Putsch in der Türkei

  • Ersteller Ersteller Rotkaeppchen
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AW: Putsch in der Türkei

Sollen sie lieber die Grenzen öffnen und paar Millionen Richtung Deutschland schicken? Ich sehe hier im Thread, auch wenn es nicht schwarz auf weiß geschrieben wird "Türkenhass" bzw Hass gegenüber den Moslems, dies ist jetzt nicht nur in diesem Thread zuzuordnen, sondern diversen anderen in diesem Bereich.

Sie wissen nicht zu Differenzieren !

Ja mein Bruder, es gibt hier leider sehr viel verblendete, die diese Tatsache einfach nicht begreifen wollen. Solche Spinner muss man konsequent Ignorieren.

"Herr, vergib ihnen, denn sie begreifen nicht."
 
AW: Putsch in der Türkei

Sie wissen nicht zu Differenzieren !

Ja mein Bruder, es gibt hier leider sehr viel verblendete, die diese Tatsache einfach nicht begreifen wollen. Solche Spinner muss man konsequent Ignorieren.

"Herr, vergib ihnen, denn sie begreifen nicht."

Mich erstaunt das es leider so viele sind. Für mich sind die Aussagen von einigen hier echt schwer zu ertragen, aber ich toleriere sie. Können jetzt meinen Text zerfetzen oder was auch immer.
@ Max, ich hab jetzt bewusst bissl aus der anderen Seite der Medaille heraus einige Aussagen getroffen, in der Hoffnung, dass man mal lernt zu Differenzieren und zu tolerieren, ich bezweifele dies jedoch hier anzutreffen.
Stattdessen werde ich vermutlich angefeindet etc, na ja schauen wir mal, hab jetzt auch nicht Lust groß zu diskutieren mit einigen hier, mein Senf habe ich gegeben, Feierabend für mich.
So baut sich halt der Hass auf, wenn gar keine Gegenstimmen gehört werden, es gibt hier auch genügend vernünftige/integrierte Türken/Moslems und für jene ist diese Abneigung und die langsam aufkommende rechte Welle bzw Tendenzen dazu, recht besorgniserregend.
 
AW: Putsch in der Türkei

Wieso ist also ein Mann wie Erdogan so beliebt?.

Weil meine Landsleute Blind sind.
Naja Hauptsache hat erdogan´s Sohn paar Schiffchen mehr :P

Ich war letztes Jahr nach langer zeit in der Türkei(denizli)..und die Leute labern ein voll
``Wir haben Europa überholt`` jaa davon sah ich... nichts^^
Oh Mann was ich so sah und die unterscheide hier und dort ..musste ich immer lachen bei dem Spruch.
Die haben keine richtige Abwasserkanäle, einmal regen..kannst dann schwimmen gehen.

--------------
Ich hoffe das in der Türkei mal ein Fette Wirtschaftskrise kommt..wen es um Geld geht,
dann werden die Leute erst wach. Die leben alle dort auf pump(viele haben 3-5 Kreditkarten)
Kauft einer von euch Unterhosen per Kreditkarte oder auf Raten?
hatte jede menge Fun

Ahja vaters dorf 200 Leute..werden immer weniger sind nur Alten..
Hauptsache 2 neue Moscheen gebaut.. juhu... nicht.
(Und die AKP hat dann nur 16 Prozent Stimme bekommen in Vaters Heimat Provinz :D)
sind das jetzt alle gottlosen? hoffentlich werden die nicht als Mitverschwörer angeklagt :D
Hauptsache geld für nixs verpulvert.
Ahja vaters cousin war ``mal`` Staatsanwalt ..könnt schon denken wieso nicht mehr..
nur weil er sein Job richtig gemacht hat :D

Ich warte auf den Tag..wen ich Anrufe aus der Türkei von verwandten(Erdofans) bekomme..die sich sowies nie gemeldet und mein Vater mies behandelt haben.

``Bitte hilf mir mit Geld oder hol uns rüber..``

Darauf zu antworten freue ich mich dann.

(Duvar)
was schreibst du eigentlich ?
denkste erdogans kinder hätten auch viel Kohle gemacht,
wäre recep tayip kein Politiker gewesen..sondern nur ein Buchhalter?
 
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AW: Putsch in der Türkei

Hm, ob Herr E. der Türkei einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht hat. Kann ich ehrlich nicht erkennen. Ich glaube ehr, dass es hauptsächlich die Annährung an die EU war, die für den Aufschwung verantwortlich war. (Anerkennung als Beitrittskandidat; Aufnahme der Beitrittsverhandlungen) Das ist zumindest meine Meinung.

