Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

ein armutszeugnis, auch für die wählerschaft, die offensichtlich nicht weiter als von der tapete bis wand gedacht hat.

Wenn ich mir das Wahlergebnis so anschaue, dann muss ich eh davon ausgehen, dass leider ein Großteil derer die in Deutschland wählen gegangen sind Opfer der Bildungspolitik derer sind, die sie wieder gewählt haben...
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Wenn ich mir das Wahlergebnis so anschaue, dann muss ich eh davon ausgehen, dass leider ein Großteil derer die in Deutschland wählen gegangen sind Opfer der Bildungspolitik derer sind, die sie wieder gewählt haben...

scheint mir so, als ob viele menschen zum nachplappern "erzogen" werden und einfach nicht in der lage sind, sich kritisch mit einem thema auseinanderzusetzen. man könnte schon fast sagen, die "bild" übernimmt das denken für die bevölkerung...

klingt bisl komisch, ich hoffe ihr versteht was ich damit meine ^^
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

scheint mir so, als ob viele menschen zum nachplappern "erzogen" werden und einfach nicht in der lage sind, sich kritisch mit einem thema auseinanderzusetzen. man könnte schon fast sagen, die "bild" übernimmt das denken für die bevölkerung...

klingt bisl komisch, ich hoffe ihr versteht was ich damit meine ^^

Natürlich denken viele Menschen nicht mehr nach und lassen sich von den privaten steuern und beeinflussen, das ist ja schon fast wie eine Gehirnwäsche :ugly:

Die wenigsten, die nun die Regierung für unser Land durch ihre Wahlentscheidung mit zu verantworten haben, haben sich im Vorfeld mit der aktuellen Politik/Wirtschaftslage richtig/selber auseinander gesetzt und mal ihr Gehirn bemüht...leider... :daumen2:
 
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Natürlich denken viele Menschen nicht mehr nach und lassen sich von den privaten steuern und beeinflussen, das ist ja schon fast wie eine Gehirnwäsche :ugly:
Ohja, die bösen privaten. Deswegen müssen wir sie sofort verstaatlichen und den Leuten staatlich gelenkte und genehme Medien präsentieren, wie es die Linke unter der schönen Umschreibung "Vergesellschaftung" vorhat.
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Ohja, die bösen privaten. Deswegen müssen wir sie sofort verstaatlichen und den Leuten staatlich gelenkte und genehme Medien präsentieren, wie es die Linke unter der schönen Umschreibung "Vergesellschaftung" vorhat.


nein, die richtige antwort auf das problem ist bildung.
 
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jo in den 50ern wars das erste und letzte mal für die brd ... wenn man das deutschereichsieht noch die 20er und um die jahrhundertwende rum ...

Der Aufschwung in den 20ern und 50ern basierte auf ausländischen Kredite. Erstere brachten uns den Abschwung von 29-45 ein, letztere haben wir bis heute nicht abbezahlt.
("Jahrhundertwende" -welche eigentlich?- weiß ich nicht genau, aber mir wäre spontan keine bekannt, zu der es einfach nur aller Orten bergauf ging)


Aber so verwunderlich finde ich es auch nicht, dass es zu keinem Zeitpunkt besonders stark aufwärts ging. Warum sollte es auch?
Die einzige Möglichkeit, in der Summe eine Verbesserung herbeizuführen, ist die Schaffung neuer Werte. Rohstoffabbau und Naturzerstörung ist da in Deutschland (bzw. ganz Mitteleuropa) schon seit sehr langer Zeit nur noch eingeschränkt möglich (weil schon alles ausgebeutet ist) und die praktische Anwendung von Wissensfortschritten ist seit jeher ein eher kontinuirlicher Prozess, da er nicht zuletzt davon abhängt, wieviel man in die Zukunft investiert (chronisch zuwenig) - und im Schnitt gings ja auch langsam bergauf.
Alles andere, was man machen kann, ist Umschichten (was einen Aufschwung z.B. zu Lasten zukünftiger Generationen vortäuscht) und zerstören, wobei letzteres eben für Abschwung sorgt - und in Form des vernichtendende Konkurrenzkampfes im (Neo)Kapitalismus vorzüglich kultiviert wird.


