Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X im Test gegen Core i9-9900K: Zen 2 im PCGH-Benchmark-Parcours

Das hat man auch bei 7700K vs. 1800X gedacht.
Heute steht der 7700K 3% vor dem 2700X bei CB. Mittelfristig, also 3 bis 4 Jahre wird sich der 9900K gegen den 3900X durchsetzen, bei gleichem RAM Takt spätestens mit der neuen GPU Gen um mind. 15% im Mittel.

Auf absehbare Zeit sind 12 Kerne für Gaming absolut sinnfrei.

Ganz an den Haaren herbeigezogen war das aber auch damals schon nicht, denn die Min FPS die maßgeblich für ein flüssiges Spielerlebnis sind, sehen auf den 8-Kernern in modernen Spielen mittlerweile teilweise besser aus, als auf den QUADcores.

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Objektiv betrachtet und gemittelt ist Intel aber nach wie vor etwas schneller in Spielen, keine Frage. Relevant ist das in praxisnahen Tests mit höherer Auflösung, hohen Details und ohne 1200€ GPU aber nicht und Preis/Leistung sowie Stromverbrauch ist AMD aktuell meilenweit vorne.

Grüße!
 
Von mehr Kerne profitieren bedeutet aber nicht das diese Prozessoren schlagartig nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir haben ein System mit einem 6700K und einem mit einem 4790K noch mit jeweils ein 1070 Grafikkarte am laufen und beide Systeme erreichen noch ausreichend Spielleistung. Als ich meinen 6700K durch meinen 9900K ersetzte war es auch nur ein HABEN wollen und kein HABEN müssen. Klar, solche Systeme werden in den nächsten Jahren immer schlechter mit halten können, aber es ist immer zu unterscheiden ob ein Aufrüsten notwendig ist oder es eher vorzeitig aus Vorliebe erfolgt.

Gestern erst habe ich jemanden hier im Forum mit einem 1700X gesehen der auf einen 3700X aufrüsten möchte.

Das ganze hat auch bei ihm mehr mit haben wollen was zu tun, denn nur weil der neue 3700X erschienen ist wird sein Rechner nun nicht schlechter sein und mit Anwendungen und Spielen immer noch ausreichend Leistung erbringen. Es geht auch in diesem Fall nur darum sich zu verbessern und nicht weil es notwendig ist.

Na klar, unbrauchbar werden sie deswegen sicher nicht gleich, der 6700K ist ein guter Prozessor (hoch getacktet gute IPC und 8T) den kann man sicher noch einige Zeit gut gebrauchen speziell in kombination mit einer 1070.

Allerdings bei einer Neuanschaffung führt fast kein Weg mehr, selbst bei der untersten Einsteigerklasse an einem 6 Kehrnprozessor vorbei.

Ich selbst habe momentan einen auf 3.6GHz übertackteten 1700 im Einsatz, mit dem ich sehr zufrieden bin und bei mir ist es auch eher ein haben wollen, als das ich jetzt unbedingt einen neuen Prozessor brauchen würde.

Allerdings, wenn ich jetzt alles neu kaufen müsste, würde ich sicher nicht aufrüsten, aber wenn die Platform wie in meinem Fall schon existiert und nur die CPU getauscht werden muss, wieso nicht. Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich dieses Jahr aufrüsten werde oder ob ich noch abwarte, eventuell wird es auch ein Zen3 (7+) vorausgesetzt mein Mainboardhersteller hat erbarmen mit mir und wird diesen dann auch unterstützen (MSI B350M)
 
Und weil Anwendungen sich ja so ähnlich verhalten wie Spiele, kann man natürlich die Anwendungsleistung messen und auf Spieleleistung ummünzen, klar...
Die Wahrscheinlichkeit, dass das so eintrifft, liegt bei etwa 0%.

Wenn du meinen Beitrag noch mal langsam und aufmerksam liest, dann wird auch dir auffallen, dass ich das so genau nicht gesagt habe. Ich sprach von einer Annäherung, von dem "schmelzen" des Abstandes, oder davon dass die Anwendungsbenchmarks die grundsätzlich vorhandene Rechenleistung zeigen - aber nicht von einer Deckungsgleichen Performance zwischen Anwendungen und Spielen. Ich habe sogar darüber hinaus extra erwähnt, dass die zusätzliche Rechenleistung eines Vielkerners nicht mal zwingen in höhere FPS umgesetzt werden muß, sondern auch in komplexere/aufwendigere Berechnungen/Features umgesetzt werden kann.

