
Gibts das Angebot noch?
Daran - oder an einem gleichwertigen Deal - wäre ich auch interessiert. =)

Ich mach mir nur sorgen über mögliche Preisanstiege bei Grafikkarten, denn eigentlich wäre im nächsten Jahr eine Neue bei mir fällig. Bin gespannt wie lange die Speicherkrise anhält.
Das wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt für die gesamte Industrie, sich zusammenzusetzen und einheitliche, leicht implementierbare Standards für Neural Rendering zu schaffen. DirectX 13, anyone? Und dann lassen wir die KI, schuld an der Speichermisere, hübsche Objekte und "Texturen" im modernen Sinne herleiten. 8 GiByte forever ... oder so. :ugly:

MfG
Raff
 
Ich frage mich ja wie sich die Preise anderer Komponenten entwickeln, wenn sich alle Selbstbauer aufgrund von Wucherpreisen beim Speicher auf das Nötigste beschränken. Könnte in beide Richtungen gehen.
 
Bin auch gut versorgt mit einigen Rechnern, das sitze ich locker auf der linken Backe aus und muss Nichts kaufen was mir teuer erscheint. Hauptsache NV und AMD geben mal Gas mit ihrer neuen Gen. oder zumindest mal mit der NV Super und ärgern uns nicht wieder mit schlechter Verfügbarkeit.
 
PCI-SATA-Controller + nicht-mechanischer Speicher kommt besser, wenn es nicht auch beim Laufwerk um Retro geht.

Also es kommt eben immer auf die Zuverlässigkeit an und wie Retro das Ganze sein darf:
16-bit-computer.jpg
 
Habe im Laufe der letzten zwei Jahre massiv Speicher eingekauft; RAM, HDDs, NVMes, interne und externe, bin exzellent versorgt für die nächsten Jahre. Noch vor ca. einem Monat, als es auf CB die ersten Hiobsbotschaften zum Thema RAM-Preisanstieg gab, hatte ich noch direkt ein 32GB DDR5-6000 CL30 G.Skill Trident Z5 Neo Kit auf ebay für 100€ gekauft, jetzt kostet es schon über 225€, weiterhin ein 32GB DDR4 3200 CL22 SODIMM Kit für meinen Laptop für 66€, welches jetzt 170€ kostet. Schon krass, wie sich innerhalb von nur 4 Wochen die Lage so zuspitzen konnte.

Mein 64GB RAM Kit (sig PC1) ging vor einem Jahr für 250€ her, jetzt sind wir gerade bei 620€. Panikmodus freigeschalten. ALARM! Wieso liegt hier eigentlich kein Speicher mehr rum?

Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich diese "historische" Speicherkrise auf vorhandene und kommende Grafikkarten der nächsten paar Jahre auswirken wird. Außerdem möchte ich in ein paar Jahrzehnten mal in Geschichtsbüchern über diese Speicherkrise lesen, ist ja immerhin "historisch".
 
ich habe wegen IDE ne SSD z.B im Athlon XP System verbaut. Mit einem IDE~Sata Adapter. Damit kann man 2 SSD SATA Platten Anschließen, oder halt ne SATA Platte und nen SATA DVD Laufwerk. Funktioniert super.
Teuer wahr dennoch der RAM. Krüpel Rams sind immer billig, da gibt es auch keine Schnäppchen. Aber High-End, egal ob DDR1 bis DDR5 sind halt schon immer teuer gewesen.

Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen. Wenn ein Spiel auf dem PC100-Pentium-III nicht schnell genug läuft, dann muss ich keinen teuren PC150 auftreiben, sondern dann nehme ich einfach einen DDR266-Athlon. Wenn es darauf nicht läuft, den DDR400-Pentium 4. Immer noch zu langsam? Core 2 @DDR3.

Danke Torsten, das schau ich mir mal näher an. Ich dachte die Sata-Controller gibts nur für PCIe.

Edit: grad mal bei Amazon geguckt. Das Teil sollte passen?

Ich kenne die Marke nicht, aber Sil3114 oder dessen 2-Port-Kollege Sil3112 sind absolute Standardware. Ich selbst habe einen 3112er von Dawicontrol. Einziger Vorteil, der mir aufgefallen ist: Die haben (oder hatten, vor 15 Jahren), einen guten Support und haben mir eine RAID-freie Standard-Sil-Firmware zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu praktisch allen RAID-Varianten (die ich auf so einem Gerät nicht brauche) ist die ATAPI-tauglich, kann also auch optische SATA-Laufwerke und nicht nur Massenspeicher ansteuern.
 
Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen.
Weil ich es mir damals nicht Leisten konnte baue ich oder hab ich schon all meine Retro Systeme, ich sag mal "fast" auf maximale Leistung eingekauft.
Bin da halt so. Also "fast" meine ich z. B beim Sockel 939 den FX 53. Den hab ich bei einem Verbaut Gibt ihn ja noch stärker. Gibt ja noch den 55 den 62 glaube ich gab es nur für AM2.
Aber auch hier waren die guten Rams teurer wenn man das letzte bissel Leistung rauspressen wollte. Das ist ja heute nicht anders. Es gibt DDR4 mit 60€ bis 250€ mal als Beispiel. DDR5 ja genau das gleiche. Ist halt so ein jeder wie er mag Ding. Aber beim RAM, Spar ich nicht. Das soll schon passen finde ich.
 