Abwärts muss man bald wohl in Schriftgröße 72, fett, kursiv und unterstrichen schreiben:

Haushalt 2010: Bund plant 100 Milliarden Euro neue Schulden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

100 Millarden € Schulden bei 239 Millarden regelmäßiger Einnahmen. Ein Hohn!

Kann man da eigentlich klagen? Wenn ich mich nicht irre, wurde kurz vor der Krise ein Paragraph zur Stoppung der Verschuldung ins Grundgesetz aufgenommen.

Aber immer noch besser als jetzt in Griechenland zu sein. :D

Wenn ich da richtig lese, sind von 13% Defizit die Rede. Bin kein BWL, aber versteht man daraus nicht den Anteil von Schulden am Haushalt? Deutschland kommt demnach im nächsten Jahr auf ein Defizit von 31% und höher.
(Mitglieder der Opposition kommen bei den Vorschlägen, die die Wespenkoalition vorlegt, auf ein Defizit, dass eher bei 130 denn 100 Milliarden liegt.)

Man wusste schon vor 50Jahre, als man das Rentensystem einführte, dass das Konzept nicht aufgehen würde, gar nur mit Einwanderung zu regulieren sei.

Das Rentensystem wurde vor 120 Jahren eingeführt. Damals sollte man sich über die Unmöglichkeit des zugrunde liegenden unendlichen Wachstums aber genauso im klaren gewesen sein, wie heute. (d.h. die Politik gar nicht, jeder der nachdenkt sofort)

Harz4 hin oder her. In anderen Staaten gibt es gar nichts. Deutschland ist der sozialste Staat der Welt. Hätte wir hier noch ordentlich Familienstruktüren gäbe es Schlagwörter wie Altersarmut gar nicht.

Aber ggf. welche wie "Blutfehde", "Ehrenmord", "Verheiratung",...

scheint mir so, als ob viele menschen zum nachplappern "erzogen" werden und einfach nicht in der lage sind, sich kritisch mit einem thema auseinanderzusetzen. man könnte schon fast sagen, die "bild" übernimmt das denken für die bevölkerung...

klingt bisl komisch, ich hoffe ihr versteht was ich damit meine ^^

Also ich für meinen Teil bin im Rahmen meiner Schulbildung nur von einem Lehrer dazu angehalten worden, mir über politische Themen eine eigene Meinung zu bilden. Und der hat sich einen Dreck um Lehrpläne gekümmert (in dem Fall: :daumen: )
Auch sonst würde mir in Deutschland kein einziges Element einfallen, das die Leute zum eigenen denken anregen würde. Passives Konsumieren von Informationen (z.B. Dokus im Fernsehen) gilt ja schon als quasi-intellektuelle Beschäftigung. Das dabei Menschen rauskommen, für die alles über BILD-Niveau eine Herausforderung darstellt, überrascht wirklich nicht. (man muss aber mal anmerken: BILD mag in der Berichterstattung besonders oberflächlich sein und eigene Ziele am offensichtlichsten verfolgen. Aber andere Medien -egal ob FAZ, TAZ, Spiegel,...- präsentieren genauso nur eine eigene Sicht der Dinge und ersetzen kein Nachdenken. Bestenfalls ersparen sie einem einen Großteil der Recherche)




P.S.:
Hat jemand Zahlen, wie groß der Anteil diverser Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft im nächsten Jahr ist? Wäre mal interessant, die Summe z.B. mit den Bildungs-&Forschungsausgaben seit der Wende oder den Investitionen in Umwelt- und Naturschutz seit Gründung der BRD zu vergleichen.
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Alles andere, was man machen kann, ist Umschichten (was einen Aufschwung z.B. zu Lasten zukünftiger Generationen vortäuscht) und zerstören, wobei letzteres eben für Abschwung sorgt - und in Form des vernichtendende Konkurrenzkampfes im (Neo)Kapitalismus vorzüglich kultiviert wird.

Es wird doch umgeschichtet. Die "Veramrung" der Bevölkerung und gleichzeitig die höhere Produktivität der arbeitenden Gesellschaft muss sich ja irgendwo widerspiegeln. Also müssen eine kleine Gruppe von Menschen sehr reich sein oder geworden sein oder noch werden.

Kann man da eigentlich klagen? Wenn ich mich nicht irre, wurde kurz vor der Krise ein Paragraph zur Stoppung der Verschuldung ins Grundgesetz aufgenommen.

Der Paragraph tritt, wenn ich nicht daneben liege, erst 2011 in Kraft, deshalb wird ja noch kräftig Schulden gemacht und es so hinkaschiert, dass man auch nach 2011 noch Schulden machen kann, ohne das es auffällt.