Aber gesellschaftlich hat sich die Türkei überhaupt nicht weiterentwickelt. Zwar wurde die Todesstrafe und Folter abgeschaft. Die Meinungsfreiheit gestärkt und eine Annährung an die Kurden und Armenien angestrebt. Defacto ist davon nichts geblieben. Herr E. hat die Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt. (Internet- & Pressefreiheit). Die türkische Regierung ist weiter von Kurden und Armeniern entfernt als jezuvor. (Aufhebung der Immunität kurdischer Abgeordneter; Andauernde Leugnung des Völkermords an den Armeniern im 1.ten Weltkrieg) Und wenn ich die Nachrichten der letzten 24 Stunden Reveu passieren lasse, wird bald wieder die Todesstrafe und die Folter eingeführt. An die Putschisten die schon "verschwunden" sind bzw. bald "verschwinden" werden hab ich da garnicht gedacht. Interessant finde ich, dass Herr E. aufeinmal ne Liste mit rund 3000 Richtern und Militärs hat, die Ihres Amtes entheben werden müssen. Dass sieht für mich so aus als läge da ne Liste in der Schublade, die bei der richtigen Gelegenheit "hervorgezaubert" wird. Ein Schritt mehr in Richtung Diktatur. Ich denke, dass Viele, die gestern den Putsch gestoppt haben, sich noch wünschen werden es nicht getan zu haben.
 
AW: Putsch in der Türkei

Dies verstehen hier viele nicht, mit Dubai/Saudi Arabien/Katar etc hat Deutschland vorzügliche Beziehungen (fragt euch mal warum), obwohl es dort ganz anders zugeht wie in der Türkei. Ägypten zB, da wurde der vom Volk gewählte islamische Mursi vom Militär weggeputscht und zur Lebenslangen Haft verurteilt.
Juckte das irgendwen hier? Nicht wirklich, Hauptsache der Islam wird weggedrängt denken sich viele. Genauso ist es mit Erdogan, der Islam wurde einfach seit 11. September als das Böse so sehr von den Medien in die Köpfe der Menschen gepusht, dass man mittlerweile Islam=Terrorismus sieht.
Das Feindbild Islam wurde in die Hirnrinden der Menschen gebrand.

Der Terrorismus ist nicht von heute auf morgen entstanden, schauen wir doch mal wo der seinen Ursprung hat? Alles in der Ecke, wo die westlichen Staaten ausgebeutet und alles gekillt haben. Beispiel Afghanistan/Irak etc. Natürlich haben sich auch viele verrückte dieser Truppe angeschlossen.

...

Die Moslems fühlen sich sehr unterdrückt vom Westen, viele Millionen sind schon zum Opfer dieser Mächte gefallen, dass dann welche abdrehen und Selbstjustiz üben etc ist trotzdem falsch. Lasst uns doch mal Empathie machen und uns in die Lage der Iraker usw hineinversetzen.
Was würdet man hier tun, wenn Mächte hier in Deutschland einfallen, hier alles kurz und klein bomben, Frauen vergewaltigen, gnadenlos Morden und Foltern über viele Jahre hinweg? Mich würde es nicht wundern, wenn sich dann einige deutsche Gruppen zu radikalen Aktionen treiben lassen.

Jetzt tust du gradezu so als hätten die Moslems nie mit Feuer und Schwert ihre Interessen auf Kosten anderer durchgesetzt und wären dabei über Leichen und Blut gegangen. Und wären die Moslems immer nur Opfer böser westlicher Intrige geworden...
Schau dir die Geschichte doch an. Was war den zu den Zeiten als islamische Länder stark waren und man militärisch und politisch mit anderen großen Reichen konkurieren konnte, allen vorran die Osmanen? Was haben sie da gemacht? Friedlich die Füße hochgelegt und den Frieden gepredigt, ihren Wohlstand durch Handel und Produktion gemehrt und sich maximal mal verteidigt? Oder mit dem Schwert versucht ihre Grenzen immer weiter zu erweitern, was denn Islam mit militärischen Mitteln bis nach Spanien und vor die Tore Wiens geführt hat?
Haben die christlichen Staaten etwa ab dem 8. Jahrhundert und bis ins 18. Jahrhundert nicht Grund gehabt sich durch den Islam und die ihn gewaltsam verbreitenden Staaten bedroht zu fühlen? Hat die Bevölkerung in Spanien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Serbien und anderen Balkanländer sich nicht durch die osmanische / maurische Herrschaft unterdürckt gefühlt?

Es gibt kein klares Opfer Täter Bild in dem der Islam nur das Opfer und der Westen / Christentum nur der Täter ist.
Da Religion schon sehr lange in der Menschheitsgeschichte ein von Menschen geschaffenes Instrument ist um das Groß der Menschen zu lenken, sie zu manipulieren und politische Rechtfertigungen dafür zu finden warum etwas sein "muss" (Jersualem muss zurückerobert werden, weil heilige christliche Stätte, Christen müssen mit dem Schwert zum Islam bekehrt werden, oder sterben, weil ungläubig, dieses und jednes Land muss erobert werden weil Gott, Allah es so will, der Anschlag muss sein weil Gott beleidigt wurde, ect. ect. ect).
Auch im Namen des Islams wurde in der Geschichte durch genug Staaten im Namen Gottes erobert, unterdrückt, hat man gemordet, geplündert und vergewaltigt, aber nicht weil es die Religion prinzipiell so gewollt hätte, sondern weil weltliche Führer das im Namen der Religion für richtig erklärt und abgesegnet haben, genauso wie das Christentum es früher unter der römisch katholischen Kirche mit dem Papst gemacht hat und westliche Staaten es heute unter vermeindlich neuer Flagge der "Freiheit und Demokratie" tun.

