RX 480 vs. GTX 1060: Der "4 GiByte reichen locker"-Irrtum - Ein Kommentar von Raffael Vötter

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Die Profis drehen die Grafik usw runter, weil sich die Hitboxen dadurch verändern.
Das würde keinen Sinn ergeben. Die Hit-Detection ist doch Server-seitig, da hat die Grafik doch nichts mit zu tun. :huh:
 
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Mir wurde das auch nur so gesagt, ich hab da keinen Plan von, da ich das nicht spiele.
 
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Bei CS 1.6 war es so, dass bei 4:3 die Köpfe größer waren, wodurch man halt ein leichteres Ziel hatte. Bei vielen ehemaligen Spielern hat sich das dann bis heute so gehalten.
 
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Die Profis drehen die Grafik usw runter, weil sich die Hitboxen dadurch verändern.
Wohl eher kaum. Wie Schwachsinnig wäre das von Valve. Vor allem welche Einstellung soll das ändern? Es geht nur um die fps / Frametimes.

Zu den fps in CS:GO:
Auch wenn du nur nen 60Hz Monitor hast, wird das Spiel trotzdem mit den anliegenden fps berechnet.
Heisst, das ganze Spiel ist bei 300fps direkter als bei 60fps.
Richtig, und das merkt man besonders bei CSGO recht deutlich, finde ich.
 
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Hab den Artikel nach sehr langer Suche durch Zufall wiedergefunden. Er ist schwer zu entdecken von der PCGH Hauptseite aus.

Meine Frage nach der Lektüre: Eine FuryX und eine 980, beide mit 4GB, stehen bei den meisten Benchmarks ganz oben mit dabei.
Auch bei den allerneusten Spielen, auch bei den als besonders speicherhungrig verschrienen.
Und genauso vermute ich wird das auch noch eine gute Weile bleiben. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass diese beiden Karten
in 1 oder 2 Jahren abkacken gegenüber heute schwächeren Modellen mit mehr VRAM.

Oder ist genau das was vermutlich passieren wird?
 
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Der Speicherhunger hängt auch stark an der gespielten Auflösung. Da WQHD, QHD und Co. immer stärker im kommen sind, steigt hier auch zunehmend der Speicherbedarf.

Solange Du in FHD mit angepassten Settings spielst, kann eine solche Karte noch recht lang halten, spielst Du alles maxed out, könnte es auch hier knapp werden.
 
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Solange Du in FHD mit angepassten Settings spielst, kann eine solche Karte noch recht lang halten, spielst Du alles maxed out, könnte es auch hier knapp werden.
Nicht nur kann. Sie wird lange halten. Die hohen VRAM Größen sind nur wichtig für Grafikhuren. In den mittleren und unteren Leistungsbereichen sind da aber die FPS auch unter FHD schon gar nicht mehr über 60FPS zu bekommen. Wer alles maxed out spielen will soll sich ne Graka im Enthusiastenbereich kaufen. Bei RX480 und GTX 1060 kann davon ja nicht die Rede sein. Ich erinnere nur mal einen anderen Test von PCGH:

Grid Autosport: 30 gegen 60 Fps - so viele Fps brauchen Sie wirklich!

http://www.pcgameshardware.de/Grid-Autosport-Spiel-54223/Videos/Grid-Autosport-30-vs-60-Fps-Video-1126402/

Grafikdetails hin oder her, ich nehm lieber das Spielgefühl die "gefühlt" direkter Eingabe, als ein paar nuancen die mir die FPS in den Keller drücken.
 
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Aber der Sinn beim Aufrüsten ist es doch eben nicht mehr auf Details verzichten zu müssen. ;) Von daher halte ich bei Neuanschaffung mehr VRAM, so wie es im Artikel auch festgestellt wird, für die vernünftigere Wahl. :-)

MfG
 
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Bei der Belegung vom VRAM spielt nicht nur die Grafik eine Rolle, da wird von den Spieleprogrammieren auch gern noch anderes Zeug abgelegt.
 
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Gut zu wissen. Was genau?

MfG
 
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Die Programmierer können da alles mögliche zwischenspeichern. Der lässt sich ja frei belegen und ist nicht für irgendwas fix reserviert.
Bei den Konsolen mit dem sehr großen shared VRAM muss man sich ja darüber auch nicht viel Kopfzerbrechen machen.
Beim PC müssens da schon wieder eher differenzieren was wirklich da rein muss und was in den normalen RAM kommt.
Da kann beim Speichermanagment schon mal die Faulheit siegen.
Ansonten gäbs keine grafischen Mittelklassetitel die auf 1080p 6GB belegen ohne das man wirklich einen Unterschied sieht.
 