Aber es gibt auch schon wieder andere Stimmen...KLICK :D

Wenn ich da richtig lese, sind von 13% Defizit die Rede. Bin kein BWL, aber versteht man daraus nicht den Anteil von Schulden am Haushalt? Deutschland kommt demnach im nächsten Jahr auf ein Defizit von 31% und höher.
(Mitglieder der Opposition kommen bei den Vorschlägen, die die Wespenkoalition vorlegt, auf ein Defizit, dass eher bei 130 denn 100 Milliarden liegt.)

Es geht um das Bruttoinlandsprodukt und das liegt nun mal in Griechenland nicht so hoch wie bei uns, daher wirkt sich das in diesem Land deutlich stärker aus als bei uns.
Schau dir Island an, da hat man nur der Finanzmärkte wegen ein brauchbares Bruttoinlandsprodukt gehabt. Dass das eine Blase war, schien dabei niemanden zu interessieren, auch dem Staat nicht.
Aber sonst gibts in Island nun mal nichts.

Aber ggf. welche wie "Blutfehde", "Ehrenmord", "Verheiratung",...

Jap, aber trotzdem ist es ja Familie und man passt auf sich auf. :D :ugly:

BILD mag in der Berichterstattung besonders oberflächlich sein und eigene Ziele am offensichtlichsten verfolgen. Aber andere Medien -egal ob FAZ, TAZ, Spiegel,...- präsentieren genauso nur eine eigene Sicht der Dinge und ersetzen kein Nachdenken. Bestenfalls ersparen sie einem einen Großteil der Recherche)

Was aber gegen die anderen Zeitungen spricht, ist doch, dass sie die BILD oft zitieren. :(
Zeitungsverläge berichten eh nur noch so, wie es ihnen passt und lassen einige Dinge in einem entsprechenden Licht darstehen.

P.S.:
Hat jemand Zahlen, wie groß der Anteil diverser Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft im nächsten Jahr ist? Wäre mal interessant, die Summe z.B. mit den Bildungs-&Forschungsausgaben seit der Wende oder den Investitionen in Umwelt- und Naturschutz seit Gründung der BRD zu vergleichen.

Jo, na klar... Bitte schön. ;)
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Das Rentensystem wurde vor 120 Jahren eingeführt. Damals sollte man sich über die Unmöglichkeit des zugrunde liegenden unendlichen Wachstums aber genauso im klaren gewesen sein, wie heute. (d.h. die Politik gar nicht, jeder der nachdenkt sofort)
Ich beziehe mich natürlich auf die Rentenreform von 1957.
Ab da gibt es entscheidene Änderungen im System.

Stichwort: Umlagefinanzierung(!!). Das Kapitaldeckungsverfahren wurde abgelöst.

Der Begriff ist dem ein oder anderem sicherlich auch im Zusammenhang mit dem Finanzierungsonzept der privaten KVs bekannt.
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Richtig :daumen:

Nur leider ist das anscheinend nicht allen hier klar...*hust*..17&4..*hust*... :schief:

Das hat doch mit Bildung nichts zu tun.
bildung sorgt doch eher dafür, dass die Menschen letztendlich erkennen, dass sie grundsätzlich von den Politikern übers Ohr gehauen werden und dann geht niemand mehr zur Wahl, nur eben die, dessen Bildungsniveau noch niedriger ist und was man dann hat.... :D
FDP 50%, NPD 30%....
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

bildung sorgt doch eher dafür, dass die Menschen letztendlich erkennen, dass sie grundsätzlich von den Politikern übers Ohr gehauen werden(...)

Viva la Differenzierungsvermoegen. Politiker, Banker, Manager, Aktionaere, Jud ... ach, Nein. Da bringe ich wohl was durcheinander.

FDP 50%, NPD 30%....

SE ... ich meine PD ... ich meine WA ... ich meine LINKE 75%.

