News Speicherkrise: DDR5 in Deutschland jetzt 419 Prozent teurer

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Um auch in der Speicherkrise den Überblick über die Preisentwicklung der populärsten DDR5-Speicherkits für Spieler zu behalten, wirft die PCGH-Redaktion auch im Juni 2026 einen Blick auf die aktuelle Marktsituation und die ist unschön.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Speicherkrise: DDR5 in Deutschland jetzt 419 Prozent teurer

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Uff das sind ja keine guten Aussichten. Naja früher oder später werden sich Personen wohl Ersatz Teile kaufen müssen. Da kommt man ja eh nicht drum Rum wenn es blöd läuft.

Sollte alles gut gehen ,so profitieren dann manche vom Gebrauchtmarkt . Je weniger leute etwas kaufen desto besser der gebrauchtmarkt . Zumindest das dann. Das treibt dann die Preise nach unten. Das ist dann die andere Richtung wenn es mal was positives gibt. Ich weiß warum sollte man es gebraucht kaufen. Es sei denn die Preise sind gut.
 
Das Problem ist nichtmal das Geld, das Problem ist das es gar nichts zu kaufen gibt wenn du z.b. 64GB 7200 oder 8000 willst.
 
Wenn alle ihre PCs länger nutzen ist das doch gut für die Umwelt und auch den eigenen Geldbeutel, oder? :o)
Abgesehen davon müssen die Spieleentwickler sich wieder mehr wie früher um Optimierungen und Inhalt, statt um "Pathtracing-Blingbling auf 1kW-Grafikkarten" kümmern. Man muß das immer auch positiv sehen.

Das Problem ist nichtmal das Geld, das Problem ist das es gar nichts zu kaufen gibt wenn du z.b. 64GB 7200 oder 8000 willst.
Was willste denn damit? Du hast einen 9800X3D. Solch übertakteter Speicher bringt dir bei ner X3D-CPU eh nicht sonderlich viel außer vielleicht kaum reproduzierbare Abstürze und sporadisches seltsames Systemverhalten, was dann wieder auf alles mögliche andere geschoben wird. ^^
 
Was willste denn damit? Du hast einen 9800X3D. Solch übertakteter Speicher bringt dir bei ner X3D-CPU eh nicht sonderlich viel außer vielleicht kaum reproduzierbare Abstürze und sporadisches seltsames Systemverhalten, was dann wieder auf alles mögliche andere geschoben wird. ^^

Ich brauch das gar nicht, ich hab 7200er der derzeit auf 6200 läuft, aber wir haben jetzt für einen Kollegen einen PC zusammengestellt und da würde ich mit Blick auf die Ryzen 10000 keinen 6000er Ram mehr verbauen bei den Preisen. Das war auch der Grund weshalb ich damals direkt zu 7200 gegriffen habe. Da stecke ich nächstes Jahr einfach die CPU um und fertig.
 
Wenn die Chinesen in die Überproduktion gehen in 3-4 Jahren gibt’s Nix billigeres mehr an einem PC als Speicher.
Das gleiche wie mit PV Modulen die man mittlerweile hinterhergeschmissen bekommt.
 
Ich bin reich :devil: Gestern auf YT das gesehen - wird nicht besser.

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Die meisten denken bei der "Krise" halt nur von 12 bis Mittag und an ihre Spielekisten.

Das richtige Kosten-Problem lauert allerdings überall dort, wo IT zur Produktion von Waren und Dienstleistungen benötigt wird - das reicht vom Acker bis ins Krankenhaus. Dort werden sich diese a) Verknappungen und b) Kostenexplosionen erst richtig mies bemerkbar machen.

Da nützt es wenig zu sagen: In 3..4 Jahren fluten die Chinesen auch diesen Markt mit Billo-Produkten. Wenn jetzt u.a. auch wegen KI-Nutzung Ersatzbeschaffungen und Zusatzinvestitionen in v.a. entsprechend leistungsfähige IT nötig werden, wird's die nächsten Jahre richtig teuer - und diese Kostenexplosion zieht sich durch die gesamten Herstellungsketten.

Schön, wenn wir besoffen vom KI-Wahn uns jetzt ganz easy ein paar Infos schneller zusammen-klicken oder bunte Bildchen, Filmchen und Trallala-Musik sich er-sloppen lassen oder Programm-Code nur noch herbei-ge-vibed werden muss. :ugly:

Aber bestimmt retten uns die Rechenzentren der mildtätigen Tech-Bros aus den USA dann, indem sie uns ihre Leistungen als Services wohlfeil verkaufen - wir müssen sie dazu nur brav weiter mit unseren Gratisdaten füttern...

Den Ideen unserer allwissenden Regierung zu Folge lässt sich das ja alles durch mehr und länger arbeiten und "etwas" Verzicht auf Sozialstaats-Wohltaten kompensieren und in bessere Produktivität ummünzen - und wenn wir nur genug bei der Gesundheitsversorgung einsparen, liegen uns die Rentner auch absehbar nicht mehr so lang auf der Sozialstaatstasche
 
Im Grunde nichts Neues.

Gestern stolperte ich über Preissteigerungen bei Festplatten. Eine meiner 20-TB-Festplatten machte komische Geräusche, war glücklicherweise nur eine Gehäusevibration.