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Abductee, das ist ziemlich abwegig. Es ist auf dem PC extra Aufwand, beliebige Daten ins VRAM zu zwingen, insbesondere, wenn man das an Direct3D vorbei tun möchte. Und das über Direct3D zu machen, ist ebenfalls nicht gerade naheliegend, für Daten, die nicht für die GPU gedacht sind.

Und wozu? Daten im Hauptspeicher des PCs abzulegen, ist einfach und sehr effizient.

Ich weiß, dass diese Theorie schon mal rumging, aber m.E. kam diese Vermutung immer von Leuten, die kein Verständnis für die Programmierung haben und alleine von der Tatsache, dass das RAM auf den Konsolen unified istm daraus geschlossen, dass man das am PC irgendwie "aus Faulheit" genauso macht. Aber wie gesagt, so läuft das nicht.
 
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Abductee, das ist ziemlich abwegig. Es ist auf dem PC extra Aufwand, beliebige Daten ins VRAM zu zwingen, insbesondere, wenn man das an Direct3D vorbei tun möchte. Und das über Direct3D zu machen, ist ebenfalls nicht gerade naheliegend, für Daten, die nicht für die GPU gedacht sind.
Ich rede nicht von hineinzwingen sondern von einer laschen Speicherverwaltung.
Als Programmierlaie tu ich mir halt schwer warum manche Spiele trotz üppiger Speicherbelegung schlechter ausschaun als andere die 1-2GB weniger belegen
 
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Ich rede nicht von hineinzwingen sondern von einer laschen Speicherverwaltung.
Als Programmierlaie tu ich mir halt schwer warum manche Spiele trotz üppiger Speicherbelegung schlechter ausschaun als andere die 1-2GB weniger belegen

Das ist eher Dein Eindruck, durch das Phänomen des abnehmenden Grenzertrags. Doppel so hoch aufgelöste Texturen kosten 4x so viel Speicher, und das wird auch nochmal deutlich mehr, für hoch auflösende Rendertargets, z.B. für Schatten usw.

Das heißt, auf den ersten Blick geringfügige Verbesserungen (die man nur sieht, wenn man genau hinsieht) kosten gleich richtig viel Ressourcen.

Wobei ich mich immer frage, woran "gute Grafik" eigentlich festgemacht werden. Geniale Effekte? Grandiose Präsentation? Tolle Animationen? Stimmiges Bild? All das hat nichts oder nur wenig mit dem Renderingaufwand zu tun, sondern ist schlicht Design. Und das kann immer gut oder schlecht sein.

Hoch aufgelöste Texturen kann man sehen, und z.B. bei Deus Ex:MD sind sie sehr schön, und dennoch gibt es viele, die die Grafik schlecht finden. Offenbar sehen die Leute gar nicht richtig hin, wenn ihnen das Grafikdesign nicht gefällt, sagen sie sofort, das Spiel hätte "schlechte Grafik" und regen sich über die Systemanforderungen auf, obwohl das mit ihrer Kritik eigentlich gar nichts zu tun hat.

Andere Spiele gefallen ihnen super gut, obwohl die Grafik technisch viel einfacher gestrickt ist - aber das Design gefällt ihnen optisch besser, was aber eben nichts über die dahinter stehende Technik aussagt.

So etwas wie "lasche Speicherverwaltung" gibt es nicht. Per Default wird bei der Programmierung immer für alles nur der Hauptspeicher des Rechners genutzt. Um etwas ins VRAM zu laden, muss man einiges an Code schreiben. Das macht man nicht aus Versehen.
 
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Hab den Artikel nach sehr langer Suche durch Zufall wiedergefunden. Er ist schwer zu entdecken von der PCGH Hauptseite aus.

Meine Frage nach der Lektüre: Eine FuryX und eine 980, beide mit 4GB, stehen bei den meisten Benchmarks ganz oben mit dabei.
Auch bei den allerneusten Spielen, auch bei den als besonders speicherhungrig verschrienen.
Und genauso vermute ich wird das auch noch eine gute Weile bleiben. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass diese beiden Karten
in 1 oder 2 Jahren abkacken gegenüber heute schwächeren Modellen mit mehr VRAM.

Oder ist genau das was vermutlich passieren wird?