Momentan ist der Unterschied zu früher nur das es keine islamischen Länder gibt die stark genug wären es genauso zu machen, aber genauso machen würden sie es 100%ig auch.
Gäbe es etwas wie das osmanische Reich heute noch, oder eine Art islamische USA, du könntest wetten, auch diese würden unter dem Deckmantel der Religion, oder alternativ irgendwelcher anderen vermeindlichen Errungenschaften heute keinen deut besser verhalten als es Europa, die USA, Russland, oder teilweise auch China es tun.

Und warum funktioniert das so? Weil das Groß der Menschen schlicht dumm ist und sich durch Religion / Idiologie (nichts anderes ist auch Demokratie und Kapitalismus) und die Strippenzieher die diese für ihre weltlichen Interessen nutzen dadurch manipulieren lassen, das ist in der islamischen Welt so und das ist im Westen so.

Was momentan im Orient passiert und wie sich gegenüber "dem Islam" verhalten wird ist nichts neues, auch keine neue Stufe der Eskalation, oder den Ausmaßen schlimmer als in der Vergangenheit, es ist nur "alter Kaffee" in neuen Schläuchen, die Fortsetzung der Umsetzung weltlicher Interessen in neuem Gewand. Es heißt heute halt im Westen nicht mehr der Islam bedroht das Christentum, sondern der Islam bedroht die Demokratie und die Freiheit und im Orient und in der islamischen Welt, heißt es heute halt die islamische Welt wird von westlichen Ungläubigen, ihren Werten und ihrer Kultur bedroht und das neue Sinnbild dieser Bedrohung jetzt nicht mehr der Papst, wie früher beim Feindbild Christentum, sondern halt mit den USA ein Staat der die Verkörperung dieses Bösen ist.
Und nur weil es keinen Staat in der islamischen Welt gibt der ein solches Machtvakum besitzt wie es die USA haben verlagert sich halt die Bekämpfung dieses Feindbildes / die Durchsetzung der Interessen weg von einer staatlichen Ebene hin auf eine Organisationsebene (Taliban, IS) aber diese Organisationsebene wird hinten rum von Staaten und ihren Lenkern genutzt um eigene Interessen zu begünstigen, wie im Fall des Iran, der Türkei, der Arabischen Emirate früher Lybien, Ägypten, ect...

So sieht es doch aus, es geht um den gleichen weltlichen Dreck wie seit vielen Jahrhunderten, teilweise nach wie vor getarnt unter dem Deckmantel der Religion, teilweise unter neuen Deckmanteln, aber immer nur mit einem Ziel die Religion und die Idiologie zur Manipulation und Rechtfertigung für diese weltlichen Dinge zu benutzen und die Menschen damit für die eigenen Interessen zu steuern!

Es kann einen im Grunde nur traurig stimmen wie unfähig die Menschheit ist sich von solch offensichtlich negativen Banden zu lösen. ;)

Kommen wir nun zurück zu den Türken und Erdogan. Selbst wenn er den so wie hier so schön genannt Protzpalast gebaut hat, selbst wenn sein Sohn oder seine Familienangehörige Kohle weggescheffelt haben (was sie eigentlich net nötig haben), durch ihre Beziehungen haben die schon nun genug Kohle, liebt ihn die Mehrheit der Türken. Warum kann das hier nicht toleriert werden? Die Mehrheit der Türkei will auch gar nicht mehr in die EU, weil dieses Argument höre ich hier sehr oft. Den Pleitegriechen die gnadenlos mit gefälschten Papieren sich Milliarden € unter den Nagel gerissen haben, oder die Engländer die schon aus der EU geflohen sind sind Indizien genug für die Türkei, sich gegen die EU zu wenden, abgesehen davon, dass sie seit zig Jahren vertröstet werden.

