AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?
Ja. Das weiß jeder, der in der 7. Klasse in Politik/Geschichte aufgepasst hat.
Ich versteh nicht warum, du meine Beiträge immer dokumentierst?
Ich geb zu jedem Scheiß meinen Senf dazu, hat nichts mit dir im speziellen zu tun

Ist Dir mal der Gedanke gekommen, daß es mit Sicherheit die Wähler der jetzigen Regierung sind, die sich darüber genaue Gedanken gemacht haben?
Ich denke, die Aussage "Die wenigsten, die ABC haben, haben sich im Vorfeld mit der XYZ richtig/selber auseinander gesetzt und mal ihr Gehirn bemüht...leider..." kann mit sehr hoher Trefferquote auf jede größere Gruppe dieser Nation und insbesondere auf das Wahlverhalten angewendet werden.

(ich persönlich würde, in Anbetracht der Probleme in Bezug auf den Haushalt2010 sogar behaupten, dass dieser Vorwurf auf die Gewählten selbst ausgeweitet werden kann. Zumindest scheinen deren Gedanken nicht bis zu einer Lösung ausgeführt worden zu sein)
Wenn Du die Bismarckschen Rentengesetze meinst, wird Dir sicherlich auffallen, daß wir nicht umsonst lange Zeit ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren hatten. Das war zufälligerweise die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen zu dieser Zeit. Die gesetzliche Rente sollte nur dazu dienen, die Zeit vom statistisch vorhergesehenen bis zum tatsächlichen Tod in Würde und ein wenig Ruhe bestreiten zu können. Logischerweise wurde die Rente da im Schnitt nicht ein oder mehr Jahrzehnte lang bezogen, sondern wenige Monate bis Jahre, und oft genug überhaupt gar nicht. Um das System unter diesen Voraussetzungen sehr lange am Laufen zu halten, braucht man kein unendliches Wachstum, wie Du Dir sicher ausmalen kannst.
Laut Wiki war das Eingangsalter 70 Jahre, deutlich über der damaligen durchschnittlichen Lebenserwartung. Aber sei es drum:
Bereits damals war die Lebenserwartung steil am steigen, eine drastische Verbesserung der Lebensumstände älterer Personen sowie die Verbesserungen im Bereich der medizinischen Versorgung sowie der Unterstützung von Arbeitsunfähigen, die zeitgleich beschlossen wurden, hat klar den gleichen Effekt.
Ich weiß nicht, ob Bismarck seinerzeit vorhatte, die Rentenregelung an eine steigende durchschnittliche Lebenserwartung anzupassen, aber auf alle Fälle wurde dies nicht als gesetzlicher Bestandteil in das Konzept aufgenommen. So, wie die Regelung eingeführt wurde, war sie zum Scheitern verurteilt, sobald das Bevölkerungswachstum abnahm (oder alternativ auch nur die Beschäftigungsquote sank)
Doch. Tun sie. Man will ja sehen, an was sich der Pöbel ergötzt.
Das sieht man da aber nicht. Da sieht man etwas realitätsfernes, an dem sich andere ergötzen
könnten. Man weiß aber nicht, ob "der Pöbel" das macht. (die mir bekannten HartzIVer konsumieren z.B. -altersbedingt- ÖR oder -niveaubedingt- gar kein Fernsehen)
Beim Porno guckst Du ja auch nicht weg, oder?
Wenn er auf dem geistigen Äquivalent des Privatfernsehns ist?
Sorry, aber da müsste ich schon heftig defizite im Privatleben haben, ehe ich mir sowas antue
Das trifft nur für die Umlagefinanzierung zu. Eine Kapitaldeckung zeichnet sich ja gerade dadurch aus, daß eben nicht mit theoretischen Werten jongliert wird, sondern das Geld, das ausgeschüttet werden soll, auch tatsächlich vorhanden ist und vor allem über Jahrzehnte des Einzalens auch Zinsen erwirtschaften konnte.
Beide Finanzierungsoptionen haben aber Vor- und Nachteile.
Okay - stimmt theoretisch.
Allerdings hat die deutsche Rentenversicherung nie mit einer echten, individuellen Kapitaldeckung gearbeitet, wie es z.B. Lebensversicherungen oft tun (die einzuzahlenden Beträge hätten nicht mal für ein Jahr "Lohnfortzahlung" gereicht und die Löhne waren seinerzeit nicht so hoch, dass ein wesentlich niedrigere Rente fürs Überleben gereicht hätte) und spätestens seit Ende des ersten Weltkriegs mussten Teile der Finanzierung aus anderen Quellen realisiert werden. Die Umstellung 56 war da eher symbolisch.
Was wäre Deines Erachtens eine weniger grenzwertige Bezeichnung für politisch "links" orientierte Personen, die sich in faschistischer Manier am Volk vergehen wollen?
Für eine derartige Person ist die Bezeichnung angemessen.
Für ein Forumsmitglied, dem nicht nachgewiesen werden kann, dass er sich "in faschistischer Manier am Volk verehen" will, ist sie absolut unpassend. Wenn derjenige sich als "politisch links" bezeichnet, kann man ihn einen "Linken" nennen.
(bezüglich "beweisen" empfehle ich JePes beiträge in einem Nachbarthread dazu, was eigentlich "faschistisch" ist - bzw. was es nicht ist. Z.B. Abseits einer Selbsttitulierung oder als Beleidigung definiert.)