Nur leider ist das anscheinend nicht allen hier klar...*hust*..17&4..*hust*... :schief:

Mit wem verwechselst Du Dich, dass Du Dir solche Bemerkungen anmasst und glaubst, ueber die Mehrheit der WaehlerInnen ein Urteil faellen zu koennen?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Das hat doch mit Bildung nichts zu tun.
bildung sorgt doch eher dafür, dass die Menschen letztendlich erkennen, dass sie grundsätzlich von den Politikern übers Ohr gehauen werden und dann geht niemand mehr zur Wahl, nur eben die, dessen Bildungsniveau noch niedriger ist und was man dann hat.... :D
FDP 50%, NPD 30%....

das war jetzt aber auch auf die privaten sender bezogen, weil jmd was von "verstaatlichen" geblubbert hat.
die privaten zeigen nur das, was die bevölkerung "verlangt" (bzw das, was hohe quoten verspricht). und ich kann mir nunmal bei bestem willen nicht vorstellen, dass menschen mit einem gewissen bildungsniveau, sich diese gerichtssendungen, talkshows, kochsendungen und unter anderem populismus auf BILD-niveau reinziehen.

ich denke dieses problem würde sich mit einem höheren bildungsniveau von selbst lösen. aber das bleibt natürlich eine utopie, da man die menschen nunmal nicht dazu zwingen kann, sich intellektuell weiterzuentwickeln und somit etwas gutes für sich selbst zu tun.
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Es wird doch umgeschichtet. Die "Veramrung" der Bevölkerung und gleichzeitig die höhere Produktivität der arbeitenden Gesellschaft muss sich ja irgendwo widerspiegeln. Also müssen eine kleine Gruppe von Menschen sehr reich sein oder geworden sein oder noch werden.

Deswegen kam "vernichten" in meiner Liste vor.
Natürlich muss irgendwer ein bißchen plus machen, sonst würde niemand auf dauer versuchen, dass System so am laufen zu lassen. Aber es ist keineswegs so, dass alles, was "beim kleinen Mann" fehlt, jetzt beim "großen Mann" oder "der Industrie" ist. Abgesehen von Abflüssen ins Ausland (es möge sich mal jeder umgucken und überlegen, ein wie großer Teil der Werte in seinem Zimmer "made in Germany" ist - 20%? 30%?. Dazu addiere man noch "Urlaub") können Werte auch einfach verbraucht=vernichtet werden. Und wir leben in einer Gesellschaft mit zunehmend höheren Einweganteil (ich sag jetzt nicht "Abwra - nein. Ich sags nicht ;) ). Immer mehr Güter werden nur für kurze Zeit genutzt (das fängt bei sämtlicher Elektronik an und geht bis zu drei Verpackungsschichten um Süßwaren) und wandern dann in den Müll. Sie spiegeln aber einen echten Ressourcenverbrauch und einen echten Aufwand wieder. Das ist ein Nettoverlust für das Gesamtsystem.

(Anm.: Unterm Strich sehe ich aber trotzdem nicht, dass es mit Deutschland bergab geht. Im Schnitt geht es den Leuten heute immer noch besser, als vor 10-20 Jahren. Es geht ihnen nur nicht soviel besser, wie einem kleinen Teil der Bevölkerung. Oder den Nachbarn. Aus z.B. oben genannten Gründen, die einen Großteil der erbrachten Leistung auffressen bzw. abzweigen)

Es geht um das Bruttoinlandsprodukt und das liegt nun mal in Griechenland nicht so hoch wie bei uns, daher wirkt sich das in diesem Land deutlich stärker aus als bei uns.

k

Aber sonst gibts in Island nun mal nichts.

Viel Natur, die man z.B. durch Industrie ersetzen kann. (was man auch macht)



Hmmm - etwas kompakter? Z.B. ohne alle anderen Zahlen, die in den letzten 50 Jahren erhoben wurden? ;)


Ich beziehe mich natürlich auf die Rentenreform von 1957.
Ab da gibt es entscheidene Änderungen im System.

Stichwort: Umlagefinanzierung(!!). Das Kapitaldeckungsverfahren wurde abgelöst.

Das ist nur eine Abschaffung von Sicherheiten.
Das Grundprinzip, dass alten Leuten von Jungen das Leben finanziert wird, ist ebenso beibehalten worden, die Vorstellungen zur Dauer dieser Altersphase.


die privaten zeigen nur das, was die bevölkerung "verlangt" (bzw das, was hohe quoten verspricht).