Nein, die Türkei wollte nicht in die EU weil es einfach schön ist in der EU zu sein. Man versprach sich davon handfeste Vorteile (Zollfreier Zugang zum europäischen Markt, hohe Fördergelder für die türkische Wirtschaft, Visumsfreiheit.
Darum wollte man darein und hat entsprechend auch versucht der Bevölkerung zu verkaufen das es für sie gut ist in die EU zu kommen.
Heute will man nicht mehr rein weil es für die Türkei schlicht keinen Vorteil mehr hätte, aufgegeben hat man es ja im Grunde schon seit ca. 2011 rum ernsthaft in die EU zu wollen. Die Wirtschaft in der Türkei ist inzwischen an einem Punkt wo man aus der EU keine großen wirtschaftlichen Vorteile mehr ziehnen könnte, im Gegenteil heute würde die Türkei mehr in den EU-Topf einzahlen als sie raus bekommen würde.
Das einzige was noch interessant ist, trotz allem, ist Visafreiheit und zollfreier Zugang auf den EU-Markt, das will die Türkei auch nach wie vor gerne haben, aber ohne die lästigen Pflichten einer EU-Mitgliedschaft. Und womit versucht Erdogan das zu erreichen? Aktuell mit der Flüchtlingskrise, die kam ihm ganz günstig, konnte man damit doch die EU diesbezüglich unter Druck setzen um eben diese Dinge evt. zu bekommen.

Ihr müsst auch mal bedenken, die Türkei war immer ein Verbündeter Deutschlands, nur gegen Ende des 2. Weltkrieges hat man symbolisch DE den krieg erklärt, nur zu dieser Zeit war der kranke Mann vom Bosporus sowieso zu nix in der Lage.

Nein die Türkei (das osmanische Reich) und Deutschland hatten im Grunde bis Anfang des 1900 Jahrhunderts keine verbindenden Beziehungen zueinander und die Beziehungen die es ab etwa 1900 gab beschränkten sich primär auf wirtschaftliche Aspekte. Das osmanische Reich war zu jener Zeit stark unter Druck durch Russland, Frankreich und England, sowie Unabhängigkeitsbestrebungen verschiedener arabischer Gruppen im innern. Grund warum man so enorm unter Druck war war die eklatante Rückständigkeit des osmanischen Reiches zu dieser Zeit. Im Grunde war man nämlich ab dem 17 Jahrhundert technologisch, militärisch, wirtschaftlich und gessellschaftlich sehr stark stagniert, sowas wie eine industrielle Revolution hatte im osmanischen Reich nicht stattgefunden, es gab entsprechend nur wenig moderne Industrie, Eisenbahn gab es in dem Riesenreich keine einzige. Man stelle sich vor, man reißte eine so riesige Distanz wie von Istanbul nach Alexandria um 1900 noch wie im Mittelalter, per Kutsche, Pferd, Kamel, oder Schiff.
Dieser Rückstand und der militärische und politische Druck von außen und innen sorgten für eine zusehende Schwächung des osmanischen Reiches und die einzigen die sich damals dazu bereit erklärt haben die osmanische Infrastruktur zu modernisieren und moderne Technik zu liefern waren die Deutschen.
Entsprechend wurden die erste Eisenbahnstrecke komplett von deutschen Ingenieuren geplant und gebaut und lieferte man viele moderne Maschinen für Elektrizitätswerke und Industrie an die Türkei.

Und das Bündnis was zwischen osmanischen Reich und Deutschland dann während des ersten Weltkriegs zustande kam? Nun das war von Seiten des osmanischen Reichs ein reines Zweckbündnis mit der Hoffnung verlorene Gebiete wieder zurück erobern zu können und diese Besitzansprüche im Falle eines Sieges auf Seiten der Mittelmächte auch dauerhaft geltend machen zu können. Man befürchtete das es einem auf Seiten der Entente so gehen könnte wie es nach dem Krieg den Italienern ergangen ist, die faktisch leer ausgingen. Es fand also sehr wohl auch eine Erwägung statt im ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente-Mächte in den Krieg gegen Deutschland und Östereich einzutreten. ;)
Ergebnis dieser Entscheidung, sich auf die Seite der Mittelmächte zu stellen, war das die Entscheidung das Ende des osmanischen Reiches, das sowieso schon marode war und auch ohne den Krieg wohl langfristig nicht mehr ewig existiert hätte beschleunigt wurde.

Nach Ende des ersten Weltkriegs und bis zum Ende des zweiten Weltkriegs gab es dann faktisch wieder kaum noch Beziehungen zueinander die über Handel hinaus gingen.

Wirklich länger anhaltende Beziehungen zur Türkei gibt es entsprechend eigentlich erst seit dem Ende des zweiten Weltkriegs, mit Beginn des deutschen "Wirtschaftswunders".
Im Grunde also sind die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei noch vergleichsweise "jung".


Seit vielen Jahren pflegte man gute Beziehungen zu DE.

Ja und seit einigen Jahren setzt Erdogan zimlich viel daran diese Beziehungen immer wieder zu beschädigen und zu sabotieren.

Auch für die Türken die hier Leben ist Deutschland Heimat, man fühlt sich hier heimischer als in der Türkei. Natürlich gibt es dieses Bild von den Jugendlichen die mit ihren Freunden umher ziehen Mist bauen, kommt ja auch nicht von ungefähr der Ausländerhass, aber das sind nun auch nicht nur Türken, in/aus jedem Land gibt es nun mal Deppen.

