Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X im Test gegen Core i9-9900K: Zen 2 im PCGH-Benchmark-Parcours

Ich denke das wichtigste haben einige noch gar nicht richtig wahrgenommen.

Durch die kommenden Konsolen werden die CPU Anforderungen massiv steigen!

Die Ryzen CPU in der PS5 / Scarlett wird voraussichtlich 3 -4 Mal schneller sein als die 8 Core Jaguar Kerne in der Xbox One X bzw. PS 4pro.
Laut MS genau 4 mal so schnell. ;)

MfG
 
Das ist deine gute Recht deine Meinung dazu zu haben, ich sehe das anders, sowie viele hier im Forum wenn gefragt wird....
...wie kann ich mein Prozessor noch weiter übertakten. :)

Natürlich gibt es auch Leute die verbauen sich den Prozessor so wie er geschaffen wurde, kennen sich nicht mit dem Bios aus und lassen einfach alles so laufen wie ihn der Herstellergott geschaffen hat.

Habe doch extra geschrieben, dass das für mich zu einem vollständigen Review dazu gehört.
Mich störte nur Dein "wen interessierts".

Ich würde sowieso kein Ergebnis aus den Ryzen Reviews als finalen Wert ansehen. Es werden in den nächsten Wochen diverse Nachtests mit neuer Software kommen und einige Websites haben scheinbar alte Ergebnisse mit älterer Windows-Version als Vergleichswert genommen. Für mich ist gerade alles im Rahmen von +-5-10% gleich schnell :ugly:
 
Ich würde sowieso kein Ergebnis aus den Ryzen Reviews als finalen Wert ansehen. Es werden in den nächsten Wochen diverse Nachtests mit neuer Software kommen und einige Websites haben scheinbar alte Ergebnisse mit älterer Windows-Version als Vergleichswert genommen. Für mich ist gerade alles im Rahmen von +-5-10% gleich schnell :ugly:
Das schätze ich auch.

Ich hatte auch mal hier im Thread, nachgefragt, mit welchen Windows 10 Build der PCGH Test gemacht wurde. Aber ist scheinbar wieder untergegangen.:ka:
 
@Teacup: Jetzt mach aber mal bitte einen Punkt. 10%, das sind Welten! Bei Intel sind das zwei Generationen... :ugly:
 
Das ist beim Vergleich 9900 vs 3900 nicht zu erwarten, denn die Mehrkerne sind von Vorteil.

Das hat man auch bei 7700K vs. 1800X gedacht.
Heute steht der 7700K 3% vor dem 2700X bei CB. Mittelfristig, also 3 bis 4 Jahre wird sich der 9900K gegen den 3900X durchsetzen, bei gleichem RAM Takt spätestens mit der neuen GPU Gen um mind. 15% im Mittel.

Auf absehbare Zeit sind 12 Kerne für Gaming absolut sinnfrei.

Bei den 720p Tests sehe ich ja nur welche aktuelle Leistung ich bei alten, schlecht optimierten Engines abrufen könnte, ohne limit aber wie das in Zukunft aussieht kann ich daraus nicht schließen, siehe AC:O oder Anno 1800, welche eben die Vorteile moderner Architekturen zu wissen nutzen. ;)

Alle bisherigen Beobachtungen belegen das absolute Gegenteil. Spieleentwicklung geht extrem langsam hin zu mehr Kernen, was dazu geführt hat, dass nach 13 Jahren Quadcore jener ab und zu nun nicht mehr ausreicht und man ihm mindestens SMT oder MT zur Seite stellen muss, damit die Threads ausreichend sind. Der Ryzen 1800x ist nun 2,5 Jahre am Markt und hat trotz doppelter Kernanzahl gegenüber dem 7700K an Leistung verloren, weil sich das CPU Limit durch stärkere GPUs besser dargestellt hat. Deswegen kaufe ich auch nur einen Ryzen 5 3600, weil sich 8 Kerne für Spiele auf absehbare Zeit im Mittel absolut nicht lohnenswert für den Preis sind. Zwischen 3600X und 3700X liegt höchstens mehr Cache, der die Leistung anhebt.
Man sieht, dass zwischen 7700K und 9900K Takt und Speicherbereinigt höchstens 10% im Spielemittel liegen. Wozu brauche ich mehr als 6 Kerne für Games?