Naja, bis vor 3 Monaten waren aber >4GB Karten die absolute Ausnahme, das waren 390/390x/980ti und sonst noch paar Exoten -> man hat sich bemüht das mit 4GB hinzubekommen. Jetzt schwappt hier eine Masse >4GB hauptsächlich 8GB auf den Markt und die Entwickler werden das auch nutzen. Kommt natürlich immer mit Verzögerung, erst müssen die Spiele kommen, dann gibts den Aufschrei in der Übergangsphase, das wird teilweise noch mit Patches abgefangen und dann wird das Standard und spiegelt sich auch in den neuen Benchparours wieder und dann ist die 390 vor der 980.
 
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Aber der Sinn beim Aufrüsten ist es doch eben nicht mehr auf Details verzichten zu müssen. ;) Von daher halte ich bei Neuanschaffung mehr VRAM, so wie es im Artikel auch festgestellt wird, für die vernünftigere Wahl. :-)

MfG
Der Sinn beim Aufrüsten ist ein neues Spiel, was man unbedingt spielen will, oder ein altes absolut flüssig spielen zu können. Details sind für mich immer nur die zweite Wahl. IdR ergibt sich bei älteren Spielen zumeist, dass max Details spielbar sind und es zugleich flüssig ist. Mit den "Mittelklasse" Grakas die hier angesprpchen worden sind, sind zwar auch alle neuesten Features der Graka Generation gegeben, aber deswegen nun eben auch die maximale Leistung der Gen. Und eben da muss sich der Käufer entscheiden. Und ich persönlich entscheide mich für flüssig und hübsch über gefühlt hackelig und "ULTRA-Hübsch" Wer beides will soll den Taui klar machen, da hat er nach auch den nötigen VRAM dabei.

In Hinblick auf Zunkunftsfähigkeit, gehen mit steigenden Anforderungen die FPS eh in den Keller, womit der VRAM auch weniger Texturen etc. zu laden hat, weil die Detailregler immer weiter über die Zeit nach links wandern. Insofern ist das VRAM Zukunftsargument auch Banane aus meiner Sicht.

Naja, bis vor 3 Monaten waren aber >4GB Karten die absolute Ausnahme, das waren 390/390x/980ti und sonst noch paar Exoten -> man hat sich bemüht das mit 4GB hinzubekommen. Jetzt schwappt hier eine Masse >4GB hauptsächlich 8GB auf den Markt und die Entwickler werden das auch nutzen. Kommt natürlich immer mit Verzögerung, erst müssen die Spiele kommen, dann gibts den Aufschrei in der Übergangsphase, das wird teilweise noch mit Patches abgefangen und dann wird das Standard und spiegelt sich auch in den neuen Benchparours wieder und dann ist die 390 vor der 980.
Ja schön. Nur gibt es da zwei Hacken dran. Erstens hat nur ein kleiner Teil des Gesamtmarktes Grakas mit >4GB, weil eben nicht jeder bloß weil es jetzt größer 4GB gibt wechselt. Und Auch der Aufwand für die Textur Creative Artists ist mit größeren Texturen mehr. Den es ist halt auch der 4fache Speicherplatz für die nächstgrößere Textur nötig. Berechnungszeiten usw. spielen da auch ne Rolle. Beim Spieleentwickler kostet das Infrastruktur und so weiter. Kleine Entwickler müssen da schon gut investieren, um die Arbeit mit entsprechend großen Textur-Layers stämmen zu können. Kurzum klar wird die technische Entwicklung weitergehen und es wird mit Sicherheit immer sinnvoller werden mehr Speicher zu haben. Aber derzeit und auch auf Zukunft gesehen, ist 8GB bei dem Leistungsspektrum nicht das letzte Wort. 36/37 Min FPS in Witcher III sind halt auf 1080p für ne RX480/GTX1060 normal mit max Details. Wenn es an den 8GB respektive 6GB liegen würde, daß keine 60FPS drin sind würde ich sagen klar Deal gib her den Scheiß.

Wenn wir also mal bei dem 390er zu 980er Beispiel bleiben und ein Autorennspiel nehmen, dann ist die 390er ggf 3 FPS vor der 980er. So what wenn in beiden Fällen die Karten unter 60FPS sind und der Montior kein neues Sync hat, ist in beiden Fällen zwar Pronodetails auf dem Bildschirm, aber in beiden Fällen die Eingabe hackelig/schwammig. Die tolle Ausnutzung von mehr Speicher, macht eben nur so viel Sinn, wie das Spiegefühl nicht darunter leidet. Und jede Karte die nicht Top Notch State of the Art ist, wird fürher oder Später einen Kompromiß setzen zwischen Leistung für Spielgefühl via FPS und Detailfülle die mitunter kaum zu unterscheiden ist.