Es geht nicht um Kriminelle, die gibt es wie du richtig sagst überall. Es geht um die parallelen Gesellschaften die sich hier in deutschen Städten gebildet haben und bilden. Es gibt Gegenden in Berlin da denkst du du lebst in der Türkei, oder einem arabischen Land. Da reiht sich ein türkisches / arabisches Geschäft an das nässte, wird gar nicht mehr auf Deutsch geschrieben und spricht die Kundschaft auch, wen überhaupt, ehr sehr mäßig Deutsch, geht man bei Problemen zum Friedensrichter und sabotiert somit die deutsche Justiz und Rechtssprechung, ist es selbstverständlich das der Mann das sagen hat und die Tochter mit spätestens 21 in der Türkei einen türkischen Mann zu heiraten hat der von der Familie ausgesucht wird usw.
Diese Menschen sind nicht in Deutschland angekommen, oder wollen auch garnicht ankommen.

Kein normaler Mensch wird sich hingegen negativ gegen jene Türken äußern die sich hier integriert haben, die ein angemessenes Deutsch sprechen, die deutsche Justiz respektieren und die deutschen Gesetze und die auch mit der einheimischen Bevölkerung hier ernsthaft zusammen leben wollen.

Er will den Frieden für alle, auch wenn hier gegenteiliges propagiert wird, viele Kurden lieben ihn und kleiden auch sehr hohe Posten in der Regierung .

Sorry, aber wer Frieden will verhält sich auch so das Frieden möglich ist, genau das macht Erdogan aber nicht und das hat nichts mit Propaganda, oder nur verzerter Berichterstattung aller Medien außer denen die türkisch sind zu tun.

Die Türken sind ein sehr gastfreundliches Volk, sicher haben hier einige mal mit denen auch hier netten Kontakt gehabt oder auch im Urlaub dort und der Erdogan wurde halt, weil er nicht "gehorcht" wie er es sollte, von den westlichen Medien zerfleischt und als Monster dargestellt.

So? Was will der Westen den von Erdogan und was hat er den nicht gemacht, das er ins Visier westlicher "Hetzkampanien" geraten ist?
Muss ja schließlich eine Ursache geben wen es so ist wie du hier schreibst...

Lasst den Leuten ihren Glauben und ihre Freiheit zu wählen, wen sie wollen und es ist auch nix verwerfliches dabei, wenn es hier AKP Wähler gibt. (gehöre nicht dazu, falls die Frage aufkommt).
Ob es nun in der Türkei zum Präsidialsystem wie in den USA kommt, ist deren Sache, nicht unsere, die Hetzkampagnen sollten langsam mal abklingen und die Wahl des türkischen Volkes toleriert werden.

Keinen hier würde es wohl stören wen es nur um ein Präsidialsystem ginge, wie Erdogan für die Durchsetzung für selbiges aber vorgeht, kritische Medien und Journalisten angeht, Sender unter Staatskontrolle stellt, die Sekularität zwischen Staat und Religion unterminiert, Richter entlässt und überall treue Gefolgsleute der AKP installiert werden, lässt halt den Eindruck aufkommen das nach einem Präsidialsystem nicht Schluss sein wird.
Er wäre nicht der erste Mensch dem die Macht im Laufe seines Lebens zu Kopf gestiegen ist und der sich vom relativ Gemäßigten zum Autokraten entwickelt...
 
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AW: Putsch in der Türkei

Klasse Beitrag Nightslaver. Dem ist nicht viel hinzuzufügen[emoji106]
 
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wie ich finde eine gutes Video.
 
AW: Putsch in der Türkei

...Erdogan gibt den Türken Hoffnung...
Danke für Deine Sicht der Dinge. Es beleuchtet die Seite, warum Erdogan beliebt ist. Offen bleibt füt mich die Frage, wie die Masse zu den aus unserer westlicher Sicht massiven Eingriffen in die Demokratie steht, denke ich an unterdrückte Opposition, eingesperrte Journalisten, entlassene Professoren, abhängige Richter, Verfassungsänderungen etc., die Liste ist lange

Aber gut, wenn die Mehrheit der Türken hinter Ergogans Politik steht, dann wünsche ich ihnen viel Glück auf ihrem Weg. Er unterscheidet sich von unseren Werten, in denen Religion immer mehr zur Privatsache wird und in der Politik nichts zu suchen hat. Wenn ich mir arabische Länder wie Saudi Arabien ansehe, wäre ein Leben dort für mich nicht lebenswert. Darum wundere ich mich auch, dass Erdogan scheinbar auch von der Mehrheit der Türkinnen gewählt wurde.

Aber vielleicht verstehst Du auch, dass wir mit den Veränderungen in der Türkei nicht glücklich sind und es unsere Beziehung zum Land verschlechtet. Diktatoren sind hier, abgesehen vom rechten Rand, nicht sonderlich beliebt.