Und ja, damit ist dann auch eine annähernd gleiche maximale Auslastung in Spielen wie auch in Anwendungen möglich. Auch ein Spiel kann grundsätzlich alle 16/24/32 Threads einer CPU annähernd komplett auslasten.
 
Außer AMD bringt Raytracing per CPU.
Dann wird sich das schnell ändern.

Absolut niemand bringt Raytracing per CPU. Etwas ineffizienteres gibt es ja kaum, als das über die CPU zu berechnen.

Ganz an den Haaren herbeigezogen war das aber auch damals schon nicht, denn die Min FPS die maßgeblich für ein flüssiges Spielerlebnis sind, sehen auf den 8-Kernern in modernen Spielen mittlerweile teilweise besser aus, als auf den QUADcores.

Warum sind dann die Rückstände bei den Percentilen bei CB von quasi Gleichstand auf 13% zu Ungunsten des 1800x angestiegen?
Und Assassins Creed und Battlefield laufen bei den Minimum FPS leicht besser, dafür alle anderen getesteten Spiele bei HWU recht deutlich schlechter auf dem 1800x.
Ist aber wohl auch Abhängig von der Szene.

Relevant ist das in praxisnahen Tests mit höherer Auflösung, hohen Details und ohne 1200€ GPU aber nicht und Preis/Leistung sowie Stromverbrauch ist AMD aktuell meilenweit vorne.

Angesichts der stromhungrigeren X570 Boards mit 20 Watt mehr Stromaufnahme im Idle und verhältnismäßigen geringen Unterschieden des Stromverbrauchs unter Spielelast, lass ich das Argument so nicht gelten.
Natürlich greift ein Neukäufer bei den Preisen aktuell zu einem 3700x statt zu einem 9700K oder 9900K. Der niedrigere Kühlungsaufwand und die höhere Anwendungsleistung machen die CPU´s insgesamt zur besseren Alternative, klar.
Relevant ist der Unterschied in Spielen nicht, allerdings benötigt ein Zen 2 Käufer um 9900K oder 9700K Spieleleistung zu bekommen, dann auch wieder eine neue Generation.
Kaum jemand im Forum nutzt noch den alten Ryzen 1000, weil der mittlerweile in Spielen abgehängt ist, damals wurde aber auch mit Zukunftssicherheit usw. argumentiert.

Ich sprach von einer Annäherung, von dem "schmelzen" des Abstandes, oder davon dass die Anwendungsbenchmarks die grundsätzlich vorhandene Rechenleistung zeigen - aber nicht von einer Deckungsgleichen Performance zwischen Anwendungen und Spielen.

Es wird dort keine Annäherung geben, wenn überhaupt wird der 9900K den Abstand zum 3700x vergrößern, ganz einfach weil Cinebench nichts, aber auch gar nichts über Spieleleistung aussagt und die GPU mit schnelleren verfügbaren immer mehr aus der Rechnung genommen wird. Die einzige Möglichkeit warum ein 9900K langsamer werden sollte sind Sicherheitspatches, oder der größere Cache des Ryzen, den Cinebench aber überhaupt nicht benötigt.
In Cinebench sind auf die Skylake X stark, aber in der reinen Spieleleistung den CPU´s mit Ringbus klar unterlegen, auch das wird sich niemals angleichen.

Und ja, damit ist dann auch eine annähernd gleiche maximale Auslastung in Spielen wie auch in Anwendungen möglich. Auch ein Spiel kann grundsätzlich alle 16/24/32 Threads einer CPU annähernd komplett auslasten.

Glaube ich grundsätzlich nicht, wenn dann vielleicht in 25 Jahren. In Assassins Creed habe ich selbst mit 7700K keine 100% Auslastung erzielt, sondern um 85%.
Mein 9900K dümpelt in Assassins Creed mit ~50% rum.
 
