Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

War das in Stuttgart nun auch rassistisch von der Polizei?

Keine Ahnung. Ich habe nichts davon gelesen oder gehört, dass an den Krawallen Afrodeutsche beteiligt gewesen wären, oder dass diese (oder auch unbeteiligte Passanten dunkler Hautfarbe) im Gegensatz zu weißen Radaubrüdern von der Polizei ruppiger behandelt worden wären.

Übrigens wurden die Ausschreitungen parteiübergreifend verurteilt.
 
Ich denke es ist primär ein Problem einer Gesellschaft, die vom weißen Mann dominiert wird und in der toxische Maskulinität zur einer Ausgrenzung von allen Minderheiten und zu offenen und verstecktem Rassismus führen. Mangelnde, Toleranz, mangelnde Empathie und mangelnder Respekt gegenüber Minderheiten führt zu Wut, Wut die sich so entlädt. Was wir hier sehen ist das Ergebnis des deutschen, bürgerlichen Vorgarten-Rassismus.
 
Ich denke es ist primär ein Problem einer Gesellschaft, die vom weißen Mann dominiert wird und in der toxische Maskulinität zur einer Ausgrenzung von allen Minderheiten und zu offenen und verstecktem Rassismus führen. Mangelnde, Toleranz, mangelnde Empathie und mangelnder Respekt gegenüber Minderheiten führt zu Wut, Wut die sich so entlädt. Was wir hier sehen ist das Ergebnis des deutschen, bürgerlichen Vorgarten-Rassismus.
Sorry, aber mit Rassissmus oder einer - vermeintlich - maskulin dominierten Gesellschaft hat soetwas nichts mehr zu tun.
Wenn neben Polizisten schon Rettungskräfte angegangen werden (nicht bei dem Vorfall in Stuttgart, dafür aber sehr wohl regelmäßig sonstwo überall in DE), ist das schlicht eine Art von Verrohung, deren Wurzeln ganz woanders liegen.

MMn. hängt das massiv mit den Sozialen Medien und dem Neoliberalismus zusammen. Immer Ich! Ich! Ich!, das Wohl anderer ist nachrangig.
Wie Don schon schreibt, ist das auch schlicht ein Erziehungsproblem, allerdings geht das jetzt auch schon seit Generationen so. Ganz, ganz vorsichtig kann man da bis zurück zu den 68ern schielen...
 
Ich denke es ist primär ein Problem einer Gesellschaft, die vom weißen Mann dominiert wird und in der toxische Maskulinität zur einer Ausgrenzung von allen Minderheiten und zu offenen und verstecktem Rassismus führen. Mangelnde, Toleranz, mangelnde Empathie und mangelnder Respekt gegenüber Minderheiten führt zu Wut, Wut die sich so entlädt. Was wir hier sehen ist das Ergebnis des deutschen, bürgerlichen Vorgarten-Rassismus.

Welche Minderheiten?

Selbst bei der auslösenden Drogenkontrolle wurde ein Deutscher kontrolliert.
 
Mit den 68ern hat das gar nichts zu tun. Davor hat die Jugend wegen der Piefigkeit ihrer Elternhäuser über die Stränge geschlagen, danach wegen deren Gleichgültigkeit.

Jugendlichen gar keine Richtung vorzugeben ist nun einmal genauso wenig hilfreich, wie sie in ein Korsett zu zwingen.
Und keine Wahl zu haben ist genauso schlimm, wie keine Optionen aufgezeigt zu bekommen.
 
Ich denke es ist primär ein Problem einer Gesellschaft, die vom weißen Mann dominiert wird und in der toxische Maskulinität zur einer Ausgrenzung von allen Minderheiten und zu offenen und verstecktem Rassismus führen. Mangelnde, Toleranz, mangelnde Empathie und mangelnder Respekt gegenüber Minderheiten führt zu Wut, Wut die sich so entlädt. Was wir hier sehen ist das Ergebnis des deutschen, bürgerlichen Vorgarten-Rassismus.
Aber du wirst mit diesen Themen niemals eine Selbstrefektion in der angesprochenen Gruppe lostreten, Du wirst minimal beleidigt, maximal zusammengeschlagen werden, je nachdem, auf wen Du triffst.

Ich wiß cnicht, was in Stuttgart passierte, die Art, wie z.B. die Arbeiter und Nachbarn von Tönnies wie Vieh hinter Zäunen eingesperrt werdne, ist schon klasse. Fehlt jetzt nur noch die Kennzeichnung z.B. mit einem gelben Quadrat als Corona-Verdachtsfall.

Gewalt rechtfertigt es nicht, Ursachen muss man trotzdem ergründen und abstellen.
 
Eine freie Autorin, die ganz offensichtlich einen Dachschaden hat.
Satire darf vielleicht alles, aber wenn sie so weit über das Ziel hinaus schießt gehört sie vielleicht selbst auf den Müll.
Hätte sie das bei der AfD geschrieben hätte man vielleicht darüber lachen könne da gewisse AfD Politiker selbst darüber sprechen Menschen zu entsorgen,
aber bei unserer Polizei? Nein definitiv nicht angebracht.

Btw
Merkel scheint Seehofer zurück zu pfeifen. Aber Böhmermann konnte man direkt verurteilen (nicht rechtlich "bewusst verletzend"), klasse.
Die Frau ist einfach eine scheiß Kanzlerin, sie ist einfach eine Fahne im Wind.
 
Gewisse moralische Werte und Tugenden sollten aber im Laufe von 2 bis 20 Jahren vermittelt werden.
Und was meinst du bitte mit keine Wahl haben und keine Option aufgezeigt zu bekommen?