Selbstreflexion ist nicht gerade deine Stärke.
Das war nicht nett von Dir. Wenn ich frage, warum Erdogan beliebt ist, dann hilft es, wenn man Argumente dafür bekommt. Anderen Menschen Selbstreflektion abzusprechen, ist harter Tobak. Ich würde mich freuen, wenn wir es zu diesem ernsten Thema schaffen, gemeinsam miteinander zu reden und nicht gegeneinander; nur so verbessern wir gegenseitiges Verständnis, ohne die vorhandenen Mauern hochzuziehen.

...es gibt hier auch genügend vernünftige/integrierte Türken/Moslems und für jene ist diese Abneigung und die langsam aufkommende rechte Welle bzw Tendenzen dazu, recht besorgniserregend.
Richtig, die Stimmung hier im Land wird nach Sarrazin und AfD unerträglich. Das ist sehr bedenklich.

Weil meine Landsleute Blind sind.
Das ist ja meine vage Vermutung. Die Frage ist, wie man ihnen neutral Informationen geben kann. Bemerken die Menschen wirklich nicht, dass sie von Erdogan sehr einseitig informiert werden?

...Kein normaler Mensch wird sich negativ gegen jene Türken äußern die sich hier integriert haben, die ein angemessenes Deutsch sprechen, die deutsche Justiz respektieren und die deutschen Gesetze und die auch mit der einheimischen Bevölkerung hier ernsthaft zusammen leben wollen....
Die Anzahl der normalen Menschen ist aber auch in unserem Staat nicht sonderlich hoch. Es wird zuerst pauschal ausgegrenzt. Auch hier im Forum, an jeder Stelle zu dem Thema.
 
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AW: Putsch in der Türkei

Ich komme aus einer Gegend in der viele türkischstämmige Immigranten wohnen. Ich bin mit ihnen zur Schule gegangen und habe auch türkische Freunde. Ich mag die türkische Küche und schätze die große Gastfreundschaft. Manche sind eher konservativ andere moderner. Meistens versuche ich gerade mit den Konservativen Diskussionen über Politik und Religion zu vermeiden. Da wir da eh nicht auf einen Nenner kommen und uns nicht streiten wollen. Dann reden wir über andere Sachen.
Einerseits kann ich verstehen das viele Erdogan wählen. Die Arbeitlosigkeit ist geringer und ihr Wohlstand hat sich erhöht. Leider macht das auch blind gegenüber anderen Sachen.
Man kann nur hoffen das die Türkei stabil bleibt und sich nicht zu sehr von der Demokratie entfernt. Ich wünsche der Türkei und meinen türkischen Mitbürgern alles Gute. :)
 
AW: Putsch in der Türkei

Habe ebenfalls türkische Kollegen und mit wenigen von ihnen bin ich sogar befreundet im privaten Bereich. Aber auch ich habe die Erfahrungen gemacht die du schilderst. Es gibt unter ihnen welche die haben einfach ihre Meinung und wenn du dort versuchst sachlich über ein bestimmtes Thema zu reden kommt meist nichts gutes dabei raus: Sie gehen an die Decke...

Einerseits kann ich verstehen das viele Erdogan wählen. Die Arbeitlosigkeit ist geringer und ihr Wohlstand hat sich erhöht. Leider macht das auch blind gegenüber anderen Sachen.

Hier gab es vor ein paar Jahren einen Österreicher welcher hier das Sagen hatte, der hat zunächst Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen, aber auch er ist irgendwann abgedreht (oder war der das vorher schon?) und wollte seine macht nicht mehr abgeben... Ohne jetzt den Herren in der Türkei vergleichen zu wollen. Aber mir kommt es so vor als sei diesem Herren alles ein wenig zu Kopf gestiegen...

Die Anzahl der normalen Menschen ist aber auch in unserem Staat nicht sonderlich hoch. Es wird zuerst pauschal ausgegrenzt. Auch hier im Forum, an jeder Stelle zu dem Thema.

Die von dir zitierte Textstelle Nightslavers ist aber alles andere als eine pauschalisierte Ausgrenzung. Was Nightslaver da beschreibt ist in der Tat das was nach erfolgreicher viel zitierter Integration herauskommen müsste und womit jeder hier in unserem Heimatland zurecht kommt. (braune Deppen natürlich nicht) Leider setzt das voraus das man sich integrieren will. Nun von mir eine pauschale Aussage: Die meisten Migranten wollen das nicht. Siehst du schon daran das (auch von Nightslaver angesprochen) Subkulturen gegründet und etabliert werden.
 
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AW: Putsch in der Türkei

...Die von dir zitierte Textstelle Nightslavers ist aber alles andere als eine pauschalisierte Ausgrenzung. ...
Er beschreibt aber ein schönes Wunschdenken, was so nicht vorhanden ist. In diesem Land kannst Du Dich noch so weit integrieren, Aussehen und Name reichen, um erstmal einen dicken Malus zu bekommen. Und das kritisiere ich. Das treibt viel in die Länder ihrer Großeltern zurück, besonders die, die sich sehr gut integrieren wollen und immer wieder auf Mauern stoßen. Wären hier alle so, wie Nightslaver den normalen Deutschen beschreibt, wären viele Probleme ruduziert. Aber darum geht es nur mittelbar in disem Thema. Wir kommen vom Putsch ab.