Raffael Vötter liebt Grafikdetails, und sicher sieht ein gut gerendertes Bild in entsprechender Auflösung toll aus. Entsprechend sind bei ihm die FPS nicht das Maß der Dinge. Das ist bei seiner Betrachtung nicht klar komuniziert. Der Teil der Rechnung wird nicht beleuchtet ausformuliert mit einbezogen. Alle Spiele die "präzise" Reaktion auf Aktionen fordern wie Shooter, Simulatoren usw. sind für die direkte Eingabe der Verzögerung nach sehr empfindlich/entscheidend. Wer Spiele spielt die nen Gamepad erfordern auf ner Konsole zu daddeln sind, dem reicht eine geringere Sensitivität/Ansprechverhalten und der kann sich dafür mehr mit dem Augenfutter verwöhnen. Jeder der so erfolgreich wie möglich Spiele spielen will, ggf. sogar kompetitiv setzt automatisch andere Prioritäten als wie Herr Vötter. FPS mal bei Seite als einleuchtendes Beispiel Hearthstone auf 4K mit 16fach AA schaut definitiv besser aus als in 1080p ohne AA . Hier ist es auch gehupft wie gesprungen wie die FPS sind. Ob diese nun bei 20 oder 120 liegen, ist so nicht entscheidend. Und ob die SIMs mit 30 60 oder 120 FPS über den Bildschirm rammeln ist auch nicht bewegend.
 
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Naja, bis vor 3 Monaten waren aber >4GB Karten die absolute Ausnahme, das waren 390/390x/980ti und sonst noch paar Exoten -> man hat sich bemüht das mit 4GB hinzubekommen.

...was aber auch 2014 schon nicht geklappt hat wenn man sehr hohe Auflösungen nutzt. Ich kann erst seit jetzt Ryse in 4K in Ultra spielen, die 4GB der GTX980er reichten dafür nicht aus - zwar waren die fps absolut ausreichend aber es lud eben ständig nach.

Klar, wer kein Problem damit hat, den Texturregler immer weiter nach links zu schieben braucht auch 2020 keine 4 GB vRAM. Aber Das ist auch eher nicht die Zielgruppe "Kauft 500€-Grafikkarte".^^
 
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Aber Das ist auch eher nicht die Zielgruppe "Kauft 500€-Grafikkarte".^^

Na ja, ich hab noch nie groß auf den Vram geschaut.
Immer, wenn ich mir eine neue Grafikkarte gekauft habe, hat sie automatisch mehr Vram gehabt als die davor.
Jetzt hab ich 6GB Vram mit der 980 Ti.
Die nächste Karte wird dann 12 oder 16Gb Vram haben oder so. :ka:
Und die Karte danach wird dann 32GB haben oder was auch immer.

Und Leute, die aufs Geld achten, interessieren sich sowieso nicht dafür, das letzte Stück Effekt aus der Karte zu quetschen.
 
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Naja, bis vor 3 Monaten waren aber >4GB Karten die absolute Ausnahme, das waren 390/390x/980ti und sonst noch paar Exoten -> man hat sich bemüht das mit 4GB hinzubekommen. Jetzt schwappt hier eine Masse >4GB hauptsächlich 8GB auf den Markt und die Entwickler werden das auch nutzen. Kommt natürlich immer mit Verzögerung, erst müssen die Spiele kommen, dann gibts den Aufschrei in der Übergangsphase, das wird teilweise noch mit Patches abgefangen und dann wird das Standard und spiegelt sich auch in den neuen Benchparours wieder und dann ist die 390 vor der 980.
Ja schön. Nur gibt es da zwei Hacken dran. Erstens hat nur ein kleiner Teil des Gesamtmarktes Grakas mit >4GB, weil eben nicht jeder bloß weil es jetzt größer 4GB gibt wechselt. Und Auch der Aufwand für die Textur Creative Artists ist mit größeren Texturen mehr. Den es ist halt auch der 4fache Speicherplatz für die nächstgrößere Textur nötig. Berechnungszeiten usw. spielen da auch ne Rolle. Beim Spieleentwickler kostet das Infrastruktur und so weiter. Kleine Entwickler müssen da schon gut investieren, um die Arbeit mit entsprechend großen Textur-Layers stämmen zu können. Kurzum klar wird die technische Entwicklung weitergehen und es wird mit Sicherheit immer sinnvoller werden mehr Speicher zu haben. Aber derzeit und auch auf Zukunft gesehen, ist 8GB bei dem Leistungsspektrum nicht das letzte Wort. 36/37 Min FPS in Witcher III sind halt auf 1080p für ne RX480/GTX1060 normal mit max Details. Wenn es an den 8GB respektive 6GB liegen würde, daß keine 60FPS drin sind würde ich sagen klar Deal gib her den Scheiß.