Der Ryzen 5 3600 hat alle vorherigen 8 Core Ryzens oder Threadripper in Spielen locker überholt und auch die "Frametimes" sind besser. Mehr Kerne brauchen vielleicht Streamer, oder Leute die mit ihren System produktiv sind.
Die meisten kaufen sich Hardware nur, weil sie sich einreden sie würden sie brauchen. Ist bei mir nicht anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es scheint so, als müsste man den Ryzen 3000 unbedingt mit 3.600 MHz Speicher testen:

YouTube

Die Infinity Fabric Schnittstelle arbeitet mit maximal 1.800 MHz und hängt vom Arbeitsspeicher ab. Bei einem RAM-Takt von 3.600 und einem 2:1 Teiler, arbeitet der Infinity Fabric bei optimalen 1.800 MHz. Der Test in dem Video wurde mit CL16 Speicher durchgeführt (alle Frequenzen).

Der von G.Skill angekündigte Speicher 3.600 mit CL14 könnte hier auch noch einmal für einen Boost sorgen:
https://www.pcgameshardware.de/RAM-...cher-Kits-von-GSkill-fuer-Ryzen-3000-1294030/
 
Das hat man auch bei 7700K vs. 1800X gedacht.
Heute steht der 7700K 3% vor dem 2700X bei CB. Mittelfristig, also 3 bis 4 Jahre wird sich der 9900K gegen den 3900X durchsetzen, bei gleichem RAM Takt spätestens mit der neuen GPU Gen um mind. 15% im Mittel.

Dann schaltest du beim 3900X SMT ab, dann sind's wieder nur 5-10%. Mit BIOS Updates usw. bleiben dann doch wieder nur 5%. Intels Dominanz im Gaming ist vorbei.
 
Das hat man auch bei 7700K vs. 1800X gedacht.
Heute steht der 7700K 3% vor dem 2700X bei CB. Mittelfristig, also 3 bis 4 Jahre wird sich der 9900K gegen den 3900X durchsetzen, bei gleichem RAM Takt spätestens mit der neuen GPU Gen um mind. 15% im Mittel.

Auf absehbare Zeit sind 12 Kerne für Gaming absolut sinnfrei.

8 native Kerne Vollspeed ca 4,8 Ghz reichen mindestens für 8 -10 Jahre
 
Es gibt ja nicht nur den Boxedkühler, sondern auch CPU Blöcke für Wasserkühlungen, AiO, diverse Luftkühler, bei denen man immer davon ausgegangen ist, dass die Wärme in der Mitte erzeugt wird. Bisher machte es z.B. kaum einen Unterschied, ob man die Heatpipes horizontal oder vertikal über die CPU geführt hat, jetzt schon. Das ganze kann die Situation natürlich verbessern, da, wenn man es richtig macht, alle Heatpies mit Wärme versorgt werden, wenn man es falsch macht, dann sind einige quasi nutzlos.

Das schreit nach einem PCGH Spezial.

Es gibt keine vergleichbaren Sensoren in den einzelnen Chips, mit denen man diese Temperaturunterschiede zuverlässig ermitteln könnte. Umgekehrt haben wir mit Coffee Lake und Haswell schon mehrfach extrem langgestreckte Dies in Mainstream-CPUs gehabt, ohne dass es zu einer nenneswert ungleichmäßigen Wärmeverteilung am Heatspreader gekommen wäre. Letzterer trägt seinen Namen einfach zu recht und gleicht Unterschiede aus.


@PCGH_Torsten

Habt ihr die Möglichkeit ein 2080 Ti oder Titan RTX SLI mit dem 9900k und 3900X in 4k zu testen? Vorzugsweise Rise of the Tomb Raider wegen der 99% SLI Skalierung und auf Mittel, Hoch und Ultra?