Die Katerstimmung ist hier gut beschrieben:
"....Viele sorgen sich um die Zukunft der Türkei. Zwar wurde der Putsch durch das Militär abgewendet,
doch die Demokratie in der Türkei erodiert weiter. Die Gesellschaft ist tief gespalten, und Präsident
Erdogan hat bereits angekündigt, seinen unerbittlichen Politikstil fortsetzen zu wollen und nun noch
härter gegen Gegner vorzugehen.

"Jetzt, da wir Bürger Erdogan vor einem Coup bewahrt haben, werden wir mehr Rechte erlangen?
Können wir nun frei über ihn sprechen? Bekommen wir freie Medien?", fragt der türkische Journalist
Yusuf Sayman.


Die wenigsten Oppositionellen würden diese Frage im Moment mit Ja beantworten. ..."
Quelle:Turkei nach Putschversuch: Grosse Freude, grosse Angst - SPIEGEL ONLINE
 
AW: Putsch in der Türkei

Erdogan hat den wirtschaftlichen Erfolg aber auf Pump erkauft und hat eine neoliberale Politik betrieben.
Er hat viele staatliche Unternehmen privatisiert,
Die Staatsverschuldung ist seit Erdogan um 300% gestiegen.
Die Schulden der privaten Haushalte sind durch die massive Anzahl an Kreditkarten enorm gestiegen.
Die Kapitalflucht beginnt auch in der Türkei. In ein paar Jahren beginnt dann der Abschwung. Die Blase wird platzen.
 
AW: Putsch in der Türkei

Die Anzahl der normalen Menschen ist aber auch in unserem Staat nicht sonderlich hoch. Es wird zuerst pauschal ausgegrenzt. Auch hier im Forum, an jeder Stelle zu dem Thema.

Es ging auch nicht um eine Bewertung wieviel verhältnismäßig "normale" Menschen es bei uns gibt, sondern schlicht darum zu sagen das unter normalen Bedingungen das so ist. Das wir hier nicht überproportional mehr "normale" Menschen haben können als woanders ergibt sich aber auch von selbst, schließlich, wie in meinem äußerst langen Post dargelegt, ist die Mehrheit der Menschen nunmal zu einem gewissen Grad dumm. Diese Dummheit, oft durch Anfälligkeit durch eben manipuliertes idiologiesches / religöses denken, sorgt dafür das sie aus verschiedensten Gründen diese "Normalität" nicht erreichen können.

Richtig, die Stimmung hier im Land wird nach Sarrazin und AfD unerträglich. Das ist sehr bedenklich.

Die Stimmung entwickelt sich nicht erst seit Sarazin und der AfD negativ. Das waren im Grunde nur die Katalysatoren die das Ganze hochgekocht haben.
Schon vorher konntest du dich im privaten Gespräch mit genügend Deutschen Staatsbürgern davon überzeugen das diese im Bereich der Zuwanderung, allen vorran der Integration, zimlich unzufrieden zeigten.
Aber man hätte es halt wohl nicht gewagt sich so offen über diese negativen Ansichten zu äußern, das ist erst seit Sarazin, Pegida und dem politischen Programm der AfD salonfähig geworden.

Wen man meint das diese negative Stimmung vorher nicht da gewesen wäre, oder vernachlässigbar gering muss man sich schon fast gefallen lassen als genauso blind bezeichnet zu werden wie die Menschen es wohl im Umgang mit Erdogan sind. ;)
Die Gründe dafür sind die gleichen. Es ist einfacher Probleme auszublenden wen alles schön ist und vermeindlich positiv läuft, als dann im Fokus zu behalten das soetwas zuerst untergründig schwelt und schon lange vorher da ist, bevor es in der Öffentlichkeit hochbricht und salonfähig wird.

Das ist übrigens auch auf die Geschichte mit der NSU ummünzbar.

Das ist ja meine vage Vermutung. Die Frage ist, wie man ihnen neutral Informationen geben kann. Bemerken die Menschen wirklich nicht, dass sie von Erdogan sehr einseitig informiert werden?

Gegenfrage, bemerken es den die russische, chinesische, nordkoreanische Bevölkerung das sie einseitig informiert und sogar manipuliert werden? Und wen ja, interessiert es sie überhaupt sofern sie keinen eklatanten Mangel haben?

Habe ebenfalls türkische Kollegen und mit wenigen von ihnen bin ich sogar befreundet im privaten Bereich. Aber auch ich habe die Erfahrungen gemacht die du schilderst. Es gibt unter ihnen welche die haben einfach ihre Meinung und wenn du dort versuchst sachlich über ein bestimmtes Thema zu reden kommt meist nichts gutes dabei raus: Sie gehen an die Decke...

