Schiesserei in München

  • Ersteller Ersteller Junkrat
  • Erstellt am Erstellt am
AW: Schiesserei in München

Das Problem ist das man auch mit sehr guter Bildung nur sehr schwer einen Job bekommt.

Es gibt viele die wollen arbeiten, finden aber einfach nichts gescheites.
Bin selbst derzeit arbeitslos.
 
AW: Schiesserei in München

Ich meinte ja auch man sollte helfen bevor Menschen zu Terroristen werden. Ein wichtiger Punkte wäre z. B.
- Bildung

Aber natürlich hast du recht die jetzigen sollten eingesperrt werden.

Ähm... Ich weiß jetzt nicht ob das politisch korrekt ist, aber ich sehe da ein großes Problem in dem zurzeit offensichtlich im Islam besonders stark vertretenen religiösem Extremismus. Wenn dir von klein auf eingetrichtert wird, dass "der Westen" dein Feind ist, hilft dir irgendwann auch jede noch so gute Bildung nicht mehr - zumal diese dann ja auch oft verhindert wird.

Ein weiteres Problem sind die Parallelgesellschaften. Kann man jetzt ja nicht grundsätzlich verübeln, dass man sich bevorzugt mit/bei "Gleichgesinnten" aufhält. Allerdings ist das weder integrationsfördernd (sondern eher das Gegenteil), noch wird so im Zweifel Extremismus verhindert. Ein Paradebeispiel sind die Ghettos in allen Ländern der Welt, beispielhaft Amerika, Deutschland, Belgien, Frankreich... Wo ist wohl die Bildung am Miesesten, die Kriminalität/Gewalt am Höchsten, die Zukunftsperspektive am Besch....nsten? Und dadurch der Nährboden für Extremismus am Höchsten?

Das Problem ist das man auch mit sehr guter Bildung nur sehr schwer einen Job bekommt.
Ohne Abi und/oder Studienabschluss ist man heute als jemand, der gerade in die Arbeitswelt eintreten will, wirklich schlecht dran.

Ist halt leider einer der Nachteile, dass jedem das Abi ermöglicht wird. Ich halt es grundsätzlich für eine Selbstverständlichkeit, jedem den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen, jedoch machen es zu viele (hier in Berlin gibt es in manchen Bezirken fast doppelt so viele Schulabgänger mit Abi wie wie einem MSA - beschämenderweise haben tatsächlich die reicheren Bezirke mehr Abiturienten) - auch studieren zu viele.

Dadurch steigen die Anforderungen an Bewerber automatisch. Die, die mit einer Ausbildung nach dem MSA oder dem eHSA besser beraten wären, bleiben dadurch natürlich auf der Strecke - denn ein mieses Abi-Zeugnis sieht schlechter aus als ein gutes MSA-Zeugnis. Eine Lösung, welche fair für alle ist, kann allerdings auch ich nicht bieten. Eine Begrenzung + Losverfahren wäre blöd für die Leute, die die Leistung für das Abi bringen könnten, es dann aber nicht dürfen und dadurch ihre ggfs. vorhandenen Karriereziele nicht erreichen können.

Allerdings scheitert es auch daran, dass ein nicht besonders kleiner Teil an Problemfällen aus einem ganz einfachen Grund hier nicht mal einfache Arbeiten übernehmen kann:
Meist können diese Leute so schlecht Deutsch sprechen, lesen und schreiben, dass eine Zusammenarbeit oder gar eine Arbeit am Kunden unmöglich ist. Da können die Leute alle anderen Sachen noch so gut, das ist eine Grundvoraussetzung.

Besonders betrifft dieses Problem Immigranten und Bürger mit Migrationshintergrund. Meist besteht das Problem der schlechten Deutschkenntnisse darin, dass in deren Umfeld kaum Deutsch gesprochen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schiesserei in München

Ich meinte ja auch man sollte helfen bevor Menschen zu Terroristen werden. Ein wichtiger Punkte wäre z. B.
- Bildung

Da gebe ich dir auf der einen Seite natürlich vollkommen recht, keine frage.

Die andere Seite der Medaille ist : Das Umfeld / der Freundeskreis etc., wenn dort "Leute" vollgelabert werden / Indoktriniert werden / überzeugt werden von irgend einer radikal ausgerichteten Ideologie usw., dann nützt auch die tolle Bildung nichts, wenn ein junger Mensch Indoktriniert umdenkt - und zu einem anderen der Gesellschaft gefährlichen Menschen wird.

Das ist es ja leider.

Ich hasse gewalt und Radikale Ideologien, so etwas ist einfach nur noch kranker Müll.
 
