Die Vorteile des Betriebs eines Systems im UEFI-Modus beschreibt AMD wie folgt:
- Stark verbesserte Sicherheit
- Zuverlässige Firmware-Updates aus dem Internet mit minimaler Benutzerinteraktion
Ja klar. Nach Armory-Crate Skandalen und anderen Späßen rund um überfrachtete UEFIs der letzten Jahre will man gar nicht wissen von welchem Sicherheitsniveau aus die Sicherheit "stark verbessert" werden soll... Immerhin: die Messlatte liegt inzwischen nicht mehr sonderlich hoch.
Raff darf sich nicht äußern, denn die NDAs in der Regel beinhalten auch ein Verbot über ein NDA zu sprechen. Das ist seit ewig so, dass es diese Testembargo mit NDAs gepaart sind. Darum übe dich in Geduld, spätestens am 6.3. zu Release wird es Tests geben.
Hier wurde berichtet, dass AMD die Tests einen Tag vor Verkaufsstart freigeben möchte(sofern das noch aktuell ist).
Mittelklasse für 800 Euro.
Ja es scheint fast unglaublich, aber bei AMD soll es die Mittelklasse auch zukünftig für unter 1000 Flocken geben.
Bei AMD habe ich nicht ganz den Überblick, da es einen fließenden Übergang von AM2 nach AM3 gab und somit irgendwelche Billigangebote sehr lange Altlasten mitgeschleppt haben könnten. Aber auf Intel-Seite müssten die jüngsten (Desktop-)Mainboards mit klassischem UEFI in der letzten Sockel-775-Generation erschienen sein.
Kommt darauf an, ob man den OEM oder den DIY-Markt betrachtet. Durch die Pflicht für Secure Boot bei "Windows 8 rdy"-PCs haben die OEMs da wesentlich früher mit angefangen. Für "unseren" DIY-Markt ist erst mit SandyBridge LGA1155 bzw. LGA2011/R UEFI wirklich angekommen. LGA1366 und LGA1156 kamen noch flächendeckend ohne UEFI aus, bis auf ein paar herstellereigene Frankenstein-Lösungen. Bei AMD ist der Übergang entsprechend bei AM3+ und der FX-Reihe.
Es gab auch Hersteller die nachträglich UEFI und SecureBoot per Update nachgereicht haben(z.B. Clevo) wenn die Systeme genau zwischen Sandy und Ivy-Bridge fielen und somit exakt in die Lücke zwischen Windows 7 und 8.
Da umgekehrt Windows 10 minimal Core i-5000 unterstützt, klafft also eine Lücke von 5 Jahren zwischen dem Auslaufen der letzten BIOS-Boards und den ersten aktuellen (Gaming-)Betriebssystemen, die für eine RX 9000 in Frage kämen. Wenn AMD jetzt nicht rückwirkend wieder Treiber für Windows 7 oder 8 anbietet, sind Core-2-Systeme also ohnehin offiziell raus.
Wie erwähnt liegen trotz des Wegfalls der Kompatibilität mit Intel Core2 und AMD Phenom-Systemen wegen fehlendem SSE4.2 noch alle Systeme mit Bulldozer und alles ab spätestens IvyBridge im Bereich der "UEFI mit CSM-aktiv"-Syteme, die technisch Windows 10 und 11 betreiben könnten.
Weil CSM bis in Haswell-Zeiten die Werks-Einstellung war
Windows Xp32(NT5.1) und alle 32bit-Versionen vor Windows 7 können nicht von GPT-Datenträgern booten. Daher war das bis zur Einstellung des Supports und Verkaufs von Windows XP32-Systemen das kleinere Übel CSM aktiv zu lassen und so Supportanfragen und Problemen vorzubeugen.
Und vor rBAR hatte CSM-Deaktivierung/GPT-Erzwingung praktisch keinen Vor- in der Praxis aber durchaus Nachteile.
rBAR und NVMe-Systemlaufwerke sind tatsächlich die einzigen Geschwindigkeitsvorteile, die UEFI in der Praxis bringt.
Bei uns in der Redaktion wurden Testsysteme sogar noch zu Windows-8-Zeiten bevorzugt mit MBR aufgesetzt, weil es kompatibler war
Gab es nicht noch zur RTX2000-Zeit eine ASUS-Tuf-Karte die versehentlich nur mit einem klassischen BIOS bespielt wurde und daher auf UEFI-Boards mit deaktiviertem CSM nicht booten wollte? Habe da irgendwas im Hinterkopf.