Da müsstest du mal viel Druck auf Raff ausüben. SLI genießt mittlerweile unterste Priorität und er hat noch keinen Grafikkartenhersteller überredet, uns eine NV-Link-Bridge zu schicken.
Meine Mainboard-Kontakte können so etwas leider auch nicht bereit stellen.


Ja, ist durchaus möglich. Meine letzte CPU, ein 2500K, hatte während seines 5,5 jährigen Einsatzes eine HD5870, GTX 680, GTX 970 und eine GTX 980Ti an seiner Seite. Warum? Weil er genug Power hatte!

Müssen wir jetzt über Grundlagen diskutieren? Scheinbar hast du keine Ahnung und stellst aber gleichzeitig die Testmethoden der Fachredakteure in Zweifel. Marc Sauter bei golem hat die CPUs auch in 720p getestet. Weil er ein Idiot ist? Nein, er weiß, dass Anzahl der zu berechnenden Pixel einzig und allein der Grafikkarte zur Last fallen. Die CPU hat keinen Anteil daran.

Sauti hat bei uns gelernt :-)


Also kaufst du dir immer Reifen die bis 350kmh geeignet sind auch wenn dein Auto nur 180 schafft? Oder kaufst du nicht eher die Reifen die zu deinem Auto passen? Genau andersherum wird auch ein Schuh draus, hast einen Lamborghini Aventador und kaufst dir Reifen die für 180 zugelassen sind? Irgendwie ist das im täglichen Leben Bullshit und hier soll es normal sein?

Gegenfrage: Sollen wir den Aventador mit S-Reifen im innerstädtischen Berufsverkehr testen, weil so eine praxisnahe Fahrsituation aussieht? Bedenke bei der Antwort auch, dass in CPU-Zulassungspapieren keine Höchstgeschwindigkeit steht, man also vor dem Test selbst festlegen muss, welcher Bereich sinnvoll ist.


Bei Spielen wirst du immer mehr Abhängigkeiten zwischen einzelnen Threads haben, als bei manchen Anwendungen. Daher sind die Rechenaufgaben bei Spielen nur begrenzt parallelisierbar und verursachen zusätzlich eine sehr unterschiedliche Last, die auch noch situationsabhängig ist. Die Aufgabenverteilung wird dadurch grundsätzlich immer aufwändig sein und ab einem gewissen Punkt nicht sinnvoll sein. Du kannst an einem Klavier natürlich jede Taste einem Spieler zuweisen. Das wäre aber nur dann gut, wenn diese unabhängig voneinander "spielen" könnten. Wenn diese aber voneinander abhängig Spielen müssten, hätte ein Dirigent soviel zu tun, dass er alle Spieler gar nicht zu 100% auslasten könnte. Auch werden manche Tasten so selten genutzt, dass es gar nicht notwendig wäre, dafür extra einen Spieler bereitzustellen.
Mir ist bewusst, der Vergleich trifft es nicht ganz, zeigt aber dennoch das Problem ganz anschaulich auf.

Wenn die/der Klavierspieler versuchen, in kürzester Zeit alle Noten des Stücks zu spielen, dann passt der Vergleich. Mit nur einem Spieler, der maximal 10 faches Multithreading beherrscht, dauert das eine ganze Zeit lang. Wenn auf jede Taste ein extra Spieler einhämmert, hat man die Partitur ganz schnell bewältigt!


Das gleiche Problem hast du bei Anwendungen aber im Grundsatz auch. Zum Schluss muss ein Ergebnis herauskommen. Es gibt ja nicht um sonst den Spruch, viele Hände, schnelles Ende und das trifft auch auf CPUs im Grundsatz zu, wenn man Aufgaben verteilt, nur müssen dann die Engines entsprechend angepasst werden und an der Stelle hinkt es gewaltig, weil es halt für Entwickler einfacher ist Performance über die reine Geschwindigkeit zu skalieren und die Notwändigkeit nicht besteht da etwas anzupassen, da diese Geschwindigkeit aktuell noch ausreichend ist aber auch das ändert sich und bei den Ghz ist nun einmal irgendwann Schluss und dann geht es nur noch mit Parallelisierung. Dieses Irgendwann ist auch gar nicht mehr so lannge hin, siehe aktuelle Spiele wie von Torsten genannt.