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Das zeigt nicht die Roh Performance, sondern die Performance der CPU und die ist eindeutig.
Praxisrelevanz ist ein furchtbarer Begriff, der jede vernünftige Messung ad absurdum führt und Rohleistung existiert auch nicht. Es existiert einzig und alleine die CPU Performance in Spiel A oder B, was ihr da immer mit dem GPU Einfluss und praxisrelevanz habt, ist mir ein Rätsel.

Gut, dann sage ich, die CPU Leistung in Spiel XYZ existiert nicht, weil immer die Gesamtleistung zählt. Es ist eine kombinierte Leistung.

Für was rüstet ihr jede Generation die Ryzen CPU auf, wenn es doch gar keine Praxisrelevanz hat, ob die CPU in Cinebench 25%mehr Punkte schafft oder diese ominöse Rohleistung der CPU von der GPU gebremst wird?

Was die Leute kaufen, ist deren Entscheidung und sollte daher grundsätzlich fern jeder Kritik bleiben.

Diese 1% Minimum Framerraten sind völlig Banane wenn man im partiellen GPU Limit steckt. Da misst man gar nichts, sondern nur Kauderwelsch. PCGH haben mit Skalierungstests schon 100mal gezeigt, dass Auflösung keinen Einfluss auf die CPU hat, ergo kann diese Aussage von Roh Performance nur Quatsch sein.

Es besteht eine starke Korrelation zwischen den Min-FPS (1% Quantil) und der CPU-Leistung, wenn in 1080p mit einer 2080 Ti gemessen wird. CapFrameX misst beispielsweise immer die CPU-Frametimes und ist durch Wartezyklen bezogen auf die GPU gedeckelt/ausgebremst. Aber das ist bei der Konstellation sehr geringfügig, so dass man das nur schwer als Kauderwelsch bezeichnen kann. Ab dem Median kann man von einer signifikanten Deckelung durch die GPU Wartezyklen sprechen, was du als partielles GPU Limit bezeichnest.

Ich bin übrigens ein Verfechter von 720p Tests! Aber sowas wie Praxisrelevanz komplett zu leugnen ist schon sehr vermessen.

Gib es auf. Die Leute können oder wollen es einfach nicht verstehen, dass ihre "Praxisrelevanz" keine praktische Relevanz bei der Beurteilung der CPU-Leistung hat
zwinker4.gif
Was man hier über dutzende Seiten für einen Schwachsinn lesen muss (4k bei CPU Test), geht auf keine Kuhhaut.

Sei doch bitte nicht so arrogant. Was ist beispielsweise damit, dass das Bus-System durch eine höhere Auflösung höher belastet wird? Oder was ist mit auflösungsabhängigem Culling?

Hier ein Link von ZeroZerp, was er heute bei CB gepostet hat: Wie Sie einen Einstieg in das Occulsion Culling finden. | 3D Konfigurator 3D Animationen 3D Renderings

Dort steht was zum Thema far-plane-clipping oder voxel density, welches von der Auflösung abhängend gesetzt werden kann.
 
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Absolut niemand bringt Raytracing per CPU. Etwas ineffizienteres gibt es ja kaum, als das über die CPU zu berechnen.

https://www.pcgameshardware.de/Spie...ng-Beschleunigung-Prozessor-Moeglich-1265693/

Ganz an den Haaren herbeigezogen war das aber auch damals schon nicht, denn die Min FPS die maßgeblich für ein flüssiges Spielerlebnis sind, sehen auf den 8-Kernern in modernen Spielen mittlerweile teilweise besser aus, als auf den QUADcores.

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Objektiv betrachtet und gemittelt ist Intel aber nach wie vor etwas schneller in Spielen, keine Frage. Relevant ist das in praxisnahen Tests mit höherer Auflösung, hohen Details und ohne 1200€ GPU aber nicht und Preis/Leistung sowie Stromverbrauch ist AMD aktuell meilenweit vorne.

Grüße!

Gibt genug Tests die ziegen, das sich im Schnitt nichts zum Vorteil des 1800X verändert hat, auch bei den min Fps.
 
