Eigentlich wollte ich ja nur wegen der unperforierten Hülle meckern - aber da die einen Extrathread hat, hier noch Feedback-extended
- Retro-PC: Schöner Artikel, aber bei mir blieben viele Fragen zu Peripherie offen - vielleicht gut für einen Teil2?:
Eine Reihe von Monitoren verzichtet mitlerweile auf VGA und die meisten Eingabegeräte unterstützen nur noch USB (DOS aber nicht). Wer da nicht einen komplett eigenen Arbeitsplatz einrichten, sondern mit KVM arbeiten will, steht vor einem Kompatibilitätsproblem zum Hauptrechner. Dazu kommt noch, dass diverse (insbesondere alte) Grafikkarten eine sehr merkwürdige Vorstellung davon haben, welche Auflösung sie ohne Treiber via DVI ausgeben. All zu oft ist das weder die von der Software geforderte, noch die native des Monitors. (Mein letzter Dual-Boot-DOS-Modus-PC z.B. gab dann seinerzeit die 640x480 eines DOS-Spiels als 1280x1024 aus, die mein Monitor auf 1600x1200 skalieren musste. Was nach doppelter Skalierung über wechselnde Seitenverhältnisse rauskam, brauch ich wohl nicht zu erklären...)
Interessant wäre vielleicht auch die Betrachtung der Alternative Fernseher - kann ich einen Retro-PC auch zum zocken von der Couch nehmen? (die tastaturlastigen Spiele passen optimal - aber wie kriege ich am besten das Bild raus?)
Auch beim Anschluss von Lautsprechern stelle ich mir, für meine eigenen Retro-Pläne, eine große Frage: Unter DOS habe ich meist nur 2.0. Wie kriegt da der Subwoofer sein Signal? (Selbst wenn man Boxen mit integriertem Stereo-Upmix hat, muss die Verkabelung für Win9x Titel ggf. Sourround-tauglich ausfallen?)
P.S.: Die Platzprobleme von V5 5500 in "alten Gehäusen" kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Ich hab nur alte Gehäuse im Haus und vom Desktop über den Mini-Tower bis zu den beiden Big Towern sind sie alle Full-Length-tauglich. Da könnte sich so manch heutiger Abzocker noch drei Scheiben abschneiden.
- Spielegrafik im Wandel: Vielversprechende Serie
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. Aber wenn es nicht noch im nächsten Heft kommt, finde ich es schade, dass ihr so schnell von EGA-2D auf Direct3D gesprungen seit. Ein paar Perlen aus der späten DOS/frühen Windowszeit mit exzellenter 2D Grafik (Pro Pinball The Web fällt mir aktuell ein

) oder auch recht gutem CPU-3D-Rendering (z.B. Schleichfahrt oder Privateer2) hätte man ruhig abdrucken können. So entsteht der Eindruck, vor GL-Quake hätte es nur abzählbare Klötze gegeben.
- Kompaktwaküs: Der erste Test dieser Art, der mir wirklich gefällt

Habt ihr zufällig auch die Pumpenlautstärke messen können oder könnt ihr zumindest eine Referenzangabe machen, ab welcher Lüfterdrehzahl sie bei welchem Modell heraushörbar wird? Wir haben immer wieder Leute mit Silent-Ambitionen, die im Waküforum nachfragen und wenn die dann unter "silent" 600-1000 rpm verstehen, weiß niemand, ob Kompatkühlungen nicht doch passend sein könnten.
- Athlon 64 Fehlerteufelchen: Ich weiß ja, dass die Konkurrenz (geschweige denn deren Stärken) in den Legendenartikeln nicht im Fokus steht. Aber soviel Beachtung sollte man Intel schon schenken, dass man nicht behauptet, Prescott wäre in 65 nm gefertigt (90 nm sind - 65 nm sind Cedar Mill und Presler, die den At64/X2 in Sachen Effizienz und Leistung übrigens oftmals ebenbürtig waren, hätte das kurz vor Conroe denn jemanden interessiert) oder das Smithfield aus zwei gekoppelten DIEs besteht (richtig: Beide Kerne auf einem monolithischen DIE - MCM kam erst mit Presler).
Anmerkung zum "64 Bit"-Abschnitt noch: Damals waren 64 Bit Spiele und brauchbare 64 Bit Consumer-Betriebssysteme nicht "Mangelware", sondern "ein CPU-Leben entfernte Zukunftsmusik". Mangelware sind entsprechende Spiele dagegen heute - von wegen "längst nicht alle".
- Outdoor-Speicher: Es wäre schön gewesen, einen normalen Stick mitzutesten. Denn im Gegensatz zu den Angaben im Artikel überleben auch diese erstaunlich oft einen Waschgang. (vielleicht noch was für PCGH-in-Gefahr, wenn ihr den Praktikanten in die Waschmachine bekommt, damit er das ganze filmen kann)
- Displays entspiegeln: Bei so einem Artikel hätte ich mir gewünscht, dass man zwischen gemessenen und praxisnahen Schwarzwerten unterscheidet und das ganze nicht auch noch als "subjektiv" diffamiert. Denn Fakt ist: Der Schwarzwert wird bei Umgebungsbeleuchtung (im Gegensatz zum abgedeckten Messsensor) immer von dem dominiert, was man im Monitor von der Umgebung sieht. Bei mattierten Displays ist das idealerweise ein Mischung aus der ganzen Umgebung - matt und grau, aber nicht schwarz. Bei spielgenden (und, in geringerem Maße, auch entspiegelten) Displays ist es, was immer sich darin spiegelt. Und wenn die Lichtquelle eben nicht im gespiegelten Bereich steht, sondern dieser dunkel ist, wird es tatsächlich schwärzer - und nicht nur subjektiv. Mag nach praxisferner Spitzfindigkeit klingen, ist aber auch der Unterschied zwischen "der Hersteller lügt" und "der Monitor passt einfach nicht in mein Arbeitsumfeld".
- Ich würde mich wundern, wenn der winzige Bonus-Code-Hinweis auf der Redaktions-Seite von mehr als 1% der Leser registriert wurde. (habe zwar auch 0 Bonuscodes bemerkt - aber entweder ganz oder gar nicht)