AW: Schiesserei in München

Ohne Abi und/oder Studienabschluss ist man heute als jemand, der gerade in die Arbeitswelt eintreten will, wirklich schlecht dran.

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber diese Aussage ist nur zur hälfte wahr.

Es gibt mehr als genug Abiturienten / Studierte Akademiker etc. usw., die trotz allem keinen Job finden und sie erstmal gezwungernermaßen irgendetwas anderes tun müssen, einige wenige haben aber Glück / oder etwas später finden sie ihren Job den sie Anstreben.

(Jeder ist seines Glückes eigener Schmied !)

Im Prinzip kann man sagen - und das hat nach wie vor seine richtigkeit, das: "Hat man Beziehungen, so kommt man natürlich sehr viel schneller Vorran / zum Ziel." (Leider ist es den meisten vergönnt.)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schiesserei in München

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber diese Aussage ist nur zur hälfte wahr.

Es gibt mehr als genug Abiturienten / Studierte Akademiker etc. usw., die trotz allem keinen Job finden und sie erstmal gezwungernermaßen irgendetwas anderes tun müssen.
Ja, aber man hat es dann immer noch wesentlich einfacher. Wenn es schon Abiturienten oder Studienabgänger schwer haben einen Job zu finden, was sollen dann alle mit geringeren Abschlüssen sagen?;)
Das eigentliche Problem ist es ja, nach der Schule erstmal eine gute (in Hinblick auf die Karrierewünsche, sofern diese auch realistisch sind (Pilot mit HSA wäre ein Beispiel, welches NICHT realistisch ist)) Ausbildung zu finden.

Ich selber bin als MSAler mit einem sogar recht guten Abgangszeugnis (Prüfungsnoten 1 in Deutsch, 2 in Englisch, 3 in Mathe und 1 in der Ethik-Präsentation, die Jahresnoten waren im Schnitt sogar noch ne 2) gezwungen worden, einen schulischen Ausbildungsweg einzuschlagen. Leider bin ich durch meinen Berufswunsch gezwungen worden, einen Ausbildungsgang mit Fachabi zu wählen. Und das macht mir meine sehr guten Leistungen in den beruflichen Fächern auf dem Papier zunichte.

Was sollen da dann noch die Leute sagen, die nur einen (e)HSA erreicht haben? Oder überhaupt keine Abschlüsse?
Genau das sind die Leute, die mit einer überproportional hohen Wahrscheinlichkeit in die Perspektivlosigkeit abrutschen und damit für extremistisches Gedankengut empfänglich werden. Das ist das größte Problem der immer höheren Anforderungen an die Bewerber auf dem Arbeitsmarkt. Nach und nach bleiben immer mehr Leute auf der Strecke.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schiesserei in München

Genau das sind die Leute, die mit einer überproportional hohen Wahrscheinlichkeit in die Perspektivlosigkeit abrutschen und damit für extremistisches Gedankengut empfänglich werden.

So Pauschal würde ich das nicht sehen, DENN: Das evtl. private Umfeld von z.B einem Falschen Freundeskreis, kann dazu führen, sich Menschenverachtendem Radikalen Gedankengut anzuschliessen, bzw. davon überzeugt zu werden usw.

Das Private Umfeld, in dem jeder einzelne aufwächst etc., spielt eine Immense Rolle in der Psyche des Menschen ! (Auch im Hinblick auf den Freundeskreis / Bekanntenkreis)
 
AW: Schiesserei in München

Pauschalisiert habe ich das nicht... "überproportional hohen Wahrscheinlichkeit". ;)
Ausgeschlossen sind für Extremismus anfällige Leute mit guter Bildung und einer guten Zukunftsperspektive natürlich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich seeeeeeeehr viel geringer.

Das ist halt auch ein Stück weit die Erfahrung, die ich bisher gesammelt habe. Ich musste mal ein halbes Jahr lang eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren - da habe ich unterschiedlichste Leute kennengelernt. Ein paar Wenige hatten es einfach nicht verdient, dort gelandet zu sein.

Ein paar Wenige konnten aus unterschiedlichsten, nachvollziehbaren Gründen nicht mindestens einen MSA erreichen und haben es trotzdem nicht verdient (seien es persönliche Probleme oder eine schlicht fehlende Leistungsfähigkeit, obwohl jene gerne eine Ausbildung oder einen MSA machen würden und sich dahingehend bemühten). Das sind die Leute, denen schleunigst geholfen werden muss.