Bis zur 68er-Revolution hat das Elternhaus den Kindern vorgegeben, was sie zu tun und was sie zu werden haben --> Rebellion.
Danach wurde ihnen gar nichts zu tun gegeben und erzählt, sie können alles erreichen - ohne ihnen zu sagen, was sie erreichen können. --> Perspektivlosigkeit.

Wie du schon sagt, Kinder brauchen Führung. Das war zwar in Verknöcherung übergegangen, daher war eine gesellschaftliches Umdenken nötig, aber dabei gab es eben auch - wie so oft - eine massive Hyperkompensation: Statt gelockerter Autorität haben viele Eltern gar keine Autorität. Statt den Kindern nicht nur ein Ziel zu diktieren, sondern ihnen viele erreichbare Ziele vorzustellen, werden sie komplett allein gelassen.

Und das Ergebnis sieht man alle Tage.

Wenn das auf Corona gemünzt ist, erwarte ich von jedem ab 14 Jahren, das er erkennt das dies ein temporäres Problem ist, zum Verdruss von uns allen ein längeres, aber trotzdem steht im Moment halt die Gesundheit der Allgemeinheit, über dem Wohl des Einzelnen

Das könnt man erwarten, wenn die dafür erforderliche Sozialisation gegeben wäre. Das ist sie aber nicht. Vielen Jugendlichen fehlt neben der dafür erforderlichen Einsicht auch die Geduld - und sie wissen sich auch nicht anderweitig sinnvoll zu beschäftigen, wenn jene umfangreiche Bespaßungsinfrastruktur weg fällt, die ein aktives Familienleben ersetzt hat.
 
Wie du schon sagt, Kinder brauchen Führung. .
Nein, Kinder brauchen Anregung, Phantasie, Leitfäden, aber keine "Führung"

Man kann fördern, ohne Wege vorzugeben, aber scheinbar können das nicht viele.
Ich betreue sind 40 Jahren regelmäßig anderer Leute Kinder für ein paar Jahre
und bringe sie durch Schule oder Studium und das Ziel ist es immer, sie zu
mündigen und verantwortungsvollen Menschen zu machen. Die machen selten,
was ich gut finde, darum geht es nicht. Sie müssen lernen, zu ihren Entscheidungen
zu stehen und sie müssen lernen, dass die selber die Konsequenzen ihres Weges
zu tragen haben. Das ist alles worum es geht.
 
Das mit den Ursachen heutiger gesellschaftlicher Auswüchse könnte man eigentlich endlos ausdebattieren, würde hier sowieso den Rahmen, oder besser den Thread, sprengen.

Ich habe mich zu dem Thema schon anderswo ausführlicher geäußert, auch in Bezug zu den 68ern.
Ich werfe denen nicht vor, bewusst eine Gesellschaft von Egoisten hervorgebracht zu haben. Aber es sind im Zuge stark antiautoritärem Denken auch gewisse, etwas überspitzt formuliert, "Kollateralschäden" entstanden, welche das Erziehungsbild der nachfolgenden Generationen mehr oder minder stark geprägt hat.
Es gab damals auch Mütter, die ihre Kinder (vornehmlich Söhne) bei allem Protestieren für Gleichberechtigung alleine gelassen haben, weil sie die als Symbol für ihre eigene, geschlechtliche Unterdrückung angesehen haben - Michel Houellebecq lässt grüßen.

Das mag' natürlich nicht die Mehrheit gewesen sein, aber derart traurige Einzelfälle gab es eben, auch wenn die Alt-68er darüber am liebsten nicht reden wollen.;)
 
Insoweit hat Merkel in Bezug auf den Innenminister, wie so oft, recht!
Frau Merkel hat eben nicht Recht, der Innenminister kann und darf das tun. Eine Anzeige heißt auch nicht per se, dass man sich auf eine Seite stellt sondern, dass man es zur Prüfung stellt.
Was sagst du eigentlich dazu, dass Merkel bei Böhmermann eindeutig Position bezogen hat? Für mich war das Feigheit vor eventuellen außenpolitischen Problemen.



Thema Führung oder Inspiration
Ihr solltet daran denken, dass die Menschen verschieden sind. Deswegen brauchen die einen Führung und die anderen eher Inspiration.
 
Nein, Kinder brauchen Anregung, Phantasie, Leitfäden, aber keine "Führung".

Auch das ist Führung. Man kann nicht nur Esel am Strick führen, sondern auch Blinde über die Straße, Durstige zur Quelle - oder eben von Natur aus orientierungslose Kinder dazu, ihre schlummernden Talente zu entdecken und sich selbst Ziele zu stecken.

Gemeint ist aber dasselbe: Einem Kind oder Jugendlichen bis zum i-Tüpfelchen vorzuschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, ist nicht Führung; ebenso wenig aber, ihn einfach sich selbst zu überlassen und zu sagen "Du hast alle Freiheiten und Möglichkeiten, nun mach mal und ich gehe feiern!"
Dann macht das Kind nämlich mit seiner Freiheit genau das, was es als "Freiheit" vorgelebt bekommt - und geht feiern.
Aber wehe, es kann wegen - sagen wir mal: einer Pandemie - nicht mehr gefeiert werden. Dann hocken Eltern und Kinder notgedrungen aufeinander, ohne ein Konzept fürs Zusammenleben zu haben.
Und wenn das Kindern und Jugendlichen zu doof wird - und das geht erfahrungsgemäß sehr schnell, weil sie nicht wissen wohin sonst mit ihrer Energie - werden die Kinder launisch und die Jugendlichen aggressiv.

Wenn dir "Führung" nicht gefällt, kannst du natürlich auch "Anleitung" dazu sagen. :)
 
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