Wenn wir also mal bei dem 390er zu 980er Beispiel bleiben und ein Autorennspiel nehmen, dann ist die 390er ggf 3 FPS vor der 980er. So what wenn in beiden Fällen die Karten unter 60FPS sind und der Montior kein neues Sync hat, ist in beiden Fällen zwar Pronodetails auf dem Bildschirm, aber in beiden Fällen die Eingabe hackelig/schwammig. Die tolle Ausnutzung von mehr Speicher, macht eben nur so viel Sinn, wie das Spiegefühl nicht darunter leidet. Und jede Karte die nicht Top Notch State of the Art ist, wird fürher oder Später einen Kompromiß setzen zwischen Leistung für Spielgefühl via FPS und Detailfülle die mitunter kaum zu unterscheiden ist.

Raffael Vötter liebt Grafikdetails, und sicher sieht ein gut gerendertes Bild in entsprechender Auflösung toll aus. Entsprechend sind bei ihm die FPS nicht das Maß der Dinge. Das ist bei seiner Betrachtung nicht klar komuniziert. Der Teil der Rechnung wird nicht beleuchtet ausformuliert mit einbezogen. Alle Spiele die "präzise" Reaktion auf Aktionen fordern wie Shooter, Simulatoren usw. sind für die direkte Eingabe der Verzögerung nach sehr empfindlich/entscheidend. Wer Spiele spielt die nen Gamepad erfordern auf ner Konsole zu daddeln sind, dem reicht eine geringere Sensitivität/Ansprechverhalten und der kann sich dafür mehr mit dem Augenfutter verwöhnen. Jeder der so erfolgreich wie möglich Spiele spielen will, ggf. sogar kompetitiv setzt automatisch andere Prioritäten als wie Herr Vötter. FPS mal bei Seite als einleuchtendes Beispiel Hearthstone auf 4K mit 16fach AA schaut definitiv besser aus als in 1080p ohne AA . Hier ist es auch gehupft wie gesprungen wie die FPS sind. Ob diese nun bei 20 oder 120 liegen, ist so nicht entscheidend. Und ob die SIMs mit 30 60 oder 120 FPS über den Bildschirm rammeln ist auch nicht bewegend.

Klar, wer kein Problem damit hat, den Texturregler immer weiter nach links zu schieben braucht auch 2020 keine 4 GB vRAM. Aber Das ist auch eher nicht die Zielgruppe "Kauft 500€-Grafikkarte".^^
Es soll auch Leute geben die Kaufen sich alle Jahre mal einen Rechner und dann auf Stand der Technik. Dann wird der genutzt so wie er da steht, bis eben auch der Regler ganz Links angeschlagen beim Spiel immer noch nicht das Ruckeln weg bekommt.
 
AW: RX 480 vs. GTX 1060: Der "4 GiByte reichen locker"-Irrtum - Ein Kommentar von Raffael Vötter

In Hinblick auf Zunkunftsfähigkeit, gehen mit steigenden Anforderungen die FPS eh in den Keller, womit der VRAM auch weniger Texturen etc. zu laden hat, weil die Detailregler immer weiter über die Zeit nach links wandern. Insofern ist das VRAM Zukunftsargument auch Banane aus meiner Sicht.
Gerade wenn man mehr VRAM hat muss man eben nicht alle Regler nach links drehen. Der Texturregler bleibt weiter rechts, das ist ja das schöne daran. Texturen kosten keine Leistung, nur VRAM. Und Texturen sind verdammt wichtig. Nur die Sichtweite ist wichtiger (mMn).
Ich finde es manchmal einfach traurig, was noch so für Texturen auf den Markt geschmissen werden, also bei AAA Titeln.
Fallout 4 ist das beste Beispiel. Guck dir zum Beispiel mal die Badewanne an. Oder die Autos.
 
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