Ich meine nur, dass die Zukunftsfähigkeit von CPUs und das ist bei 300 €+ schon interessant, sich nicht ausschließlich auf schlecht optimierten 720p Engine-Ergebnissen ableiten sollte, siehe mein Vorschlag weiter oben. Grundsätzlich haben die Tests ja noch ihre Daseinsberechtigung.

MfG

Nein, dieses Problem trifft nicht auf Anwendungen zu. Diese müssen eben erst zum Schluss zu einem Ergebniss kommen. Spiele dagegen müssen zwischendurch regelmäßig vollständige Zwischenergebenisse abliefern und das steigert den Synchronisierungsaufwand ins unermessliche. Ehe Cinebench respektive Cinema ein Bild rendert, designt ein Modellierer in stunden- bis wochenlanger Handarbeit dessen Inhalt. Wenn du mehrere Designer hinsetzt, geht der Prozess geringfügig schneller vonstatten, aber die Skalierbarkeit ist begrenzt. Zerlegst du beispielsweise das Modell eines Autos in vier Komponenten, können vier Designer parallel arbeiten und am Ende entsteht etwas zusätzliche Zeit für das Zusammenfügen. Zerlegst du es aber in 400, sind deine 400 Designer nur noch damit beschäftigt untereinander abzusprechen wo eigentlich die genauen Kontaktpunkte aussehen. Unterm Strich kannst du durch Parallelismus vielleicht 60 Motive pro Monat in die Cinema-Pipeline schleusen – und das Auto-Beispiel ist schon ein sehr einfaches, denn hier berührt jedes Teil nur seine unmittelbaren Nachbarn. Möchtest du dagegen einen Steinschlag in einem Spiel simulieren, könnte jeder Felsen jeden anderen in seiner Bahn beeinflussen und das für jeden Millimeter jeder ihrer Bewegungen geprüft werden. Aber nicht parallel, sondern nacheinander – denn erst nach Berechnung des ersten Meters weiß man, welche Berührungen auf den nächsten möglich sind. So gesehen sind 60 Frames pro Sekunde schon eine enorme Herausforderung für Spieleengines, denn jeder einzelne davon kann hunderte Synchronisierungsvorgänge erfordern.
 
Auf absehbare Zeit sind 12 Kerne für Gaming absolut sinnfrei.

Aber sehr sinnvoll für Leutz, die Haupt- oder Nebenberuflich so einen Rechner gebrauchen können und dabei auch nicht auf den einen oder anderen AAA-Daddeltitel verzichten möchten.
Das sind alleine in meinem engeren Bekanntenkreis lockerst 20 Menschen, die sich ernsthaft für diese Option interessieren.
Dass dies manch anderer genau so sieht, kann man an den Verkaufszahlen innerhalb weniger Tage deutlich ablesen, bei MF z. B. ca. 900 Stück innerhalb von keinen 4 Tagen.
Gehe schwer davon aus, dass dies alles keine ahnungslose Vollpfosten sind... :)
 
