Maximal missverständliche Formulierung von AMD...
"UEFI" != "UEFI mode"
Bei AMD habe ich nicht ganz den Überblick, da es einen fließenden Übergang von AM2 nach AM3 gab und somit irgendwelche Billigangebote sehr lange Altlasten mitgeschleppt haben könnten. Aber auf Intel-Seite müssten die jüngsten (Desktop-)Mainboards mit klassischem UEFI in der letzten Sockel-775-Generation erschienen sein. Da umgekehrt Windows 10 minimal Core i-5000 unterstützt, klafft also eine Lücke von 5 Jahren zwischen dem Auslaufen der letzten BIOS-Boards und den ersten aktuellen (Gaming-)Betriebssystemen, die für eine RX 9000 in Frage kämen. Wenn AMD jetzt nicht rückwirkend wieder Treiber für Windows 7 oder 8 anbietet, sind Core-2-Systeme also ohnehin offiziell raus.
Und vor allem
0) Weil CSM bis in Haswell-Zeiten die Werks-Einstellung war
Die wenigsten ändern UEFI-Optionen, sofern nicht ein konkreter Anlass besteht. Und vor rBAR hatte CSM-Deaktivierung/GPT-Erzwingung praktisch keinen Vor- in der Praxis aber durchaus Nachteile. Bei uns in der Redaktion wurden Testsysteme sogar noch zu Windows-8-Zeiten bevorzugt mit MBR aufgesetzt, weil es kompatibler war, sich im Zweifelsfall leichter reparieren lässt und es sich im Test-Alltag auch noch als robuster erwiesen hat/in der Regel mit der automatischen Fehlerbehebung von Windows auskam. Gut, dass sind spezifische Sonderwünsche von Leuten, die sehr oft Hardware austauschen – aber zumindest bis weit in die Windows-7-Ära dürften viele Systeme auf MBR installiert worden sein, ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen. Und es wird sicherlich den einen oder anderen geben, der seitdem nur upgedated, aber nie ein Clean-Install gemacht hat. Dazu waren bislang eigentlich nur Käufer von Intel-GPUs gezwungen.