Der Preis ist beim gleichen Anbieter (Jacob) von rund 377 € um das 2,9-Fache gestiegen.
Die Platte kostet aktuell 1076 €. Das ist wirklich Wahnsinn.
Ich hoffe, sie halten noch ein paar Jährchen.

Am krassesten ist die Preisentwicklung bei SSDs.
Meine drei Samsung 870 QVO 8 TB kosteten im Juni 2023 um die 349 €.
Und jetzt beim gleichen Anbieter (Jacob) 2124 €, das ist das 6,1-fache.
Über einen längeren Zeitraum waren die SSD in der 8-TB-Version gar nicht mehr verfügbar.

Das Thema Computer kann man im Grunde genommen für längere Zeit ausklammern.
Dafür bekommen wir jetzt dank Musk Satelliten und KI-Datacenter im All, wie schön...
Wie fragt man eigentlich eine KI ab, wenn man sich den PC nicht mehr leisten kann oder will?

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Und ich habe letztes Jahr(kurz vor der Kriese) noch mein 64GB 6000Mhz CL30 EXPO DDR5-RAM Kit für €140 bei eBay verkauft. lol Hab es mit 96GB RAM ersetzt, hoffentlich hält der bei mir noch sehr lange.

Wieso gibt es eigentlich keine CPU/GPU- und RAM-Fabriken in Deutschland bzw. Europa?
 
Das Thema Computer kann man im Grunde genommen für längere Zeit ausklammern.
Dafür bekommen wir jetzt dank Musk Satelliten und KI-Datacenter im All, wie schön...
Wie fragt man eigentlich eine KI ab, wenn man sich den PC nicht mehr leisten kann oder will?
Das kann ich Dir genau beantworten. Auf Deinem Mobiltelefon, das dann zwar auch nicht mehr Dir gehört, das aber kostenlos incl. Peter Thiels Palantir Client ist. :devil:
 
Die Preissteigerungen bei UDIMM-RAM sind doch vergleichsweise harmlos, gegen das was derzeit beim RDIMM abgeht.

Du möchtest 128 GB RDIMM-RAM für deinen neuen Server haben? 4000€+

Du möchtest 1 TB RDIMM-RAM haben für deine Server-Struktur oder gar nur kleine Workstation im Unternehmen? 50000€+

Wenn du es überhaupt bekommst, was das echte Problem an der Sachlage ist. Denn das Problem löst nicht einmal Geld.

Mieten? Hetzner hat seine Preise jetzt erst verdreifacht. Teils verfünffacht.

Von SSD- und HDD-Speicher schreibe ich besser erst gar nicht.
 
Wieso gibt es eigentlich keine CPU/GPU- und RAM-Fabriken in Deutschland bzw. Europa?
Kosten & Resourcen, wir sind ziemlich uninteressant für große Techfirmen und selbst haben wir uns Kastriert weil alles Innovative ins Ausland verkauft worden ist (Ausnahme dürften unsere dringend benötigten Maschinen für Belichtung etc. für Wafer sein wenn ich mich da jetzt nicht irre)
 
Meiner ist von ~220€ auf 1330€ geklettert.
Einfach nicht normal.
Hätte damals noch ein 32er Kit DDR4 kaufen sollen für ein 5600g System, aber das liegt jetzt auf Eis.

Auf dass die Blase bald platzt ... :hail:
 
Qimonda Dresden, 2009 Insolvenz. Danach verschwand die Chip Produktion nach Asien.


Infineon haben ihre Produktion selbst nach Asien ausgelagert (die Fabs laufen bis heute). Qimonda war nur noch eine Ausgründung, die das Know-How und R&D vermarkten sollte. Iirc zählte die deutsche Fertigung aber schon in den 90ern, als alles noch zu Siemens gehörte, nicht unbedingt zur globalen Entwicklungsspitze. Wenn man AMDs Fab in Dresden nicht mitzählt, weil deren Entwicklung nun einmal nicht hierzulande stattfand, spielt Deutschland schon lange nicht mehr an der Spitze der Computerchipfertigung mit und es ist fraglich, ob das jemals anders war.

Wo sollte ein gutes Prozent der Weltbevölkerung, dass bereits mehrere der wichtigsten Autobauer der Welt, große Anteile der internationalen Luftfahrtindustrie, eine ganze Reihe global führender Maschinenbauer und einiges mehr an Industrie beherbergt, auch die Ressourcen hernehmen, um sämtliche andern Nationen im Bereich Silizium-Belichtung zu schlagen? Man kann nicht überall erster sein und bei Computern gilt mehr als in vielen anderen Bereichen: Niemand braucht den Drittbesten. Und aktuell sitzen die führenden Belichter für Prozessoren halt in Taiwan, die für Speicher in Korea, Packaging in Taiwan, die Architekturentwickler in den USA. Zwingend nötige Zulieferprodukte kommen aus China und Nahost, die Anlagen aus den Niederlanden – selbst diese Staaten sind für ihre Computer-Versorgung jeweils von sieben anderen Nationen abhängig. Wir, und 150-200 weitere, sind es halt von acht anderen.
 
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