Nein, dieses Problem trifft nicht auf Anwendungen zu. Diese müssen eben erst zum Schluss zu einem Ergebniss kommen. Spiele dagegen müssen zwischendurch regelmäßig vollständige Zwischenergebenisse abliefern und das steigert den Synchronisierungsaufwand ins unermessliche. Ehe Cinebench respektive Cinema ein Bild rendert, designt ein Modellierer in stunden- bis wochenlanger Handarbeit dessen Inhalt. Wenn du mehrere Designer hinsetzt, geht der Prozess geringfügig schneller vonstatten, aber die Skalierbarkeit ist begrenzt. Zerlegst du beispielsweise das Modell eines Autos in vier Komponenten, können vier Designer parallel arbeiten und am Ende entsteht etwas zusätzliche Zeit für das Zusammenfügen. Zerlegst du es aber in 400, sind deine 400 Designer nur noch damit beschäftigt untereinander abzusprechen wo eigentlich die genauen Kontaktpunkte aussehen. Unterm Strich kannst du durch Parallelismus vielleicht 60 Motive pro Monat in die Cinema-Pipeline schleusen – und das Auto-Beispiel ist schon ein sehr einfaches, denn hier berührt jedes Teil nur seine unmittelbaren Nachbarn. Möchtest du dagegen einen Steinschlag in einem Spiel simulieren, könnte jeder Felsen jeden anderen in seiner Bahn beeinflussen und das für jeden Millimeter jeder ihrer Bewegungen geprüft werden. Aber nicht parallel, sondern nacheinander – denn erst nach Berechnung des ersten Meters weiß man, welche Berührungen auf den nächsten möglich sind. So gesehen sind 60 Frames pro Sekunde schon eine enorme Herausforderung für Spieleengines, denn jeder einzelne davon kann hunderte Synchronisierungsvorgänge erfordern.
Ich verstehe was du meinst aber es geht ja nicht darum einzelne 3d-Objekte zu splitten sondern Rendergruppen, wie z. B. Ki, Physik, welt, Kollisionsabfrage und was es da noch alles gibt. Das es besser geht sieht man ja schon an einigen Spielen und Spiele-Engines sind da noch sehr ausbaufähig was das betrifft, schließlich ist das Gros der Engines immer noch mit einem Einkern-code Unterwegs, bzw. nur halbgar bis hin zu gar nicht für sinnvolle Mehrkernnutzung ausgelegt. Dass das nicht in Gänze wie bei Anwendungen laufen wird ist klar aber es kann deutlich ähnlicher werden.

Mal als Frage, wäre RT nicht etwas was man durch freie CPU Ressourcen berechnen könnte oder ist das ineffektiv und eignen sich GPUs dafür besser?

MfG
 
"Eine andere Methode wären fps-Messungen unter besonders niedrigen Auflösungen, was allerdings eher so etwas wie eine "Roh-Performance" unter Spielen ergibt und über die zumeist klar höhere Skalierung auch nicht dieselbe Praxisrelevanz aufweist.

Das zeigt nicht die Roh Performance, sondern die Performance der CPU und die ist eindeutig.
Praxisrelevanz ist ein furchtbarer Begriff, der jede vernünftige Messung ad absurdum führt und Rohleistung existiert auch nicht. Es existiert einzig und alleine die CPU Performance in Spiel A oder B, was ihr da immer mit dem GPU Einfluss und praxisrelevanz habt, ist mir ein Rätsel.

Für was rüstet ihr jede Generation die Ryzen CPU auf, wenn es doch gar keine Praxisrelevanz hat, ob die CPU in Cinebench 25%mehr Punkte schafft oder diese ominöse Rohleistung der CPU von der GPU gebremst wird?

Diese 1% Minimum Framerraten sind völlig Banane wenn man im partiellen GPU Limit steckt. Da misst man gar nichts, sondern nur Kauderwelsch. PCGH haben mit Skalierungstests schon 100mal gezeigt, dass Auflösung keinen Einfluss auf die CPU hat, ergo kann diese Aussage von Roh Performance nur Quatsch sein.

Dann schaltest du beim 3900X SMT ab, dann sind's wieder nur 5-10%.

Dann nutze beim 9900K DDR4 4133 C17 und übertakte den auf 5Ghz, dann sind es wieder 20%.
Assassins Creed läuft entgegen jedes anderen Spieles erstaunlich gut auf Prozessoren mit langsamen Latenzen.
Selbst Zen 1 aka 1950X läuft in Assassins Creed fast so schnell wie ein Zen 2 12 Kerner. Das Spiel ist schlicht und ergreifend ein Sonderfall.