Ich verstehe was du meinst aber es geht ja nicht darum einzelne 3d-Objekte zu splitten sondern Rendergruppen, wie z. B. Ki, Physik, welt, Kollisionsabfrage und was es da noch alles gibt. Das es besser geht sieht man ja schon an einigen Spielen und Spiele-Engines sind da noch sehr ausbaufähig was das betrifft, schließlich ist das Gros der Engines immer noch mit einem Einkern-code Unterwegs, bzw. nur halbgar bis hin zu gar nicht für sinnvolle Mehrkernnutzung ausgelegt. Dass das nicht in Gänze wie bei Anwendungen laufen wird ist klar aber es kann deutlich ähnlicher werden.

Mal als Frage, wäre RT nicht etwas was man durch freie CPU Ressourcen berechnen könnte oder ist das ineffektiv und eignen sich GPUs dafür besser?

MfG

Die Gruppen sind seit Jahren aufgeteilt. Physik, Spielelogik, KI, Animationen, Ladevorgänge und die Grafik im weitesten Sinne. Da diese Threads nicht alle gleich groß sind, lastet eine einfache Aufsplittung aber trotzdem nur 2-4 Kerne aus und alles darüber hinaus wird aufwendige Detailarbeit. Wie an meinem Physik-Beispiel eines Steinschlags gesehen, kann man viele Prozesse nur sequentiell arbarbeiten. Andere, zum Beispiel KI, sind prinzipiell sehr gut parallelisierbar, weil die einzelne NPCs sowieso eigenständig auf die virtuelle Welt reagieren müssen. Aber die Leistungsanforderungen einer einzelnen Einheit sind eben auch Minimal – das Schiff in Anno 1800 findet seine Route nach ähnlichen Mechanismen wie schon das Schiff in Anno 1602 auf einem Pentium II. Wenn die Wegfindung aller Schiffe zusammengenommen nur 5 Prozent eines modernen Kerns auslastet, dann sollte man sie trotz guter Parallelisierbarkeit nicht in 50 Threads aufteilen, deren spätere Zusammenführung 3 Prozent Kernleistung zusätzlich beansprucht.

Strategiespiele haben es aufgrund der komplexen Hintergrundprozesse noch vergleichsweise einfach, aber bei Shootern ist Optimierung mittlerweile ein echtes Problem. Wenn der Spieler schießt, muss du erst die Eingabe erfassen, kannst dann die Aktion der Waffe laden und das genaue Ziel ermitteln, dann die Auswirkungen auf das Ziel und dann dessen Auswirkungen berechnen. Aber du kannst nicht den Schaden parallel berechnen, wenn du noch gar nicht weißt, ob die Primär- oder Sekundärfunktion aktiviert wurde. Und an der grafischen Darstellung zu arbeiten, bevor die logischen Inhalte der Szene berechnet wurden, führt schnell zu großen Fehlern:

"Thread1: Charakter 1 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread1: Charakter 1 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread2: Charakter 2 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread3: Charakter 3 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread4: Charakter 4 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread5: Charakter 5 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread6: Charakter 6 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread7: Charakter 7 modelliert, Rendering Anweisungen gepackt, Drawcall an GPU geschickt. Yeah, so geht high FPS!"
"Thread8: Geworfene Granate zerfetzt Charakter 1, 3, 4, 5 und 7"
"Thread1: W00000T???"
"Thread3: W00000T???"
"Thread4: W00000T???"
"Thread5: W00000T???"
"Thread7: W00000T???"
"Thread2: LOL. Noobs"
"Thread6: learn to parali7e or go home, suckers"
"Thread8: Rauch von Granate verdeckt Charakter 2"
"Thread2: Fuuuuu!"
"Thread8: Explosionswelle verschiebt Kameraposition. Charakter 6 nicht mehr im Blickfeld"
"Thread6: kidddin?????"

