AW: Playstation 4 mit PC-Komponenten: Laut Sony das, was sich Entwickler wünschten
Auch bei der PS4 halte ich es für sehr wahrscheinlich das zumindest 1 CPU Kern und >100MB RAM dauerhaft für Kopierschutz und OS reserviert sind, insbesondere angesichts der angekündigten Multitaskingfähigkeiten.
Ich bin auch eher fast felsenfest überzeugt davon gewesen, dass irgend ein Jaguar-Core dranglauben muss.
Besonders bei der Xbox Next.
Deshalb dachte ich immer die Next-Gen wird auch eher 6-7 Threads für Games haben.
Würde mich überraschen, wenn die Fixed-Functions und irgendein ARM Prozessor das ganze System Managen, kann ich mir ohne x86 ISA gerade schwer vorstellen.
Aber da habe ich echt keinen Blasen.
Wie gut oder schlecht LibGCM im Vergleich zu DX ist kann ich schlecht beurteilen- noch schlechter beurteilen kann ich aber wie gut LibGCM auf der PS4 sein wird denn klar ist: angesichts der neuen Hardware muss es grundlegend überarbeitet werden (Sprung: DX9 -> DX11.1)
LibGCM und Microsoft Konsolen "DX" waren schon immer deutlich besser. Ich denke auch beim normalen DX9 konnte man Truform von den ATIs auch nicht ansprechen. Das gleiche bei DX11, damit kann man auch keine ACEs von GCN ansprechen oder HyperQ oder DynamicP von Nvidia.
OpenGL hat so eine kleine Erweiterungen für die ACEs, aber das scheint noch nicht wirklich zu funktionieren und da OpenGL eh nicht am PC verwendet wird, kann man sich das auch schenken.
Es ist natürlich traurig das es beim PC-Markt totes Silizium gibt. Das gleiche mit FMA, AVX usw.
Das ist jahrelang nutzlos, bis irgendwann mal mal ein Standard kommt oder sich der Markt dementsprechend angepasst hat.
Ob ein heterogener Multiprozessor gegenüber einem Homogenen ein Vorteil ist hängt stark von der Anwendung ab; Fakt ist jedenfalls das man auf dem PC sehr viel mehr rohe (x86-) CPU Leistung zur Verfügung hat dazu gibt es dann auch noch GPGPU mit nur einem Wesentlichen Nachteil: der CPU-GPU Interconnect ist weniger breit und vor allem auch Latenzbehafteter; in der kommenden GPU Generation gibt es dafür aber interressante Lösungsansätze (v.A. von nVidia).
Ich frage mal lieber zur Sicherheit nach, welchen CPU-GPU Interconnect meinst du und welchen Lösungsansatz wird Nvidia in Zukunft bieten?
Dabei muss man folgendes Beachten:
-Du nimmst anscheinend keinen High-End PC als Referenz
Ich habe etwa 16GiB DDR3 @ 51,2GB/s + 2GB GDDR5 @ 192,3GB/s... und das ist bekanntlich bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange....
...das würde zur Zeit eher so aussehen: 32GiB DDR3 @ 68GB/s + 6GB GDDR5 @ 288,4GB/s
Ich würde das nicht High-End-PC nennen, sondern Enthusiasten PC, oder Luxus für die nicht ganz so armen in der Bevölkerung.
Da würde ich schon lieber mit dem durchschnittlichen PC-Nutzer vergleichen, bzw. mit dem spekulierten zukünftigen Durchschnitt.
Aus Sicht des CPU ist der RAM der PS4 sowieso überdimensioniert da der CPU zu schwach ist um diese Speicherbandbreite sinnvoll zu nutzen. Es ist auch höchst fraglich ob er sie überhaupt nutzen kann- bis Dato ist nicht bekannt wie das Speicherinterface der PS4 genau aufgebaut ist... ich wäre da sehr vorsichtig.
Wahrscheinlich nicht, denn bei den neusten Xbox-Leaks zeichnet man z.B. 20,8 GB/s für Read/Write in die Northbridge ein.
Flops?
Mit Flops sollte man sehr vorsichtig sein. Das gilt insbesondere für GPU-Flops.
Da es GCN(2) ist, haben wir doch gar keine Überraschungen zu erwarten. Wir wissen was ein Pitcairn Flop ungefähr leistet.
Die PS4 wird laut Insiderberichten 512MB der 8GB für das OS reservieren.
Ich denke diesen Bereich wird man verdoppeln oder gar verdreifachen.
Die 512mb waren wohl für das 4GB System angedacht.
Bei der Verdopplung des Speichers wäre es auch keine schlechte Idee, dem System, OS, dem Aufnahmefeature etc. mehr Raum zu geben. Man könnte erst einmal 1.5 GB reservieren für das System und im Laufe der Zeit dann auf 1 reduzieren.
Ähnliche Prozedur wie bei der PS360, wird die Wiiu vielleicht auch noch erfahren oder warum zur Hölle braucht das Ding 1GB für ihr System?
Mehr Cache bedeutet mehr Latenzen. Da diese auf dem PC sowieso schon viel zu hoch sind, ist das definitiv kein Vorteil.
Wo sind die Latenzen viel zu hoch? Intel hat sehr vorbildliche Latenzen, Bulldozer teils schon "böse", aber das mehr an Cache sollte bei dieser Größenordnung mehr Vorteile bringen, als paar Takte Latenzen beim Cache, ebenso takten die Teile mit mehr als doppelt soviel Mhz, da wirst du bis zum L2 keinesfalls im Nachteil liegen und wenn der Rest in den L3 wandert, den Jaguar nicht hat, ist man als PCler sowieso im Vorteil gegenüber den Next-Gen Konsolen.
Ein heterogener Multiprozessor ist einem homogenen Multiprozessor genau dann überlegen wenn er es mit einem Lastszenario zu tun hat an das er besser angepasst ist.
Wenn beide gleich viel Rechenleistung und Einheiten anbieten, dann ist der homogene natürlich in jeder Beziehung her besser.
Äh... nein.
Aufgrund dieser völlig schwachsinnigen Behauptung frage ich mich ob du überhaupt weißt was Cachespeicher ist und wie er funktioniert...
Äh doch, je größer so ein Cache ist, desto schwerer ist es gute Latenzen und Packdichten zu halten.
The Brutus
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