Mit BIOS Updates usw. bleiben dann doch wieder nur 5%. Intels Dominanz im Gaming ist vorbei.

Rede es dir nur schön, wird halt eben absolut nichts bringen. Um mit Intel auf dem gleichen Niveau in Gaming zu liegen, brauchst du eine weitere Zen Iteration, die mindestens 10% drauflegt.
So fair sollte man schon sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber sehr sinnvoll für Leutz, die Haupt- oder Nebenberuflich so einen Rechner gebrauchen können und dabei auch nicht auf den einen oder anderen AAA-Daddeltitel verzichten möchten.
Das sind alleine in meinem engeren Bekanntenkreis lockerst 20 Menschen, die sich ernsthaft für diese Option interessieren.
Dass dies manch anderer genau so sieht, kann man an den Verkaufszahlen innerhalb weniger Tage deutlich ablesen, bei MF z. B. ca. 900 Stück innerhalb von keinen 4 Tagen.
Gehe schwer davon aus, dass dies alles keine ahnungslose Vollpfosten sind... :)

Na ja, die meisten wohl schon ;)
Nicht desto trotz ist es so, das für jeden der es nutzen kann, 12 Kerne toll sind.

Für einen reinen Gamingrechner sind 800MHz mehr, als nochmal 2 Kerne mehr und wohl auf eine längere Zeit (die Konsolen 2020 haben 8 Kerne und werden wohl mindestens 2-3 Jahre am Markt sein) werden wohl kaum mehr als 8 Kerne wirklich viel bringen.

Außer man kann diese Kerne vielleicht in andere Berechnungen einbinden.

Wenn ich jetzt wetten müsste, ob ein 9900k@5,1GHz, oder ein 3900X@4,35GHz in drei Jahren das Rennen macht, würde ich eher auf den 9900k tippen. Wobei es hier wirklich um Unterschiede gehen wird, die in der Praxis nicht relevant sein werden.

Auch trifft das ganze nur auf einen reinen Gamingrechner zu.

Das hat man auch bei 7700K vs. 1800X gedacht.
Heute steht der 7700K 3% vor dem 2700X bei CB. Mittelfristig, also 3 bis 4 Jahre wird sich der 9900K gegen den 3900X durchsetzen, bei gleichem RAM Takt spätestens mit der neuen GPU Gen um mind. 15% im Mittel.

Auf absehbare Zeit sind 12 Kerne für Gaming absolut sinnfrei.

Außer AMD bringt Raytracing per CPU.
Dann wird sich das schnell ändern.
Wobei auch dann noch immer der 3900X den 9900k wohl kaum zersägt, sondern einfach minimal schneller sein dürfte.
 
Für einen reinen Gamingrechner sind 800MHz mehr, als nochmal 2 Kerne mehr und wohl auf eine längere Zeit (die Konsolen 2020 haben 8 Kerne und werden wohl mindestens 2-3 Jahre am Markt sein) werden wohl kaum mehr als 8 Kerne wirklich viel bringen.

Außer man kann diese Kerne vielleicht in andere Berechnungen einbinden.

Wenn ich jetzt wetten müsste, ob ein 9900k@5,1GHz, oder ein 3900X@4,35GHz in drei Jahren das Rennen macht, würde ich eher auf den 9900k tippen. Wobei es hier wirklich um Unterschiede gehen wird, die in der Praxis nicht relevant sein werden.

Auch trifft das ganze nur auf einen reinen Gamingrechner zu.
Damit hast du wohl Recht. Ich glaube kaum das von meisten Spielen in absehbarer Zeit mehr als 8 Kerne sinnvoll genutzt werden.
Wer allerdings noch Streaming usw nebenbei macht ist mit einen 12 Kerner gut bedient.
Oder einen 16 Kerner der ja auch noch dieses Jahr kommen soll.
 