Jammern die nicht über sinkende Quoten?
Ich hab zunehmend den Eindruck, dass sie das senden, was "brauchbare Quoten bei minimalen Kosten" verspricht.
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Viel Natur, die man z.B. durch Industrie ersetzen kann. (was man auch macht)

Das ist richtig, wird aber auch anderswo gemacht.
Monokultur für Treibstoffgewinnung. :(

Hmmm - etwas kompakter? Z.B. ohne alle anderen Zahlen, die in den letzten 50 Jahren erhoben wurden? ;)

Da müsste man ja mal richtig tief ins Netz eintauchen und sich einen Wolf suchen. :ugly:
Wer Lust dazu hat.... :schief:

Jammern die nicht über sinkende Quoten?
Ich hab zunehmend den Eindruck, dass sie das senden, was "brauchbare Quoten bei minimalen Kosten" verspricht.

Die jammern seit Jahren und die Kosten werden weiter gedrückt, Personal wird abgebaut, bestehende, gut verkaufbare Formate ausgeweitet (DSDS, Popstars und auch inzwischen die anders Castingshows)

Privatfernsehen heißt heute die Möglicheit, mit möglichst wenigen bis gar keinen Mittel einigermaßen brauchbare Quoten zu erziehen, um sinkende Werbeeinnahmen zu kompensieren.
Die Neugierigkeit der Menschen werden dabei schamlos ausgenutzt, das sieht man bei den Bauer sucht Frau oder Frauentausch Krempel.
Demnächst wird es Unfall TV geben, denn die vielen Videokameras in der Stadt müssen ja auch mal refinanziert werden.

Zusammengerechnet bedeutet das, dass privat finanziertes Fernsehen zur Billigstunterhaltung verkommt, dem gefrusteten, vielleicht arbeitslosen Menschen irgendwie über den Tag helfen, damit er wenigstens nicht dauernd seine Kinder verprügelt. :(
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

("Jahrhundertwende" -welche eigentlich?- weiß ich nicht genau, aber mir wäre spontan keine bekannt, zu der es einfach nur aller Orten bergauf ging)

damit war der wechsel von 1899 zu 1900 gemaint als die briten das siegel "made in germany" einführten um die deutschen produkte schlechter da stehen zu lassen nur war das gegenteil der fall ... seit dem heist es auch : deutsche wertarbeit ...

der daraus entstandene gewinn war bestimmt ein aufschwung ...
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Das ist nur eine Abschaffung von Sicherheiten.
Das Grundprinzip, dass alten Leuten von Jungen das Leben finanziert wird, ist ebenso beibehalten worden, die Vorstellungen zur Dauer dieser Altersphase.
Ja. Das weiß jeder, der in der 7. Klasse in Politik/Geschichte aufgepasst hat.
Ich versteh nicht warum, du meine Beiträge immer dokumentierst? Das was ich geschrieben habe ist korrekt. Ich finde es etwas belehrend von dir mir zu unterstellen, dass ich simple Zusammenhänge verkennen würde. :) Ich kann auch zu jedem deiner Posts etwas schreiben und ihn genauer erläutern. Mache ich natürluch nicht.
Ich verabschiede mich aus diesem Thread.

Besten Gruß & nichts für ungut. :)
 
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

@17&4

ich würde es sehr begrüßen, wenn du etwas weniger persönlich gegen andere User angehst. grenz wertige Formulierungen wie "Linksfaschist" müssen nicht sein. Der entsprechende Beitrag wurde entfernt.

Den Rest bitte ich beim Thema zu bleiben. Ich würde nur ungerne eingreifen müssen.
 
Man wusste schon vor 50Jahre, als man das Rentensystem einführte, dass das Konzept nicht aufgehen würde, gar nur mit Einwanderung zu regulieren sei.

Das stimmt nicht. Man hatte beim umlagefinanzierten System mal Bedenken geäußert, aber die hat Adenauer persönlich mit dem berühmten Ausspruch: "Kinder kriegen die Leute immer," vom Tisch gefegt. Die Pille konnte er halt nicht vorhersehen. Und hätte es die nicht gegeben, hätten wir auch heute wahrscheinlich noch keine Probleme mit dem Rentensystem.
Harz4 hin oder her. In anderen Staaten gibt es gar nichts. Deutschland ist der sozialste Staat der Welt. Hätte wir hier noch ordentlich Familienstruktüren gäbe es Schlagwörter wie Altersarmut gar nicht.
Das hingegen ist sehr richtig.

