ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Schwarz/Gelb, geht es jetzt mit Deutschland abwärts?
Wir habe eine Preissteigerung bei Preisen, die durch die Lohnkosten im Niedrigstlohnsektor beeinflusst werden. Die "höhere Geldmenge" beschränkt sich auf Personen, die selbst in diesem Niedrigstlohnsektor tätig sind.
Wenn man die Theorie knallhart durchzieht, führt das natürlich zu einer Inflation - aber einer winzigen, die quasi keine spürbaren Folgen für den Durchschnittsdeutschen hat und für den Niedrigstlöhner nicht annähernd sein gesteigertes Einkommen aufwiegt.
Wenn du Inflation vermeiden willst (vor nem Jahr hatten noch alle panische Angst vor Deflation...), dann solltest du dich mal um das Verhältniss zwischen vergegebenen Krediten und real vorhandenen Rücklagen kümmern. Da werden Finanzmittel in gigantischem Umlauf gemacht und behauptet, es wäre für ein funktionieren der Wirtschaft unabdingbar. Aber wenn 6-9 Zehnerpotenzen tiefer mal ein bißchen mehr Geld zur Verfügung stehen sollen, dann ist auf einmal die Welt bedroht...
Bezüglich der Schwarzarbeit: Da jede Lohnkostensteigerung nur zu mehr Schwarzarbeit führt, sollte man deiner Meinung nach also Löhne und Lohnnebenkosten auf 0€ senken? So wäre endlich sicher gestellt, dass niemand mehr (schwarz)arbeitet.
Alles oberhalb dieses Extrems ist ein Abwägen und wenn du ernsthaft die Meinung vertreten willst, dass eine Anhebung der Löhne in einigen wenigen Branchen von 6 auf 10€ die Schwarzarbeit so enorm und unkontrollierbar steigert, dass man vor der Gesetzlosigkeit kapitulieren und die Löhne niedrig halten muss, dann solltest du mal darlegen, was du abgewogen hast, um zu diesem Grenzwert zu kommen.
Lern lesen.
Ansonsten: Umso höher der Lohn, umso mehr kostet das Produkt oder die Dienstleistung. Wir haben also eine Preissteigerung. Die gesteigerten Preise schaffen wiederum mehr Anreize zur Schwarzarbeit. Folglich wird entweder "nur" die höhere Geldmenge welche sich im Umlauf befindet entwertet, schlimmstenfalls haben wir eine höhere Inflation.
Wir habe eine Preissteigerung bei Preisen, die durch die Lohnkosten im Niedrigstlohnsektor beeinflusst werden. Die "höhere Geldmenge" beschränkt sich auf Personen, die selbst in diesem Niedrigstlohnsektor tätig sind.
Wenn man die Theorie knallhart durchzieht, führt das natürlich zu einer Inflation - aber einer winzigen, die quasi keine spürbaren Folgen für den Durchschnittsdeutschen hat und für den Niedrigstlöhner nicht annähernd sein gesteigertes Einkommen aufwiegt.
Wenn du Inflation vermeiden willst (vor nem Jahr hatten noch alle panische Angst vor Deflation...), dann solltest du dich mal um das Verhältniss zwischen vergegebenen Krediten und real vorhandenen Rücklagen kümmern. Da werden Finanzmittel in gigantischem Umlauf gemacht und behauptet, es wäre für ein funktionieren der Wirtschaft unabdingbar. Aber wenn 6-9 Zehnerpotenzen tiefer mal ein bißchen mehr Geld zur Verfügung stehen sollen, dann ist auf einmal die Welt bedroht...
Bezüglich der Schwarzarbeit: Da jede Lohnkostensteigerung nur zu mehr Schwarzarbeit führt, sollte man deiner Meinung nach also Löhne und Lohnnebenkosten auf 0€ senken? So wäre endlich sicher gestellt, dass niemand mehr (schwarz)arbeitet.
Alles oberhalb dieses Extrems ist ein Abwägen und wenn du ernsthaft die Meinung vertreten willst, dass eine Anhebung der Löhne in einigen wenigen Branchen von 6 auf 10€ die Schwarzarbeit so enorm und unkontrollierbar steigert, dass man vor der Gesetzlosigkeit kapitulieren und die Löhne niedrig halten muss, dann solltest du mal darlegen, was du abgewogen hast, um zu diesem Grenzwert zu kommen.