Die Leute, die nur einen schlechten HSA oder gar keinen Abschluss erreicht haben und nicht in die zwei Raster passen - das waren die Leute, die schon eine so starke Perspektivlosigkeit entwickelt haben, dass es für diese schon eine Errungenschaft war, im Knast gesessen zu haben. Wenn diese Leute aber immer wieder in solche sinnlosen Hilfen gesteckt werden, welche einzig dazu dienen, die Arbeitslosenstatistik zu schönen...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schiesserei in München

Ausgeschlossen sind für Extremismus anfällige Leute mit guter Bildung und einer guten Zukunftsperspektive natürlich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich seeeeeeeehr viel geringer.

Wie bereits erwähnt: Das private Umfeld spielt eine immense Rolle in der Psyche des Menschen. Wenn dort z.B. einer, oder auch mehrere sind, die man seit vielen jahren kennt - und wo auch ein Vertrauen herrscht usw. - und dann dort Belabert / Überzeugt wird usw., das ist der Punkt, bei dem Leute auf die falsche Schiene kommen können und sich verändern zum negativen.

Leichtgläubige / Gutmütige / Naiv denkende usw. sind in erster Linie die Opfer.

(Diese findest Du in Bildungsfernen Schichten, wie auch unter den Gebildeten - wo letztendlich falsche Freundschaften und das vertrauen ausgenutzt werden.)

Man muss im ganzen Leben immer auf der Hut bleiben - und die Augen offen halten, immer !
 
AW: Schiesserei in München

Nun, da drehen wir uns im Kreis, da sagen mir meine Erfahrungen und gewissermaßen auch etwas der Menschenverstand etwas anderes. ;)
Intelligentere Leute neigen weniger dazu, mit entsprechenden Leuten zu verkehren.

Können wir uns darauf einigen, dass du das halt etwas anders sieht? Sonst müllen wir noch den ganzen Thread voll. :D
 
AW: Schiesserei in München

@iGameKudan,

habe schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wenn Du verstehst was ich meine ;)

Aber nichts für ungut.
 
AW: Schiesserei in München

Wollte ich vorhin auch schreiben. Es sind sogar vor allem in den USA ziemlich viele Veteranen, die gerne mal austicken. Grade solchen ausgebildeten Killermaschinen würde ich keine Waffe geben. Aber weil in der Schweiz noch nix passiert ist (weil da sowieso nie was passiert), gilt das scheinbar als sicher.. Wie jemand vorhin schon sagte, kann man das nicht auf andere Länder projizieren.
In der Schweiz gab es vor ca. 2 Jahren einen Amoklauf mit Armee-Waffe. Die Details hab ich aber nicht mehr im Kopf, Google hilft sicher.
Edit:
Schweiz: Amoklaufer in stillen Gassen - Kriminalitat - FAZ
Allerdings ist bemerkenswert, dass in fast allen Fällen die man aus der Schweiz findet ein explizites Waffenverbot für den Täter bestand. Da scheinen also andere Systeme deutlich besser zu greifen als etwa in dem USA.
So Pauschal würde ich das nicht sehen, DENN: Das evtl. private Umfeld von z.B einem Falschen Freundeskreis, kann dazu führen, sich Menschenverachtendem Radikalen Gedankengut anzuschliessen, bzw. davon überzeugt zu werden usw.

Das Private Umfeld, in dem jeder einzelne aufwächst etc., spielt eine Immense Rolle in der Psyche des Menschen ! (Auch im Hinblick auf den Freundeskreis / Bekanntenkreis)
Das Problem ist nur dass der "private Freundeskreis" mittlerweile auch Facebook Freunde aus dem IS Gebiet sein können.
Die letzten Ereignisse in Nizza wie in Deutschland zeigen aber vor allem verwirrte, gewaltbereite Täter denen der IS eine Legitimation, eine Ausrede, für etwas schafft was sie unabhängig von einer Radikalisierung machen wollten. Eine "echte" Überzeugung scheint da kaum dahinter gewesen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Schiesserei in München

Täter ist ein 18 jöhriger Iraner. Wurde wohl in Deutschland geboren, ändert imo aber nicht viel dran, dass der Täter mal wieder aus der Ecke da hinten kommt. Ursachen werden noch geklärt.
 
AW: Schiesserei in München

Täter ist ein 18 jöhriger Iraner. Wurde wohl in Deutschland geboren, ändert imo aber nicht viel dran, dass der Täter mal wieder aus der Ecke da hinten kommt. Ursachen werden noch geklärt.

Falsch. Er war Deutsch-Iraner. Und wie kann der Täter "mal wieder aus der Ecke da hinten" kommen, wenn er in Deutschland geboren ist? Bullshit hoch zehn. Lass mich raten wen du nächstes Jahr wählen gehst.. :schief:
 
Zurück