Die wenigsten, die nun die Regierung für unser Land durch ihre Wahlentscheidung mit zu verantworten haben, haben sich im Vorfeld mit der aktuellen Politik/Wirtschaftslage richtig/selber auseinander gesetzt und mal ihr Gehirn bemüht...leider... :daumen2:

:lol: Ist Dir mal der Gedanke gekommen, daß es mit Sicherheit die Wähler der jetzigen Regierung sind, die sich darüber genaue Gedanken gemacht haben? Glaubst Du, in so einer Situation wie jetzt hilft dümmster Populismus der Marke "Reichtum für alle!"? Wie naiv kann man bitte sein?

Das Rentensystem wurde vor 120 Jahren eingeführt. Damals sollte man sich über die Unmöglichkeit des zugrunde liegenden unendlichen Wachstums aber genauso im klaren gewesen sein, wie heute. (d.h. die Politik gar nicht, jeder der nachdenkt sofort)

Wenn Du die Bismarckschen Rentengesetze meinst, wird Dir sicherlich auffallen, daß wir nicht umsonst lange Zeit ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren hatten. Das war zufälligerweise die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen zu dieser Zeit. Die gesetzliche Rente sollte nur dazu dienen, die Zeit vom statistisch vorhergesehenen bis zum tatsächlichen Tod in Würde und ein wenig Ruhe bestreiten zu können. Logischerweise wurde die Rente da im Schnitt nicht ein oder mehr Jahrzehnte lang bezogen, sondern wenige Monate bis Jahre, und oft genug überhaupt gar nicht. Um das System unter diesen Voraussetzungen sehr lange am Laufen zu halten, braucht man kein unendliches Wachstum, wie Du Dir sicher ausmalen kannst.

das war jetzt aber auch auf die privaten sender bezogen, weil jmd was von "verstaatlichen" geblubbert hat.
die privaten zeigen nur das, was die bevölkerung "verlangt" (bzw das, was hohe quoten verspricht). und ich kann mir nunmal bei bestem willen nicht vorstellen, dass menschen mit einem gewissen bildungsniveau, sich diese gerichtssendungen, talkshows, kochsendungen und unter anderem populismus auf BILD-niveau reinziehen.

Doch. Tun sie. Man will ja sehen, an was sich der Pöbel ergötzt. ;-) Beim Porno guckst Du ja auch nicht weg, oder? Und diese Sendungen sind eben Sozialpornografie.

Das ist nur eine Abschaffung von Sicherheiten.
Das Grundprinzip, dass alten Leuten von Jungen das Leben finanziert wird, ist ebenso beibehalten worden, die Vorstellungen zur Dauer dieser Altersphase.

Das trifft nur für die Umlagefinanzierung zu. Eine Kapitaldeckung zeichnet sich ja gerade dadurch aus, daß eben nicht mit theoretischen Werten jongliert wird, sondern das Geld, das ausgeschüttet werden soll, auch tatsächlich vorhanden ist und vor allem über Jahrzehnte des Einzalens auch Zinsen erwirtschaften konnte.
Beide Finanzierungsoptionen haben aber Vor- und Nachteile.

ich würde es sehr begrüßen, wenn du etwas weniger persönlich gegen andere User angehst. grenz wertige Formulierungen wie "Linksfaschist" müssen nicht sein. Der entsprechende Beitrag wurde entfernt.

Was wäre Deines Erachtens eine weniger grenzwertige Bezeichnung für politisch "links" orientierte Personen, die sich in faschistischer Manier am Volk vergehen wollen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?

Ja. Das weiß jeder, der in der 7. Klasse in Politik/Geschichte aufgepasst hat.
Ich versteh nicht warum, du meine Beiträge immer dokumentierst?

Ich geb zu jedem Scheiß meinen Senf dazu, hat nichts mit dir im speziellen zu tun ;)



:lol: Ist Dir mal der Gedanke gekommen, daß es mit Sicherheit die Wähler der jetzigen Regierung sind, die sich darüber genaue Gedanken gemacht haben?