Die grundsätzliche Leistung einer CPU siehst du ja am besten in Anwendungsbenchmarks. Und zukünftige Spiele werden sich dem zunehmend annähern. Schon Stand heute ist ja ein 3700X (der 40% günstiger ist) unterm Strich in Anwendungen minimal schneller als ein 9900K (Klick). Die gemittelten 7% die ein 9900K heute noch in Spielen vor einem 3700X liegt , werden daher zukünftig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch immer weiter schmelzen.

Und weil Anwendungen sich ja so ähnlich verhalten wie Spiele, kann man natürlich die Anwendungsleistung messen und auf Spieleleistung ummünzen, klar...
Die Wahrscheinlichkeit, dass das so eintrifft, liegt bei etwa 0%.
 
Das zeigt nicht die Roh Performance, sondern die Performance der CPU und die ist eindeutig.
Praxisrelevanz ist ein furchtbarer Begriff, der jede vernünftige Messung ad absurdum führt und Rohleistung existiert auch nicht. Es existiert einzig und alleine die CPU Performance in Spiel A oder B, was ihr da immer mit dem GPU Einfluss und praxisrelevanz habt, ist mir ein Rätsel.

Für was rüstet ihr jede Generation die Ryzen CPU auf, wenn es doch gar keine Praxisrelevanz hat, ob die CPU in Cinebench 25%mehr Punkte schafft oder diese ominöse Rohleistung der CPU von der GPU gebremst wird?

Diese 1% Minimum Framerraten sind völlig Banane wenn man im partiellen GPU Limit steckt. Da misst man gar nichts, sondern nur Kauderwelsch. PCGH haben mit Skalierungstests schon 100mal gezeigt, dass Auflösung keinen Einfluss auf die CPU hat, ergo kann diese Aussage von Roh Performance nur Quatsch sein.

Gib es auf. Die Leute können oder wollen es einfach nicht verstehen, dass ihre "Praxisrelevanz" keine praktische Relevanz bei der Beurteilung der CPU-Leistung hat ;) Was man hier über dutzende Seiten für einen Schwachsinn lesen muss (4k bei CPU Test), geht auf keine Kuhhaut. Am liebsten wäre es mir, wenn die Admins alles zum Thema 720p Max Details vs. 4k rauslöscht, damit inhaltlich relevante Themen zum Ryzen 3000 lesbar werden. Ein CPU-Test nahe des GPU-Limits ist absoluter Quatsch. Es kann keine logischen Argumente geben, die das unterstützen. Jede CPU sollte unabhängig von irgendwelchen Flaschenhälsen, die außerhalb der CPU zu suchen sind, getestet werden. Die physikalischen und logischen Berechnungen einer CPU sind auf jeder Auflösung gleich. Max Details ist nur wichtig, weil daraus mehr physikalische Berechnungen resultieren können (z.B. Sichtweite). Daher wird max Details nicht aktiviert, um grafische Qualität in einem CPU Test zu implementieren, sondern um physikalische und logische Berechnungen zu maximieren.

Damit ist es auch logisch, dass jede CPU mit dem für sie optimalen Speicher getestet wird. Wenn das bedeutet, dass Intel CPUs mit DDR4-3200 CL14 und AMD Ryzen 3000 mit DDR4-3600 CL14 getestet werden müssen, dann ist das so. Wenn sich jemand ein AMD- oder Intel-System zusammenschraubt, dann wird er über die Wahl der Komponenten versuchen das Optimum aus der CPU herauszuholen. Eine Gleichbehandlung per Brechstange (Wir testen alles mit DDR4-3200) ist nur auf den ersten Blick richtig.

Ich wäre sehr dankbar, wenn sich die PC Games Hardware nicht durch unlogische "Argumenten" von Usern ohne ausreichendes Hintergrundwissen beeinflussen lassen würde. Der Test auf 720p Max Details ist sehr gut und korrekt. Ich würde mir nur wünschen, dass die Auswirkungen von Streaming noch mit in den Test (z.B. als Neben-Test) aufgenommen werden würden.
 
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