AW: Schiesserei in München
Darf man eigentlich als Bürger /Zivilist jemanden anfahren um ihn vor einer weiteren Tat abzuhalten? Wenn andere Menschen gefährdet sind?
Glaube ich nicht. Rettungsschüsse & Co sind ja schon im Polizeirecht eine sehr heikle Angelegenheit. Was man darf ist aufhalten/festhalten und wenn man dann (zwangsläufig) in einer Selbstverteidigungssituation ist, ist auch Körperverletzung kein Thema. Aber jemanden schwer zu verletzten in der
Annahme, dass er anders nicht zu stoppen ist, ohne dies vorher zu versuchen... - ich möchte nicht in eine Situation kommen, wo ich vor dieser Entscheidung stehe.
Schwer depressivem, abgelehnten Asylsuchenden(warum wird eigentlich einem Syrer das Asyl verweigert?)
Dublin II => Bulgarien.
Selbstmörder versuchen typischerweise nicht noch möglichst viele andere mit in den Tod zu reissen...
Leider ist das bei Selbstmörden keineswegs eine Seltenheit. Habe selbst in der weiteren Bekanntschaft einen Fall, wo jemand mit vor die U-Bahn gezerrt wurde
Also ich finde es schon krass: innerhalb einer Woche 4 Terroranschläge/Amokläufe.
Wenns sich so weiter steigert, fühlt es sich bald wie Alltag in einer x-beliebigen Stadt in Vorderasien an
Jeder, der sich länger als zwei Minuten mit der Materie beschäftigt weiß, dass "Suizidversuche" eine gängige Praxis unter abgelehnten Neubürgern sind, um ihre Abschiebung zu verhindern. Da reicht es, sich vom Betreuer mit vier Schlaftabletten in der Hand auffinden zu lassen und seinen Todeswunsch kundzutun und voilà, die Abschiebung ist passé.
In diesem Fall wurde dem Täter die Gefahr eines erweitertern Suizid wohl eindeutig vom Psychiater bescheinigt. Wenn unsere Behandlungen von Traumatisierten (um die es dabei eigentlich ging) also nicht der letzte Scheiß ist, dann war das ein Fall der deutlich über Suizid-Vortäuschung hinausging - und das bevor erst sein Freund starb und dann seine eigenen Chancen auf ein schönes Leben auf null fielen. Mit den erst jetzt zusammengeführten Informationen war ein Suizid wirklich extrem wahrscheinlich.
Weil es keine ähnlichen Taten sind:
1. München: Klassischer Amokläufer wie er im Buche steht. Keinerlei religiöse und politische Relevanz, einfach nur ein Psycho
Nach aktuellem Stand wurden zumindest die Opfer nach politischen Motiven gewählt.
2. Bombenattentat Neu Anspach: Weiss man noch nicht so wirklich was dessen Motive waren, nach neusten Erkenntnissen aber terroristische Motive naheliegend.
Bei der Zustand, in dem der war, würde ich weniger von Motiv und mehr von Mitnahmeeffekt sprechen. Akut suizidgefährdet, gewalttätig und dann geben "die Deutschen" ihm nochmal richtig eins in die Fresse => Kombination aus Suizid und Rachegelüsten, "den zeigs ich". Dass seine Interessen dadruch 100% deckungsleich mit denen des IS waren, war nur das i-Tüpfelchen.