Ich denke, die Aussage "Die wenigsten, die ABC haben, haben sich im Vorfeld mit der XYZ richtig/selber auseinander gesetzt und mal ihr Gehirn bemüht...leider..." kann mit sehr hoher Trefferquote auf jede größere Gruppe dieser Nation und insbesondere auf das Wahlverhalten angewendet werden. ;)
(ich persönlich würde, in Anbetracht der Probleme in Bezug auf den Haushalt2010 sogar behaupten, dass dieser Vorwurf auf die Gewählten selbst ausgeweitet werden kann. Zumindest scheinen deren Gedanken nicht bis zu einer Lösung ausgeführt worden zu sein)

Wenn Du die Bismarckschen Rentengesetze meinst, wird Dir sicherlich auffallen, daß wir nicht umsonst lange Zeit ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren hatten. Das war zufälligerweise die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen zu dieser Zeit. Die gesetzliche Rente sollte nur dazu dienen, die Zeit vom statistisch vorhergesehenen bis zum tatsächlichen Tod in Würde und ein wenig Ruhe bestreiten zu können. Logischerweise wurde die Rente da im Schnitt nicht ein oder mehr Jahrzehnte lang bezogen, sondern wenige Monate bis Jahre, und oft genug überhaupt gar nicht. Um das System unter diesen Voraussetzungen sehr lange am Laufen zu halten, braucht man kein unendliches Wachstum, wie Du Dir sicher ausmalen kannst.

Laut Wiki war das Eingangsalter 70 Jahre, deutlich über der damaligen durchschnittlichen Lebenserwartung. Aber sei es drum:
Bereits damals war die Lebenserwartung steil am steigen, eine drastische Verbesserung der Lebensumstände älterer Personen sowie die Verbesserungen im Bereich der medizinischen Versorgung sowie der Unterstützung von Arbeitsunfähigen, die zeitgleich beschlossen wurden, hat klar den gleichen Effekt.
Ich weiß nicht, ob Bismarck seinerzeit vorhatte, die Rentenregelung an eine steigende durchschnittliche Lebenserwartung anzupassen, aber auf alle Fälle wurde dies nicht als gesetzlicher Bestandteil in das Konzept aufgenommen. So, wie die Regelung eingeführt wurde, war sie zum Scheitern verurteilt, sobald das Bevölkerungswachstum abnahm (oder alternativ auch nur die Beschäftigungsquote sank)

Doch. Tun sie. Man will ja sehen, an was sich der Pöbel ergötzt. ;-)

Das sieht man da aber nicht. Da sieht man etwas realitätsfernes, an dem sich andere ergötzen könnten. Man weiß aber nicht, ob "der Pöbel" das macht. (die mir bekannten HartzIVer konsumieren z.B. -altersbedingt- ÖR oder -niveaubedingt- gar kein Fernsehen)

Beim Porno guckst Du ja auch nicht weg, oder?

Wenn er auf dem geistigen Äquivalent des Privatfernsehns ist?
Sorry, aber da müsste ich schon heftig defizite im Privatleben haben, ehe ich mir sowas antue :ugly:

Das trifft nur für die Umlagefinanzierung zu. Eine Kapitaldeckung zeichnet sich ja gerade dadurch aus, daß eben nicht mit theoretischen Werten jongliert wird, sondern das Geld, das ausgeschüttet werden soll, auch tatsächlich vorhanden ist und vor allem über Jahrzehnte des Einzalens auch Zinsen erwirtschaften konnte.
Beide Finanzierungsoptionen haben aber Vor- und Nachteile.

Okay - stimmt theoretisch.
Allerdings hat die deutsche Rentenversicherung nie mit einer echten, individuellen Kapitaldeckung gearbeitet, wie es z.B. Lebensversicherungen oft tun (die einzuzahlenden Beträge hätten nicht mal für ein Jahr "Lohnfortzahlung" gereicht und die Löhne waren seinerzeit nicht so hoch, dass ein wesentlich niedrigere Rente fürs Überleben gereicht hätte) und spätestens seit Ende des ersten Weltkriegs mussten Teile der Finanzierung aus anderen Quellen realisiert werden. Die Umstellung 56 war da eher symbolisch.


Was wäre Deines Erachtens eine weniger grenzwertige Bezeichnung für politisch "links" orientierte Personen, die sich in faschistischer Manier am Volk vergehen wollen?

Für eine derartige Person ist die Bezeichnung angemessen.
Für ein Forumsmitglied, dem nicht nachgewiesen werden kann, dass er sich "in faschistischer Manier am Volk verehen" will, ist sie absolut unpassend. Wenn derjenige sich als "politisch links" bezeichnet, kann man ihn einen "Linken" nennen.
(bezüglich "beweisen" empfehle ich JePes beiträge in einem Nachbarthread dazu, was eigentlich "faschistisch" ist - bzw. was es nicht ist. Z.B. Abseits einer Selbsttitulierung oder als Beleidigung definiert.)
 
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