Das gern als Beispiel für gute Mehrkern-Ausnutzung genommene Assassins Creed fordert den Hauptprozessor deswegen auch nur in dicht bevölkerten Städten. Hier wird offensichtlich viel Rechenzeit für KI-Routinen oder Animationen verwendet, die das Spielerlebnis aber kaum bereichern. Vermutlich werden bequem Berechnungen auf zusätzliche Kerne ausgelagert, die früher in aufwendigen Optimierungsprozessen wegen mangelndem Nutzen ganz entfernt worden wären. Auch diverse Battlefield Multiplayer reizen seit Generationen drei bis vier Kerne mehr aus als der jeweilige Singleplayer, obwohl sie identisch aussehen und reiner Netzwerkcode für 32 (statt 64) Spieler schon in den 90ern nur einen kleinen Teil der Rechenleistung eines K6-III brauchte und nicht das Äquivalent eines kompletten Ryzen 3. Ein Extrembeispiel für "gute Mehrkernoptimierung" durch faule Programmierer war die Star-Swarm-Demo, die weder in der Lage war, mehrere Teiles eines Objektes zu einem Drawcall zusammenzufassen, noch eine eigene Routine für Motion Blur hatte und stattdessen die ganze Szene mehrfach leicht versetzt berechnen ließ. Solche Berechnungen sind ebenso leicht geschrieben wie parallelisiert – aber mit nur wenig mehr Programmieraufwand wären sie auch komplett vermeidbar.

Bezüglich Raytraycing: Das gilt als Musterbeispiel für einfache, unabhängige Berechnungen, wie sie das Spezialgebiet von GPUs sind. CPUs haben viel zu wenig Datendurchsatz, wie man Cinebench sieht. Der zeigt nichts anderes als CPU-Raytraycing und das Ergebnis kann man in Frames per Hour ausdrücken. Intels Einsatz von Larabee als Grafikkarte war der Versuch, x86-Kerne soweit zu entschlacken und in entsprechend größerer Zahl auf einen Chip zu pressen, dass man damit Echtzeit-Rendering hinbekommen könnte.
 
Na ja, die meisten wohl schon ;)
Nicht desto trotz ist es so, das für jeden der es nutzen kann, 12 Kerne toll sind.

Für einen reinen Gamingrechner sind 800MHz mehr, als nochmal 2 Kerne mehr und wohl auf eine längere Zeit (die Konsolen 2020 haben 8 Kerne und werden wohl mindestens 2-3 Jahre am Markt sein) werden wohl kaum mehr als 8 Kerne wirklich viel bringen.

Außer man kann diese Kerne vielleicht in andere Berechnungen einbinden.

Wenn ich jetzt wetten müsste, ob ein 9900k@5,1GHz, oder ein 3900X@4,35GHz in drei Jahren das Rennen macht, würde ich eher auf den 9900k tippen. Wobei es hier wirklich um Unterschiede gehen wird, die in der Praxis nicht relevant sein werden.

Auch trifft das ganze nur auf einen reinen Gamingrechner zu.


Da würde ich aber nicht drauf Wetten wenn ich dich währe.
Die kommenden Konsolen werden voraussichtlich 8 Kerne + HT haben (16 Threads) gut möglich das der 3900X
in drei Jahren vor dem 9900K liegen wird, vorausgesetzt der auf 5.1GHz übertacktete 9900K überlebt sol lange:D

Wie gross ist der Rückstand bei Multicore jetzt 10 -15%? HT / SMT (AMD's Ansatz anscheinend etwas effektiver)

Wenns dann in 3 Jahren ein Vergleich in einem auf Multicoreoptimierten Spiel gibt, dann tritt real ein Intel ca. 10 Kerner gegen ein AMD 12 (100% + SMT) Kerner an. Der Ausgang des Rennens würde ich sagen, ist ungewiss. Aber da kommt ja noch bald der 16 Kerner der die beiden dann im Regen stehen lässt.:devil:
 
Wenn du meinen Beitrag noch mal langsam und aufmerksam liest, dann wird auch dir auffallen, dass ich das so genau nicht gesagt habe. Ich sprach von einer Annäherung, von dem "schmelzen" des Abstandes, oder davon dass die Anwendungsbenchmarks die grundsätzlich vorhandene Rechenleistung zeigen - aber nicht von einer Deckungsgleichen Performance zwischen Anwendungen und Spielen. Ich habe sogar darüber hinaus extra erwähnt, dass die zusätzliche Rechenleistung eines Vielkerners nicht mal zwingen in höhere FPS umgesetzt werden muß, sondern auch in komplexere/aufwendigere Berechnungen/Features umgesetzt werden kann.

