Du kannst aber aus der CPU-Last nicht auf die Anzahl der Kerne schließen, die den FPS zutragend ausgelastet werden. Eben so wenig auf das Frametimeverhalten mit teilweise massivem Multitasking.
Dein Anwendungsfall wird schlicht und ergreifend mit den typischen CPU-Benchmarks nicht abgedeckt. Das heißt aber auch, dass Deine special-snowflake-Kritik absolut nicht zum Thema passt. Das ist halt ein "wo bekomme ich die meisten FPS für mein Geld"-Test und kein "cryn1c-sonderspezial"-Benchmark.
Du musst Dir die Corescaling-Benches zu den einzelnen Spielen ansehen und mindestens die aus Deiner persönlichen Erfahrung für Deine Hintergrundarbeit nötigen Kerne draufrechnen. Idealerweise verteilst Du die Threads dann noch ein Bisschen von Hand.
Ja klar, aber bei neuer Hardware zum Release stehen diese Benchmarks meist nicht bereit, gerade wenn es sich nicht um einen Refresh sondern halt um deutlich was neueres handelt - Ryzen3000 unterscheiden sich schon deutlich von der ersten und zweiten Generation.
Bis ich die finde und auswerte, kann ich sie bei vorhandener Hardware auch selbst durchjagen und nachmessen
Aber Fakt ist - höhere Auflösungen und Multitasking (gerade mit Livestreaming) ist massiv angestiegen, immer mehr Leute nutzen das und wollen sich halt auch in Benchmarks repräsentiert sehen. Weil sie ganz genau wissen das die "low"-Benchmarks (niedrigste Einstellungen, kleine Auflösung) und in Synthetik-Benchmarks nicht der Realität entsprechen die bei denen vor der Nase landet.
Man muss die Testmethoden auch mal anpassen. Die reine CPU-Performance in irgendwelchen Spielen die sowieso bescheiden skalieren ist egaaaaaaaaaal, weil sie niemandem was nützt. Das ist einfach nur dafür da - wer hat den längsten Balken. Intel (noch) hat nen längeren in Spielen. Hilft den Leuten nur kein Stück.
Eine CPU kann auch bei 70% Auslastung im Cpu limit bei der jeweiligen Anwendung sein. Diese Komponente sagt NICHTS über das Potenzial aus.
Du kaufst auf gut Glück? Richtig, weil Du den 720p bench nicht interpretieren kannst.
Du doch ein Ziel. Schau wo es zu Hause hängt, interpretiere die Daten und du weißt was du kaufen musst um zufrieden zu sein.
Was will ich denn mit dem 720p Benchmark wenn der irgendwelche nutzlosen Werte ausspuckt, die zwar die Performance von dem jeweiligen Teil spiegeln, aber in der Realität nicht umsetzbar sind?
Ich kann mir auch einbilden das 5000€/Monat geil sind, aber wenn ich die Preise in New York nicht kenne, kann ich nicht sagen was ich dort damit machen kann

Genau dasselbe ist es hier. Ich kaufe natürlich nicht blind, aber eine Portion "Glück" ist immer dabei - wie gut wird die CPU, wie skalieren X, Y & Z damit (keine Tests online), wie ist die im Multitasking, wie wirkt sich Infinity Fabric aus, reicht mein Board (gibt einen Test mit dem Asus Crosshair VII Hero WiFi, hab die ohne Antennen aber wird schon passen) - der ganze Salat hier endet mit diversen unbekannten Faktoren die ich mir auch aus einzelnen Benchmarks und Tests nicht zusammenkratzen kann.
Das es schneller wird als mein R7 1700 - klar. Wie schnell? Weiß keine Sau.
Edit: Im Idealfall sind es 2 PCs + ne Capture Card die 4k 60FPS schafft. Dann kann ich den GamingPC rein fürs zocken abstellen und den StreamingPC für den Rest. Aber das bringt Nachteile - KVM Switch oder 2x Peripherie rumliegen, unbequem, höherer Verbrauch und Abwärme und kosten tut das auch ordentlich, wobei das kein großes Ding ist. Wer Leistung will, muss halt auch ran.
Daran hängt es. Es gibt aber kein ideales Setup, irgendwo klemmt immer irgendwas. Deswegen der Versuch, SinglePC mit einer dicken CPU aufzubauen. Reicht das nicht, kommt der 16Kerner im Herbst dazu, der 12-Kerner fliegt in den StreamingPC samt altem Motherboard und gut ist.