So ist es mit den meisten Menschen. Sie glauben eine Meinung zu haben, können aber schlicht nicht mit nachvollziehbaren / logischen Fakten begründen warum sie diese Meinung haben. Gehen ihnen dann ihre Argumente aus wird es lauter, oder persöhnlich, oder beides, oder aber man erstickt die Diskusion und weicht aus.

Hier gab es vor ein paar Jahren einen Österreicher welcher hier das Sagen hatte, der hat zunächst Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen, aber auch er ist irgendwann abgedreht (oder war der das vorher schon?) und wollte seine macht nicht mehr abgeben... Ohne jetzt den Herren in der Türkei vergleichen zu wollen. Aber mir kommt es so vor als sei diesem Herren alles ein wenig zu Kopf gestiegen...

Der Östereicher (Hitler) war schon vor seiner Machtergreifung "abgedreht". Spätestens ab den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts dann hat es bei ihn gänzlich krankhafte Züge bzgl. seiner idiologischen Vorstellungen angenommen.
Aber der erste Teil stimmt. Die Nationalsozialisten waren auch Meister darin durch praktische positive Ergebnisse ihren idiologischen / rassischen Wahn in der Bevölkerung zu relativieren. Den Menschen ging es in den 30er Jahren wieder besser, wie viele hat da ernsthaft interessiert was die Nazis mit politischen Gegnern, Krüppeln, oder Juden machen?
Solange man selbst nicht davon betroffen war.

Die Katerstimmung ist hier gut beschrieben:
"....Viele sorgen sich um die Zukunft der Türkei. Zwar wurde der Putsch durch das Militär abgewendet,
doch die Demokratie in der Türkei erodiert weiter. Die Gesellschaft ist tief gespalten, und Präsident
Erdogan hat bereits angekündigt, seinen unerbittlichen Politikstil fortsetzen zu wollen und nun noch
härter gegen Gegner vorzugehen.

"Jetzt, da wir Bürger Erdogan vor einem Coup bewahrt haben, werden wir mehr Rechte erlangen?
Können wir nun frei über ihn sprechen? Bekommen wir freie Medien?", fragt der türkische Journalist
Yusuf Sayman.


Die wenigsten Oppositionellen würden diese Frage im Moment mit Ja beantworten. ..."
Quelle:Turkei nach Putschversuch: Grosse Freude, grosse Angst - SPIEGEL ONLINE

Wie ich schon was zuvor schrieb, Erdogan hat diesen Putsch nicht umsonst als "Segen Gottes" bezeichnet. Die nässten Wochen und Monate werden zeigen wieviel unabhängige Restdemokratie die Türkei verlieren wird, vermutlich mehr als vieleicht sogar der türkischen Oposition lieb sein könnte...

Wer weiß, vieleicht kommen sie dann sogar an Punkt wo der eine oder andere sich doch persöhnlich wünschen würde der Putsch hätte funktioniert und Erdogan wäre weg gewesen, auch wen das erstmal wieder stagnierende und kontraproduktive Militärherrschaft bedeutet hätte.
Die Zeit wird es zeigen...

Die Kapitalflucht beginnt auch in der Türkei. In ein paar Jahren beginnt dann der Abschwung. Die Blase wird platzen.

Und das wird dann auch der Punkt sein an dem wohl das türkische Volk plötzlich unzufrieden mit Erdogan wird. Ich denke Erdogan weiß auch das der wirtschaftliche Kurs der Türkei nicht über lange so weiter gehen wird. Darum will er ja auch unbedingt sein Präsidialsystem durch kriegen und die Macht auf sich fokusieren.
Vermutlich hofft er dann ohne Putsch nicht mehr absetzbar zu sein und den Putsch gibt es dann nicht mehr, weil bis dahin auch der letzte Putschist durch ihm und der AKP treu ergebene Militärs ausgetauscht wurde...
 
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wie ich finde eine gutes Video.
Wow, selten so viel geistigen Dünnpfiff auf einmal gehört :lol:
 
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Entweder das, oder mit mit Erdogan zu einer modernen Version Hitlers halten. Da würde ich auch ersteres vorziehen.
 
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Das war es dann endgültig mit der Demokratie in der Türkei. Ich weiß nicht, moderne Welt und Muslime passt irgendwie nicht. Kann doch nicht sein, dass selbst in einem doch sehr modernen Land wie der Türkei, so ein Schwachsinn so viel Anklang findet. Die Liste der zu entmachtenen Personen war auch zufällig beim Putsch schon in der Schublade.
 
AW: Putsch in der Türkei

Ich würde Atatürk (=Säkularismus) Erdogan (=Gottesstaat)vorziehen. Wenn du beide als Version Hitlers siehst, dann ist das eben so.
 
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