Und ja, damit ist dann auch eine annähernd gleiche maximale Auslastung in Spielen wie auch in Anwendungen möglich. Auch ein Spiel kann grundsätzlich alle 16/24/32 Threads einer CPU annähernd komplett auslasten.

Gaming und Anwendungen werden niemals in die Richtung tendieren das sie verschmelzen oder sich annähern. Während du im Anwendungsbereich nur noch eventbasierend unterwegs bist, von wo aus deine Threads angestoßen werden, bist du bei Spielen im gnadenlosen Game Loop in Echtzeit unterwegs. 100 FPS bedeuten 10ms um alles abzuarbeiten worauf der Spieler reagiert. Das sind Welten und ist nicht vergleichbar mit einmal klicken und dann Kaffeepause. In Anwendungen schickst du deine Aufgaben ins Nirvana bis du ein Ergebnis erhälst, beim Gaming erwartest du mindestens 60 Ergebnisse pro Sekunde.
 
Ganz an den Haaren herbeigezogen war das aber auch damals schon nicht, denn die Min FPS die maßgeblich für ein flüssiges Spielerlebnis sind, sehen auf den 8-Kernern in modernen Spielen mittlerweile teilweise besser aus, als auf den QUADcores.

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Objektiv betrachtet und gemittelt ist Intel aber nach wie vor etwas schneller in Spielen, keine Frage. Relevant ist das in praxisnahen Tests mit höherer Auflösung, hohen Details und ohne 1200€ GPU aber nicht und Preis/Leistung sowie Stromverbrauch ist AMD aktuell meilenweit vorne.

Grüße!

Das ist das was die 720p Helden nicht begreifen, ein 720p Test hat praktisch 0 Aussagekraft außer für das eine Spiel das gemessen wird!
Daraus eine Aussage zur Gaming Performance zu machen wäre schlicht Betrug wie man schön am 7600k und R5 1600 sehen kann. Der 7600k hat den 1600 in den damaligen Tests zum Release Meilen vor dem AMD in 720p gelegen und verliert in modernen Titeln haushoch gegen den 1600er
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Das gleiche sieht man schon bei den i5 6 Kernern, die auch alle 720p Tests gewonnen haben, aber mittlerweile in einigen Spielen gegen den 2600 und 1600 bei den MIN FPS verlieren, weil ihre 6 Kerne nicht mehr ausreichen, diese CPUs gehen den gleichen Weg wie der 7600k, in 2 Jahren sind sie nur noch ein Schatte gegen den 3600 und wohl auch gegen den 2600.

Die 720p Tests werden als Hauptgrund deshalb gemacht, um die "Gamingleistung" einer CPU zu messen und Rückschlüsse auf zukünftige Performance mit schnelleren Grafikkarten zu ziehen, dass ist wie wir bereits ab Bulldozer gesehen haben und jetzt immer wieder sehen nur noch grandioser Bullshit.
Ein 720p Test hat praktisch null Relevanz mehr, da man aus ihm außer auf das eine Spiel bezogen keine Rückschlüsse ziehen kann, insoweit benchen ja die meisten 1080p, damit die Review Leser damit etwas anfangen können.
 
Das liegt doch aber nicht an der Auflösung, sondern an der Spieleauswahl. Die kann sich nun mal nur aus erschienenen Titeln zusammensetzen. Dass sich in Zukunft etwas ändern wird ist klar, die Tendenz zu mehr Kernen ebenfalls. Es bleibt bestenfalls eine Prognose.
 
@Don: 720p lassen durchaus viele Aussagen zu. Was mich immer wieder stört, dass man nichts daran kritisieren darf, ohne völlige Ahnungslosigkeit unterstellt zu bekommen.
 
@Don: 720p lassen durchaus viele Aussagen zu. Was mich immer wieder stört, dass man nichts daran kritisieren darf, ohne völlige Ahnungslosigkeit unterstellt zu bekommen.
Bei dir nicht, sondern bei denjenigen, die auf Argumente nicht eingehen und immer wieder ihren (widerlegten) Quark runterbeten.
 
