AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?
Laut Wiki war das Eingangsalter 70 Jahre, deutlich über der damaligen durchschnittlichen Lebenserwartung.
Na dann ist es ja noch viel schwieriger gewesen, die Rente jemals zu kassieren oder wenn doch, dann wenigstens für längere Zeit. Kein Wunder, daß die Kosten so klein bleiben.
Ich weiß nicht, ob Bismarck seinerzeit vorhatte, die Rentenregelung an eine steigende durchschnittliche Lebenserwartung anzupassen, aber auf alle Fälle wurde dies nicht als gesetzlicher Bestandteil in das Konzept aufgenommen.
Ich denke, davon kann man ausgehen.
So, wie die Regelung eingeführt wurde, war sie zum Scheitern verurteilt, sobald das Bevölkerungswachstum abnahm (oder alternativ auch nur die Beschäftigungsquote sank)
Nö. Wenn man überlegt, wie wenige Personen in den Genuß der Rente gekommen wären, läßt sich das sehr leicht aufrechterhalten.
Das sieht man da aber nicht. Da sieht man etwas realitätsfernes, an dem sich andere ergötzen könnten. Man weiß aber nicht, ob "der Pöbel" das macht. (die mir bekannten HartzIVer konsumieren z.B. -altersbedingt- ÖR oder -niveaubedingt- gar kein Fernsehen)
Wieso? Ich sehe doch, was die so machen. Mir geht's doch nicht darum zu sehen, daß die sich Popstars auf Pro7 reinziehen oder so, mir geht's darum zu sehen, wie irgendein Knasti fünf Kinder von zwei Frauen hat und dann die dritte heiraten will. Oder was für ein abstruses Weltbild irgendwelche "Big-is-beautiful"-Bratzen in den nachmittäglichen Talkshows haben. DAS ist witzig. Oder erschreckend. Wie man will.
Wenn er auf dem geistigen Äquivalent des Privatfernsehns ist?
Sorry, aber da müsste ich schon heftig defizite im Privatleben haben, ehe ich mir sowas antue
Du kommst mir aber jetzt bitte nicht mit dem Mythos des "intelligenten Pornos", ja? Das ist nämlich Schwachsinn. Sowas gibt's nicht.
Okay - stimmt theoretisch.
Allerdings hat die deutsche Rentenversicherung nie mit einer echten, individuellen Kapitaldeckung gearbeitet, wie es z.B. Lebensversicherungen oft tun (die einzuzahlenden Beträge hätten nicht mal für ein Jahr "Lohnfortzahlung" gereicht und die Löhne waren seinerzeit nicht so hoch, dass ein wesentlich niedrigere Rente fürs Überleben gereicht hätte) und spätestens seit Ende des ersten Weltkriegs mussten Teile der Finanzierung aus anderen Quellen realisiert werden. Die Umstellung 56 war da eher symbolisch.
Die berufsgebundenen haben meines Wissens immer mit einer Kapitaldeckung gearbeitet, so wie die Deutsche Ärzteversorgung das heute noch tut. Leider wurden die alle peu à peu in die staatliche Rentenkasse überführt, um sich aufgrund der höheren Gehälter der freien Berufe noch mehr einverleiben zu können. Deswegen hat man heute ja auch keine Alternative mehr zur privaten Vorsorge. Was zum Kotzen ist. Aber was will man machen? Die Welt ist ungerecht.
Derzeit ist es wohl eher so, dass sich korrupte Kapitalisten am Volk vergehen.
Was verstehst du eigentlich unter "Volk"? Etwa die 5% in Deutschland lebenden Millionäre, oder aber die ca 50% in Deutschland lebenden Arbeitnehmer, die mit einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von ca 1000-1500€ nach Hause gehen?
PS: Die Werte sind nur grob geschätzt, also bitte keine Erpsenzählerei
An Erbsenzählerei habe ich kein Interesse.
Ich verstehe unter dem "Volk" jedenfalls nicht die, die sich genüßlich in die soziale Hängematte legen und andere für sich schuften lassen. Auch verstehe ich darunter nicht irgendwelche mentalen Rohrkrepierer, die meinen, aus Protest gegen das System anderer Leute Eigentum beschädigen zu müssen (siehe z.B. brennende Autos in Berlin). Das sind allerdings insgesamt die, die solch dummen linkslinken Ideen anhängen. Kein Wunder. Wenn man zu faul ist, selbst was auf die Kette zu bringen, muß man es eben anderen klauen. Das ist asozial.
Wenn Dir die negative Definition nicht reichen sollte: Dazu zähle ich alle, die ehrlich arbeiten gehen, steuerpflichtig sind und Sozialabgaben zahlen müssen und deswegen auch ein Mitspracherecht bei der Gestaltung unserer Gesellschaft
verdient haben.