AW: Preise für PC-DRAM sollen weiter deutlich steigen - fast 40 Prozent im 1. Quartal
Ich habe mir 2012 ein 32GB DDR3 1333 CL9 Kit für 130€ gesichert, die Preise dafür sind jetzt auf 260€ geklettert, eine Verdoppelung nach 5 Jahren - unglaublich. Sollte ich es in Zukunft verkaufen, dann kann ich mir hoffentlich die gleiche Menge (oder mit Glück das Doppelte, wie damals bei meinem DDR2-1066 RAM) DDR4 RAM kaufen, damit hält sich der Preisschock in Grenzen.
Oh nein, sowas! Man könnte seine Produktionsstätten auch erweitern... mehr Produktion = mehr Umsatz = mehr Gewinn. Aber man sieht, der Gewinn lässt sich auch so problemlos "optimieren". Der Weg des geringsten Widerstandes. Warum soll man sich auch vergrößeren, echt überbewertet. Wozu sollte man auch mehrere Märkte gleichzeitig bedienen können. *kopfschüttel*
Natürlich gehen sie den Weg des geringsten Widerstands, das macht jeder. Wenn ich zwei Jobangebote bekomme, eines mit 35h/Woche und eines mit 45h/Woche und bei beiden verdiene ich das gleiche, dann ist wohl klar welches ich bevorzuge. Die Chiphersteller sind nicht die Caritas und auch nicht die Wohlfahrt. Darüber hinaus rangieren Zocker, die sich nur die Hälfte des Arbeitsspeichers leisten können, in der Liste bedürftiger Personen, ganz weit untern.
Oh, Anlagen kosten ein haufen Geld? Oh Gott,ich dachte, dass gibts beim Aldi im 10er-Pack
Das Problem ist nicht das Geld, sondern die Zeit. Als Faustregel gilt das man mit einer neuen Produktionsanlage, bei diesen Größenordnungen, erst in 5-10 Jahren am Markt eingreifen kann, sprich die heutige Kapazität wurde wohl 2007 geplant und später angepasst.
Es ist eine Wette auf die Zukunft und die kann auch einmal schiefgehen. 2012 sind da etliche Firmen, aufgrund von Überprduktion, in Schieflage geraten, ich schätze damals hat man einige geplante Fabriken gestrichen.
Ist da nicht mal ne Fab in Korea abgefackelt? xD
Ich erinnere mich da noch an ein Beben in Taiwan, hat zwar nichts zerstört, die Börsenpreise sind dennoch durch die Decke geschossen.