@ gaussi

Der Hauptgrund für 720p Tests war doch aber die Einschätzung zukünftiger Gamingleistung mit schnelleren Grafikkarten. Dieser Grund ist im Moment faktisch völlig vom Tisch.
Desweiteren fühlen sich 4k und 1440p User nicht repräsentiert, ok das sind halt die Menschen die den 720p Test nicht kapieren, aber die Review Leser wollen halt in Reviews ihre CPU mit ihrer Auflösung sehen (Das wollen die Leute, mit 720p können die wenigsten etwas anfangen, aus Verständnisgründen) , deshalb macht man bei GPUs ja auch Tests in allen drei relevanten Auflösungen.
 
@ gaussi

Der Hauptgrund für 720p Tests war doch aber die Einschätzung zukünftiger Gamingleistung mit schnelleren Grafikkarten. Dieser Grund ist im Moment faktisch völlig vom Tisch.
Desweiteren fühlen sich 4k und 1440p User nicht repräsentiert, ok das sind halt die Menschen die den 720p Test nicht kapieren, aber die Review Leser wollen halt in Reviews ihre CPU sehen mit ihrer Auflösung, deshalb macht man bei GPUs ja auch Tests in allen Auflösungen.

Nein, wollen die Leser nicht. Oder möchtest du behaupten jeder von ihnen besitzt auch eine 2080 Ti? Der Knackpunkt ist doch nur das die Ryzen dort nicht punkten. Wäre es anders, gäbe es diese endlose 720p Diskussion doch gar nicht ;)
 
Das ist das was die 720p Helden nicht begreifen, ein 720p Test hat praktisch 0 Aussagekraft außer für das eine Spiel das gemessen wird!

What? Natürlich wird es nur für das jeweilige Spiel gemessen. Was soll ein Spielebench noch für Aussagen haben?

Aber was du nicht begreiftst, ist was an 1080p Tests verfälscht ist und welchen Sinn ein 720p Test hat. Aber es haben jetzt so viele Leute versucht zu erklären. Guckt euch 1080p und 4k Tests an und fertig.
Für high fps gamer ist ein solcher test sehr wichtig. Denn wir können mit den Reglern im grafikmenü umgehen.
 
Es gibt meiner Meinung nach zwei gewichtige Gründe für 720p Tests:

1. reine CPU-Leistung (Näherung ans Ideal)
2. Minimierung des kombinatorischen Aufwandes von Tests

Die reine CPU-Leistung ist zum Beispiel interessant, wenn man die Verbesserung einer Architektur beurteilen will. Wie sonst soll das gehen? Es geht letztlich nicht ohne. Praxisrelevante Tests in höheren Auflösungen dürfen/sollten immer nur ergänzend sein. Oder anders herum, wenn man es primär praxisnah will.
 
@ gaussi

Der Hauptgrund für 720p Tests war doch aber die Einschätzung zukünftiger Gamingleistung mit schnelleren Grafikkarten. Dieser Grund ist im Moment faktisch völlig vom Tisch.
Desweiteren fühlen sich 4k und 1440p User nicht repräsentiert, ok das sind halt die Menschen die den 720p Test nicht kapieren, aber die Review Leser wollen halt in Reviews ihre CPU mit ihrer Auflösung sehen (Das wollen die Leute, mit 720p können die wenigsten etwas anfangen, aus Verständnisgründen) , deshalb macht man bei GPUs ja auch Tests in allen drei relevanten Auflösungen.

Nein. Man macht Gpu Tests mit allen Auflösungen weil die Auflösung Sache der Gpu ist.
 
Sie können aber von den GPU Tests runterskalieren, so intelligent sind sie dann schon.
Nenne mir mal einen der seriösen und erfolgreichen Hardware Youtuber, die 720p Tests machen?

Hardware Unboxed hat es mal vor ~1,5 Jahren versucht mit zu etablieren, die Kommentare der Community waren eindeutig, sie wollten das nicht, insoweit bencht Steve 1080p und 1440p, obwohl er bei jeder 1440p Messung sagt, wir sind im GPU Limit, trotzdem wollen die Leute diese Graphen sehen! Das ist Fakt und kannst du auch nicht widerlegen.
 
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