Naja, finde das im Vergleich mit den Handys bisschen vermessen. Das Handy hat im vergleich zu einem RAM-Riegel einen deutlichen (physischen) Mehrwert. Ich kann damit fotografieren, Nachrichten schreiben, arbeiten und noch zig andere Dinge. Dafür sind dann Menschen schon bereit auch so viel Geld auszugeben. Ohne ein Smartphone kannst du in unserer heutigen Zeit quasi nicht mehr existieren (leider).
Dazu ist Apple das Statussymbol schlechthin unter der Gesellschaft.
Bei den Grafikarten, haben sich damals auch hauptsächlich Scalper daran bereichert oder die Miner. Richtiger Gamer hatten doch einen verschwindend niedrigen Anteil daran, könnte ich mir vorstellen. Klar ist der eine oder andere Scalpern auf den Leim gegangen (sonst hätten diese natürlich keine Grundlage), aber die große Masse? Unwahrscheinlich.
Ich sehe das auch so ähnlich wie die Vorredner. Die Entwickler werden sich darauf konzentrieren müssen, ihre Spiele besser zu optimieren, sonst kauft diese kein Mensch. Gerade wenn man sich noch vor Augen führt, dass sich für Konsolen z.B. Preise von 90€ pro Spiel etablieren. Wenn man so einen Preis bezahlt, möchte man auch ein optimiertes Spiel haben. Denke das wird auch der Grund sein, weshalb GTA 6 so oft verschoben wird. R* werden sich der aktuellen RAM-Situation schon längst bewusst gewesen sein und der Schuss für GTA 6 muss somit dringend sitzen.
Ich würde auch prophezeien, dass einige PC-Gamer zu Konsolen rüber wechseln zur kommenden Generation um sich die teure Aufrüstung zu ersparen. Also lieber einmal 1000€ für eine neue Xbox oder PS6 investieren (überspitzt gesagt, oder doch nicht?) und für die kommenden acht bis neun Jahre gerüstet sein, als alle zwei oder drei Jahre neue HW für den Rechner zu kaufen.
Gäbe es diesen Trend, wären die Spieleentwickler auch gezwungen, die Spiele besser zu optimieren, da der Hauptumsatz auf starrer HW zustande kommt. Ist ja ohnehin schon so.
Naja die Hardware hält aktuell so lange wie noch nie. In den 90ern hat man über ein Monatsgehalt für einen PC hingelegt und dieser war nach einem Jahr praktisch nicht mehr in der Lage, die neusten Spiele zu spielen.
Aktuell bezahlst du n halbes Monatsgehalt für nen PC und der kann alle Spiele für die nächsten 5 Jahre zocken ohne wirkliche Nachteile. Erst ab diesem Zeitraum wird es merkliche Einschränkungen geben wo halt neue Technologien nicht mehr unterstützt werden und die FPS in den unangenehmen Bereich fallen.
PCs haben den gleichen Mehrwert wie Smartphones, nur dass diese halt stationär sind und nicht in der Hosentasche baumeln. Laptops sind ein Kompromiss, aber deutlich langsamer, teurer etc.
Die Spieler aktuell scheinen kein Problem mit hohen Preisen zu haben.
Verglichen mit anderen Hobbys ist PC-Zocken absolut günstig, eins der günstigsten Hobbys, die man sich überhaupt aussuchen kann (für die Zeit, die man aus der Hardware rausholt). Auch wenn die Spiele 100€-Marke knacken sollten und 32GB DRR5 non-ECC bei 600€ landen, wird es den Markt nur minimal bremsen.
Egal was ich sonst kenne - es ist teurer. MTB - Bike teuer, Ersatzteile teuer, selbst Shuttle zum Trail teuer.
Autotuning? Hör mir auf, da geht teils mehr für Gummi drauf bei den Kollegen als mein PC in seiner Lebenszeit kostet

Foto/Video? Teurer Einstieg, aber langlebig, guter Gebrauchtmarkt.
Audio/Musik machen? Sehr unterschiedlich, kann günstig sein, aber dabei bleibt es nicht, wenn man ernsthaft einsteigt.
Konsolen sind übrigens teurer auf dauer verglichen mit nem Midrange-PC.
An irgendwelche Optimierungen glaube ich nicht.
Die Software- und Spieleschmieden haben sich an endlose Ressourcen gewöhnt.
Das wird die nächsten Jahre nix. Wenn es klappt, ist DDR5 wieder bei 150€ für 32GB und das juckt dann keinen mehr.