Auf dem 940 wäre der -53 Top und da wäre RAM auch wirklich schwer zu bekommen. Aber auf dem 939 war er der kleinste FX überhaupt, Technik auf dem Niveau wurde später ganz normal als 4000+ verkauft.^^
Top-Single-Core war der -57, Top-Dual-Core der -60. (-62 tatsächlich nur für AM2) Spezifizierter RAM ist aber durchgängig ganz normaler DDR-400, der nie schwer zu bekommen war. Mehr ist OC, was nicht nur die Investition von Geld, sondern auch von Zeit erfordert, wenn man wirklich ans Limit will. Ich persönlich gebe Retro-Builds da nur eine Chance und wenn die vorliegende Technik halt nicht schneller will, dann lasse ich es bleiben. Spiele, die von Dual-Channel-PC3200 limitiert werden, dürften mehrheitlich ohnehin schon für aktuelle Betriebssysteme kompatibel sein.

Anwender dürften bei Sockel-939-Retro sogar eher das gegenteilige Problem bekommen: Ein FX-60 müsste eigentlich für fast alle Titel bis Ende der 0er-Jahre reichen, zum Ende wurde aber schon der Vertrieb via Steam üblich. Wer damals zu den Pionieren gehörte, "besitzt" die damaligen Games also nur innerhalb eines Systems, dass keine Sockel-939-kompatiblen Betriebssysteme mehr unterstützt.
 
Bei Retro-Systemen würde ich das entspannt sehen. Klar sind die besten Module einer jeden Generation teuer, aber außer "haben wollen" gibt es selten einen Grund, sie einzusetzen – man betreibt ein Retro-System ja nicht, um maximale Leistung zu erzielen. Wenn ein Spiel auf dem PC100-Pentium-III nicht schnell genug läuft, dann muss ich keinen teuren PC150 auftreiben, sondern dann nehme ich einfach einen DDR266-Athlon. Wenn es darauf nicht läuft, den DDR400-Pentium 4. Immer noch zu langsam? Core 2 @DDR3.



Ich kenne die Marke nicht, aber Sil3114 oder dessen 2-Port-Kollege Sil3112 sind absolute Standardware. Ich selbst habe einen 3112er von Dawicontrol. Einziger Vorteil, der mir aufgefallen ist: Die haben (oder hatten, vor 15 Jahren), einen guten Support und haben mir eine RAID-freie Standard-Sil-Firmware zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu praktisch allen RAID-Varianten (die ich auf so einem Gerät nicht brauche) ist die ATAPI-tauglich, kann also auch optische SATA-Laufwerke und nicht nur Massenspeicher ansteuern.
Was ich noch ned kapiere ist bei dem Contoller ob man zum Installieren der Betriebssystemsoftware ned doch eine alte HDD an der Mainboardsteckerleiste benötigt, weil die Treibersoftware für den Controller kann ja erst im Betriebssystem installiert werden. Oder mach ich grad einen Denkfehler?
Ich will unbedingt mein altes Voodoo²-Sli-System zum Laufen kriegen. Aber überall lauern hier die Fallstricke. :devil:
Selbst für die alte Matrox musste ich mir einen Adapter VGA ein auf HDMI aus bestellen, weil ich den alten sauschweren 20" Röhrenmoni ned aus meiner Rumpelkammer rüber schleppen wollte und meine 3 Flats, die ich hier hab, alle keine VGA-Buchse haben.

Ich hoff ja, dass das ASUS K7M, der 850er Slot A Athlon und die 3 Ramriegel noch funktionieren, sonst krieg ich die Krise. Auch find ich die Anleitung für das Goldfinger Device nimmer, weiß der Geier wer mir das geklaut hat. :fresse:
 
Normalerweise™ lassen sich solche Controller über Standard-Treiber ansprechen, wie sie alle DOS-basierten Systeme sowie die Installationsumgebungen späterer Windowse für jede Form von IDE-Laufwerk nutzen. Erst ab Windows XP (sowie mutmaßlich 2000 und NT), und auch da erst ab Ausführung von höheren Betriebssystemkomponenten, werden angepasste Treiber benötigt. Die lassen sich aber bereits während der Installation via Diskette einbinden. (Mit amüsant-frustrierenden Folgen, wenn man es nicht macht, aber von einem CD-Laufwerk am Zusatzcontroller installiert... Auch die typischen "Boot Device not found"/-"not accessible"-Bluescreens gehen darauf zurück, dass XP und später auf halber Strecke des Bootvorgangs "vergessen", wie sie auf ihr Systemlaufwerk zugreifen können.) Für ein 800er-Athlon-V²-System wäre aber Windows 98SE angemessen. Mit dem hatte ich persönlich noch nie Probleme. Sicherlich wird es irgendwo die eine Ausnahme geben, die nicht geht. ABer drei Generationen von Intel-Onboard (einschließlich P4-RAID und Core 2 im legacy-mode), dazwischen Via-Southbridges, Zusatzcontroller von/mit Firmware von Dawicontrol, Promise, Silicon Image und sogar ein OCZ Revodrive wurden anstandslos out-of-the-box geschluckt.
 
  • Like
Reaktionen: kmf
Zurück